Crytek: Klagt über Raubkopien

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Bubunator
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Beitrag von Bubunator »

Wenn jemand meint er müsse Raubkopien ziehen, bitte, ich kann und werde ihn sicher nicht davon abhalten. Aber bitte: verschont doch bitte die ehrlichen Spieler mit den ewig gleichen blödsinnigen Rechtfertigungsversuchen.

Allein schon die ersten Kommentare hier in diesem Thread sind mal wieder symptomatisch. Alles dabei, vom zu geringen Budget das nicht mehr als ein Vollpreisspiel pro Monat erlaubt über hohe zu Hardwareanforderungen bis hin zu dem beliebten Totschlagargument das "gute Spiele ja dann auch gekauft werden".

Ein Highlight auch immer wieder das den Entwicklern ja gar kein Verlust entsteht. Zum Haare raufen. Gesetzt den Fall ein Spiel würde überhaupt gar nicht verkauft werden sondern nur per RK aus dem Netz gezogen werden würde dies das Szenario ergeben das der Entwickler Pleite geht, obwohl er ja keinen Verlust von den RKs hat. Absurder geht`s nimmer. Und wer glaubt das nur schlechte Spiele gezogen werden (für die es sich nicht lohnen würde Geld auszugeben): selbst IW hat mehr oder weniger offiziell durch fourzerotwo bekannt gegeben das die Zahl derer die RKs von Cod 4 zocken erschreckend hoch sind. Aber das ist Cod 4, das ist ein Blockbuster, der kann auch trotz RKs überleben. Anders sieht es dann bei den kleineren Studios aus, die es nicht mal eben schaffen ein 30 Millionen Budget für die Entwicklung eines Titels zu stemmen.

Wundert sich eigentlich noch irgendjemand aus der Szene das es fast nur eine Handvoll großer Publisher gibt? Ich hoffe doch nicht. Denn wenn`s so weitergeht gibt es bald nur noch die EAs und Ubisofts, die ein Spiel auf dem PC rausbringen können, für kleinere Firmen ist ein Release mittlerweile ein Balanceakt auf dem Drahtseil geworden, immer die Hoffnung das es doch noch genug Leute gibt die ehrlich für das Spiel bezahlen und somit die Entwickler für ihre Arbeit entlohnen. Und selbst EA sieht sich das Ganze nicht tatenlos an. Die Madden Serie auf dem PC ist Geschichte. Bis irgendwann mal ein FIFA oder NBA Live davon betroffen sein könnten geht wohl noch viel Wasser die Wupper runter, aber auszuschließen ist das bei der stetig ansteigenden Zahl von RKs leider auch nicht mehr.

Aber bis es soweit ist werden die Raubkopierer die ewig gleichen und falschen Argumente weitere zig tausende Male in die Welt gesetzt haben.
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Wundert sich eigentlich noch irgendjemand aus der Szene das es fast nur eine Handvoll großer Publisher gibt? Ich hoffe doch nicht. Denn wenn`s so weitergeht gibt es bald nur noch die EAs und Ubisofts, die ein Spiel auf dem PC rausbringen können, für kleinere Firmen ist ein Release mittlerweile ein Balanceakt auf dem Drahtseil geworden, immer die Hoffnung das es doch noch genug Leute gibt die ehrlich für das Spiel bezahlen und somit die Entwickler für ihre Arbeit entlohnen.

Herrlich. Wahrscheinlich willst du uns als nächstes erzählen, das Tante Emma Läden auch wegen Raubkopierern ausgestorben sind. Sind vielleicht sogar die Dinosauerier an illegalen Downloads krepiert?

Fakt ist: Kleine Entwickler mit großen Ideen sind nicht draufgegangen weil raubkopiert wird, sondern weil hirnlose Spieler nunmal in der Überzahl sind und NUR kaufen was groß gehyped wurde oder schön brutal ist. Wer dagegen versuchte Spiele mit witzigen und inovativen Ideen zu promoten ging gnadenlos unter. Budget war alle, die Firma pleite oder aufgekauft. EA und Ubi reiben sich die Hände.

Und das ist einfach nix was sich durch "Raub" erklären läßt.

Schau doch mal in die Gesamtwirtschaft. Kleine Firmen werden immer mehr verdrängt, weil Multikonzerne genau das nunmal beabsichtigten, bzw sich leisten können. Konkurenz preislich und werbetechnisch untergraben und dann übernehmen. Bzw anschließend aufgekaufte Studios fallen lassen, weil angeblich nimmer rentabel genug. Die Wahrheit ist, das diese Mega Konzerne einfach nur nach Kontrolle streben um letztlich den Markt beherrschen zu können. Damit auch wirklich sichergestellt ist, das jeder noch so lieblose Software Rotz sich gut verkauft.

Denn Konkurenz belebt das Geschäft und erfordert Qualität. Konkurenz verdrängen heisst: "wir können sparen, weil kaufen tut den Dreck eh jeder".

Die Wahrheit ist doch: Nieschengames interessierten noch nicht einmal die Raubkopierer Szene. Denn selbst die kopieren vorrangig was Rang und Namen hat, bzw. gut gehyped wurde.
Das gesamtwirtschaftliche Heuschreckenprinzip der raffgierigen Psychokonzerne mit Raubkopierern schönreden zu wollen zeugt schon von Grenzdebilität!
BossXxX
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Beitrag von BossXxX »

ich wiederhole mich ja nur ungern, aber das was heutzutage auf dem gebrauchtmarkt an software umgesetzt wird wo der hersteller keinen cent mehr verdient ist auch nicht zuverachten.

wer heute noch ein vollpreisspiel im laden kauft ist meiner meinung nach selber schuld. warum mehr bezahlen als nötig, und wenn es doch nix taugt kann man es auch gleich wieder verkaufen.

da man hier ja keine zahlen bekommen kann, und wirklich nur grob schätzen

bioshock zb , hat laut ebay in den letzten zwei wochen ca 300 gebrauchte spiele verkauft. das hochgerechnet auf ein viertel jahr dürfte dann ungefähr bei 5000 einheiten sein. und das wo die blütezeit des games schon ein halbes jahr vorbei ist.

so jetzt rechnet mal jemand bitte die zahlen zusammen, vollpreis+gebraucht+raubkopien




mfg
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

BossXxX hat geschrieben:ich wiederhole mich ja nur ungern, aber das was heutzutage auf dem gebrauchtmarkt an software umgesetzt wird wo der hersteller keinen cent mehr verdient ist auch nicht zuverachten.
Mal ernsthaft ... offiziell sind zwar die phösen Raubmordneonazikinderficker-Kopierer Schuld an allem Übel, aber in-offiziell schäumt man bei nicht wenigen Publishern und Entwicklern über den Gebrauchthandel.

Weil man nämlich SCHON WIEDER NICHTS VERSTANDEN HAT und doch tatsächlich denkt, dass die Kundschaft soviel Kaufkraft hat, um sich regelmäßig Spiele zum Neupreis leisten zu können. Man schimpft auf eBay, Gamestop wird mit einer Inbrunst gehasst, die fast Kreuzzugs-Charakter hat und iimmer wieder gibt es Überlegungen, dem Kunden via AGB den Widerverkauf des Spieles zu verbieten (obwohl das rein rechtlich zumindest in Deutschland gar nicht möglich ist).

Und wie man bei Kopien nicht verstehen will, dass kein Umsatz-Schaden durch Leute entstehen kann, die sowieso kein Geld für das Produkt ausgeben würden, so verstehen diese Leute beim Gebrauchthandel nicht, dass dadurch beim Verkäufer Kaufkraft frei wird, die er wieder in Neuware stecken kann. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass die Umsätze DEUTLICH einbrechen werden, wenn man Spiele nicht mehr weiter verkaufen kann. Dann stehen nämlich 40 Euro im Regal, die ich nicht wieder in Geld umwandeln kann und ich bin beim Neukauf auch vorsichtiger und zurückhaltender, da ich ein Spiel bei Nichtgefallen ja nicht wieder weiterverscherbeln darf.

Ja, mit dem Nachdenken haben es die Publisher nicht immer leicht. Ist schon schlimm, wenn man die Realität nur noch in Form von Quartalsberichten und Excel-Tabellen wahrnehmen kann ... :)
johndoe731183
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Beitrag von johndoe731183 »

Was wird da gleich wieder auf die Industrie geschimpft? Wer ein Spiel spielen will, der soll es sich kaufen und fertig! Immer dieses "Derhataberangefangenundichwarsjagarnicht!" :roll:

Warum sind laut Aussage hier z.B. Shooter soft kopiert und ein Strategiespiel nicht so sehr?

Na ganz einfach: Shooter spielt man in der Regel recht schnell durch und es kommen ständig welche wie vom Fließband an. Der Zocker von Ehre (lol) wählt natürlich nicht unter dem Angebot die aus, die ihm am meisten zusagen und holt sich dann die, die er sich auch leisten kann und will, nein, möglichst alle möcht' er zocken, da erstens schnell wieder vorbei und zweitens es gibt ja so viele.

Sind nun Strategiespieler die ehrlicheren Menschen? Ich denke eher, dass es denen nicht so weh tut, ein solches Spiel zu kaufen, da nicht ganz so viele erscheinen und man verhältnismäßig lange damit zubringt.

(Ja, das ist jetzt alles verallgemeinert, vielleicht ja sogar völliger Schwachsinn.)

Nur: weil es machbar ist, ist es auch okay? Wo ist das Problem, ein Spiel, dass man sich nicht kaufen möchte, in der Videothek auszuleihen oder eben nicht zu spielen? Manche tun echt so, als hätten sie ein recht darauf, jedes Spiel zu zocken, und wenn die "da oben" zu viel Geld dafür wollen, haben sie halt Pech gehabt, dass sie sich nicht "anpassen" wollen.

Wenn ich ein Spiel entwickeln würde, würde ich auch nicht wollen, dass das umsonst im Netz zu haben ist. Und eigentlich wäre es schön, wenn das für die Zocker selbstverständlich wäre, für ein Spiel auch zu bezahlen.

Dass wegen Raubkopiererei nun Crysis so wenig verkauft wurde, bezweifle ich. Zwar kenne ich es nicht, aber die Argumente bzgl. Qualität und Hardwareanforderungen dieses Spieles sind durchaus sinnvoll.
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konsolero
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Beitrag von konsolero »

Beitrag über mir, bitte löschen.

Mach dir mal Gedanken wie alt die Probanten im jeweiligen Genre vielleicht sein könnten, die du ansprachst. Dann überlegst du dir bitte, ob es evtl. auch am "Know how" liegen könnte. Die Geldfrage baust du bitte auch mit ein, und ordnest tabellarisch. Jetzt wirst du gut erkennen können wie der Hase läuft, das Geld liegt..und wo ist überhaupt der Fehler im rechten Bild?

Die Hausaufgabe geb ich dir auf. :lol:


An alle anderen: weiter machen.
:D
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

SPF hat geschrieben: Nur: weil es machbar ist, ist es auch okay? Wo ist das Problem, ein Spiel, dass man sich nicht kaufen möchte, in der Videothek auszuleihen oder eben nicht zu spielen? Manche tun echt so, als hätten sie ein recht darauf, jedes Spiel zu zocken, und wenn die "da oben" zu viel Geld dafür wollen, haben sie halt Pech gehabt, dass sie sich nicht "anpassen" wollen.
aber was ändert das für den publisher an der tatsache, dass er davon kein geld sieht? sind dann als nächstes die internetprovider an der reihe mit wehklagen, weil ihre flatrates nicht mehr gefragt sind?

wer mit den gegebenheiten des marktes, für den er produziert nicht klarkommt wird nunmal verlieren. zum sofwaremarkt gehören die kopien schon immer dazu. ganz wertneutral ob man es ok findet oder nicht, man wird daran nie etwas ändern können.
TNT.ungut
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Beitrag von TNT.ungut »

SPF hat geschrieben: Wenn ich ein Spiel entwickeln würde, würde ich auch nicht wollen, dass das umsonst im Netz zu haben ist. Und eigentlich wäre es schön, wenn das für die Zocker selbstverständlich wäre, für ein Spiel auch zu bezahlen.
ein schönes beispiel eines geldgierigen menschen. es ist wohl für einige einfach unverständlich mühe in ein produkt zu stecken ohne dafür eine finanzielle belohnung zu verlangen.

einfach nur menschen begeistern zu wollen ist als lohn wohl nicht mehr gut genug. einfach armseelig.
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Phobo$
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Beitrag von Phobo$ »

Man siehe sich das hier an:

http://www.heise.de/newsticker/Erneut-D ... dung/46094

Und die Jungs beschweren sich über Raupkopierer ? aha........

Abgesehen davon das die Drohung (und anders kann man es nicht verstehen), die Pläne für die Fortsetzung der Crysis Triologie zu überdenken ein schlag ins Gesicht für jeden ehrlichen Käufer von Crysis ist...

Soso, kein Geld aber zwei Tochterfirmen in Osteuropa gründen......
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

Phobo$ hat geschrieben: Soso, kein Geld aber zwei Tochterfirmen in Osteuropa gründen......
klar, in osteurope sind die mannstunden billiger, und wegen nicht lizensierter software scheren die sich dort auch noch nicht so :twisted: .
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Langsam wird es schon peinlich. Damit landet Crytek bei mir defintiv auf Black List. Erst die Schnauze aufreissen und dann selber nicht wenig Dreck am Stecken haben. Das haben wir gerne. Ich kann dieses verlogene Geschwafel von Industriellen Geldsäcken langsam nimmer hören. Liebe Amokläufer: wenn ihr das nächste mal mit einer Knarre wo rein rennt, dann bitte nicht in eine Schule... sondern in irgendeine Konzernzentrale. :>

Wie schön! Ubisoft zieht direkt nach:

http://www.gamebasis.de/index.php?open=news&id=7476

Und bei solchen Firmen soll man als mündiger Spieler noch Mitleid haben wenn deren Spiele kopiert werden? Einfach lächerlich.
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Bubunator
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Beitrag von Bubunator »

TNT.ungut hat geschrieben:
SPF hat geschrieben: Wenn ich ein Spiel entwickeln würde, würde ich auch nicht wollen, dass das umsonst im Netz zu haben ist. Und eigentlich wäre es schön, wenn das für die Zocker selbstverständlich wäre, für ein Spiel auch zu bezahlen.
ein schönes beispiel eines geldgierigen menschen. es ist wohl für einige einfach unverständlich mühe in ein produkt zu stecken ohne dafür eine finanzielle belohnung zu verlangen.

einfach nur menschen begeistern zu wollen ist als lohn wohl nicht mehr gut genug. einfach armseelig.
Du arbeitest demnach für Luft und Liebe bzw. einen feuchten Händedruck Deines Chefs? :lol: Für lau arbeitende Spieleentwickler, das wird ja immer besser hier. Hat hier noch jemand so einen Knaller Vorschlag, vielleicht das die großen Publisher finanziell schwachen Spielern ne bessere Leitung sponsern, damit die nicht ewig und 3 Tage auf ihren Torrent warten müssen? :lol:
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

dass man bei projekten dieser grösse gewinne machen muss, um so etwas zu finanzieren sollte klar sein. von begeisterung anderer kann ich weder tanken noch meine miete zahlen.

aber dass immer genau die, die zu den grossen expandierenden und sicher nicht umsatzschwächsten unternehmen gehören, am lautesten schreien, nimmt der ganzen thematik sowiso die glaubwürdigkeit.

was ist eigentlich rausgekommen bei der sache mit crytek und deren unlizensierter software? wenn jemand mit unlizensierten sachen auch noch geld verdient sieht die sache nochmal anders aus, als wenn sich jemand etwas nur zum privaten gebrauch kopiert.
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Phobo$
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Beitrag von Phobo$ »

Bubunator hat geschrieben:
TNT.ungut hat geschrieben:
SPF hat geschrieben: Wenn ich ein Spiel entwickeln würde, würde ich auch nicht wollen, dass das umsonst im Netz zu haben ist. Und eigentlich wäre es schön, wenn das für die Zocker selbstverständlich wäre, für ein Spiel auch zu bezahlen.
ein schönes beispiel eines geldgierigen menschen. es ist wohl für einige einfach unverständlich mühe in ein produkt zu stecken ohne dafür eine finanzielle belohnung zu verlangen.

einfach nur menschen begeistern zu wollen ist als lohn wohl nicht mehr gut genug. einfach armseelig.
Du arbeitest demnach für Luft und Liebe bzw. einen feuchten Händedruck Deines Chefs? :lol: Für lau arbeitende Spieleentwickler, das wird ja immer besser hier. Hat hier noch jemand so einen Knaller Vorschlag, vielleicht das die großen Publisher finanziell schwachen Spielern ne bessere Leitung sponsern, damit die nicht ewig und 3 Tage auf ihren Torrent warten müssen? :lol:
lol, schon mal was von Ironie gehört ?? Is beim T.N.T nicht immer leicht rauszulesen....
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

aber dass immer genau die, die zu den grossen expandierenden und sicher nicht umsatzschwächsten unternehmen gehören, am lautesten schreien, nimmt der ganzen thematik sowiso die glaubwürdigkeit.
Gerade von den kleinen Entwicklern die Pleite gingen hörte man noch NIE Kritik in Richtung Raubkopierer Szene. Die Macher von Headhunter z.B. kritisierten vielmehr die Bestechlichkeit von Fachzeitschriften und den geringen Anspruch der heutigen Generation Spieler.

Aber sowas wird natürlich nirgends abgedruckt bzw als großer Aufmacher verkauft. Man will ja nicht den dummen Konsumenten zum Nachdenken anregen, weil denken ist schlecht fürs Geschäft.

Kritik dort, wo sie notwendig wäre, ist grundsätzlich halt nicht erwünscht.
Eher landet man als friedlich Protestierender im Kittchen, als das es Briefkastenfirmen und Abzockanwälten an ihren Kragen geht.