Wuschel666 hat geschrieben: ↑11.08.2017 15:29Ich teile übrigens diese "Eine Welt is zu groß" Besorgnis vollkommen. Eine zu große Welt finde ich nicht gut, ich will mich zurechtfinden können.
Man findet sich immer zurecht, es dauert nur länger je größer die Welt ist.
Von daher sind wir auch hier wieder bei der üblichen richtigen Balance. Zu klein und ich finde mich zu schnell überall zurecht und es fehlt das "Ich bin hier ein Fremder" Gefühl am Anfang oder zu groß und es dauert zu lange um sich nicht mehr wie ein Fremder an diesem Ort zu fühlen. Da das aber jeder Spieler wieder anders empfindet was die richtige Zeitspanne dafür wäre, ist das richtig zu balancieren auch wieder eine Kunst für sich.
Für mich gibt es da aber eher kein zu groß, sondern eher ein zu wenig Inhalt pro km².
Für mich ist auch dieses Feeling wichtig, das man hat wenn man an einen Ort zurück kehrt, an dem man lange Zeit nicht war, sprich ein Gefühl von Nostalgie, wenn dann die Erinnerungen hoch kommen was man "vor langer Zeit" hier erlebt hat und was seither alles passiert ist. Daher gibt es bei mir eben keine zu große Welt, sondern nur eine zu schlecht gefüllte.
CJHunter hat geschrieben: ↑11.08.2017 15:07
rainynight hat geschrieben: ↑11.08.2017 12:31
Was ich aber sagen will: aus meiner Sicht kann ein Spieler, der den Endgegner auf Normal mit Schildweber-Rüstung erledigt hat nicht wirklich auf sich stolz sein und keinesfalls von einem zu leichten Endkampf sprechen.
Stolz auf sich sein?. Bei VideoSPIELEN sollte man auf sowas mal überhaupt nicht achten. Da gibts im Leben weitaus Wichtigeres wo man stolz auf sein Erreichtes sein kann. Wer bei Videosielen von Stolz und Ehre spricht scheint die ganze Geschichte viel zu ernst zu nehmen. Mich muss ein Spiel in erster Linie unterhalten und da bevorzuge ich durchweg den einfachen Schwierigkeitsgrad.
Dann bist du eben der typischen Unterhaltungs Spieler, ist ja ok, darum bist du auch so ein schlechter Spieler der immer den einfachen Schwierigkeitsgrad braucht um durch ein Spiel zu kommen, aber da gibt es eben noch die leidenschaftlichen Spieler, die es schon gab bevor Videospiele von der breiten Masse für sich entdeckt wurden und die sind durchaus auch mal stolz darauf was sie in Spielen erreicht haben, das gehört für die einfach mit dazu. Zumal die Spiele damals auch oft so sau schwer waren, das man am Ende wirklich allen Grund hatte stolz zu sein, wenn man den Abspann sah. Diese Zeit wäre nichts für dich gewesen und du wärst damals eher der typische "Videospiele sehen zwar ganz interessant aus, sind aber definitiv nichts für mich" Typ gewesen.
Und das spielt sicherlich auch bei mir eine Rolle, warum mir der zu leichte "schwere" Schwierigkeitsgrad das Spiel versaut hat, wenn man alles einfach wegfegt und nicht mal im Ansatz ins Schwitzen kommt, kann man kaum stolz auf sein erreichtes sein. Und ich bin jetzt auch nicht so extrem drauf, das ich bewusst da sitze und mir auf die Schultern klopfe, die Zeiten sind bei mir vorbei, dennoch würde ich gerne ein wenig Stolz verspüren und nicht das Gegenteil davon... sprich mich verarscht fühlen für wie schlecht/dumm (bei "Rätseln") mich die Entwickler halten, das sie mir es so extrem einfach machen.