Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 11:51
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 11:45 Da ist so nicht richtig. Der Content an sich ist durch die kostenlosen Updates frei verfügbar, der direkte Besitz jener Ingame Fahrzeuge, Waffen etc erfordert jedoch enstprechenden " Einsatz ". Entweder durch den Faktor Echtgeld oder den Faktor Zeit.
Und inwiefern widerspricht das meiner Aussage? Um den Conten zu nutzen, muss er dennoch freigeschaltet werden.
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 11:45 Und letzteres ist die klassische " Währung " in jedem Spiel, insbesondere Multiplayer. Und ja auch mit repetitivem Handlungen. Da von einer " Playwall " zu sprechen ist doch ziemlich abstrus.
Ich kritisiere das Verhältnis zwischen Preis/Content, nicht die Zeit als Währung an sich.
Der Content ist frei verfügbar durch das kostenlose Update, anders als z.B bei den Battlefieldspielen und den DLC Maps. Demenstprechend kannst du Online auch von anderen Mitspielern die entsprechenden Fahrzeuge klauen und nutzen. Ob du sie persönlich besitzt ist in diesem Fall genau so irrelevant wie die Frage ob du die Fahrzeuge und Waffen kaufst die direkt zu Release verfügbar waren.

So gut wie jedes Spiel hat entsprechenden hochwertigen Content der eine entsprechend hohe " Summe " an Zeit als Investition erfordert, ganz gleich ob Single- oder Multiplayerspiel. De facto wird dies auch von einem Großteil der Spieler für die Langzeitmotivation erwartet. Spass hat man an diesen Titel in der Regel dann auch mit dem Low und Midtier Content.

Und wenn dir angeblich bewusst ist dass die neuen Fahrzeuge keinerlei spielrelevanten Vorteile lieferen und damit im Umkehrschluss auch keine Nachteile für jene Mitspieler die sie nicht besitzen, sehe ich nicht dein Problem mit dieser Politik.
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 12:01
ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 11:55 Die definition von "Arcade" solltest du noch einmal nachlesen.
Hast du einen Link?
http://lmgtfy.com/?q=arcade
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:02 Der Content ist frei verfügbar durch das kostenlose Update, anders als z.B bei den Battlefieldspielen und den DLC Maps. Demenstprechend kannst du Online auch von anderen Mitspielern die entsprechenden Fahrzeuge klauen und nutzen. Ob du sie persönlich besitzt ist in diesem Fall genau so irrelevant wie die Frage ob du die Fahrzeuge und Waffen kaufst die direkt zu Release verfügbar waren.
Nein, das ist mitnichten irrelevant. Du würdest bei einem Waffen-DLC für einen Multiplayer-Shooter doch wohl auch kaum behaupten er sei kostenlos, bloß, weil du die Waffen aufheben kannst, wenn andere Spieler sie droppen.

Oder sind die DLC Fraktionen in Company of Heroes auch "frei verfügbar", nur weil du ihre Waffen und Fahrzeuge klauen kannst?

Zudem gibt es diverse Inhalte, die du überhaupt nicht von anderen Spielern stehlen kannst.
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:02 So gut wie jedes Spiel hat entsprechenden hochwertigen Content der eine entsprechend hohe " Summe " an Zeit als Investition erfordert, ganz gleich ob Single- oder Multiplayerspiel. De facto wird dies auch von einem Großteil der Spieler für die Langzeitmotivation erwartet. Spass hat man an diesen Titel in der Regel dann auch mit dem Low und Midtier Content.
Nur, dass ich bereits von Midtier Content spreche. Für High End content braucht man in GTA Online noch weitaus länger.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 12:07 http://lmgtfy.com/?q=arcade
Ach du sprichst tatsächlich von Automaten. Das ging aus deinem Beitrag nicht eindeutig hervor.
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Was machst du erst wenn GTA6 erscheinen wird?

Kaufste dir das dann nur aus dem Grund heraus um darüber nörgeln zu können?


Lass gut sein - du und ich schwingen in andren Frequenzen - Da stimmen weder Sender, noch Empfänger überein.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 12:15 Was machst du erst wenn GTA6 erscheinen wird?

Kaufste dir das dann nur aus dem Grund heraus um darüber nörgeln zu können?
Nein, wie kommst du darauf?
ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 12:15 Lass gut sein - du und ich schwingen in andren Frequenzen - Da stimmen weder Sender, noch Empfänger überein.
Na wenigstens da sind wir uns einig ;)
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 12:10
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:02 Der Content ist frei verfügbar durch das kostenlose Update, anders als z.B bei den Battlefieldspielen und den DLC Maps. Demenstprechend kannst du Online auch von anderen Mitspielern die entsprechenden Fahrzeuge klauen und nutzen. Ob du sie persönlich besitzt ist in diesem Fall genau so irrelevant wie die Frage ob du die Fahrzeuge und Waffen kaufst die direkt zu Release verfügbar waren.
Nein, das ist mitnichten irrelevant. Du würdest bei einem Waffen-DLC für einen Multiplayer-Shooter doch wohl auch kaum behaupten er sei kostenlos, bloß, weil du die Waffen aufheben kannst, wenn andere Spieler sie droppen.

Oder sind die DLC Fraktionen in Company of Heroes auch "frei verfügbar", nur weil du ihre Waffen und Fahrzeuge klauen kannst?

Zudem gibt es diverse Inhalte, die du überhaupt nicht von anderen Spielern stehlen kannst.
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:02 So gut wie jedes Spiel hat entsprechenden hochwertigen Content der eine entsprechend hohe " Summe " an Zeit als Investition erfordert, ganz gleich ob Single- oder Multiplayerspiel. De facto wird dies auch von einem Großteil der Spieler für die Langzeitmotivation erwartet. Spass hat man an diesen Titel in der Regel dann auch mit dem Low und Midtier Content.
Nur, dass ich bereits von Midtier Content spreche. Für High End content braucht man in GTA Online noch weitaus länger.
Dein Company of Heroes Vergleich ist unpassend.
Auf GTA Online übertragen würde es heissen dass auch du die entsprechenden Kommandanten kostenlos erhalten hast aber nicht nutzt weil ihre Ingamefahrzeuge entsprechend viel Munition kosten etc. Mit dem Unterschied dass du aufgrund dessen durch die schlecht gebalancten Kommandanten ziemlich Nachteile hättest und gezwungen wärst die entsprechenden Summen zu zahlen um im Multiplayer nicht andauernd zu verlieren. Gesetz dem Fall du würdest dann weiterhin Multiplayer spielen wollen.
Dies ist bei GTA Online nicht der Fall und hat umgekehrt COH 2 online unter anderem das Genick gebrochen.

Die Grundausstattung in Online für einen gewissen Erfolg wie ein gepanzertes Fahrzeug und im weiteren Verlauf ein entsprechendes Appartement sind im Low bis Midtier zeimlich entspannt zu erreichen. Alles andere ist wie im wahren Leben Luxus und für das weiterkommen nicht nötig sondern kommt dann mit der Zeit. Und dass ist der entscheidende Punkt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 27.07.2017 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 11:55 Gibt auch andere Spiele bei denen man viel Zeit investiert um etwas frei zu spielen. Also die klassische "Playwall". :lach:
Nur weil R* hier nen RMT-Shortcut einbaut sind sie gierig? Jeder sieht die Welt mit anderen Augen.
Definitiv! Es ist ein Unterschied ob ich bei z.b. Grim Dawn(oder alle anderen ARPGs) mein Rüstungs-Set erspiele oder ob ich bei GTA5 im Online Modus Sachen erspiele aber noch die Option anbiete: "insert coin" dann hast du es sofort.
Ich als Hersteller muss den Zeitaufwand bei GTA online erhöhen, damit die Spieler zumindest darüber nachdenken die Abkürzung zu wählen.
Sprich, ich muss die Playwall erhöhen, damit die Paywall attraktiv wird. Völlig logisch und selbstverständlich bei diesem Geschäftsmodell.
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sindri hat geschrieben: 27.07.2017 12:25
ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 11:55 Gibt auch andere Spiele bei denen man viel Zeit investiert um etwas frei zu spielen. Also die klassische "Playwall". :lach:
Nur weil R* hier nen RMT-Shortcut einbaut sind sie gierig? Jeder sieht die Welt mit anderen Augen.
Definitiv! Es ist ein Unterschied ob ich bei z.b. Grim Dawn(oder alle anderen ARPGs) mein Rüstungs-Set erspiele oder ob ich bei GTA5 im Online Modus Sachen erspiele aber noch die Option anbiete: "insert coin" dann hast du es sofort.
Ich als Hersteller muss den Zeitaufwand bei GTA online erhöhen, damit die Spieler zumindest darüber nachdenken die Abkürzung zu wählen.
Sprich, ich muss die Playwall erhöhen, damit die Paywall attraktiv wird. Völlig logisch und selbstverständlich bei diesem Geschäftsmodell.
Würde ein entsprechend hochwertiges Rüstungsset im Multiplayerpart von Grim Dawn dem Spieler nicht auch relevante Vorteile gegenüber den " normalen " Spielern bringen ?
Das ist für mich nämlich der entscheidende Punkt und Unterschied. Der Punkt der bewusst erhöhten Zeit ist dabei bis dato spekulativ.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:25Dein Company of Heroes Vergleich ist unpassend.
Auf GTA Online übertragen würde es heissen dass auch du die entsprechenden Kommandanten kostenlos erhalten hast aber nicht nutzt weil ihre Ingamefahrzeuge entsprechend viel Munition kosten etc. Mit dem Unterschied dass du aufgrund dessen durch die schlecht gebalancten Kommandanten ziemlich Nachteile hättest und gezwungen wärst die entsprechenden Summen zu zahlen um im Multiplayer nicht andauernd zu verlieren. Gesetz dem Fall du würdest dann weiterhin Multiplayer spielen wollen.
Dies ist bei GTA Online nicht der Fall und hat umgekehrt COH 2 online unter anderem das Genick gebrochen.
Die Kommandanten kann man außen vor lassen, da sie keinen erheblichen Vorteil bieten (nicht mehr, als diverse DLC Fahrzeuge in GTA Online). Pay2win werfe ich keinem der beiden Titel vor.

Der Vergleich ist weitergehend passend, weil er zeigt, warum es unpassend ist zu behaupten, der DLC content sei für alle frei verfügbar, nur weil man einen Teil von ihm von Besitzern stehlen kann.
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:02 Die Grundausstattung in Online für einen gewissen Erfolg wie ein gepanzertes Fahrzeug und im weiteren Verlauf ein entsprechendes Appartement sind im Low bis Midtier zeimlich entspannt zu erreichen. Alles andere ist wie im wahren Leben Luxus und für das weiterkommen nicht nötig sondern kommt dann mit der Zeit. Und dass ist der entscheidende Punkt.
Du sagst damit nichts anderes, als dass man auf den Großteil des neuen Contents verzichten soll. Ja, dann ist er tatsächlich billig. Werde ich kein CEO, kaufe keinen Waffenschrank, kein Biker-Business, kein Vehicle-Warehouse, keine neuen Fahrzeuge, kein Mobile Operationscenter, dann muss ich auch nicht viel grinden. Aber was bleibt dann an neuem Conten übrig? Ein paar Minigames und Waffen.

Kaufst du auch nur einen Teil der Inhalte des Import/Export DLC, dann bist du schon locker 30 Stunden mit Grinden beschäftigt. 10 davon mit altem Content, 20 Stunden mit neuem. Und ob der neue Content, da so abwechslungsreich ist, dass er 20 Stunden lang Spaß macht, ist meiner Meinung nach fragwürdig.
Sindri hat geschrieben: 27.07.2017 12:25 Definitiv! Es ist ein Unterschied ob ich bei z.b. Grim Dawn(oder alle anderen ARPGs) mein Rüstungs-Set erspiele oder ob ich bei GTA5 im Online Modus Sachen erspiele aber noch die Option anbiete: "insert coin" dann hast du es sofort.
Ich als Hersteller muss den Zeitaufwand bei GTA online erhöhen, damit die Spieler zumindest darüber nachdenken die Abkürzung zu wählen.
Sprich, ich muss die Playwall erhöhen, damit die Paywall attraktiv wird. Völlig logisch und selbstverständlich bei diesem Geschäftsmodell.
Eben.
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:36 Würde ein entsprechend hochwertiges Rüstungsset im Multiplayerpart von Grim Dawn dem Spieler nicht auch relevante Vorteile gegenüber den " normalen " Spielern bringen ?
Das ist für mich nämlich der entscheidende Punkt und Unterschied.
Da es kein PvP gibt, würde sich der Vorteil auf die gesamte Gruppe auswirken, sprich man kann Bosse schneller legen.
Dadurch dass es in GTA-online auch PvP gibt, ist das sogar noch schlimmer. Hier kann man tatsächlich von P2W sprechen.
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 12:43 Du sagst damit nichts anderes, als dass man auf den Großteil des neuen Contents verzichten soll. Ja, dann ist er tatsächlich billig. Werde ich kein CEO, kaufe keinen Waffenschrank, kein Biker-Business, kein Vehicle-Warehouse, keine neuen Fahrzeuge, kein Mobile Operationscenter, dann muss ich auch nicht viel grinden. Aber was bleibt dann an neuem Conten übrig? Ein paar Minigames und Waffen.

Kaufst du auch nur einen Teil der Inhalte des Import/Export DLC, dann bist du schon locker 30 Stunden mit Grinden beschäftigt. 10 davon mit altem Content, 20 Stunden mit neuem. Und ob der neue Content, da so abwechslungsreich ist, dass er 20 Stunden lang Spaß macht, ist meiner Meinung nach fragwürdig.
Das Spiel ist jetzt wie lange auf dem Markt ? Seit vier Jahren ?

Diejenigen die seitdem konstant im Online part agieren haben in der Regel genug Geld angesammelt und Missionen im unteren Bereich getätigt. Rockstar wird sich also naturgemäss eher an die angestammte Playerbase halten als Neuankömmlinge. Und letztere finden immer noch genug Missionen etc. vor um lange genug beschäftigt zu sein. In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu sehen ob die immer noch hohen Verkaufscharts des Spiels sich entsprechend im Onlinepart auswirken oder hier eher der Singleplayerpart gespielt wird. Unter Umständen aufgrund neuer Hardware in Kombination mit Mods ? Also von Personen die " damals " nicht gekauft haben.

Ob deiner Meinung nach der Inhalt in einem entsprechenden Preis/Leistungs Verhältniss steht, ist im Großkonzept irrelevant. Wenn Rockstars Zahlen belegen dass er entsprechend angenommen bzw konsumiert wird, stimmt deren Politik.

@ Sindri

Der PvP Bereich ist aber nur ein Teil des Gesamtkonzepts, wäre es das Grundprinzip hätte man ein Problem.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Easy Lee »

Niemals Multiplayer. Ich verstehe nicht wie man dieser Kultur aus virtuellen Wartezimmern, Trash-Talk, non-immersivem Herumgeplänkel, technischen Problemen und Dauermonetarisierung etwas abgewinnen kann. Wenn das die Zukunft von Rockstar Games ist, dann kann ich die jetzt auch abhaken und in die Ubisoft Schublade packen.
Senseo1990
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:54 Das Spiel ist jetzt wie lange auf dem Markt ? Seit vier Jahren ?

Diejenigen die seitdem konstant im Online part agieren haben in der Regel genug Geld angesammelt und Missionen im unteren Bereich getätigt. Rockstar wird sich also naturgemäss eher an die angestammte Playerbase halten als Neuankömmlinge. Und letztere finden immer noch genug Missionen etc. vor um lange genug beschäftigt zu sein.
Ich habe bewusst ein einzigen DLC als Beispiel genommen und dazu noch einen der vom Content/Preis Verhältnis zu den besseren gehörte. Du kannst das beliebig auf jeglichen anderen GTA:O DLC übertragen und wirst dieselbe Situation vorfinden. Wer vorher entsprechend viel angesammelt hat, hat eben auch schon vorher entsprechend viel gegrindet. Vorallem Grinder von altem Content haben hier das Nachsehen, da die DLC Preise mit der Zeit gestiegen sind und durch neuen Content leichter Ingame Geld verdient werden kann.
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:54 Ob deiner Meinung nach der Inhalt in einem entsprechenden Preis/Leistungs Verhältniss steht, ist im Großkonzept irrelevant.
Wenn Rockstars Zahlen belegen dass er entsprechend angenommen bzw konsumiert wird, stimmt deren Politik.
Tatsächlich unterstützt das eher meinen Standpunkt. Dass Rockstars DLC Politik so gut funktioniert zeigt, dass durchaus viele Spieler ebenfalls die Echtgeld-Abkürzung wählen, weil für sie der ingame Content eher ein Grind darstellt, den sie vermeiden möchten.

Die Umsetzung der "kostenlosen Möglichkeiten" wäre demnach eher negativ zu bewerten. Bliebe noch die Frage, ob die Bezahl-Variante in Ordnung ist...
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:05 Tatsächlich unterstützt das eher meinen Standpunkt. Dass Rockstars DLC Politik so gut funktioniert zeigt, dass durchaus viele Spieler ebenfalls die Echtgeld-Abkürzung wählen, weil für sie der ingame Content eher ein Grind darstellt, den sie vermeiden möchten.

Die Umsetzung der "kostenlosen Möglichkeiten" wäre demnach eher negativ zu bewerten. Bliebe noch die Frage, ob die Bezahl-Variante in Ordnung ist...
Ich sprach mit keinem Wort davon auf welche Art und Weise die neuen Inhalte wie Fahrzeuge erworben werden. Sondern nur ob der neue Content angenommen wird. Und dies kann sich auch durch entsprechende Spielerzahlen zeigen. Wer schon sehr lange spielt hat auch die entsprechenden Ingamesummen. Dies geht mir z.B so mit World of Warships. Dadurch könnte ich auf dem Weg zu den Mid und High Tier Schiffen den unteren Bereich überspringen.

Allgemein bleibt es dabei: Wenn Spieler bereit sind für entsprechende Inhalte Geld zu bezahlen agiert der Entwickler/Publisher darauf. Auch bei kommenden Spielen, denn der Erfolg gibt ihnen Recht. Niemand zwingt die Spieler hierzu. In diesem Zusammenhang wäre auch ein Blick auf die Altersstruktur interessant.
Ob das " in Ordnung " ist, ist völlig irrelevant. Moral spielt hier keine Rolle.