Das würde voraussetzen, dass VR nur für Spiele da ist und genau das ist Blödsinn. VR Spiele werden nur genutzt um für VR zu werben, VR ist aber so viel mehr. Mal davon ab das in VR sowieso die Grenzen zwischen Spiel und Unterhaltungsmedium gänzlich verwischt, weil man eben selbst drin steckt. Bei mancher VR Software kann ich echt nicht sagen ob das jetzt ein Spiel oder eine Unterhaltungssoftware ist.
Davon ab macht sich VR auch sonst immer mehr breit, zum Beispiel:
https://vrodo.de/virtual-reality-kommt- ... senzimmer/
oder auch:
https://www.wired.de/collection/tech/vi ... schaffen-0
https://vrodo.de/virtual-reality-fuer-d ... ressionen/
VR wird so oder so kommen, auch für uns Gamer und wenn PSVR failt heißt das auch noch nicht viel, denn die Gründe können vielschichtig sein und das fängt auch mit der noch sehr ungenügenden Technik an, die nicht Jedem so gefallen wird, vor allem nicht für das Geld. Viele finden ja selbst die PS VR noch zu teuer, wenn diese dann noch sehen könnten wie weit die VR Brillen technisch in der ersten Generation erst sind, dann wird ihnen das einfach nicht genügen für den Preis. Außerdem geht nicht mal Sony davon aus, dass die erste Generation ihres PS VR ein Kassenschlager wird, die sind schon zufrieden wenn es sich ausreichend verkauft.
Das eigentliche Problem ist hier viel eher, dass hier VR Hype auf VR Erwartungen trifft und beide sind für den aktuellen Stand von VR einfach zu hoch.
Das ist die erste Generation, die ist immer teurer und bietet gleichzeitig auch alles andere als ein perfektes Produkt. Erst mit der zweiten und dritten Generation wird das Produkt besser und preiswerter und damit interessanter für die breite Masse. Viel hier tun aber immer so, vermutlich weil sie keine Geduld besitzen, als müsse sich VR jetzt unbedingt richtig durchsetzen. Mit der Erwartungshaltung schadet man eher VR bzw. auch sich selbst.
Smartphones, SSD Festplatten, ja sogar das Internet, waren am Anfang alles, aber sicher kein günstiges und auch kein perfektes Produkt. Die Smartphone Software war noch arg verbesserungswürdig und die Leistung der Gerät schwach, SSD hatten zu wenig Speicherplatz und litten unter zu kurzer Haltbarkeit und das Internet war am Anfang langsam, mit wenig Inhalten und allem anderen als gut gestalteten Webseiten. Bei allen dreien ist das längst Geschichte, diese Nachteile längst ausgemerzt und günstiger zu bekommen. Man bezahlt deutlich weniger bekommt dafür aber dennoch mehr als am Anfang.
So sind die ersten Generationen von neuen Produkten nun mal, alles muss erst mal ausreifen und seine Kinderkrankheiten verlieren. Warum sollte VR da plötzlich eine Ausnahme sein? Macht gar keinen Sinn.
Aber alle vier Produkte haben auch eines gemeinsam: die Kritiker zu Anfang... Smartphones wurden am Anfang auch belächelt, das Internet sollte nur eine Modeerscheinung sein und SSDs würden niemals groß genug, eine lange Haltbarkeit und dabei auch noch bezahlbar sein und nun eben die Sache mit VR. Irgendwie komisch das sich die Geschichte hier ständig wiederholt. Menschen scheinen wohl doch lernresistent zu sein, zumindest ein Teil.