KalkGehirn hat geschrieben:douggy hat geschrieben:Also die "Kiddiespiele" kaufen die Jugendlichen nicht mehr, sondern eher die Älteren. Andererseits gibt's keine Spiele für die Älteren?
Nen roten Faden kann ich hier bei manchen Argumenten nicht erkennen.
@douggy, is doch ganz einfach, angenommen du kommst nem pubertären 13 jährigen mit Mario, wird der mit angrenzender Wahrscheinlichkeit in 80% der Fälle mit : "äh was will ich denn mit dem scheiß Kiddiespiel" reagieren.
Ich will CoD spielen (wofür er eigentlich nicht mal alt genug ist!)
Obwohl Call of Duty "Ultra hart" und "zerfetzend dramatisch" daherkommt, ist es jetzt kein Kiddiespiel obwohl es ein pubertierender, poppelfressender, dreizehnjähriger kleiner Rotzbengel spielt?
Andersherum, ist ein gestandener Mann ein Kind weil er ein Spiel mit knuffigen Farben und Hüpfpassagen spielt?
Ich glaube weder ist CoD ein Kiddiespiel, noch kann man zu alt sein en geiles Hüpfspiel mit Regenbögen zu zocken solange es Spaß macht.
Der springende punkt, vielen die etwas älter sind, machen gerade diese angeblichen, von Kiddies als "Kiddiespiele" verschrienen spiele von Nintendo spaß und kaufen sie deswegen.
Generation -15+ spielt diese Spiele höchstens mit runtergelassenen Rollläden, um jetzt mal völlig zu übertreiben!
Mario ist halt nicht hip und Trend, und das wichtigste, die anderen (aus der Sicht eines 13jährigen) spielen das auch nicht, sondern CoD!
Nintendo ist uninteressant für große teile der Käufer-, Nutzerbasis die Mainstreamproduktionen bevorzugen.
Treffen Kiddies eine Entscheidung (Kauf/Wunsch) für ein Spielsystem, kriegt eine der Konkurrenzkonsolen den Vorzug, obwohl das erste System im Kinderzimmer oftmals von Nintendo war.
Da läuft etwa kapital falsch, wenn sich heute ein 12jähriger für eine Konsole entscheiden muss, und er hatte zuvor eine 360, nimmt der zu 75% geschätzt eine One.
Die emotionale Bindung einer Marke gegenüber ist bei kindern viel stärker ausgeprägt als wie bei uns erwachsenen, hinzu kommen Sachen wie online Freundesliste etc. die da heutzutage mit hereinspielen, will ich nicht unterschlagen.
Eine Kundenbindung ist bei solch einem Alter des potentiellen Käufers gut möglich, bei Nintendo ist dies aber überhaupt nicht der Fall, und dies obwohl viele Kinder ihre ersten Spieleerlebnisse mit Nintendo Hardware erfahren, eigentlich die allerbesten Voraussetzungen.
Sind die Kids aber erst mal etwas Älter wollen sie von Nintendo nicht mehr wissen, und irgendwann stehen in den Kinderzimmern zukünftiger Kinder auf einmal keine Nintendo Konsolen mehr, wieso auch?, die Eltern haben zum großen teil ihres zurückgelegten Lebensweges immer auf PS/Xbox Hardware gespielt, nur als Kleinkinder kurz auf jener von Nintendo.
Die alten die Nintendo seitjeher die treue schwören werden halt auch nicht jünger, und die jungen verschreiben sich heutzutage "generell" immer weniger einer bestimmten Marke, und noch viel weniger Nintendo.
Im stationären Konsolenbereich muss die oberste Prämisse für Nintendo lauten, Kundenbindung bei heranwachsenden!
lg.