FuKc-YeAh hat geschrieben:yopparai hat geschrieben:Ich denke auch der Zeitpunkt ist gut gewählt. Sie haben jetzt ein Problem, sie haben jetzt gerade noch die Chance ein paar Käufer abzugrasen die noch keine neue Konsole haben und gerade jetzt fängt Sony an, sich seine eigene Plattform mit PSVR und möglicherweise einer PS4K selbst zu zerhacken. Es gibt überhaupt keinen Grund zu warten, da man sich von dem alten 5-Jahres-Zyklus lösen muss. Es wird eh auf eine OS-Plattform rauslaufen, wie bei Sony auch. MS ist auch dabei, die XBox in einen Windows 10-PC zu überführen, der dann regelmäßig erneuert wird. Wenn die nächsten Generationen von Sony und MS kommen schmeißt Nintendo halt kurze Zeit später selbst eine neue Revision auf den Markt. Es wird mehr Modellpflege werden, weniger große Generationen. Wie bei Smartphones, vielleicht nur nicht ganz so schnell. Aber alle zwei Jahre ein Modell halte ich für nicht unrealistisch und die Spiele sind dann vielleicht jeweils mit den letzten 3 Hardware-Revisionen kompatibel. Die Zeit der großen Techniksprünge ist in dem Bereich langsam vorbei.
Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Konsolen sind nicht zuletzt aufgrund ihrer unkomplizierten Handhabung so beliebt. 90% der Käuferschaft will sone kleine Kiste haben auf der man spielen kann, die Spiele dafür müssen sich in 3 sauber sortierten Bereichen bei Mediamarkt wiederfinden lassen. Alle 2 Jahre eine aktualisierte Hardwarebox mit entsprechender Kenntnis über die Kompatibilität jedes einzelnen Titels würden den Großteil vermutlich eher verwirren und die wirklich grobe "Casual Gamer"-schicht mit verklärten Blick zurücklassen ... denke ich. Ausserdem halte ich den Umstieg auf ein Smartphone Model für recht gewagt ... einer der großen würde den Anfang machen müssen und seiner Käuferschicht verklickern müssen dass es jetzt nicht mehr die die "EINE" Gamingbox XY gibt. Ob da dann die 2-500 Euro noch so locker sitzen würden ? Auf einer ganz ähnlichen Idee baut Valve mit den Steammachines auf ... Hier haben wir aber dann ein verwirrend großes Angebot an "Machines" mit unklarer Kompatibilitätsreichweite. Auch die Entwickler selbst müssten dann stets überlegen auf welche Teilgeneration ihr aktueller Titel zugeschnitten werden soll und/oder wie groß der Aufwand betrieben wird um möglichst breite Abdeckung dieses Hardwarefuhrparks zu gewährleisten ...
Nun ob wir uns alle das vorstellen können oder nicht ist ja leider nicht die Frage. Im Moment sieht aber alles danach aus, als ginge es in die Richtung. Ich persönlich hab da kein Problem mit, solange eine Revision etwa für 5 Jahre zum zocken gut ist (mach ich beim Smartphone auch nicht anders). Die Komplexität erhöht das meiner Meinung nach nicht zwingend. Sie müssten sich eben diskrete Stufen einfallen lassen und die beim Spielverkauf mit angeben. Solang sie mich mit für verschiedene Spiele optimierten Grafiktreibern für verschiedene Hersteller verschonen ist mir das wurscht.
Valves Steammachines haben übrigens noch einen ganz wesentlichen anderen Aspekt: Die Teile werden von vielen verschiedenen Herstellern konfiguriert und auf den Markt gebracht. Ausserdem mit einem Betriebssystem, für das die Treibersituation nicht optimal ist (was nicht die Schuld von Linux ist, aber so ist es nunmal). Wenn man seine Hardwareauswahl richtig beschränkt und die Entwicklung der Geräte und der Software(!) in einer Hand belässt kann das sehr viel schmerzfreier vonstatten gehen. Apple macht ja genau das und bei denen hast du im Normalfall nichtmal die Möglichkeit irgendwelche Treiber zu installieren. Der Kram läuft und falls doch nicht ist irgendwas kaputt.
FuKc-YeAh hat geschrieben:Die Frage die man sich stellen sollte ... wieso dann nicht gleich einen PC/Laptop an den TV anklemmen inkl. Gamepad ? Nun , weil die Leute das meines erachtens gar nicht wollen ... ich denke dass dieses "Plug and Play Easybox"-feeling die Konsolen so beliebt macht. Sollte das einer der großen ändern wollen , begäbe er sich auf recht dünnes Eis.
Wenn ich mir vorstelle nach Feierabend noch Windows-Logos sehen zu müssen kommt mir die Galle hoch. Aber gut, ist vielleicht mein persönliches Problem. Einfaches Plug&Play kriegt man auch so noch hin. Gibt ja auch nen Haufen Android-Streamingboxen, alle unterschiedliche Leistung, alle gleiches OS, alle extremst simpel zu administrieren.