Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven Darstellung von weiblichen Charakteren in Superbrothers: Sword & Sworcery

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

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Seth666
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Seth666 »

KLICKBAIT-ARTIKEL here we go

Und ich sage:
Bild

Diese Frau hat von Anfang an bewiesen, dass sie eine Diskussion nur mit Gleichgesinnten will.
Mit der Gegenseite will die nichts zu tun haben. Aber schön alles zum Empören ausnützen.
Warum gebt ihr diesen ganzen Gamergate-Deppen eine Plattform. Die wollen nur eins: Mit Dreck um sich werfen. Und wenn jemand nur ein Wort sagt, beginnt die Schlammschlacht. Und was lieben Schweine: Dreck/Schlamm. Also immer einen schönen Bogen um sowas machen, denn der Nutzen ist null....aber die wollen ja auch nur ne öffentlichen Schlammschlacht und keine Diskussion.
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muecke-the-lietz
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von muecke-the-lietz »

Sir Richfield hat geschrieben:
Agitari hat geschrieben:Darf ich jetzt auch ein Video über Männer machen, die Kochen können?
NEIN!
1) Gibt es schon genug Starköche im TV.
2) Fällt dann auf, dass der Großteil der Chefköche - Männer sind.
Koch als Beruf ist ein Handwerk und somit männlich. Kochen zuhause ist Hausarbeit/Haushalt und somit weiblich. :ugly:

Die Tatsache kochender Männer im Fernsehen oder im Beruf macht also noch nicht DEN modernen Mann. Ganz im Gegenteil.

Zum Thema werd ich mich weiterhin ausschweigen. Kann nur nach Hinten losgehen.

Denn so wie sich auch die Gesellschaft ändert, ändert sich ihre Medien und ihre Helden. Und so wie es überall klassische Klischeecharaktere gibt, gibt es auch moderne Charktere.

Sword & Sworcery ist ein wundervolles Spiel, aber die Weiblichkeit der Figur spielt im Prinzip gar keine Rolle. Ändert natürlich nichts an ihrer Aussage. Aber zu meiner Lieblingsheldin Jade wird sie ja noch kommen. Bester weiblicher Chara neben Faith aus Mirrors Edge ever.

Für mich zählen bei einer guten Charakterzeichnung immer alles Aspekte. Und auch das Geschlecht gehört dazu. Das kann sich natürlich vielfältig äußern, aber gerade Jade und Faith drücken für mich gleichermaßen Stärke, Mut und Kampfgeist aus wie eben auch Weiblichkeit.

Aber auch bei Borderlands gibt es mMn eine unglaublich moderne Frauendarstellung. Und die können auch mehr, als drauf zu hauen und sexy zu sein.

Oder die Mädels aus Life is Strange - hier werden sogar komplexe weibliche Charaktere in all ihre Facetten und mit all ihren Problemen gezeichnet. Und damit meine ich mal nicht unbedingt nur die Hauptfigur Max.

Auch bei The Wolf among Us ist gerade Snow eine unglaublich starke weibliche Figur. Grundsätzlich ist die Frauendarstellung in dem ganzen Titel sogar recht geglückt, und das, obwohl es im Rotlicht Milieu spielt, und damit natürlich auch Gefahr läuft, ein starkes sexistisches Frauenbild zu zeichnen. Aber Beauty, Snow, Faith, die Trolldame, etc. Alles sehr tiefgründige Figuren.

Ich könnte jetzt ewig so weitermachen, und wollte doch eigentlich gar nichts sagen. :oops:
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 02.04.2015 11:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Temeter 
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Temeter  »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Für mich ist das eine vollkommen unspektakuläre, speziell im universitär "erlernten" Feminismus durchaus übliche Ansicht, die dort vertreten wird.
Also das Frauen dahingehend gehirngewaschen sind, dass sie völlig unfähig sind, für sich freie Entscheidungen zu treffen? Dass weibliche Selbstverwirklichung gegensätzlich der - von Sarkeesian propagierten - feministischen Ziele wirkt und massiv schlechte Auswirkungen auf andere Frauen haben kann?
Die Unfähigkeit, zwischen verschiedenen Ländern zu unterscheiden? Das ist durchgängiges Thema bei ihr, die von ihr wahrgenommenen amerikanischen Zustände sind weltweite Regel. Erstreckt sich übrigens auch auf die Rassismus Diskussion. Rassismus gegen weiße existiert einfach nicht, weil Weiße in der Machtposition sind. Eine global gemeinte Aussage.

In dem Fall hat der akademische Feminismus mehr als nur ein Problem, gelinde gesagt.
Das ist allerbestes Lagerdenken, was hier stattfindet, welches längst „beide Seiten“ (eigentlich Unsinn) befeuern. Dieses Spiel sollte man imho nicht mitmachen.
Nur weil ein par deiner Kritiker Polemiker sind, mach das dich nicht weniger polemisch? Aber nein, ich meine damit eher, dass FemFreqs Rhetorik allgemein aggressiver aufgebaut ist, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Leben und Leben lassen ist in dieser Umgebung sehr viel weniger Prinzip als bei uns, und da sehe ich Anita stehen. Nimm als Beispiel die ganze Spielekritik. Auf grund des Mediums eher harmlos, aber schau es dir an: Das Grundargument ist, dass Spiele Mysogenie stärken. Das kommt natürlich auch nicht in der amerikanischen Öffentlichkeit an, und wird deswegen oft gut verpackt.
Und btw, bitte keine 'Medien beeinflussen Menschen' Antwort. Sie hatte genug Zeit zur Analyse von Spielen und konnte keine klaren Antworten liefern.
...und da fehlt mir dann auch der konkrete Bezug zum hier diskutierten Thema (in das ich übrigens außer meinem Gemecker über die Tortenwerfer gar nicht einsteigen wollte, tja, soviel dazu...schönen Dank auch :ugly: ).
Dann kürzen wir das lieber ab.

Auch @Wulgaru: Nooooooope. Tea Party Bullshit ist das letzte, was ich da meine.
Sagen wir es mal so, meine Interpretation ist das: Hinter dem White Privilege Ding steckt eine Menge Schuldbewusstsein an Seiten der Befürwörter, aber auch eine sehr ungesunde Obsession mit Hautfarbe dahinter. Stichwort gutmütiger Rassismus, teils Anleitung schwarze wie rohe Eier zu behandeln.
Das Ziel solcher Methoden können aber nichtmal die Initiatoren erklären, dennoch wollen sie Kindern nach Hautfarbe geordnete Behandlung von Personen beibringen. Ich glaube das Problem dahinter muss ich nicht ausschreiben.^^'
googlebee
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von googlebee »

Mal was anderes ... wofür brauchte die eigentlich 6000$?
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Warslon
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Warslon »

Ich glaube, die gute Frau versteht nicht das Wesentliche der geschlechtlichen Ausbildung in der Biologie, die gesellschaftliche Entwicklung und das tatsächliche Rollenverhalten.

Viele Dinge liegen einfach in der Natur des Mannes und in der Natur der Frau. Warum belässt man es nicht einfach dabei?
billy coen 80
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von billy coen 80 »

Flextastic hat geschrieben:nö, der rest ergoss sich mMn wieder nur in grütze und mir war eben nur der zitierte teil jetzt an deinem beitrag wichtig.

ganz einfach also :)
Na gut, wenn du meinst... Weil es nicht in deine Weltanschauung passt, ist die Aussage, dass auch schon vor Anita jahrelang über schlechte Charaktere in Spielen diskutiert wurde, wie etwa auch hier im Forum, Grütze... Zumindest meinst du das ja scheinbar, denn sonst hättest du diesen Part ja zumindest mit zitiert, dann hätte aber eben auch deine Antwort darauf nicht so gut gepasst, ne wahr?! Verfremdendes Zusammenkürzen von Aussagen anderer, um es leichter niedertrampeln zu können ist im Übrigen auch ein Diskussionsmittel argumentativ schwachbrüstiger Diskutanten...
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

Sir Richfield hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:hm...könnte es sein das Anita dieses Thema für wichtig bzw. dringend hält, sodass sie es der Gesellschaft also jemand vortragen will...hm...ich bin mir da nicht sicher Richie, ich bin kein Wissenschaftler. :wink:
Gut, OK.

Kann man so stehen lassen.
Fr. Sarkeesian will das Thema einfach so in der Debatte wissen.

DAS hat sie in der Tat geschafft.

Ich habe aber Zweifel, dass "Das Thema ergebnisoffen auf den Tisch bringen" tatsächlich das Anliegen ist.

Von dem Bärendienst, den sie dem Thema an sich erweist, will ich gar nicht erst anfangen.
Ich weiß nicht wo der Anspruch ergebnisoffen ihrerseits vorhanden ist. Es klingt schon wieder so als wenn ich sie an sich verteidigen will, was immer seltsam ist da ich ihre Videos immer als recht hingeschludert empfinde , aber ich sehe halt irgendwie nie woher dieser absurde Anspruch kommt das Thema neutral diskutieren zu wollen, wenn die Gegenargumentation zu Anita immer ist das dieses Problem gar nicht existiert und oder total unwichtig ist. :wink:

Inwiefern sie einen Bärendienst geleistet hat, weiß ich jetzt auch nicht...man spricht seit zwei Jahren über sie und ihr Thema...und zwar im Rahmen der Gaming- und Entwicklerszene weltweit...scheint mir recht erfolgreich zu sein...eine Frage dann noch...was für eine Debatte meinst du wenn davon sprichst das ihr Thema da hineinbringt?

@Temeter
Ist White Privilege nicht eher passiv? Von wegen ein Cop hält jemanden an und schlägt den schwarzen zusammen, während der den weißen verwarnt?

So wie du das verstehst ist das nämlich auch wenn du es sicher nicht so meinst nach wie vor Tea Party 101. Der Liberale/Progressive ist angeblich auf dem "schwarzen Auge" blind oder zumindest sehschwach und verherrlicht alles was das angeht und verteufelt schnell die "weiße Seite". Das ist schon sehr krasses Lagerdenken und aus einer recht eindeutigen Richtung.

Mir ist dein Punkt das auch das beste Anliegen negativ ausarten kann ja absolut klar, nur finde ich dein Beispiel völlig furchtbar. :wink:
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muecke-the-lietz
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von muecke-the-lietz »

Warslon hat geschrieben:Ich glaube, die gute Frau versteht nicht das Wesentliche der geschlechtlichen Ausbildung in der Biologie, die gesellschaftliche Entwicklung und das tatsächliche Rollenverhalten.

Viele Dinge liegen einfach in der Natur des Mannes und in der Natur der Frau. Warum belässt man es nicht einfach dabei?
hätte man das getan, wären wir noch im mittelalter. gesellschaftlicher fortschritt, braucht gesellschaftskritik.
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James Dean
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von James Dean »

Temeter  hat geschrieben: Auch @Wulgaru: Nooooooope. Tea Party Bullshit ist das letzte, was ich da meine.
Sagen wir es mal so, meine Interpretation ist das: Hinter dem White Privilege Ding steckt eine Menge Schuldbewusstsein an Seiten der Befürwörter, aber auch eine sehr ungesunde Obsession mit Hautfarbe dahinter. Stichwort gutmütiger Rassismus, teils Anleitung schwarze wie rohe Eier zu behandeln.
Das Ziel solcher Methoden können aber nichtmal die Initiatoren erklären, dennoch wollen sie Kindern nach Hautfarbe geordnete Behandlung von Personen beibringen. Ich glaube das Problem dahinter muss ich nicht ausschreiben.^^'
Ich musste gerade an die "Lifeline Expedition" denken: http://www.lifelineexpedition.co.uk/mot ... ine011.jpg

Witzig bei dieser "White Guilt"-Geschichte finde ich auch immer, dass ausgeblendet wird, dass die Sklavenhändler von damals selbst Schwarze gewesen waren.
Zuletzt geändert von James Dean am 02.04.2015 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1044785
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von johndoe1044785 »

billy coen 80 hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:nö, der rest ergoss sich mMn wieder nur in grütze und mir war eben nur der zitierte teil jetzt an deinem beitrag wichtig.

ganz einfach also :)
Na gut, wenn du meinst... Weil es nicht in deine Weltanschauung passt, ist die Aussage, dass auch schon vor Anita jahrelang über schlechte Charaktere in Spielen diskutiert wurde, wie etwa auch hier im Forum, Grütze... Zumindest meinst du das ja scheinbar, denn sonst hättest du diesen Part ja zumindest mit zitiert, dann hätte aber eben auch deine Antwort darauf nicht so gut gepasst, ne wahr?! Verfremdendes Zusammenkürzen von Aussagen anderer, um es leichter niedertrampeln zu können ist im Übrigen auch ein Diskussionsmittel argumentativ schwachbrüstiger Diskutanten...

moment mal...wo ist jetzt die schnittmenge bei "...auch schon vor Anita jahrelang über schlechte Charaktere in Spielen diskutiert..." und ihr anliegen, speziell weibliche charaktere? tut mir leid, wie geschrieben bin ich nicht ganz neu beim thema zocken und mir fällt keine diskussion zuvor ein, die sich um dieses thema dreht. vielleicht kannst du mir quellen, namen etc. nennen und ich würde es mir sogar genauer anschauen.

und was du dir sonst noch so zusammenreimst ist gerne dir überlassen, darauf gehe ich gar nicht ein.
billy coen 80
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von billy coen 80 »

Flextastic hat geschrieben:moment mal...wo ist jetzt die schnittmenge bei "...auch schon vor Anita jahrelang über schlechte Charaktere in Spielen diskutiert..." und ihr anliegen, speziell weibliche charaktere? tut mir leid, wie geschrieben bin ich nicht ganz neu beim thema zocken und mir fällt keine diskussion zuvor ein, die sich um dieses thema dreht. vielleicht kannst du mir quellen, namen etc. nennen und ich würde es mir sogar genauer anschauen.

und was du dir sonst noch so zusammenreimst ist gerne dir überlassen, darauf gehe ich gar nicht ein.
Auch das habe ich in meinem anderen Kommentar ausgeführt. Sie verengt das Thema schlechter, klischeehafter Charaktere, welches selbstredend auch Sexismus beinhaltet, auf einen Teilaspekt, der dann auch noch stark ideologisch eingefärbt ist. Auf ihre diesbezüglichen Verfremdungen und Umdeutungen vorgeführter Materialien, wollte und will ich in diesem Zusammenhang gar nicht eingehen; wurde schon oft genug getan und ist ausgelutscht.

Das kannst du jetzt begreifen oder nicht und du kannst meinen Standpunkt verstehen oder nicht; ist mir dann auch Wurscht. Mir missfällt nämlich gerade ein Wenig dein Diskussionsstil dieses Thema betreffend, da du es nicht schaffst, auf Kommentare anderer Leute mit anderen Ansichten zu antworten, ohne deren Aussagen mit impliziter oder auch expliziter Herblassung zu begegnen. Ist mir bei dir auch schon in anderen diesbezüglichen Threads aufgefallen... Schade!
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Temeter 
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Temeter  »

Wulgaru hat geschrieben:@Temeter
Ist White Privilege nicht eher passiv? Von wegen ein Cop hält jemanden an und schlägt den schwarzen zusammen, während der den weißen verwarnt?

So wie du das verstehst ist das nämlich auch wenn du es sicher nicht so meinst nach wie vor Tea Party 101. Der Liberale/Progressive ist angeblich auf dem "schwarzen Auge" blind oder zumindest sehschwach und verherrlicht alles was das angeht und verteufelt schnell die "weiße Seite". Das ist schon sehr krasses Lagerdenken und aus einer recht eindeutigen Richtung.

Mir ist dein Punkt das auch das beste Anliegen negativ ausarten kann ja absolut klar, nur finde ich dein Beispiel völlig furchtbar. :wink:
Wie bitte? Das WP Ding ist Teil der Linksprogressiven, die machen kein Geheimnis um ihre Absichten. Durchaus gut gemeint, wenn imo auch unglaublich fehlgeleitet. Mit der Tea Party hat das überhaupt nichts zu tun. Tbh, ich bin nicht auf dem neusten Stand, was die nun wieder für einen Mist machen.

Hier gehts auch nicht um die 'Schwarze werden härter angefasst' Thematik. Es in der Tat schwer, die letzten Unruhen in Amerika anzuschauen, und unberührt von dieser Scheiße zu bleiben.

Es geht nichtmal so um die Schwarzen, als es um die Priviligierten geht. Deswegen Privileged, nicht Underprivileged. White, nicht poor.
Die White Privilege Aktionen arbeiten aktiv darauf hin, dass sich - weiße - Leute sich immer ihres Privilegs bewusst sein sollen. Ihre Erfolge und Errungenschaften in ihrem Leben sind allesamt einfacher, weil sie weiß sind. Währen sie schwarz, oder auch frau, oder homosexuell, wäre ihr Leben härter gewesen. Alle schwarzen haben ein härteres Leben. Gut situierte weiße Kinder sollen z.B. nicht in der Gegenwart von schwarzen Kindern von ihren Ausflügen reden, weil diese sich dadurch diskriminiert fühlen.

Völlig ohne Ironie, das kommt von Progressiven und soll zumindest als Kurs an gewissen Schulen angeboten werden. Etwas, das FemFreq übrigens auch unterstützt. Das 'check your privilege' ist kein Witz.
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

Nun, dein Beispiel von wegen nicht über irgendwas reden um andere Leute nicht zu vergrätzen ist natürlich ein Extrembeispiel und etwas was ich auch nicht gutheißen würde.

Aber darauf aufmerksam zu machen, das man als weiße Person in Amerika nach wie vor Vorteile hat, die verschiedene Aspekte des Lebens betreffen bzw bestimmten Nachteilen nicht ausgesetzt ist, halte ich jetzt nicht für irgendein Pet-Projekt von weltfremden Linksprogressiven. Das stell sowas wie Fox natürlich aber gerne so dar, soweit ich das verfolge.

Wenn man angesichts der Polizeigewalt gegen schwarze in den letzten Monaten dann von diesem Privileg spricht und es abgetan wird, habe ich schon starke Probleme das gegenüber nicht für sehr weit rechts zu halten. Es geht nicht um irgendein white-guilt Ding für meine Begriffe sondern grundsätzliche Empathie und Verständnis. in Amerika gibt es diese Denke das Rassismus ein Relikt der Vergangenheit ist und genau das ist eben nicht der Fall und das Privileg-Ding ist eine Methode um darauf aufmerksam zu machen, wird aber gleichzeitig auch von den Rechten benutzt, die das bewusst falsch verstehen und denken white-privilege ist anti-white.

Das solltest du imho nicht zu sehr versimplizieren bzw. als dieses Beispiel von angeblicher progressiver Ignoranz darstellen, so einseitig ist das nicht, auch wenn ich keine Zweifel habe das es jede Menge von geistesgestörten Liberalen gibt, die genausowas machen wie in deinem Beispiel.
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KONNAITN
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von KONNAITN »

Juhu, endlich mal wieder eine News zu Anita- wen interessiert's- Sarkeesian!
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Sir Richfield
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Sir Richfield »

Wulgaru hat geschrieben:Ich weiß nicht wo der Anspruch ergebnisoffen ihrerseits vorhanden ist.
Ist er in meinen Augen auch nicht!
Aber du und Flextastic wollen gerade diesen Eindruck erwecken, indem ihr behauptet, das Anliegen sei, eine Diskussion anzustoßen.

Ich bezweifel das erheblich und hätte deswegen gerne von Euch das Anliegen (also nicht, das mit dem "Ist mir wichtig", sondern der Teil mit dem "Das will ich") erläutert.

Denn "Wir sollten alle mal drüber reden" ist es ja nach deiner Aussage auch nicht.