Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Für mich ist das eine vollkommen unspektakuläre, speziell im universitär "erlernten" Feminismus durchaus übliche Ansicht, die dort vertreten wird.
Also das Frauen dahingehend gehirngewaschen sind, dass sie völlig unfähig sind, für sich freie Entscheidungen zu treffen? Dass weibliche Selbstverwirklichung gegensätzlich der - von Sarkeesian propagierten - feministischen Ziele wirkt und massiv schlechte Auswirkungen auf andere Frauen haben kann?
Die Unfähigkeit, zwischen verschiedenen Ländern zu unterscheiden? Das ist durchgängiges Thema bei ihr, die von ihr wahrgenommenen amerikanischen Zustände sind weltweite Regel. Erstreckt sich übrigens auch auf die Rassismus Diskussion.
Rassismus gegen weiße existiert einfach nicht, weil Weiße in der Machtposition sind. Eine global gemeinte Aussage.
In dem Fall hat der akademische Feminismus mehr als nur ein Problem, gelinde gesagt.
Das ist allerbestes Lagerdenken, was hier stattfindet, welches längst „beide Seiten“ (eigentlich Unsinn) befeuern. Dieses Spiel sollte man imho nicht mitmachen.
Nur weil ein par deiner Kritiker Polemiker sind, mach das dich nicht weniger polemisch? Aber nein, ich meine damit eher, dass FemFreqs Rhetorik allgemein aggressiver aufgebaut ist, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.
Leben und Leben lassen ist in dieser Umgebung sehr viel weniger Prinzip als bei uns, und da sehe ich Anita stehen. Nimm als Beispiel die ganze Spielekritik. Auf grund des Mediums eher harmlos, aber schau es dir an: Das Grundargument ist, dass Spiele Mysogenie stärken. Das kommt natürlich auch nicht in der amerikanischen Öffentlichkeit an, und wird deswegen oft gut verpackt.
Und btw, bitte keine 'Medien beeinflussen Menschen' Antwort. Sie hatte genug Zeit zur Analyse von Spielen und konnte keine klaren Antworten liefern.
...und da fehlt mir dann auch der konkrete Bezug zum hier diskutierten Thema (in das ich übrigens außer meinem Gemecker über die Tortenwerfer gar nicht einsteigen wollte, tja, soviel dazu...schönen Dank auch

).
Dann kürzen wir das lieber ab.
Auch @Wulgaru: Nooooooope. Tea Party Bullshit ist das letzte, was ich da meine.
Sagen wir es mal so, meine Interpretation ist das: Hinter dem White Privilege Ding steckt eine Menge Schuldbewusstsein an Seiten der Befürwörter, aber auch eine sehr ungesunde Obsession mit Hautfarbe dahinter. Stichwort gutmütiger Rassismus, teils Anleitung schwarze wie rohe Eier zu behandeln.
Das Ziel solcher Methoden können aber nichtmal die Initiatoren erklären, dennoch wollen sie Kindern nach Hautfarbe geordnete Behandlung von Personen beibringen. Ich glaube das Problem dahinter muss ich nicht ausschreiben.^^'