Eben aber es wurde bewiesen dass Shooter oder andere taktische
Games (mit oder ohne Gewalt) ganz andere Hinregionen anregen
als die für Gewaltbereitschaft und somit eine erhöhte
Gewaltbereitschaft grundsätzlich nicht eintritt!
Lediglich wurden nach dem Zocken erhöhter Stress und
Aufregung registriert!
Das gilt jedenfalls für 99% aller Beteiligten, leider nicht für Alle. Ist ja auch in Ordnung, solange es nicht um Spiele wie "Manhunt" geht, worin der Sinn und Zweck z.B. ein ganz Anderer ist als z.B. bei Counter Strike. Hier töten man zwar auch Menschen, jedoch nicht auf solch perverse Art und Weise wie bei Manhunt und ausserdem steckt hinter dem Spiel noch ein gewisser Sinn bzw. eine ganz andere Story. Bei den meisten Ego-Shootern, die ich kenne feuert man auf Leute, die ebenfalls bewaffnet sind. Soweit ich weiß, sind die Meisten Opfer bei Manhunt unbewaffnet, zumindest lässt das Video darauf schliessen.
Übrigens bin ich weder in einer Partei noch in einem Wohltätigkeitsverein tätig sondern äussere lediglich meine freie Meinung.
PARALAX hat geschrieben:
Das gilt jedenfalls für 99% aller Beteiligten
Quellenangabe?
PARALAX hat geschrieben:
ein gewisser Sinn bzw. eine ganz andere Story.
Terroristen legen Bombe, Counter Terroisten entschärfen sie. Tolle Story.
PARALAX hat geschrieben:
Bei den meisten Ego-Shootern, die ich kenne feuert man auf Leute, die ebenfalls bewaffnet sind. Soweit ich weiß, sind die Meisten Opfer bei Manhunt unbewaffnet, zumindest lässt das Video darauf schliessen.
Falsch.
Hunter sind immer bewaffnet, sie sollen ja schließlich den Protagonisten jagen.
Andere, unbewaffnete Charaktere müssen nicht zwingend erledigt werden.
Und selbst wenn, Wayne -> Spiel/Spielinhalt (nicht die Realität), ab 18.
Übrigens bin ich weder in einer Partei noch in einem Wohltätigkeitsverein tätig sondern äussere lediglich meine freie Meinung.
Schön das du das nochmal erwähnst, ich hatte da schon meine Zweifel.
müssen denn hier einige leute immer so einen negativen beigeschmack bei dem wort "krank" nennen?
kranke leute können nunmal nichts dafür, daß sie so sind, die haben sich nicht einfach mal dazu entschieden krank zu sein und an viel an gewalt zu denken. das ist einerseits angeboren, kann aber auch das resultat von erziehung sein und damit mein ich jetzt keine reine pädagogik.
ich bin sehr gewaltarm erzogen worden, durfte früher nicht mal mit militärspielzeug spielen, trotzdem hatte ich als kleines kind schon immer extreme gewaltfantasien gehabt.
ich empfinde auch manchmal große freude daran, gewalt zu sehen, auch wenn sie total sinnlos ist. bei den meisten horror filmen lache ich mich eher schlapp, wenn ich sehe wie ein mensch auseinander gerissen wird, statt darüber erschrocken zu sein. selbst so einen dämlichen mist wie happy tree friends finde ich irgendwie lustig ^^
ja ich mag gewalt, ich finde das geil, ich verherrliche sie, ich weiss auch das das krank ist, aber was solls? lässt sich nicht ändern.
ich bin nur froh das es medien gibt, wo ich diesen gewalttrieb ausleben kann. sei es nun das ich gewalt selber entwickle, oder ihr nur dabei zusehe, das hat eine gewisse befriedigung. ich kann solche spiele sehr gut als ventil benutzen um meine eigenen gewaltfantasien einzuhemmen, denn es ist ja nicht immer eine freude diese zu haben ^^
und ich muss sagen, das klappt auch soweit. ich habe noch nie jemanden umgebracht, ich habe ein moralempfinden gegenüber folterungen aufgebaut und schlage mich noch nicht mal gerne. gut, vielleicht liegt das auch an meinen stabilen sozialverhältnissen, aber trotzdem, ohne dieses ventil fühle ich mich einfach bedrückter. ich bin echt froh das ich das manchmal so einfach rauslassen kann.
ist euch sicherlich lieber, als wenn ich in eure schlafzimmer komme um dort mal manhunt zu zocken
TNT.sf hat geschrieben:
ja ich mag gewalt, ich finde das geil, ich verherrliche sie, ich weiss auch das das krank ist, aber was solls? lässt sich nicht ändern.
Das muß aber nicht unbedingt was mit der Erziehung zu tun haben oder weil es angeboten ist. Viele Faktoren im heutigen Umfeld spielen gerade in der heutigen Zeit dabei eine große Rolle, z.B. (oder gerade) das Internet, da es in Deutschland z.B. keine Zensur von Internetseiten gibt wie z.B. in China. Dort gibt es die sog. "Green Firewall", die spezielle Seiten schon vom Provider aus gar nicht zugänglich macht.
Es handelt sich zwar nur um Seiten, die als "staatsgefährdent" angesehen werden, es gibt aber auch Länder, in denen gewaltverherrlichende Seiten davon betroffen sind und in Nordkorea gibt es erst gar kein richtiges Internet sondern nur "Intranet" mit staatlich vorgegebenen Inhalten.
Ich bin auch froh, das wir von solcher Zensur nicht betroffen sind, solange Webseitenabieter ein wenig auf ihre Inhalte achten und eine gewisse Verantwortung dafür übernehmen, was sie mit ihren Inhalten anrichten können.
Zu meiner Jugend gab es "Internet" nur in Textform ohne grafische Inhalte und das war damals sehr teuer. Man benötigte Akkustikkoppler und sonstigen Kram, da war die Kommunikation untereinander noch viel mehr wert als heute und ich denke das genau dort der Hund begrabel liegt. Anstatt sich gegenseitig an zu schreien, um Konflikte zu bewältigen, tobt man sich lieber bei Egoshootern aus oder noch gewalttätigeren Spielen.
Die ältere Generation (Eltern, Großeltern) interessieren sich meistens nicht dafür, was zur Folge hat, das sich von einer evtl. negativen Entwicklung ihres Kindes nichts mehr davon mitbekommen, alles scheint in bester Ordnung zu sein bis man dann irgendwann von der Kripo angerufen wird. Ist jetzt alles etwas übertrieben dargestellt aber ich denke, es ist schon was Wahres dran. Deswegen finde ich es auch ehrlich gesagt gar nicht tragisch, das auch heute noch gewisse Spiele einfach Offline bleiben.
Bleibt fest zu halten, das Internet und TV-Medien auch einen Großteil für diese "Erkrankungen" beitragen, wobei man es schon gar nicht mehr als Solche angesehen wird, wenn die Meisten davon profitieren ohne drüber nach zu denken.
also ich kann dem nicht so weit zustimmen. sicherlich liegt bei einigen die gewalt in der erziehung, oder in der art und weise wie sich ihre umwelt gestaltet, aber eben nicht bei allen.
es gibt auch immer wieder beispiele von leuten, die komplett von gewalt ferngehalten wurden und trotzdem sich in diese richtung entwickelt haben, sogar amok läufer. vielleicht haben sie sich auch garnicht entwickelt, sondern es war ihnen einfach angeboren.
gewalt gibt es ja nicht erst seit dem es medien gibt, die gab es schon lange vor der menschlichen zivilisation. sie ist einfach ein urtrieb, um das eigene überleben zu sichern.
ich denke mal bei mir ist das genauso. wie gesagt, bei mir hat das mit gewalt fantasien schon sehr früh in der kindheit angefangen, eigentlich schon seit ich denken kann. ich kann mich nicht errinnern ob irgendein ereignis dafür verantwortlich sein könnte, mir ist nie etwas in der hinsicht wiederfahren, nicht mal eine kleinigkeit, wie ein tier was stirbt oder sowas. es ist einfach schon immer da gewesen und hat mich immer begleitet und ich weiss auch das ich da nicht unbedingt eine ausnahme bin.
medienkompetenz ist bestimmt kein allheilmittel, ich weiss auch nicht warum da momentan so drauf gepocht wird.
meine eltern haben alles versucht um mich von gewalt fernzuhalten, sei es bei der auswahl von spielzeug, oder dem programminhalt des fernsehers. ich durfte keine brutalen filme schauen, nur disney filme quasi, genauso wenig brutale spiele, nicht einmal beat´em´up ^^
hat aber alles nichts genutzt, bin halt zum kollegen gegangen der sich die 16er und 18er filme aus der videothek geklaut hat und wir haben uns die angeschaut.
als ich dann meinen ersten pc gekriegt habe ich mir als erstes duke 3d aufm schulhof gekauft und immer heimlich gezockt, wenn meine eltern nicht da waren.
also soweit ich es selber früher erfahren habe bringt kontrolle und medien kompetenz absolut garnichts. aber ehrlich gesagt finde ich es auch garnicht so schlimm, denn wirklich geschadet hat der einfluß dieser medien auf dauer niemanden, zumindest niemanden den ich kenne.
gewalt hat einfach ganz andere ursachen und ich denke die sache wird momentan einfach total falsch angegangen.
Da muss ich TNT einfach mal zustimmen...
Seine Posts ergeben zumindest von einer Sichtweise aus wirklich Sinn, wenn man sich nicht dagegen sperrt das viele diese Sichtweise haben
Och ja...also Ballerspiele hab ich mir damals auch nicht nehmen lassen. Irgendwann hab ich mal erwähnt, das ich ganz stolz auf ein Kriegsspiel bin, das sich "1942" nennt und schon war die Aufregung da. Dabei konnte man bei den damaligen Spielen kaum was erkennen und die Details waren auch noch nicht so weit ausgeprägt wie heute. Aber richtige Shooter wie "Platoon" (Filmumsetzung), bei denen man auf Menschen feuert haben mir nie so richtig Spaß gemacht. Besonders berüchtigt durch seine "Detailtreue" (trotz einer Palette von nur 16 Farben) war damals Project Firestart.
Hier sind ein paar Beispiele für einige gewaltbeinhaltende Spiele:
@Paralax: Es ist ja nett, dass du immer wieder darauf pochst, dass die Gewalt von den Medien geschürt wird. Nur leider ist das weder bewiesen, noch sehr wahrscheinlich. Ein Beispiel:
4. September 1913, Vaihingen an der Enz, 17 Tote (siehe Ernst August Wagner)
18. Mai 1927, Bath, Michigan, 45 Tote (siehe Schulmassaker von Bath)
06. September 1949, Camden, New Jersey, 13 Tote (siehe Howard Unruh)
11. Juni 1964, Köln, 10 Tote (siehe Attentat von Volkhoven)
01. August 1966, Austin/Texas, 17 Tote (siehe Charles Whitman)
03. Juni 1983, Eppstein/Hessen, 5 Tote, 14 Verletzte (siehe Amoklauf an der Freiherr-vom-Stein-Gesamtschule)
13. März 1996, Dunblane/Schottland, 17 Tote (siehe Thomas Hamilton)
28. April 1996, Port Arthur/Tasmanien, 35 Tote (siehe Martin Bryant)
20. April 1999, Littleton/Colorado, 15 Tote (siehe Schulmassaker von Littleton)
27. September 2001, Zug/Schweiz, 15 Tote (siehe Zuger Attentat)
26. April 2002, Erfurt, 17 Tote (siehe Amoklauf von Erfurt)
20. November 2006, Emsdetten, 1 Toter, 37 Verletzte (siehe Amoklauf von Emsdetten)
16. April 2007, Blacksburg/Virginia, 32 Tote, 29 Verletzte (siehe Amoklauf an der Virginia Tech)
Die Amokläufe unseres Jarhunderts. Vor der Zeit des Internets, der Gewaltspiele und der Hochphase der Horrorfilme sind es 6. Danach 7. Das ist keine signifikante Steigerung. Bei anderen Gewaltverbrechen sieht es ähnlich aus.
Der einzige Unterschied ist, dass wir durch die Medien Verbrechen immer bewußter wahrnehmen. Damals gab es mehrere Artikel in einer Zeitung und dann war das Thema für die Medien durch.
Heute gibt es massenhaft Nachberichte, Expertenrunden, Gewaltdebatten und Verbotsrufe nach einer schlimmen Tat. So bleibt diese für mindestens 2-4 Wochen rund um die Uhr in den Medien.
Zum Internet: Ich denke auch nicht, dass das Internet Gewalt schürt. Abgesehen von hetzerischen und rassistischen Seiten (die in Deutschland sehr wohl verboten sind) die zum Völkermord aufrufen und bei den debilen Konsumenten auf dankbaren Boden fallen.
Du führst Länder wie China an, in denen die Medien zensiert werden. Ich kenne in dem Bereich leider keine Statistiken, aber ich glaube nicht, dass die Gewaltrate in totalitären Ländern wesentlich geringer ist.
Der Mensch braucht keine Anleitung zur Gewalt, das kriegt er leider auch ganz gut alleine hin. Das war immer so und wird immer so bleiben.
Nochmal zum Topic:
Ich halte eine Kontrolle auch für nötig. Und in diesem Fall haben wir die USK. Die hat eine Freigabe verweigert. Das Spiel wird in Deutschland nicht erscheinen. Nicht weil es die Gesetze verbieten (das Spiel wäre nach dem Gesetzt jedem Volljährigen zugängig auch im Falle einer Indizierung), sondern durch die Firmenpolitik von Sony und Nintendo. Die USK kann ja nichts dafür, dass man das Spiel nicht erwerben kann.
Manhunt2 wäre wohl auch sofort indiziert worden. Und selbst das kann ich befürworten. Denn wenn ich die Clips im Internet sehe möchte ich nicht, dass eine derartige Werbung Kindern zugänglich ist. Eine Werbeverbot wäre wohl sinnvoll. Ich halte auch Tabak und Alkoholwerbung für sehr bedenklich. (Obwohl ich Kette rauche und einen guten Schluck jederzeit zu schätzen weiß)
Eine Beschlagnahmung hätte es eher nicht gegeben, weil M2 wohl nicht gegen irgendwelche Gesetze verstößt. Was wir hier haben ist ein Vorgang, wie er ständig passiert. Mit dem Unterschied, dass jetzt auch das Ausland ähnlich streng ist wie das deutsche Recht. Aber das uns ein Spiel vorenthalten bleibt liegt primär bei MS, Sony und Nintendo!
Was sollen mir die Artikel sagen? Das die Täter Metal gehört haben, Horrorfilme mochten und Gewaltspiele spielten?
Das mache ich auch. Und nahezu alle meine Freunde. Und millionen Andere!
Es gab mal einen schönen Satz auf Spiegel Online. Wo ein Experte sagte: Es gibt nur eine einzige Langzeitstudie zum Thema Virtuelle Gewalt und deren Auswirkung auf Amokläufer: Millionen von Computerspielern und nicht mal eine Hand voll Amokläufern. Es kann also unmöglich ein direkter Zusammenhang bestehen.
Was mein Post oben ja auch schon andeutet.
Uranisotop 235 U hat geschrieben:
Ein Urtreib, das sehe ich genauso wie Du, eine Sache, die Moralapostel als Krankheit bezeichnen wie Ornanieren oder schlechtes Benehmen. Was gegen durch Menschen gemachte Regeln verstoesst, trifft immerwieder auf Befuerworter dieser, die dann zu Hause nichts anderes machen, als ebenfalls zu wichsen oder Ego Shooter zu spielen. Ich denke da auch in Richtung Religion, die an vielen Punkten das Handeln einschraenkt(e) und Suende prophezeite. Nur gutes Tun ist genauso schlecht wie nur schlechtes zu tun, so wie es genauso langweilig ist nur Gemuese und Brot zu essen, Abwechslung in der Ernaehrung haelt den Koerper gesund, geistig muss es an der Stelle auch weitlaeufig vorrangehen. In der Unterhaltung, im Leben: Von jedem etwas.
Ich habe auch Lust jemandem eins in die Fresse zu hauen, mal sehen was in einem steckt.. =D
So einen unfassbaren Schrott habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Sorry, aber so unreflektiert und gedankenlos kann man doch gar nicht sein! Aber ich sehe auch nicht einen Anflug von Ironie. Muss also wohl ernst gemeint sein...
Onanieren und Gewalt zu vergleichen ist doch... man, mir fehlen dafür echt die Worte! Klar Menschen zu Schaden kommen lassen ist doch gar nicht schlimm! Lass uns doch einfach mal jemanden umbringen! Macht doch nix!
Nach deiner Definition ist Ghandi nicht besser als Charles Manson. Denk da mal drüber nach.
Geistig muss es an der Stelle weitläufig vorran gehen? Das ist wohl eher geistiges AUF DER STELLE Rumgehoppse! Vielleicht triffst du ja mal einen gleichgesinnten der dir zeigt was in dir steckt und was man aus dir rausholen kann: Blut, Zähne, Knochen! Hoffentlich regt das deine kleinen grauen Gewaltzellen mal an!
Also Howie, deine Statistik beweißt doch gerade ziemlich signifikant, wie hoch die Anzahl der Amokläufe in den letzten Jahren geworden ist.
Innerhalb von 10 Jahren sind es mehr als in den 90 Jahren davor!
Natürlich hat das nicht nur alles mit den Medien zu tun, weil es, wie du schon sagtest, vorher auch schon Gewallt in der Gesellschaft gab, dennoch kannst du nicht behaupten, dass sie nicht völlig unschuldig sind.
Der Fehler ist meist bei der Sache, dass von sich selber auf andere geschlossen wird. Wenn du dir Gewalltdarstellungen ohne Probleme anschauen kannst, dann heißt das noch lange nicht, dass dies auf jeden zutrifft.
Natürlich läuft keiner Amok weil er CS oder DOOM gespielt hat, doch um eine Tat schließlich auszulösen, können solche Spiel schon fungieren. Das sollte man schon eingestehen. Wir als Zocker sollten auch schonma selbstkritisch sein und nicht sofort alle negativen Schlagzeilen sofort als Unfug abtun.
@TNT.sf
Schonma mit Kampfsport versucht?
Ich kann natürlich nicht wissen, wie sich solche Fantasien äußern, aber wenn ich ständig mit dem Gedanken spielen würde, irgendwelche Leute abzustechen oder so etwas in der Art, würde ich mich schon um ärztliche Hilfe bemühen. Wenn man "krank" ist, heißt das noch lange nicht, dass man es auch bleiben muss.
@Blasebalken: Ich würde dir Recht geben, wenn nicht 3 der Amokläufe überhaupt nichts mit Spielen oder sonstigen Sündenböcken zu tun hatten. Hamilton war 43, Cho (Virginia Tech) war geistesgestört und war auch schon in der Psychiatrie und das Attentat von Zug war politisch motiviert.
Bei den beiden deutschen Amokläufen sieht es leider schwer nach Nachahmungstätern aus. Insofern würde ich den Medien tatsächlich eine Mitschuld einräumen. Allerdings eher durch die Berichterstattung, als Computerspielen. Denn die Tat von Littleton war schon ein gefundenes Fressen für die Medien und wurde sehr pietätlos ausgeschlachtet.
Es gibt einfach keine Beweise für die Behauptung, dass Spiele so etwas auslösen können. Es gibt Studien für beide Seiten. Und beide Seiten behaupten Recht zu haben. Und so lange niemand den entgültigen Beweis hat, gilt in meinen Augen die Unschuldsvermutung. Sämtliche Präventivmassnahmen (mit Ausnahme des Jugendschutzes) arten schnell in Zensur und Verfolgung aus.
Deswegen lehne ich diese Verallgemeinerung von Videospielen konsequent ab. Auch Bücher können so etwas auslösen. Aber deswegen kann man doch keinen Feldzug gegen die Literatur starten. Ich glaube sogar, dass Bücher einen wesentlich mehr prägen können als ein Spiel mit dem man sich vielleicht 20 Stunden beschäftigt.
Edit: Es mag zwar ein Fehler sein von sich auf Andere zu schließen, aber ich halte es für einen viel größeren Fehler von einer Hand voll Gewalttätern auf millionen Videospieler zu schließen.