Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographieraum

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Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

bloub hat geschrieben: nur fühlt sich keiner betrogen, weil klar ist, wieviel wirklich ins projekt geht. nämlich die zahl, die oben rechts steht oder die vom erreichten stretch goal. richter werden das auch nicht anders sehen.
Ist das wirklich so klar? Wenn in der Projektbeschreibung steht, dass die eingenommenen Gelder in die angesprochenen Punkte wandern, ist da doch kein Limit an Betrag X gesetzt, der Stretch Goals oder dem Minimumziel entspricht.
Woraus wird Deiner Meinung nach ersichtlich bzw. womit ist es rechtlich abgedeckt, dass nur der geforderte Mindestbetrag bzw. die Stretch Goals in das Projekt fließen?
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Aurellian
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Aurellian »

*seufz* Kann hier nicht mal ein Jurist kommen und diesem schwachsinnigen Hin und Her ein Ende bereiten?
Armin
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Armin »

Aurellian hat geschrieben:*seufz* Kann hier nicht mal ein Jurist kommen und diesem schwachsinnigen Hin und Her ein Ende bereiten?
Weil sich Juristen so einig sind oder wie :lol:
Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

Armin hat geschrieben: Weil sich Juristen so einig sind oder wie :lol:
Wären sie es, bräuchte man sie nicht. ;-)
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Kajetan »

Aurellian hat geschrieben:*seufz* Kann hier nicht mal ein Jurist kommen und diesem schwachsinnigen Hin und Her ein Ende bereiten?
Dazu braucht es keinen Juristen.

Backer haben nur einklagbaren Anspruch auf ausgelobte Pledge-Belohnungen. T-Shirts, Poster und so'n Kram.

Alles andere ist selbstverantwortetes Risiko, wo es nur den Weg einer Zivilklage gibt. Ich kann dann klagen, dass mir nicht gefällt welche Richtung das Projekt nimmt. Ich kann klagen, wenn mir der Fortschritt der Arbeiten nicht genug erscheint. Ich kann auch klagen, dass ich anteilig meinen Pledge zurückbekomme, je nachdem, wie hoch das Minimalziel überschritten wurde. Ob ich damit durchkomme, das kommt ganz auf meinen Anwalt, die speziellen Rahmenbedingungen des Projekts und meine Forderung an.

Ob es in Sachen Crowdfunding in Zukunft mehr gesetzliche Regelungen geben wird, ob irgendwann Backer und Projektleiter mehr einklagbare Rechte und auch Pflichten haben werden ... vielleicht, vielleicht auch nicht. Derzeit ist das alles undiscovered country, wo man immer nur konkret im Einzelfall einer spezifischen Klage (so es eine gäbe) beurteilen kann, was gilt und was nicht gilt.
bloub
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von bloub »

Nanimonai hat geschrieben:Ist das wirklich so klar?
ja ist es, jetzt zufrieden?
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Usul
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Usul »

Nanimonai hat geschrieben:Ist das wirklich so klar? Wenn in der Projektbeschreibung steht, dass die eingenommenen Gelder in die angesprochenen Punkte wandern, ist da doch kein Limit an Betrag X gesetzt, der Stretch Goals oder dem Minimumziel entspricht.
Und wenn dort steht: "Wird eine Gesamtsumme von X Millionen erreicht, implementieren wir das Feature Y"
Was dann? Denn so ist es doch im Normalfall. Da ist nichts darüber gesagt, daß sie tatsächlich X Millionen brauchen, um Y umzusetzen.
Ich habe bisher keine Projektbeschreibung gelesen, in der steht, daß jeder Cent in das Projekt fließen würde. Das wäre doch auch absurd - denn das würde in der Tat jedweder Klage Tür und Tor öffnen.
Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

Usul hat geschrieben: Ich habe bisher keine Projektbeschreibung gelesen, in der steht, daß jeder Cent in das Projekt fließen würde.
Ich habe das Gefühl, als müsste ich diesen Punkt wieder und wieder wiederholen: Weder ich noch sonst jemand in diesem Thread hat das behauptet, verlangt oder sieht es als gegeben an. Denn letztendlich würde dieser Satz (jeder Cent muss ins Projekt fliessen) bedeuten, dass man keine Gewinne machen darf und das ist natürlich völlig absurd.
Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

bloub hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Ist das wirklich so klar?
ja ist es, jetzt zufrieden?
Fällt Dir kein ernsthafterer Kommentar dazu ein als ein trotziges "wenn Papa das sagt, dann ist das so"? Damit habe ich mich als Kind schon nicht zufrieden geben können. Ein bisschen mehr Inhalt und Begründung bitte.
bloub
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von bloub »

im moment bist du es, der hier seine meinung wie ein kleines kind je nach bedarf dreht.
Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

bloub hat geschrieben:im moment bist du es, der hier seine meinung wie ein kleines kind je nach bedarf dreht.
Dann sei auch so nett und zeige mir, welche Meinung ich wann und wie gedreht habe.
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Usul
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Usul »

Nanimonai hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, als müsste ich diesen Punkt wieder und wieder wiederholen: Weder ich noch sonst jemand in diesem Thread hat das behauptet, verlangt oder sieht es als gegeben an. Denn letztendlich würde dieser Satz (jeder Cent muss ins Projekt fliessen) bedeuten, dass man keine Gewinne machen darf und das ist natürlich völlig absurd.
Ja, aber dann verstehe ich dein Problem wirklich nicht. Einerseits redest du von möglichen Klagen... andererseits räumst du selbst die Gründe ein, die gegen solche Möglichkeiten sprechen.
Nanimonai
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Nanimonai »

Usul hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, als müsste ich diesen Punkt wieder und wieder wiederholen: Weder ich noch sonst jemand in diesem Thread hat das behauptet, verlangt oder sieht es als gegeben an. Denn letztendlich würde dieser Satz (jeder Cent muss ins Projekt fliessen) bedeuten, dass man keine Gewinne machen darf und das ist natürlich völlig absurd.
Ja, aber dann verstehe ich dein Problem wirklich nicht. Einerseits redest du von möglichen Klagen... andererseits räumst du selbst die Gründe ein, die gegen solche Möglichkeiten sprechen.
Hmm, es wäre wünschenswert, wenn Du meine Beiträge aufmerksamer lesen würdest. Werte das nicht als Angriff bitte, sondern tatsächlich als Bitte.
Ich schrieb doch immer von Verhältnismäßigkeit, davon, dass ein Großteil des Geldes in das Produkt fließen sollte und nicht nur ein Bruchteil, während man mit dem restlichen Geld schon andere Projekte finanziert. Ich schrieb von betrügerischen Absichten und Sittenwidrigkeit, wie sie ja auch bereits in einigen Kickstarter Projekten gefunden werden konnte. Und das, wenn man es denn so handhaben würde, wie ich es geschildert habe, es realistisch gesehen durchaus zu rechtlichen Konsequenzen kommen kann.

Star Citizen und Sarkeesian´s Projekt betrifft dieser Punkt nicht, hier kann ich keine unlauteren Absichten feststellen und habe es auch nie unterstellt. Das Thema kam vor einigen Seiten etwas allgemeiner auf Kickstarter bezogen auf.
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Usul
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von Usul »

Das mag schon sein... aber dann schreibst du halt solche Dinge wie

"Wenn in der Projektbeschreibung steht, dass die eingenommenen Gelder in die angesprochenen Punkte wandern, ist da doch kein Limit an Betrag X gesetzt, der Stretch Goals oder dem Minimumziel entspricht."

Natürlich kannst du dir einen hypothetischen Fall zusammenbasteln, bei dem du als Backer mit einer Klage Erfolg haben könntest. Aber sollten wir vielleicht doch über die Realitäten sprechen?
Und die Realität sieht doch so aus, daß so gut wie kein Projekt dir solche einfache Klage-Einfallpunkte bietet. Die Betrügereien bei Kickstarter dürften sich darauf beschränken, daß das Projekt erst gar nicht umgesetzt wird, sondern man nur das Geld einstreicht und dann die Biege macht.
Aber darum geht es ja nicht... es geht darum, was mit dem eigenommenen Geld gemacht wird.

Bleiben wir doch bei Star Citizen: Angenommen es beteiligen sich noch 4 Millionen andere Spieler und wir kommen auf eine Gesamtsumme von 1 Mrd. - sollen sie das Geld jetzt - verhältnismäßig größtenteils - in das Projekt pumpen, wenn es - zum Beispiel - aber schon mit 200 Millionen völlig ausgereizt finanziert ist? Wie gesagt, ein dummes Beispiel, aber ich frage mich weiterhin, wie man feststellen soll, was direkt in das Projekt fließt, was indirekt in das Projekt fließt (etwa durch Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter), was nicht in das Projekt, aber dafür in andere Projekte fließt, was direkt in die Taschen der Mitarbeiter fließt usw.... und vor allem: Ab welchen Ergebnissen bei diesen Fragen man dann erfolgreich klagen könnte.
unknown_18
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Re: Star Citizen - 44 Mio. Dollar: Stellarer Kartographierau

Beitrag von unknown_18 »

Eben, ab einer gewissen Summe macht es keinen Sinn mehr noch mehr Geld in das Projekt rein zu stecken, weil es einfach nichts mehr gibt was Sinn macht. Von daher hab ich bisher hier auch nur mit einem Kopfschütteln die letzten Beiträge mitverfolgt und mir einen Kommentar gespart, das ist einfach schwachsinnig...

Nimm zum Beispiel Kickstarter Projekt, bei dem es darum geht die Produktion für ein einfaches Produkt zu finanzieren, z.B. eine Puppe irgend einer beliebten Comic Strip Reihe (auch so etwas gibt es auf Kickstarter zu finden). Du brauchst für die Massenanfertigung aber nur eine bestimmte Summe und je mehr du herstellt desto billiger wird jede Einzelne. Nun bricht das Projekt auf Kickstarter alle Rekorde, die Puppe hätte bei normalen Ziel eigentlich 20 Euro/Stück gekostet, durch die hohen Einnahmen der Kampagne aber sinkt der Preis auf unter 10 Euro. Zu verbessern gibt es an dem Produkt aber nichts, sprich es macht keinen Sinn mehr Geld zu investieren. Aber alle Backer bekommen genau das was sie wollten, zu dem Preis, den sie für in Ordnung hielten (sonst hätten sie nicht ihr Geld gegeben).

Nun zu sagen es wäre Betrug, weil die Kampagne ein deutlich größerer Erfolg war und man damit richtig fett Gewinn eingestreicht hat, ist in meinen Augen völliger Bullshit und Jemand der meint man müsste da gar gerichtlich gegen vorgehen den kann ich nur ungläubig angucken und nicht im Ansatz ernst nehmen. Crowedfunding funktioniert genau auf die Art und Weise und wem das nicht passt soll bloß die Finger davon lassen und nicht mit so einem Unsinn ankommen.

Natürlich muss man aufpassen, dass Niemand Geld einstreicht und nicht das versprochene in einer angemessenen Qualität abliefert, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Hier ging es allein darum wenn man deutlich mehr Geld einnimmt als eigentlich für das Produkt nötig wäre. Das ist schlicht Gewinn und Ende und wer es schafft viel Gewinn zu machen, der hat eher meinen Respekt verdient, aber immer gleich nach Abzocke zu schreien kotzt mich genauso an wie echte Abzocker.