PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

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chrissaso780
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von chrissaso780 »

Locuza hat geschrieben:
chrissaso780 hat geschrieben: Was Quatsch.
Ich hab doch geschrieben das eine High End Singel Chip Karte gute aufgerundet 300 Watt verbraucht.
Das ich auch Testberichte gelesen die über diesen Wertlagen lagen, Garikkarten wo zwei GPU verbaut sind.

Das eine CPU 200 Watt verbraucht habe ich nie behauptet.
Bei der CPU schätze ich mal ein verbrauch von 70 - 120 Watt an.

Das sind keine riesen summen mehr aber kommt doch noch was zusammen.
Bestimmt noch mal 50 Watt.

Ich weis noch das damals bei der PS3 ein riesen aufschrei war nur weil die 200 Watt verbraucht hat.
Hier gemosert das die Leistung der PS4 nur ein sehr guten PC entspreche.

Dieser High End PC Locker mal 400 - 450 Watt wegschluckt.

Sony wird wohl ein guten Kompromise gefunden haben.
Es soll kein Rasenmäher sein und die entstehenden Stromkosten sollen einen auch nicht in den Ruin treiben.

Man kann nicht alles haben.
Ich sage jetzt auch, Quatsch. :roll:
Ein PC kann viel Verbrauchen aber deine 800-900 Watt, dass ist keine Stark-Strom-Leitung worauf Tetris gespielt wird.

http://www.computerbase.de/artikel/graf ... -titan/15/
Ein Titan SLI ist immer noch unter 500Watt Verbrauch und ist kein High-End-System, sondern ein Luxus-System.

Für Normalsterbliche würde ich ein High-End-System als 670/680 und 7950B/7970 beziffern.
Das sind 250-350 Watt.

Und bezüglich PS3 und 200€ PC, dass ist etwas schwer.
Man wird ein gutes Stück darüber kommen, aber man wird auch mehr Leistung haben.
Von der Perf/Euro sollte es aber schon vergleichbar sein.
Quatsch ist es nicht.
Man kann durchaus ein PC zusammen bauen der 800 Watt verbraucht oder mehr.
Eine zweite Grafikkarte hinein schon hat man den Wert um 300 Watt erhöht.

Bei der Messung von dieser Webseite muss mit diesen SLI Verbung ein fehler passiert sein.
Die zweite Grafikkarte kann unter Voll last nicht plötzlich nur halb soviel Strom brauchen wie die erste.

Gehe davon aus das dieses Spiel womit die Grafikkarten im Verbund getestet wurden die Grafikkarten nicht mehr voll ausgelastet haben.
chrissaso780
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von chrissaso780 »

Ich bin gespannt wieviel Watt die PS4 verbrauchen wird.
Die WiiU verbraucht wenn man einigen Homepages glauben schenken darf nur 32 Watt unter vollast.
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Locuza
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Locuza »

chrissaso780 hat geschrieben: Quatsch ist es nicht.
Man kann durchaus ein PC zusammen bauen der 800 Watt verbraucht oder mehr.
Eine zweite Grafikkarte hinein schon hat man den Wert um 300 Watt erhöht.

Bei der Messung von dieser Webseite muss mit diesen SLI Verbung ein fehler passiert sein.
Die zweite Grafikkarte kann unter Voll last nicht plötzlich nur halb soviel Strom brauchen wie die erste.

Gehe davon aus das dieses Spiel womit die Grafikkarten im Verbund getestet wurden die Grafikkarten nicht mehr voll ausgelastet haben.
Diese Karten nuckeln auch mal locker 300 Watt oder sogar mehr von der Stromleitung.
Hab sogar ein Testbericht gesehen von einer Karte die 600 Watt aufgenommen hat.
Mit CPU dazu kommt man vielleicht sogar auf 800 - 900 Watt.
1 Stunde damit Spielen kostet dann fast 25 Cent an Strom.
Das ist Quatsch keine Karte auf dem PC-Markt nuckelt "locker" 300 Watt oder SOGAR MEHR.
Und du hast ja sogar ein Testbericht gesehen, wo eine GPU 600 Watt verbraucht hat.
Wo denn? Im Phantasia-Land?
Sry, aber das war klar Quatsch was man da gelesen hat.

Es gibt eine 590 die extrem süffelt und womit man beim Gesamt-System die 600 Watt knacken kann, aber das ist doch kein Maßstab, nicht einmal unter PClern.
SLI war übrigens sowieso immer eine Spielerei nur, außer bei der 690, da macht es endlich Sinn und die 690 (2x680 GTX) schlucken mit einem i7 auf 4.5 GHz noch unter 450 Watt.
Davon kostet eine nur etwas weniger als 1000€ und damit haben sich für einen Vergleich die 690 und Titan sowieso erübrigt.
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schefei
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von schefei »

chrissaso780 hat geschrieben:Bei der Messung von dieser Webseite muss mit diesen SLI Verbung ein fehler passiert sein.
Die zweite Grafikkarte kann unter Voll last nicht plötzlich nur halb soviel Strom brauchen wie die erste.

Gehe davon aus das dieses Spiel womit die Grafikkarten im Verbund getestet wurden die Grafikkarten nicht mehr voll ausgelastet haben.
Man sollte bei Reviews schon auch den Text lesen, nicht nur auf die Diagramme schauen.
Bei so ziemlich jedem Grafikkarten Review wird die Leistungsaufnahme vom Gesamten System angegeben, weil direkt an der Steckdose gemessen wird.

Du hast wirklich absurde Vorstellungen was die Leistungsaufnahme aktueller Hardware angeht.
Vernon
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Vernon »

Goil, hab mit der 7750 also die effizienteste Karte. Da werden die 100€ Stromabschlag-Rückzahlung letztes Jahr keine Eintagsfliege sein. *vorfreu* ^^
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The Scooby
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von The Scooby »

Wigggenz hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Und ob man eine heutige Mittelklasse GPU, mit der man Crysis 3 auch "hoch" spielen kann, in 2 Jahren austauschen muss, wird von den kommenden Spielen abhängen. Das kann man heute noch gar nicht abschätzen.
Was würdest du denn als Mittelklasse einordnen? :D
Also ich hab neben einem i5 eine HD7850 2GB verbaut, welche übertaktet ist und damit im Bereich der 7870 rangieren müsste. Damit bin ich mit Crysis 3 recht zufrieden.

@Mr.Pink
Solche Aussagen sind doch immer Kontext bezogen. Verallgemeinerungen sind doch gar nicht möglich.
Ich finde auch nicht, dass es angemessen ist die Aktualität als Variable der Rechnung hinzuzufügen. Das ist ein vorbestimmtes Totschlag-Argument bei den Lebensspannen von neuen Konsolen. Damit kannst du höchstens andere Konsolen vergleichen. Ich hatte mal ein Notebook mit einer GT540m, die auf dem Fernseher auch alle Multiplattform Titel in 720p wiedergeben konnte. Wenn du einen PC mit moderner Technik nur über den TV betreiben würdest, wäre seine Lebensspanne auch deutlich länger.
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Wigggenz
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Wigggenz »

The Scooby hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Und ob man eine heutige Mittelklasse GPU, mit der man Crysis 3 auch "hoch" spielen kann, in 2 Jahren austauschen muss, wird von den kommenden Spielen abhängen. Das kann man heute noch gar nicht abschätzen.
Was würdest du denn als Mittelklasse einordnen? :D
Also ich hab neben einem i5 eine HD7850 2GB verbaut, welche übertaktet ist und damit im Bereich der 7870 rangieren müsste. Damit bin ich mit Crysis 3 recht zufrieden.
Und ich hielt meine GTX 460 (die ich schon so lange wie meinen PC habe, nämlich Komplettsystem gekauft, da ich von Hardware nichts verstehe) für Mittelklasse. :ugly:

Die ist doch gerade einmal ungefähr 3 Jahre alt, und Crysis 3 würde ich laut offz. Systemanforderungen kaum gebacken kriegen (während ich mit einer hypothetischen zu Release gekauften Konsole der aktuellen Generation, sofern diese nicht kaputt gegangen ist, noch Crysis 3 zocken könnte, und falls ich das auf meinem PC auch könnte, so sähe es doch auf Konsolen besser aus).

Das zeigt nur, dass der PC als Gamingplattform für Leute ohne jegliche Hardwarekenntnisse und ohne den Willen, ständig Geld und Zeit in Aktualisierung ihres Systems zu investieren, nicht wirklich geeignet ist, es sei denn man gewichtet den Vorteil von M&T so gewaltig oder ist MMO-Fan. Ansonsten, da Mods, Lan-Modi und dedizierte Server ja auch weitgehend ausgerottet sind, hat der PC keinen weiteren Vorteile mehr zu bieten, zumindest in meinen Augen, und ich bin seit Jahren nur am PC oder an der Wii am zocken.

Wenn ich mir irgendwann einmal eine neue Spieleplattform kaufen sollte (abgesehen von der WiiU, die ich mir wahrscheinlich zum nächsten Zelda eh kaufen muss und nicht widerstehen kann), wirds eine Konsole.
Zuletzt geändert von Wigggenz am 24.02.2013 00:04, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1229955
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von johndoe1229955 »

The Scooby hat geschrieben:Damit kannst du höchstens andere Konsolen vergleichen. Ich hatte mal ein Notebook mit einer GT540m, die auf dem Fernseher auch alle Multiplattform Titel in 720p wiedergeben konnte. Wenn du einen PC mit moderner Technik nur über den TV betreiben würdest, wäre seine Lebensspanne auch deutlich länger.
Wie soll das denn funktionieren? :D

Es macht keinen Unterschied, ob du 720p auf deinem Bildschirm oder am Fernseher wiedergibst, es wird die gleiche Leistung benötigt.
Und eine GT540m reicht nicht aus, um aktuelle Multiplatformtitel flüssig darzustellen.
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HerrRosa
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von HerrRosa »

@The Scooby

Mir ging es nicht um die Lebensspanne der Hardware, sondern ihres Preises gemessen anhand der Konkurenz und am Anfang einer Konsolengeneration wird diese, allgemien bekannt, mal mehr mal weniger, stark subventioniert.
Oder einfacher dargestellt:
2006: Konsole Perf/Preis > PC Perf/Preis
2012: Konsole Perf/Preis ≈ PC Perf/Preis.

@Wiggenz

Mit deiner GTX 460 ist Crysis 3 ohne Probleme mit mittleren Details auf 1080p und FXAA spielbar.
Auf der PS3 werden nicht mal die minimalen Details der PC version erreicht und das Ganze läuft mit der Auflösung von 1.024 x 720 Bildpunkten ebenfalls mit FXAA.

Alles in Allem ist deine GTX 460 um ein Vielfaches potenter als eine PS360. Schau dir einfach mal einen Benchmark zu Devil May Cry an :wink:

@M1l

Mit einer GT540m sind die meisten Multiplattfrom Titel unter 720p und 30fps durchaus annehmbar lauffähig.
Vielleicht nicht auf hohen Einstellungen, diese sind in Konsolenversionen jedoch auch nicht zwingend gegeben und ich denke daruf wollt The Scooby hinaus.
Zuletzt geändert von HerrRosa am 24.02.2013 00:58, insgesamt 1-mal geändert.
Hunter93
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Hunter93 »

Locuza hat geschrieben:Es gibt ein Bedenken was mich da mega daran stört.
HSA. :Hüpf:

Die Next-Gen schwingt mit ihren GPGPU-Sachen und wenn AMD es rechtzeitig geschafft haben, dann gibt es dort einen gemeinsamen Adressraum und GPGPU-Sachen werden mega geil und effizient gelöst, während beim PC ständig hin und her kopiert wird bzw. verschoben mit 16GB/s durch den PCIE-Bus.
Bei der PS4 läuft jegliche Datenbewegung und Berechnung wohl mit 176GB/s und ohne nerviges kopieren.
Das bedeutet entweder muss man beim PC GPGPU-Features herunterschrauben oder auf der CPU zum Teil berechnen oder hat einen fetten Performance-Hit.
16 GB/s (PCIE 2.0?) wären ja verdammt langsam und das ist dann der gesamte Bus von CPU zur GPU auf PC, wenn ich das nun richtig verstehe?
Blöd gefragt: Was muss bei 3D-Rendering an der Stelle überhaupt an Daten durchgeschoben werden? Und noch blöder gefragt: Die deutlichen Vorteile bei GPGPU ergeben sich, weil man dann mit der CPU schön in Tandem arbeiten kann oder einfach nur, weil das prinzipiell viel Speicherübermittlung zur GPU vorausetzt?

Zudem ging ich bisher davon aus, dass die HSA-Sache weitgehend gleichbedeutend zu einem Unified-RAM ist und den hätte die PS4 ja (und sogar schon die 360, wobei die CPU dort afaik nur mittels GPU an den Arbeitsspeicher angebunden war).

Für ne kurze Erklärung wäre ich echt dankbar :)
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GamerSinceThe80\'s
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von GamerSinceThe80\'s »

Wie jetzt ?!? Die PS4 hat nicht die neue GeForce GTX Titan verbaut? :( :cry: :wink:
Skandalös ...
Imperator74
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Imperator74 »

Irgendwie ist es doch Quatsch, ob eine PS4 ein besseres/schlechteres Preis/Leistungs Verhältnis als ein entsprechender PC hat. Solange es PS4 bzw. Konsolen exklusive Spiele geben wird, die mich interessieren bringt mir der PC nichts.

Deshalb haben Zocker nach einer Weile neben dem PC, dann eine PS4 und eine X-Box 720. Vieleicht nicht immer beim Release, aber ein paar Monate später (beim exklusiven Kracher den man dan eben haben möchte)
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schefei
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von schefei »

Hunter93 hat geschrieben:16 GB/s (PCIE 2.0?)
Nein, das ist schon PCIe 3.0, 2.0 hat nur 8GB/s.^^

Deiner frage schließe ich mich an. Im Moment hat man ja nahezu keine Limitierung durch den PCIe Bus, laut diesem Review ist der Performance Vorteil bei PCIe 3 verschwindend gering und lässt sich wohl größtenteils auf die etwas bessere Pro-Takt Performance der Ivy Bridge CPU zurückführen.
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Locuza
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von Locuza »

Wigggenz hat geschrieben: Das zeigt nur, dass der PC als Gamingplattform für Leute ohne jegliche Hardwarekenntnisse und ohne den Willen, ständig Geld und Zeit in Aktualisierung ihres Systems zu investieren, nicht wirklich geeignet ist, es sei denn man gewichtet den Vorteil von M&T so gewaltig oder ist MMO-Fan. Ansonsten, da Mods, Lan-Modi und dedizierte Server ja auch weitgehend ausgerottet sind, hat der PC keinen weiteren Vorteile mehr zu bieten, zumindest in meinen Augen, und ich bin seit Jahren nur am PC oder an der Wii am zocken.
Die Vorteile des PCs ist deine Entscheidungsfreiheit und Freiheit geht auch mit Verwaltung einher, was einige ungern treiben.
Am PC kann ich entscheiden, wie ich die Grafik gestalten will und was mir wichtig ist.
Weichzeichner und Bewegungsunschärfe ausmachen und gut ist.
Oder kack auf gute Schatten, stell sie auf mittel und zieh die anderen Parameter hoch.
Grafisch hat man ja auch ein paar exklusives, nicht bei jedem Spiel, aber immerhin mehr, als ein leicht anderer Gamma-Wert und 100-Pixel-Unterschied, weswegen sich PS3 und Xbox 360 Besitzer auch mal Seitenweise anpissen konnten. :P
Für mich persönlich bedeutet der PC aber in erster Linie Kantenglättung und Texturfilterung.

Weitere Vorteile des PCs sind die kleinen feinen Indies und die Mod-Communities, die es leider natürlich auch nicht für jedes Spiel gibt.
Aber immerhin kann man bisschen was drehen.
Hunter93 hat geschrieben: 16 GB/s (PCIE 2.0?) wären ja verdammt langsam und das ist dann der gesamte Bus von CPU zur GPU auf PC, wenn ich das nun richtig verstehe?
Blöd gefragt: Was muss bei 3D-Rendering an der Stelle überhaupt an Daten durchgeschoben werden? Und noch blöder gefragt: Die deutlichen Vorteile bei GPGPU ergeben sich, weil man dann mit der CPU schön in Tandem arbeiten kann oder einfach nur, weil das prinzipiell viel Speicherübermittlung zur GPU vorausetzt?

Zudem ging ich bisher davon aus, dass die HSA-Sache weitgehend gleichbedeutend zu einem Unified-RAM ist und den hätte die PS4 ja (und sogar schon die 360, wobei die CPU dort afaik nur mittels GPU an den Arbeitsspeicher angebunden war).

Für ne kurze Erklärung wäre ich echt dankbar :)
Eine kurze Erklärung kann ich dir leider nicht geben, aber dafür eine relativ lange:
Spoiler
Show
Sogar nur 8 GB/s für PCIE2.
1-->4
2-->8
3-->16

Jep, dass ist der gesamte Kommunikationsbus zwischen CPU und GPU.
Beim 3D-Rendering muss die CPU paar Grunddaten für eine gewisse Szene übertragen bzw. die Anweisung was genau gerendert werden soll, die GPU kann dann selbständig viele Sachen selber berechnen und dann schickt sie das Ergebnis einfach zur CPU zurück, die dann weiter arbeitet damit.
Die Vorteile bei GPGPU ergeben sich dadurch, dass eine GPU gewisse Algorithmen deutlich schneller erledigen kann, als eine CPU.
Das Problem beim PC ist die Kommunikation zwischen GPU und CPU.
Bei gameplay relevanten physik z.B. passiert viel dynamisch und da kommunizieren CPU und GPU sehr häufig und die Berechnungsroutinen sind nicht so unabhängig von einander, als wenn ich nur ein Bild zeichne oder Effect-Physiks berechnen lasse, da müssen keine Daten auf Seiten der CPU aktualisiert werden.
Auf dem PC ist die Kommunikation langsam, Daten müssen immer hin und her geschoben werden.
Bei der PS4 z.B. passiert diese Kommunikation wesentlich schneller und macht das ganze erst praktikabel, aus Performance-Sicht.
Das hat mal ein Adobe Programmierer schön veranschaulicht.
Du lebst z.B. in Frankfurt und kannst dir ein Sandwish in 4 Minuten machen lassen, in Berlin gibt es einen Laden der macht dir das Sandwish in einer Minuten.
Was machst du jetzt?
Machst du das Sandwish in Frankfurt oder fährst du 200km nach Berlin?
Es ist hirnrissig soviel Zeit und so eine lange Strecke nach Berlin zu fahren, nur weil die das Sandwish 4 mal schneller machen.
Aber wenn man die Möglichkeit hat dieses Sandwish auch in Frankfurt 4 mal schneller zu erledigen, dann hast einen großen Zeitvorteil.

HSA ist so eine Roadmap, wobei Llano und Trinity von AMD bisher die ersten Bausteine sind, Intel ist da zum Teil sogar ein bisschen weiter mit ihren „APUs".
Aber die erste "richtige" HSA Plattform wäre Kaveri.
Es geht nicht nur um unified ram, sondern um einen gemeinsamen Adressraum und kohärente Datensätze (Gleiche Daten auf beiden Seiten)

Bisher ist es so, es gibt zwei Speicherpools, die CPU hat DDR3 und die GPU hat GDDR5.
Jetzt liefert die GPU z.B. ein Ergebnis, damit die CPU damit arbeiten kann, muss dieses Ergebnis der CPU geschickt werden, diese arbeitet dann weiter mit dem Datenbündel und schickt dann neue Eingabedaten der GPU.
Beim unified Ram, was Trinity, Llano, die Xbox 360, Wiiu etc. haben ist das in dem Sinne völlig gleich.
Die Kopieren auch ständig hin und her, aber nicht von einem Speicher zu anderem, sondern von einem reserviertem Speicherbereich in den anderen reservierten Speicherbereich.
Das hat einige Vorteile, zum einem wären hier die Latenzen, weil es ist verständlich das Daten die innerhalb eines Ortes verschoben werden, viel schneller verschoben werden können, als von einem Ort zu einem ganz anderen.
Ein weiterer Faktor ist Strom.
Mittlerweile kostet das verschieben von Daten MEHR Energie, als das berechnen von Daten.
Das ist eig. eine sehr interessante Erkenntnis, dass bedeutet wenn Daten so selten wie möglich und so gering wie möglich verschoben werden können, dass es einige wertvolle Watt einspart.

Das bisher wichtigste Ziel ist ein gemeinsamer Adressraum und kohärente Datensätze.
Die GPU und CPU haben unterschiedliche Adressräume und können nicht in die Daten der anderen Bearbeitungsmaschine hineingucken, deswegen müssen auch die Daten ständig hin und her kopiert werden.
Z.B. die CPU berechnet 2+2 = 4 und jetzt soll die GPU das für 3D-Rendering benötigen, also werden diese berechneten Daten der GPU gesendet, die reserviert jetzt Daten und berechnet 4*9= 36, dass sieht aber die CPU nicht, weil dieser Vorgang beim Adressraum der GPU passiert ist, jetzt kopiert die GPU dieses Ergebnis zu der CPU, die es dann hat und dann da weiter klotzen kann oder bis da nichts mehr weiter passiert, weil die Anweisung zu Ende ist.
Bei einem gemeinsamen Adressraum entfällt so etwas.
Die CPU berechnet etwas und die GPU sieht sofort welche Daten im Adressraum verändert wurden und kann direkt weiter damit anfangen zu rechnen, die muss nur warten bis das Ergebnis da ist und nicht bis sie den gleichen Datenbündel zu sich rüber geschoben bekommt.

Die Frage ist halt ob die PS4 dieses Level schon hat (Kaveri) oder es nur auf Trinity-Level basiert.
Die Wiiu und die Xbox 360 z.B. sind eher wie Trinity, gemeinsamer Speicher ja, gemeinsamer Adressraum nein.
Deswegen war auch das Stichwort GPGPU sehr kritisch zu betrachten bei der Wiiu, weil die ständig umher kopieren muss, dieser Vorgang an sich geht vielleicht schneller als auf einem PC, aber die ständige Verdopplung der Datensätze kostet immer noch Zeit und Speicher.
Übrigens läuft der Arbeitsspeicher eh nur mit langsamen 12,8 GB/s und die CPU und GPU sind getrennt, die Kommunikation zwischen beiden Einheiten hat somit auch eine höhere Latenz.
Da sind die APUs von AMD schon weiter.
Und selbst klassische PC Systeme mit PCIE3 und ihren 16 GB/s sind da wohl schneller, auch wenn die Latenz etwas höher ist.

Welche Daten genau verschoben werden bei dem Vorgang und wie viel MB das am Ende durchschnittlich sind, kann ich dir aber leider nicht sagen, ich weiß es selber nicht.
chrissaso780
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Re: PlayStation 4: Was werkelt unter der Haube?

Beitrag von chrissaso780 »

Meint ihr das die 1 Chip Lösungen die es ja auch für den Desktop PC existieren in den kommenden Jahren an beliebtheit in der Bevölkerung gewinnen werden.

Vielleicht sogar die Grafikkarte vom Markt fast verdrängen könnten.

zb. Soundkarten gibt es ja auch noch aber mussten dieses Schicksal das nur noch ein leben in der Nische führen können hinnehmen.