dabrain00 hat geschrieben:Die Musikindustrie hat diese Erfahrung schon gemacht.
Joah, aber noch immer nicht so richtig und dieses Wissen will sich einfach nicht durchsetzen. Guck Dir mal an, was die Verleger (Buch/Zeitung) in letzter Zeit so von sich geben.
Die müssen damit erst auf die Nase fallen, bevor sie was merken.
Jetzt denken viele von Euch "Aber bei so vielen Schafen, die einfach kaufen, da ändert sich ja nie was!!".
Beruhigt Euch. Der Krug geht nur so lange zu Brunnen, bis er bricht.
Wenn die mit ihrem Höher, Größer, Schneller, Weiter Wahn so weiter machen, dann reichen 5Mio verkaufte Einheiten in der ersten Woche nicht mehr.
Dann werde mehr Maßnahmen ergriffen, mehr Kundenbindung versucht, mehr Werbung gemacht, weniger "Innovation" (Die ich von einem BF3 nicht erwarte - Evolution ja, aber keine Revolution!) geliefert, das Programm so weit geschliffen, bis auch gar nichts mehr haftet.
Und dann plötzlich stehen sie blöd da.
Von "Skandal" zu "Skandal" gehen ja immer mehr Leute weg. Klar, 5Mio, das ist eine Hausnummer. Aber ohne Origin hätten das 6Mios sein können.
Entsprechend der Logik, mit der Lizenzerschleicher betrachtet werden, hat Origin die um zwei Millionen Käufer gebracht.
Und das werden mehr werden. Denn das nächste BF wird nicht besser als BF3. Für "Veteranen" ist BF3 ja schon schlechter als BF2. So ohne Squadwahl und Mietservern und kein Commander und weniger Klassen und tri, tra, trullalala.
Das wird dauern, keine Frage. Ubisoft macht sich selbst gerade die PC Sparte kaputt und nennt das einen Erfolg.
Das bedeutet aber nicht das Ende des Gaming! Für jedes Origin, für jeden an den Massenmark angepassten Shooter kommen zwei Indieentwickler um die Ecke.
In ein paar Jahren haben wir (hoffentlich, Glaskugel und so) eine Reihe von guten "Mittelklasseentwicklern", mit Glück sogar zu Mittelklassepreisen (Also so um 40,-€ für ein KOMPLETTES Spiel, ohne Arbeit für DLC abgezwackt und Preorder Boni und so...)