Heavy Rain: Gebrauchtmarkt kostet Millioneneinnahmen

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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Howdie hat geschrieben: Wahrscheinlich schaden Mods auch dem Spielemarkt.
Natürlich schaden Mods dem Spielmarkt. Wer Mods spielt, beschäftigt sich über Gebühr (sic!) mit einem alten Spiel. Und wer so was macht, kauft sich weniger neue Spiele.

Und weniger neue Spiele kaufen ist böse.

Ganz simpel ist das.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Ninnghizidda hat geschrieben: Da hab ich vorn paar Jahren die Siedler 3 "Demo" ca 20x solang gezockt.
Deswegen bauen manche Entwickler in ihre Demo auch ein Zeitlimit ein, damit Du nach einer Stunde aufhören musst. Wo kommen wir denn hin, wenn da jemand raubspielt? Der Industrie gehen jedes Jahr Abermillionen Euro an Umsätzen durch dauer-demospielende Raubspieler verloren!
2komma9
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Beitrag von 2komma9 »

memento81 hat geschrieben: Vielleicht zeigt dieses hier aber besser was ein Nutzungsrecht ist:

Ein All you can eat buffet von 18-22 Uhr.
Du kommst um 18 Uhr, bezahlst zB 15 Euro für das Buffet und fängst an dir den Bauch vollzuschlagen. Um 20 Uhr bist du pappsatt. Jetzt nimmst du beim gehen von einem Bekannten sagen wir 5 Euro dafür, dass er sich an deinen Platz setzt und einfach weiter vom Buffet spachtelt - ohne dem Restaurant dafür Geld zu geben.
Du hast mit dem Nutzungsrecht zwar Recht aber das Beispiel ist nicht sehr geglückt finde ich.

Der Wert des Essens ist, da Grundbedürfnis, für jeden Menschen nahezu gleich. Es gibt also kaum jemand der wesentlich mehr oder weniger für das gleiche Essen zahlen würde. Außerdem sind die Produktionskosten für Essen sehr hoch. Es fällt mit jedem Gast Fixkosten von ca. 3/4 des Preises an, der Gewinn wird ohnehin meist nur über die Getränke erwirtschaftet. Das heißt der weiterverkauft führt zu einem reellen Verlust des Buffetanbieters. Der Betreiber hat kein Interesse daran für denjenigen denen es 5€ wert ist dies anzubieten.

Das ist ja bei Spielen gänzlich verschieden. Hier zieht jeder einen gänzlich unterschiedlichem Nutzen. Manchen ist das Spiel 120€ wert, anderen nur 5€. Höherer Preis bedeutet weniger Verkauf, geringerer Preis mehr Verkäufe aber weniger pro Spiel. Die Kunst ist den Gleichgewichtspreis auf dem Markt zu treffen. Der ist im Moment bei ca. 50-65€ je nach Spiel.
Die Fixkosten sind bei einem Spiel hoch aber die Produktionskosten Medium + Hülle sind pro Spiel im Centbereich. Folglich würde der Anbieter dem der 120€ zahlen würde auch gerne 120€ aus der Tasche ziehen. Hauptsache er bekommt die Kosten für das Spiel herein. Da aber die reine Herstellung der DVD so wenig kostet ist jeder € willkommen, er würde also auch dem den es nur 5€ wert ist, auch für 5€ verkaufen, es wäre trotzdem ein zusätzlicher Gewinn.
Leider gehen bei einem Verkaufspreis von 60€ ihm alle Euros über 60€ verloren bei Personen die mehr zahlen würden, sowie die ganzen Leute die 1€-59€ bereit wären zu zahlen.

Den oberen Bereich versucht man mit DLC, Special Editon usw. etwas zu sondieren. Der wird aber nicht optimal ausgeschöpft, nur angerissen.
Der unteren Bereich ist total verloren....denkste! Genau da setzt der Gebrauchtmarkt an. Dem einen ist das Spiel nur 40€ wert kauft es trotzdem weil er weiß das er es wieder verkaufen kann und dem es nur 20€ wert ist, wartet bis er es auf dem Gebrauchtmarkt für den Preis bekommt. Damit wird ein Spiel mehr verkauft welche vorher nicht verkauft wurde. Das hat nur dann ein Ende wenn ein gebrauchtes Spiel wieder als gebraucht verkauft wird, erst dann hat der Hersteller keinen Cent davon gesehen, vorher allerdings schon. Vom Gebrauchtmarkt profitieren die Publisher also zum großen Teil. Gäbe es ihn rigoros nicht, würden die Einnahmen einfach wegfallen. Der Anteil derer die für ein Spiel 60€ zahlen würden aber einfach weil zwei andere Topspiele in der Zeit erscheinen das Spiel erst später kaufen und dann gebraucht, ist ja vielleicht hier im Forum gegeben aber aufm Markt eher gering.

Ich weiß garnicht ob solche Leute die den Gebrauchtmarkt verteufeln einfach nur keine Wirtschaftskompetenzen haben oder nur strategisch den Spielern die dafür anfällig sind ins Gewissen reden zu wollen. Denn es ist Fakt das die 1 Mio. mehr an Usern die Trophänen geholt haben er wohl kaum 500.000 davon gefunden hätte denen er das für 60€ verkaufen hätte können. Jetzt könnte man ja sagen 500.000 mehr oder weniger macht schon was aus. Nun da die Gebrauchtkäufer mit Erstkäufer immer Paare bilden würden von den 2 Mio. auch 500.000 fehlen. Das geht natürlich nicht immer genau auf. Weil demjenigen den das Spiel 50€ wert ist und für jemanden der es 30€ wert ist für 20€ gebraucht verkauft, der Publisher also nicht 80€ sondern "nur" ein Spiel für 60€ verkauft.

Eigentlich ist der Gebrauchtmarkt ein Segen, er schöpft genau das ab was die Publisher mit ihren Preissenkungen nie genau treffen.
Zuletzt geändert von 2komma9 am 12.09.2011 17:05, insgesamt 2-mal geändert.
Simply a legend
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Beitrag von Simply a legend »

stormgamer hat geschrieben:
Blackhawk64 hat geschrieben:
Wieso unpassend? ob es jetzt Auto sind oder Videospiele ist doch in dem Bezug fast das gleiche.
nope der vergleich IST unpassend. ein auto nutzt sich ab und sinkt dementsprechend im preis je mehr man es benutzt. ein videospiel kannste benutzen bis der fernsehr qualmt, solange du den datenträger kaum benutzt ist der wert nahezu identisch und ist mit neuware fast direkt zu vergleichen
Ganz ehrlich, sehe ich nicht unbedingt so. Ein Spiel verliert auch sehr viel an Wert indem es einfach nur nichtmehr aktuell ist!
Die Grafik ist nichtmehr die neuste, weniger Leute spielen den Mp bzw. garkeine. Es gibt keinen Patch Support mehr und auch der Support wird schlechter. Ebenso sind DvDs und Bluerays nicht unendlich haltbar, vorallem wenn sie nicht richtig gelagert werden. Das ist auch eine Art abnuzung, ob sie so stark wiegt wie die Abnutzung eines Autos bzw. wie stark kann ich allerdings nicht sagen.

Zusätzlich sind von den 1 Mio. Spieler sicher 50% von Freunden Ausleiher und von Videotheken. Dann nochmal vllt. 30% andere Accounts in einem Familienhaushalt und maximal. 20-30% Gebrauchtkäufer.
Ganz ehrlich, die paar Gebrauchtkäufer hätten sich das Game sonst für 10 Euro gekauft und da wäre der Gewinn des Publishers auch witzlos gewesen. Sie sollten ehr mal froh sein, dass soviele Spieler zusätzlich auf die Marke aufmerksam geworden sind. Ich sehe das so wie mit den Raubkopierern, es sind einfach keine Zwangsläufigen Käufer.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

2komma9 hat geschrieben:
Der Wert des Essens ist, da Grundbedürfnis, für jeden Menschen nahezu gleich. Es gibt also kaum jemand der wesentlich mehr oder weniger für das gleiche Essen zahlen würde. Außerdem sind die Produktionskosten für Essen sehr hoch. Es fällt mit jedem Gast Fixkosten von ca. 3/4 des Preises an, der Gewinn wird ohnehin meist nur über die Getränke erwirtschaftet. Das heißt der weiterverkauft führt zu einem reellen Verlust des Buffetanbieters. Der Betreiber hat kein Interesse daran für denjenigen denen es 5€ wert ist dies anzubieten.

Das ist ja bei Spielen gänzlich verschieden. Hier zieht jeder einen gänzlich unterschiedlichem Nutzen. Manchen ist das Spiel 120€ wert, anderen nur 5€. Höherer Preis bedeutet weniger Verkauf, geringerer Preis mehr Verkäufe aber weniger pro Spiel. Die Kunst ist den Gleichgewichtspreis auf dem Markt zu treffen. Der ist im Moment bei ca. 50-65€ je nach Spiel.
Die Fixkosten sind bei einem Spiel hoch aber die Produktionskosten Medium + Hülle sind pro Spiel im Centbereich. Folglich würde der Anbieter dem der 120€ zahlen würde auch gerne 120€ aus der Tasche ziehen. Hauptsache er bekommt die Kosten für das Spiel herein. Da aber die reine Herstellung der DVD so wenig kostet ist jeder € willkommen, er würde also auch dem den es nur 5€ wert ist, auch für 5€ verkaufen, es wäre trotzdem ein zusätzlicher Gewinn.
Leider gehen bei einem Verkaufspreis von 60€ ihm alle Euros über 60€ verloren bei Personen die mehr zahlen würden, sowie die ganzen Leute die 1€-59€ bereit wären zu zahlen.

Den oberen Bereich versucht man mit DLC, Special Editon usw. etwas zu sondieren. Der wird aber nicht optimal ausgeschöpft, nur angerissen.
Der unteren Bereich ist total verloren....denkste! Genau da setzt der Gebrauchtmarkt an. Dem einen ist das Spiel nur 40€ wert kauft es trotzdem weil er weiß das er es wieder verkaufen kann und dem es nur 20€ wert ist, wartet bis er es auf dem Gebrauchtmarkt für den Preis bekommt. Damit wird ein Spiel mehr verkauft welche vorher nicht verkauft wurde. Das hat nur dann ein Ende wenn ein gebrauchtes Spiel wieder als gebraucht verkauft wird, erst dann hat der Hersteller keinen Cent davon gesehen, vorher allerdings schon. Vom Gebrauchtmarkt profitieren die Publisher also zum großen Teil. Gäbe es ihn rigoros nicht, würden die Einnahmen einfach wegfallen. Der Anteil derer die für ein Spiel 60€ zahlen würden aber einfach weil zwei andere Topspiele in der Zeit erscheinen das Spiel erst später kaufen und dann gebraucht, ist ja vielleicht hier im Forum gegeben aber aufm Markt eher gering.

Ich weiß garnicht ob solche Leute die den Gebrauchtmarkt verteufeln einfach nur keine Wirtschaftskompetenzen haben oder nur strategisch den Spielern die dafür anfällig sind ins Gewissen reden zu wollen. Denn es ist Fakt das die 1 Mio. mehr an Usern die Trophänen geholt haben er wohl kaum 500.000 davon gefunden hätte denen er das für 60€ verkaufen hätte können. Jetzt könnte man ja sagen 500.000 mehr oder weniger macht schon was aus. Nun da die Gebrauchtkäufer mit Erstkäufer immer Paare bilden würden von den 2 Mio. auch 500.000 fehlen. Das geht natürlich nicht immer genau auf. Weil demjenigen den das Spiel 50€ wert ist und für jemanden der es 30€ wert ist für 20€ gebraucht verkauft, der Publisher also nicht 80€ sondern "nur" ein Spiel für 60€ verkauft.

Eigentlich ist der Gebrauchtmarkt ein Segen, er schöpft genau das ab was die Publisher mit ihren Preissenkungen nie genau treffen.
Nachvollziehbarer gut geschriebener beitrag...mehr davon!
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

2komma9 hat geschrieben: Ich weiß garnicht ob solche Leute die den Gebrauchtmarkt verteufeln einfach nur keine Wirtschaftskompetenzen haben oder nur strategisch den Spielern die dafür anfällig sind ins Gewissen reden zu wollen.
Ich weiß gar nicht, warum Du so bescheiden tust. Du hast die Gründe und Motive doch ganz wunderbar beschrieben.
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_Nonplusultra_
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Beitrag von _Nonplusultra_ »

xAsoposx hat geschrieben:"Das bedeutet, dass eine Millionen Leute MEIN Spiel spielen, ohne MIR dafür auch nur einen Cent zu zahlen"

Jetzt fehlt nur noch das wir alle Verbrecher sind und VIEL schlimmer als Leute die die Spiele runterladen.....
harte nummer wa...was für eine blöde aussage von den entwickler :hammer:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Äh, btw. natürlich finden die Autohersteller das auch nicht sooo toll mit den Gebrauchtwagen.

Erinnert ihr Euch noch an die Krise vor der Krise? Als die Autobauer alle irgendwie "pleite" waren?
Was hat man da gemacht? Genau, den Kauf eines neuen Autos subventioniert, die Verschrottung von Autos beworben und damit für eine kurze Zeit den Handel mit gebrauchten Autos lahmgelegt.

Das hatte zwar einen Rattenschwanz von anderen Problemen, aber *pff* - hauptsache es wurden kurzfristig ein paar neue Autos verkauft.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

stormgamer hat geschrieben:nope der vergleich IST unpassend. ein auto nutzt sich ab und sinkt dementsprechend im preis je mehr man es benutzt. ein videospiel kannste benutzen bis der fernsehr qualmt, solange du den datenträger kaum benutzt ist der wert nahezu identisch und ist mit neuware fast direkt zu vergleichen
Also wenn ich Kratzer drauf mache bevor ich wieder verkaufe wär´s ok?^^
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Äh, btw. natürlich finden die Autohersteller das auch nicht sooo toll mit den Gebrauchtwagen.
Natürlich tun sie das. Nicht ohne Grund bieten selbst Vertragshändler jede Menge gebrauchter Wagen an. Weil sie, anstatt beleidigt die Luft anzuhalten, natürlich auch an den Kunden verdienen wollen, die nicht 40.000 für einen Neuwagen bezahlen, sondern max. nur 10.000 Euro ausgeben können oder wollen.

Deswegen verstehe ich bis heute nicht, warum die Publisher, anstatt ständig den Gebrauchthandel und Gamestop zu verteufeln, nicht einfach SELBER in das Geschäft einsteigen, sich Gamestop beteiligen oder aufkaufen oder eine eigene Plattform aufziehen. Hier erinnert mich die Spieleindustrie an die Musiklabels und die Verleger, die auf den Wandel des Konsumverhaltens nur mit weinerlichem Gejammer antworten können, anstatt ein paar Gelder locker zu machen, damit man diese neuen Geschäftsfelder SELBER erschliesst, anstatt das Geschäft anderen zu überlassen oder die Politik dazu zu bewegen, wirkungslose Verbote zu erlassen.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Sir Richfield hat geschrieben:Äh, btw. natürlich finden die Autohersteller das auch nicht sooo toll mit den Gebrauchtwagen.

Erinnert ihr Euch noch an die Krise vor der Krise? Als die Autobauer alle irgendwie "pleite" waren?
Was hat man da gemacht? Genau, den Kauf eines neuen Autos subventioniert, die Verschrottung von Autos beworben und damit für eine kurze Zeit den Handel mit gebrauchten Autos lahmgelegt.
Das hat man aber nicht gemacht um den Gebrauchtwagenmarkt (an dem der Autohersteller übrigens in der Regel mitverdient, mitunter mehrfach) lahmzulegen, sondern um den verkauf von Neuwagen durch die Subventionierung anzukurbeln.
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Xris
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Beitrag von Xris »

memento81 hat geschrieben:...
Halt den Ball flach. Die Geschichte vom Brot kam nicht von mir.
Diese Distanz entspricht im Grunde dem Durchspielen. Nach 400.000 km hat man den Schrottplatz-Abspann erreicht. Wenn du mit einem Spiel fertig bist, also den für dich vollen Nutzen daraus gezogen hast und es dann weitergibst, kann der nächste Spieler ja wieder die volle Distanz mit dem Spiel zurücklegen (also Start bis Abspann). Das ist mit einem Auto nicht möglich.
Und dennoch wird das Auto weiterverkauft und der Nächste fährt xxxx km ohne dem Hersteller dafür auch nur einen Cent zu zahlen. Und vll. kauft er sogar grundsätzlich nur gebrauchte Autos. Kann es sein das du hier versuchst einen Verlust wegzureden? Ich behaupte das ein Spiel durchschnittlich auch nicht öfter den Besitzer wechselt als ein Auto. Und Fakt ist das alle daraus einen Nutzen ziehen.
Zuletzt geändert von Xris am 12.09.2011 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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the_Bruce
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Beitrag von the_Bruce »

Gibt es irgendeine Industrie die mehr rummjammert als die Spieleindustrie!? Es ist die Industrie mit einer der höchsten Gewinnspannen (wenn man erfolgreich ist) und kommen so was! Am besten Toyota bringt mit jedem Auto einen Online-Pass raus und Gebrauchtwarenkäufer müssen den bezahlen sonst funktioniert der Airbag nicht... oder die Pedalen...
Die sollten sich lieber über den Wert von SPielen in dieser Zeit gedanken machen. 60 Euro ist halt viel Geld und wenn das Spiel durch ist hat es für mich meisten keinen Wert, gerade SPiele wie Heavy Rain. Bei guten Multiplayerspielen ist es was anderes, die kommen der Bezeichnung Spiel auch näher als eine Geschichte erleben und fertig. Das ist von der Empfindug eher ein langer Film. COD wäre trotz der guten Kampagne keine 20 Euro Wert ohne den Multiplayer.
memento81
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Beitrag von memento81 »

the_Bruce hat geschrieben:Gibt es irgendeine Industrie die mehr rummjammert als die Spieleindustrie!? Es ist die Industrie mit einer der höchsten Gewinnspannen (wenn man erfolgreich ist) und kommen so was! Am besten Toyota bringt mit jedem Auto einen Online-Pass raus und Gebrauchtwarenkäufer müssen den bezahlen sonst funktioniert der Airbag nicht... oder die Pedalen...
Die sollten sich lieber über den Wert von SPielen in dieser Zeit gedanken machen. 60 Euro ist halt viel Geld und wenn das Spiel durch ist hat es für mich meisten kenen Wert, gerade SPiele wie Heavy Rain. Bei guten Multiplayerspielen ist es was anderes, die kommen der Bezeichnung Spiel auch näher als eine Geschichte erleben und fertig. Das ist von der Empfing eher ein langer Film. COD wäre trotz der guten Kampagne keine 20 Euro Wert ohne den Multiplayer.
Gibt es irgendeine Kundenschicht, die mehr rumjammert als Gamer?

Zu den höchsten Gewinnspannen, hätte ich ja gerne mal Belege.
Aber vom gefühlt 50. hier, der wieder mit dem dämlichen Autovergleich ankommt, ist wohl kaum zu erwarten, dass er an Fakten argumentiert. :roll:
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

memento81 hat geschrieben: Aber vom gefühlt 50. hier, der wieder mit dem dämlichen Autovergleich ankommt, ist wohl kaum zu erwarten, dass er an Fakten argumentiert. :roll:
Du kannst die juristischen Unterschiede zwischem einem Autokauf und dem Erwerb einer Spielelizenz noch dreitausend Mal wiederholen, es ändert nichts an dem Umstand, dass die Behauptung, die Industrie würde wegen des Gebrauchthandels Umsatzverluste erleiden, vollkommener und durch nichts belegter Unfug ist.

Es sei denn, es kann jemand mit Fakten aufwarten :)