CoD Black Ops - Über Gewalt und Emotionen

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kolibri_
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Beitrag von kolibri_ »

Liberty-Snake hat geschrieben:Ein antikriegsspiel zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Spaß macht.
Und Antikriegsfilme dürfen einem auch nicht gefallen. Verdammt. "Der Soldat James Ryan" ist - wenn man dieser Logik weiter folgt - dann wohl die schlimmste kriegsverherrlichende Propaganda auf dem Markt. :roll:

Auch ein Antikriegsspiel kann Spaß machen. Nur soll dieser Faktor nicht ausschließlich durch das Töten der Gegnermassen hervorgerufen werden, sondern beispielsweise durch eine gut durchdachte Storyline, der man unbedingt bis zum Ende folgen möchte. Das Antikriegsgenre - egal welchen Mediums - hängt meiner Meinung nach davon ab, dass es realistisch darstellt, wie grausam so ein Krieg sein kann. Dass auch die "Guten" nicht zwingen überleben müssen. Dass es kein schwarz und weiß gibt. Dass auch der "Feind" ein Mensch ist.

Schon so ein Spiel gesehen? Nicht wirklich.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

kolibri_ hat geschrieben:
Liberty-Snake hat geschrieben:Ein antikriegsspiel zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Spaß macht.
Und Antikriegsfilme dürfen einem auch nicht gefallen. Verdammt. "Der Soldat James Ryan" ist - wenn man dieser Logik weiter folgt - dann wohl die schlimmste kriegsverherrlichende Propaganda auf dem Markt. :roll:
Tatsächlich ist James Ryan auch kein reiner Antikriegsfilm, da er eine eindeutige Position bezieht und dem handeln der Soldaten einen Sinn gibt. Das ist zwar auch dem Setting WK2 geschuldet, aber trotzdem Fakt.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Ein guter Antikriegsfilm macht auch keinen Spaß.
Er fesselt, aber man sitzt doch nicht davor und denkt sich "Juchuuu, Nice one, HEADSHOOT" sondern eher "Ach du scheiße"
Wirklich gute Antikriegsfilme, und da gehört James Ryan sicherlich nicht dazu, sind immer an der Grenze des erträglichen.
Wenn du einen Film eigentlich ausmachen willst weil er so furchtbar ist, ihn aber anlässt weil du wissen willst wie es weitergeht bzw was aus den Protagonisten wird, dann ist dieser Film ein guter Antikriegsfilm.

Jame Ryan ist ein Amerikanisches Helden-"Wir sind so ultra dass wir dutzende Soldaten aufs Spiel setzen, damit eine Mutter nicht ihren letzten Sohn verliert"-Epos und dadurch alles andere als ein Anti-Kriegsfilm.

"Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo-Jima" sind 2 ganz brauchbare Antikriegsfilme. Allerdings kommen die ohne großartige Brutalität aus, da sie sich mehr darauf fokussieren wie Kaltherzig und Menschenverachtend die Kriegs/ Propagandamaschinerie ist.
Oder "Das Boot" in voller Länge, oder "Im Westen nichts neues" von 1932
Wenn man die 4 Filme mit James Ryan vergleicht, dann wird der Unterschied recht deutlich.
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kolibri_
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Beitrag von kolibri_ »

Shedao hat geschrieben:Wenn du einen Film eigentlich ausmachen willst weil er so furchtbar ist, ihn aber anlässt weil du wissen willst wie es weitergeht bzw was aus den Protagonisten wird, dann ist dieser Film ein guter Antikriegsfilm.
Genau das habe ich ja eigentlich auch gemeint. Zugegeben, vielleicht passt der Begriff "Spaß" nicht so ganz da rein. ^^
Liberty-Snake
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Beitrag von Liberty-Snake »

Boesor hat geschrieben:
Ganz und gar nicht, warum nicht alle daran teilhaben lassen, ich bin mir sicher das interessiert noch mehr hier.
Nicht alle interessiert unser Gespräch, weswegen ich nicht off-topic landen will und andere mit usnerer Diskussion stören mag.

Wenn du keine private Diskussion haben willst, dann tut es mir Leid, dass ich deine Hoffnung auf eine öffentliche Diffamierung meinerseits nicht nähren kann.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Liberty-Snake hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
Ganz und gar nicht, warum nicht alle daran teilhaben lassen, ich bin mir sicher das interessiert noch mehr hier.
Nicht alle interessiert unser Gespräch, weswegen ich nicht off-topic landen will und andere mit usnerer Diskussion stören mag.

Wenn du keine private Diskussion haben willst, dann tut es mir Leid, dass ich deine Hoffnung auf eine öffentliche Diffamierung meinerseits nicht nähren kann.
Och mensch, nun stell dich mal nicht so an, hier ist schließlich so gut wie alles off topic.
TwentynBpx
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Re: langweilig

Beitrag von TwentynBpx »

Billie_the_man hat geschrieben:
McCoother hat geschrieben:Den Schrecken von Krieg, Terror und Tod hat noch kein Shooter nur ansatzweise realistisch rübergebracht. Sonst würde das auch niemand spielen, weil es keinen Spaß macht..

Wäre auch verdammt schwer, dass wirklich authentisch in einem SPIEL integrieren. Dazu müsste man eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen ... weiß gar nicht ob das so in einem Spiel geht. Daher hast du recht, kein Spiel hat das geschafft und wird es jemals schaffen, was natürlich positiv ist, denn warum sollte man diese unvorstellbare Art des Schreckens erleben wollen.
Man muss viel eher der strahlende, weiße Held sein, der den bösen Jungs politisch korrekt eins auf die Mütze gibt.

das wäre ein interessantes spiel - eines welches man benutzen kann um sich und dem leben näher zu kommen - die ganzen shooter lenken die leute nur von sich ab
Kanakzock
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Re: ....

Beitrag von Kanakzock »

Hans Hansemann hat geschrieben:Ist doch unsinn. Durch starke brutalität werden doch grade die Jugendlichen angesprochen. Das ist wie bei Mortal Kombat damals auf dem snes, da hat auch keiner drüber geredet das das Spiel wer weiss wie tolles Gameplay hat. Das fanden alle 13-15 Jährigen geil weil man die Wirbelsäule rausreissen konnte.

Eigentlich sollte es grade bei Erwachsenen so sein das diese auch ohne Blut den tiefgang der, in COD, nicht vorhandenen Story erkennen können und dadurch auch den, ebenso nicht vorhanden, realistischen touch erfahren sollten.

Die sollen keinen mist erzählen das ist doch alles nur ein beitrag zum Skandal Marketing genau wie die Amoklauf Mission in COD MW2.
wie kann man nur so ahnungslos sprechen? realität = teil der story minjung
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Billie?
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Beitrag von Billie? »

Wulgaru hat geschrieben:
kolibri_ hat geschrieben:
Liberty-Snake hat geschrieben:Ein antikriegsspiel zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Spaß macht.
Und Antikriegsfilme dürfen einem auch nicht gefallen. Verdammt. "Der Soldat James Ryan" ist - wenn man dieser Logik weiter folgt - dann wohl die schlimmste kriegsverherrlichende Propaganda auf dem Markt. :roll:
Tatsächlich ist James Ryan auch kein reiner Antikriegsfilm, da er eine eindeutige Position bezieht und dem handeln der Soldaten einen Sinn gibt. Das ist zwar auch dem Setting WK2 geschuldet, aber trotzdem Fakt.

Ja, das waren noch Zeiten also heldenhafte Amerikaner noch heldenhaft gegen Nazis in den Krieg ziehen konnten und sich als Befreier feiern lassen konnten.
In Zeiten der 24/7 Aufklärung ist es schwer ein derart strahlend reines Heldenbild für die eigenen Soldaten herzustellen.
Seit sie nicht mehr gegen Nazis kämpfen muss eine unglaubliche Mutation unter den Amerikanern ausgebrochen sein. Oder ist es etwas anderes? Das muss mir jemand erklären. Vor 45 friedenstifftende, moralische Helden - nach 45 imperialistische, Kriegstreibende Eroberer. Was hat sich geändert?
Malaak
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Beitrag von Malaak »

Der Film Savior hat mich extrem beeindruckt und ich würde ihn als einen der großen Antikriegsfilme bezeichnen. Vllt. ist er deswegen in den US Kinos so gefloppt. Kann ich nur empfehlen.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Billie_the_man hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
kolibri_ hat geschrieben: Und Antikriegsfilme dürfen einem auch nicht gefallen. Verdammt. "Der Soldat James Ryan" ist - wenn man dieser Logik weiter folgt - dann wohl die schlimmste kriegsverherrlichende Propaganda auf dem Markt. :roll:
Tatsächlich ist James Ryan auch kein reiner Antikriegsfilm, da er eine eindeutige Position bezieht und dem handeln der Soldaten einen Sinn gibt. Das ist zwar auch dem Setting WK2 geschuldet, aber trotzdem Fakt.

Ja, das waren noch Zeiten also heldenhafte Amerikaner noch heldenhaft gegen Nazis in den Krieg ziehen konnten und sich als Befreier feiern lassen konnten.
In Zeiten der 24/7 Aufklärung ist es schwer ein derart strahlend reines Heldenbild für die eigenen Soldaten herzustellen.
Seit sie nicht mehr gegen Nazis kämpfen muss eine unglaubliche Mutation unter den Amerikanern ausgebrochen sein. Oder ist es etwas anderes? Das muss mir jemand erklären. Vor 45 friedenstifftende, moralische Helden - nach 45 imperialistische, Kriegstreibende Eroberer. Was hat sich geändert?
Nein, nein. Es geht doch gar nicht darum dass die Amerikaner die guten oder die bösen sind. Gegen diese Darstellung in WK2-Filmen ist nichts einzuwenden. Es sind dann eben Historienfilme.
Aber ein Antikriegsfilm kann das dann doch schon den Namen nach nicht sein. Dort ist der Gegenstand der Kritik der Krieg selbst, es kann dann keine Seite geben die "gut" ist.
Denn dann hätte der Krieg ja einen Sinn.

Das ist das Problem an WK2-Filmen aus der Sicht der Amerikaner/Alliierten, man kann diesen Sinn eigentlich nicht wegdiskutieren (und soll man ja auch gar nicht).
Effektiver geht es dann eben wenn man das ganze aus der Sicht der Opfer/Zivilbevölkerung darstellt oder auch aus der Sicht der deutschen, was ja auch schon einmal in "Die Brücke" von 1959 gemacht wurde.
Määäx67
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Beitrag von Määäx67 »

Habe nichts über Gewalt in spielen, aber sie sollte auch als wikrliches Stylmittel dienen.
Das würde eher realistischen spielen, bzw. Antikriegsspielen gut tun.

In einem CoD denken sich doch eh die meisten "Boah krass alta schau mal da fliegt Fett Bein weg !!11"

In einem Shooter, indem man Feinde zu 100ten killt juckt das doch eh keinen.
Riotst@rter
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Beitrag von Riotst@rter »

Antikriegsfilme machen keinen Spaß? Naja, das kommt darauf an, was man unter "Spaß" versteht...wenn man sich an irgendwas aufgeilen will sicherlich nicht....

....aber spannend unterhalten wird man auch da, so gesehen machen dann aber alle Filme und Spiele mit einem ernsthafteren Setting, die zum nachdenken anregen sollen, keinen Spaß. o.O

Selbst was den "geil!"-Effekt angeht, muss man bei einem ANtikriegsfilm nicht leer ausgehen, nur ist es da eben gerade der Realismus in der Darstellung und im Bild, der beeindruckt.
johndoe553505
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Beitrag von johndoe553505 »

Ich finde man sollte die CoD-Spiele eher als Actionblockbuster mit Hollywoodinszenierung ansehen. Mit Realismus hatten die Spiele noch nie viel am Hut. Dazu ist schon allein die KI viel zu suizidgefährdet. Also tut so als würdet ihr euch irgendnen übertriebenen Hollywoodmovie reinziehen und habt spaß damit. Fertig.

Edit:

Der Soldat James Ryan ein Antikriegsfilm? Soll das ein Witz sein oder kennst du dich wirklich so gut aus? "Ich bin Matt Damon und meine 3 Brüder sind verreckt aber ich bin ein Held und verteidige weiter die Brücke komme was wolle." Was Patriotismus angeht kommt Der Soldat James Ryan für mich gleich nach Windtalkers und Wir Waren Helden.

Beste Kriegsfilme: The Hurt Locker, Black Hawk Down, Jarhead


@ Liberty-Snake

Mich würde auch interessieren, was an Schulwissen auszuschließen ist? Da erfährt man sicher nicht alles, aber wenn man aufpasst dennoch die grundlegenden Dinge. Und nicht die Amis, sondern die Alliierten haben Deutschland "befreit". Was ist daran auszusetzen?
johndoe713589
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Beitrag von johndoe713589 »

platoon ist auch verdammt geil