Der 4P-Kommentar: Niemand wird gefeuert.

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

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Ferox21
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Beitrag von Ferox21 »

Also, liebe Leute, ich muss den Leuten schon zustimmen, die das ganz etwas Kritisch sehen. obige Kolumne trieft schon mitunter sehr von Sarkasmus den Kollegen der Printmagazine gegenüber. Vor allem finde ich es ungeheuerlich, dass sich erneut einer der Kollegen von der druckenden Zunft hier mit einem Kommentar und vollständigem Namen äußert, dies aber gleich wieder negativ ausgelegt wird.

Generell scheint es mir auch eher darum zu gehen, diesen einen Fall der (angeblichen) Entlassung wiedermal für eine Generalabrechnung mit den Printmagazinen zu nutzen . Und auch wenn es wieder verfremdet genug ist, wer sich auskennt und zwischen den Zeilen (oder mitunter in selbigen) liest, weis jeweils ziemlich genau wer mit dem jeweiligen Absatz gemeint ist.

Wie gesagt, es ist doch ziemlich offensichtlich, dass hier wieder einmal dezent auf die Probleme, die man mit einem Printmagazin hat, hingewiedern werden sollen. So wie ich das zwischen den Zeilen lese sollen wir also sofort aufhören, Printmagazine zu kaufen, da diese nur den Hype bedienen und generell nach den Vorlieben der Industrie leben.

Ihr müsst entschuldigen, aber ich kann dieses ewige Hin und Her zwischen den beiden Verbreitungsformen nicht mehr sehen. Immerhin zeigt ihr imho, dass ihr auch nicht viel besser seid als Eure Konkurrenten und diesen ganzen Hick-Hack mitmacht.

Und ich sage es mal so, auch online.Magazine im allgemeinen sind für mich nicht der heilige Gral der objektivität oder gar der absolut unbeeinflussten Meinung, denn ich denke auch dort wird es den ein oder anderen Grenzfall geben...
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Grenzfälle defintiv..
Kündigungen vielleicht nicht, aber Fälle von Mindest-Wertungsvorgaben sind mir aus meiner eigenen Zeit als Spieletester gängiger Begriff.
Was will auch eine Spieleseite schon machen, wenn der Publisher damit droht jegliche Testmuster zu streichen, sollte ein Spiel nicht mind. 7X% Spielspaß bekommen?
Sofern jede Spieleseite gleichermaßen beeinflussbar (erpressbar?) sein sollte, was ich zumindest nicht hoffen möchte.
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Schöner Artikel, das einzige was mich etwas störte waren die etwas extrem vielen imaginären Ironie-Tags, die mir förmlich ins Gesicht gesprungen sind. ;)
canjat
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Beitrag von canjat »

edit
wurstman3000
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Beitrag von wurstman3000 »

Kann ich nach diesem Kommentar davon ausgehen, daß die Leser künftig in jedem Fall darüber informiert werden, wenn Publisher an Wertungen mäkeln und Review-Muster zurückgehalten werden/unerklärlicherweise erst nach dem offiziellen Release bei euch eintreffen? Gerade über letzteres würde ich gerne des öfteren zumindest per News-Eintrag bescheid wissen, da es schon eine deutliche Aussagekraft haben kann; Tests zu NBA Live 07 zum Beispiel gab es wohl nicht grundlos erst ein bis zwei Wochen nach der Veröffentlichung.
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Howdie
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Re: äääh, bitte mal die Kirche im Dorf lassen...

Beitrag von Howdie »

gracjanski hat geschrieben:
Nochwas hat geschrieben:Au weia. Da hat einer seinen Sack gefunden, und drischt nun fröhlich auf ihn ein. Der Anlass mag da noch so nichtig sein - wenn man einen Hammer hat, sieht alles aus wie ein Nagel.

Aber wie’s so ist mit Kreuzzügen: Los zieht man für die gute Sache, und am Ende wird unterschiedslos hingemetzelt, was einem vors Schwert läuft. Let god sort ’em out.

Entsprechend geht’s auch dem Herrn Luibl längst nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern nur noch um den Krieg.
Ist doch schön, dass ...
1. am Ende die gewinnen, die etwas idealistischer sind.
2. dass es überhaupt Leute gibt, die nicht durch $$$ oder MAcht oder Ansehen geblendet sind und einfach ihre Arbeit durch Idealismus machen. Vielleicht fehlt dir ein bisschen Erfahrung auf der Welt, oder der gewisse Scharfsinn. Aber es ist leider so, dass es auf der Welt viele Ungerechtigkeiten gibt und bei diesen auch noch so viele mitmachen. Da ist es schön, wenn gewisse Leute ein bisschen grössere Eier haben als andere.
1. Ideale sind zwar schön und gut, aber eben nicht Alles. Zudem gewinnen am seltensten die Idealisten, da das Streben nach einem Ideal fast immer utopisch ist. Man wird dieses Ideal so gut wie nie erreichen, wodurch ein "Sieg" nahezu unmöglich wird ;)

2. Ich glaube eher, dass dir ein wenig Weitblick und Erfahrung fehlt. Denn auch, wenn man noch so schön in die Vollen haut und seine Cochones stolz vor sich her trägt, heißt das noch lange nicht, dass man auch Recht hat. Nur weil man lauter schreit als die Anderen ist das Geschrei noch lange nicht die Wahrheit.

Es ist einfach so, dass diese Schwarzweiß-Malerei in dem Text etwas unglücklich geworden ist. Ja, es ist ein Kommentar und ich weiß durchaus welche journalistischen Intentionen ein Kommentar verfolgt. Er ist rein subjektiv, überspitzt und gerne auch polemisch. Das Problem ist für mich nur, dass hier gegen andere geschossen wird, die eigentlich auf der selben Seite stehen. In Zeiten von Killerspiel-Debatten, Verbotsforderungen und Jugendschutzverschärfungen finde ich eine derartige Auseinandersetzung einfach unpassend.

Da wäre es wohl sinnvoller einen Stammtisch der deutschen Spielepresse einzuberufen und darüber zu beraten, wie man was ändern kann. Dazu sind sich aber alle zu fein. Und statt im Sinne der Spieler und Leser zu handeln, fechten sie lieber kleine Fehden aus und schaden sich mehr, als sie uns nützen. Ob das der richtige Weg zu einem besseren Klima gegenüber Spielen in Deutschland ist wage ich zu bezweifeln...

Es ist zwar nur ein Kommentar, aber er ist mit der Brechstange geschrieben und macht die Positionen der deutschen Spielepresse leider deutlich. Mich nervt die Vorgehensweise der Printpresse ebenfalls, aber die Online-Medien als Heilsbringer und Gralshüter darzustellen, ist genauso weltfremd und verblendet wie eine "gekaufte" Titelgeschichte. Da ändert auch ein bissiger Kommentar nichts dran!
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Arch0n
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Beitrag von Arch0n »

Diesen Stammtisch, von dem du da sprichst, gibt es sogar im Online-Bereich. Allerdings ist 4Players nicht daran beteiligt.
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Jörg Luibl
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Re: Alle werden gefeuert!

Beitrag von Jörg Luibl »

Freunde der fristlosen Kündigung,

natürlich schieße ich mit diesem Kommentar vor allem und bewusst gegen die deutsche Printpresse! Was nicht heißen soll, dass es da keine fähigen und kritischen Tester gibt. Vor den Wenigen habe ich umso mehr Respekt. Blöd nur, dass manche davon nicht mehr in relevanten Positionen schreiben...

Eigentlich wollte ich mir die substanzielle Füllung der satirischen Polemik noch für einen kommenden Kommentar aufsparen, aber hier schon mal ein paar erklärende Ansätze.

Gerade jetzt, wo mit der Cypress' schen PC PowerPlay ein angenehm kritisches Gegengewicht zu IDG & Computec begraben wurde, wo so langsam ein Verlagsmoloch entsteht und vor allem ältere und erfahrene Tester überall wegrationalisiert werden, muss man diese Konzentration an Blättern aus wenigen Häusern im Auge behalten - vor allem, wenn Mauschelexperten par excellence Seitenhiebe Richtung Online austeilen, was die "redaktionelle Unabhängigkeit" angeht; Kollege Mourad hat ja schon auf den treffenden Gameswelt-Artikel verwiesen.

Ich habe keine Papierallergie. Und ich finde zu viel Schrott in der deutschen Online-Presse, um da alle ins heilige Qualitätsboot zu nehmen. Auch wir haben so unsere Macken. Ich liebe die Vielfalt. Ich würde mir sogar ein Magazin alter Schule wünschen, bei dem alte Hasen und junge Kritiker mal wieder mit spitzer Feder schreiben!

Aber einer der Hauptgründe für unseren Unmut liegt vor allem in der immer noch grassierenden Benachteiligung der Online-Presse gegenüber diesen alten Platzhirschen am Kiosk: Wir stehen schon lange im direkten Wettbewerb, denn jeder Verlag hat mittlereile eine Webseite hochgezogen. Trotzdem müssen wir und alle anderen Onliner wie etwa Krawall, Gameswelt oder Gamona nicht nur mit sehr spät, manchmal erst zum oder nach Release (!!!) angelieferten Testmustern, sondern auch mit grenzdebilen Veröffentlichungsbeschränkungen leben - ich bitte das durchaus medizinisch zu verstehen.

Sprich: Irgendein Verlag hat sich im Zeitalter des Internet (!!!) die Exklusivrechte an der Erstveröffentlichung eines Tests gesichert, so dass er eine Woche VOR Release seine Leser erreicht, während wir manchmal erst einen Tag vorher oder noch schlimmer erst zum Release online gehen dürfen.

Wir wissen, dass unsere Leser schon vor der MediaMarkt-Attacke wissen wollen, ob das Spiel was taugt. Wir wissen auch , dass manche Publisher nicht wollen, dass unsere Leser schon vor der MediaMarkt-Attacke wissen, dass ihr Spiel nichts taugt. Stichwort: Der ach so wichtige Erstverkauf! das erste Wochenende! Dieser magische Samstag, an dem alle wie angestochen zu ihrem Spielehändler rennen - und immer noch viel zu oft gehypten Müll kaufen.

Vielleicht gibt es demnächst mal eine Kolumne mit der Sammlung der besten Ausreden, warum es mit der Bemusterung nicht geklappt hat oder warum Spiele auf dem Postweg verschwunden sein müssen - quasi die Bonmots der deutschen PR; die sind teilweise köstlich und erinnern an gute alte Kindergartenzeiten.

Mittlerweile besorgen wir uns die Titel der üblichen Verdächtigen schon vorsichtshalber über den Großhandel - dann sind sie wenigstens ein paar Tage vor Release da. Und am Kiosk? Die Printmagazine haben die zum Test freigegebene Beta (!!!inklusive aller noch vorhandenen Bugs!!!) meist vier Wochen früher = Zeitvorteil. Schön ist, dass das nicht immer gleichbedeutend mit einem Qualitätsvorteil ist, was viele Aboflüchtige an all den Exklusivdealhypes mittlerweile bemerkt haben.

Das ebenso Anachronistische wie Lächerliche an der Sache mit den Zeitfristen ist: Wir sollen uns als deutsche Onliner an diese NDAs halten, während die Amerikaner wie IGN & Co den Test schon online oder irgendeine Computec/IDG-Postille den Test schon am Kisok hat! Meist landet der dann auch noch auf deren Online-Seite. Sprich: Ihr könnt euch über ein Spiel in der ganzen Welt informieren, nur bei uns nicht. Das hat uns besonders in den ersten Jahren bei 4Players so richtig angekotzt. Mittlerweile ist unsere Position so stark, dass wir auf vieles verzichten können und schon damit ein Zeichen setzen. Allerdings wollen wir euch nicht nur deshalb einen Test vorenthalten, weil der Publisher Zicken macht. Und eines unserer Hauptideale ist die absolute Macht des Spiels: Wenn ein Titel geil ist, aber der Publisher uns benachteiligt, darf das keinen Einfluss auf die Wertung haben! Das Kreative muss immer über das Politische siegen! Beste Beispiele: The Witcher und Ace Combat 6 von Atari. Was hatten wir einen Hals auf die Außenpolitik, aber was haben wir die Spiele gelobt! Schön ist, dass bei Atari gerade aufgrund unserer journalistischen Konsequenz endlich ein Umdenken stattfindet. Wir feiern Spiele nicht erst mit einem Exklusivdeal, nicht erst mit einer Werbekampagne im Rücken. Aber wenn es sie dazu gibt, dann her damit!

Die deutsche PR der Publisher bleibt im Gegensatz zur US-PR schlicht und ergreifend in alten Denkschienen hängen. Und sie ist schlicht und ergreifend ein kleiner unbedeutender Furz im Vergleich zu den amerikanischen oder japanischen PR-Departments der Publisher, die ihren Magazinen wie GameSpot oder Famitsu die größten Erstlesedeals einräumen. Bei Super Mario Galaxy ging das so weit, dass wir den Hinweis auf Luigi als freischaltbarem Charakter laut NDA erst am Releasetag machen durften - das GANZE INTERNET wusste davon, als Gamefaqs diesen unbedeutenden Infofetzen bereits eine Woche vorher in seine Datenbank aufgenommen hatte. Da kann die deutsche PR noch nicht mal was dafür, denn die absolut lächerliche Anweisung kam direkt aus Japan. Es gibt lobenswerte Ausnahmen, denn einige engagierte deutsche PR`ler haben natürlich längst erkannt, dass es einen Medienwechsel gibt: Nicht das Kiosk, das Internet ist der Meinungsmacher der Zukunft. Und deshalb bemerken wir gerade das Bröckeln dieser alten PR-Printmauer. Zufrieden sind wir aber erst, wenn sie ganz eingerissen wird.
musican73 hat geschrieben: Man kann sich als Redaktion so eines Onlineblattes davor schützen, indem man die Qualität der eigenen Blattform :D nicht mit jedem billigen Werbeschwachsinn vollkleistern lässt, um eigene technische Schwächen auszugleichen.


Ich weiß, dass wir momentan technisch schlecht sind - daran arbeiten wir. Ich hasse Pop-ups. Ich hasse den aufdringlichen Werbekram. Aber ohne die kunterbunten Nervgeister könnte 4Players.de sofort dicht machen. Unsere Inhalte sind kostenlos. Die Alternative: Wir nehmen Geld von euch, führen wieder einen werbefreien VIP-Service für etwa 5 Euro im Monat ein. Weißt du, wie viele Leute sich dafür im Zeitalter kostenloser Information melden würden? ZU WENIG!

Ich habe keinen direkten Einfluss auf die Art der Werbung - wahrscheinlich genau so wenig wie die IDG- & Computec-Chefredakteure auf ihre, oder würde man sonst diesen ganzen billigen Pornohandyscheiß über ein, zwei Seiten da finden? Da bekommt jeder Minderjährige einen geilen Vorgeschmack auf seine nächste Tittenrechnung. So einen Dreck gibts bei uns wenigstens nicht - dann lieber die komplette Hasenattacke.

Trotzdem findet bereits ein Umdenken statt und wir als Redaktion geben euren Unmut direkt weiter an den Vertrieb von freenet. Das allerbeste, was uns und allen anderen Onlinern passieren könnte: Immer mehr spielefremde Unternehmen buchen Werbung! Also Mercedes, Aldi, Tchibo. Der Vorteil: Die interessieren sich nicht für Wertungen, es kommt beim Leser kein Verdacht von Splintercellpopup-plus-Splintercellaward-gleich-Redaktion-gekauft auf. Wir sind immer froh, wenn fremde Firmen bei uns buchen. Selbst wenn wir eine absolute Trennung von Marketing und Redaktion praktizieren, riecht es für viele Leser immer inzestuös.
musican73 hat geschrieben:Daher muss der Konsens zwischen Publisher und Spielekritiker verbessert werden und das geht vermutlich nur, wenn die Wertung neutral ausfällt.


Konsens + neutrale Wertung = Tod der Kritik
musican73 hat geschrieben: Es ist heute einfach ein Hype, Spieletester zu werden. Da braucht man nichts arbeiten und kann nur spielen.
Arrg. Autsch. Bitte nicht! Es gibt gerade einen interessanten Artikel über Burnouts bei renommierten amerikanischen Testerkollegen. Dieser Job hat sicher seine Vorzüge, aber er schlaucht, er stresst und er zehrt genau so an der Substanz wie jeder andere journalistische Beruf. Es gibt nur wenige Leute, die sowohl den Hunger eines Spielefressers als auch den Biss eines Kritikers und dazu eine gute Schreibe haben. Da hat Print übrigens keine Vorteile gegenüber Online. Alle Redakteure müssen spätestens mit 40 gefüttert, geschoben und gesäubert werden :wink:

Und danach gibt's nur noch Kolumnen aus dem Stuhl, ungeschönte Aufzeichnungen aus dem Pflegeloch.

Moment mal, da fällt mir was ein...

Schönes Wochenende!
Zuletzt geändert von Jörg Luibl am 01.12.2007 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
Ferox21
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Beitrag von Ferox21 »

@Howdie:

Ich kann deinen Post nur so unterschreiben, nur irgendwie konnte ich das nicht so gut ausformulieren...

Ich finde es auch schade, dass sich die fast die gesamte deutsche Spielepresse momentan lieber gegenseitig zerfleischen will, anstatt zusammen gegen die drohenden Verbotanträge und unsachlich geführten Medienberichte einzustehen...

Aber das ist jetzt schon ein ganz anderer Themankomplex, nur nerven mich diese gegenseitige Querschüsse aus den unterschiedlichsten Spieletestmedien mittlerweile nur noch, da sie meist eh kaum was sinnvolles zur Gesamtsituation beitragen...
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gracjanski
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Re: äääh, bitte mal die Kirche im Dorf lassen...

Beitrag von gracjanski »

Howdie hat geschrieben:2. Ich glaube eher, dass dir ein wenig Weitblick und Erfahrung fehlt. Denn auch, wenn man noch so schön in die Vollen haut und seine Cochones stolz vor sich her trägt, heißt das noch lange nicht, dass man auch Recht hat. Nur weil man lauter schreit als die Anderen ist das Geschrei noch lange nicht die Wahrheit
Vielleicht habe ich wirklich etwas nicht gewusst, deswegen frage ich mal in der Runde nach. Stimt das echt, dass es einen so grossen Krieg zwischen Onliner und Printer gibt, dass sogar adnere Medien darüber berichten? Stimmt das, dass bei den Onliner und bei den Prints grosse Überschriften stehen: Scheiss Onliner/Printer? Welcher Krieg eigentlich? 2. Worüber redest du eigentlich, beide Dinge sind 2 versch. Welten, da kann das eine laufen, wie auch das andere. Wenn du ein bisschen über die Welt aufgeklärt worden wärst, würdest du wissen, dass 2 Unternehmen sehr wohl auf der einen Ebene einen richtigen Krieg führen können und auf der anderen Ebene zusammenarbeiten.
Howdie hat geschrieben: Da wäre es wohl sinnvoller einen Stammtisch der deutschen Spielepresse blabla
Dass du Stammtische magst und das deine Welt ist, überrascht mich gar nicht. Die polemische Neigung hast du schon mal.
Howdie hat geschrieben: 1. Ideale sind zwar schön und gut, aber eben nicht Alles. Zudem gewinnen am seltensten die Idealisten, da das Streben nach einem Ideal fast immer utopisch ist. Man wird dieses Ideal so gut wie nie erreichen, wodurch ein "Sieg" nahezu unmöglich wird ;)
Wer hier je ein Argument findet, kriegt ein Eis. Howide, du bist nicht zufällig ein Priester, der mir auch die bevorstehende Apokalypse anquatschen will?
Fakt ist es gibt viele Pragmatiker auf der Welt, das stimmt. Fakt ist aber auch, dass Ideale sich fast immer langfrisitg durchsetzen, wenn derjenige auch weisst, wie er seine Idee verkaufen kann. Beispiele, die mir schnell einfallen sind Google, ähm moment... wir kennen doch die Spielewelt. Hier gibts doch so viele Beispiele, wo Kunstwerke sich langfristig durchgesetzt haben (im Sinne von, die Firma hat durch solche Spiele einen unschätzbaren Wert erlangt: Image... huhu Blizzard) und wo pragmatischer Müll nur kurzfristig siegt. Kane & Lynch Hype ist da ein gutes Beispiel. Oder die Zahlen der Printer. Aber dazu braucht man wohl Weisheit.
Mal was anderes... schon mal in deinem Leben gearbeitet, wo du deine Ideale verwirklichen konntest? Wo du andere Menschen nicht deswegen überzeugt hast und sie dir gefolgt sind, weil du der Vorgesetzte bist und sie gezwungen hast oder weil sie durch dich an Geld/Macht kommen konnten, sondern weil sie an dich glauben und sie dir folgen, weil sie spüren, dass du ein gutes Ziel verfolgst? Kannst du dich an die Energie, an das Glück erinnern, das dir solch eine Arbeit gegeben hat, z.b. auch wenn du dem Ideal wieder ein Stück näher kamst? Hast du es jemals gefühlt, wie sehr das Leben auf einmal Spass macht und sinnvoll ist?

Hast du je eine Arbeit gemacht, wo dir dein Instinkt gesagt hat, das ist nicht richtig, damit schade ich meinen Mitmenschen, meiner Umgebung, meiner Familie? Wie hat sich dann deine Psyche verändert und deine Motivation zu dieser Arbeit? Als du bestimmte Erfolge aufweisen konntest, sei es Geld oder das Beenden des Projektes, wie hat sich das Ziel angefühlt? Hattest du das Gefühl, das Leben hat endlich einen echten Sinn? Mit welchen Elan bist du während dieser Zeit anderen Menschen begegnet und mit welchen Augen hast du die Umgebung gesehen?

Und wenn du jetzt weisst, worüber ich spreche, dann sag mir mal ob ein Idealist oder ein Pragmatiker langfristig der Sieger ist.
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

Vielleicht gibt es demnächst mal eine Kolumne mit der Sammlung der besten Ausreden, warum es mit der Bemusterung nicht geklappt hat oder warum Spiele auf dem Postweg verschwunden sein müssen - quasi die Bonmots der deutschen PR; die sind teilweise köstlich und erinnern an gute alte Kindergartenzeiten.
oh bitte. Hintergründe sind immer genial interessant.
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Howdie
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Re: äääh, bitte mal die Kirche im Dorf lassen...

Beitrag von Howdie »

gracjanski hat geschrieben: Vielleicht habe ich wirklich etwas nicht gewusst, deswegen frage ich mal in der Runde nach. Stimt das echt, dass es einen so grossen Krieg zwischen Onliner und Printer gibt, dass sogar adnere Medien darüber berichten? Stimmt das, dass bei den Onliner und bei den Prints grosse Überschriften stehen: Scheiss Onliner/Printer? Welcher Krieg eigentlich? 2. Worüber redest du eigentlich, beide Dinge sind 2 versch. Welten, da kann das eine laufen, wie auch das andere. Wenn du ein bisschen über die Welt aufgeklärt worden wärst, würdest du wissen, dass 2 Unternehmen sehr wohl auf der einen Ebene einen richtigen Krieg führen können und auf der anderen Ebene zusammenarbeiten.
Ich habe nichts von einem Krieg geschrieben? Kann es sein, dass du die Posts verwechselst? Mir ging es lediglich darum, dass man nicht dem rechte geben sollte, der am lautesten schreit, zumindest nicht nur weil er am lautesten schreit. Aber zu deiner Frage: Lies mal Jörgs Post. Da steht ziemlich gut dargestellt, wie es zwischen Print und Online steht.
gracjanski hat geschrieben:Dass du Stammtische magst und das deine Welt ist, überrascht mich gar nicht. Die polemische Neigung hast du schon mal.
Solche Treffen heißen in journalistischen Kreisen nunmal Stammtisch. Da ich aus der Branche komme, ist mir der Begriff geläufig. Also nimm es so hin: Stammtisch ist in diesem Zusammenhang die richtige Wortwahl. Übrigens bin ich weit weniger polemisch, als du. Frag mal in die Runde. ;)
gracjanski hat geschrieben:Wer hier je ein Argument findet, kriegt ein Eis. Howide, du bist nicht zufällig ein Priester, der mir auch die bevorstehende Apokalypse anquatschen will?
Fakt ist es gibt viele Pragmatiker auf der Welt, das stimmt. Fakt ist aber auch, dass Ideale sich fast immer langfrisitg durchsetzen, wenn derjenige auch weisst, wie er seine Idee verkaufen kann. Beispiele, die mir schnell einfallen sind Google, ähm moment... wir kennen doch die Spielewelt. Hier gibts doch so viele Beispiele, wo Kunstwerke sich langfristig durchgesetzt haben (im Sinne von, die Firma hat durch solche Spiele einen unschätzbaren Wert erlangt: Image... huhu Blizzard) und wo pragmatischer Müll nur kurzfristig siegt. Kane & Lynch Hype ist da ein gutes Beispiel. Oder die Zahlen der Printer. Aber dazu braucht man wohl Weisheit.
Mal was anderes... schon mal in deinem Leben gearbeitet, wo du deine Ideale verwirklichen konntest? Wo du andere Menschen nicht deswegen überzeugt hast und sie dir gefolgt sind, weil du der Vorgesetzte bist und sie gezwungen hast oder weil sie durch dich an Geld/Macht kommen konnten, sondern weil sie an dich glauben und sie dir folgen, weil sie spüren, dass du ein gutes Ziel verfolgst? Kannst du dich an die Energie, an das Glück erinnern, das dir solch eine Arbeit gegeben hat, z.b. auch wenn du dem Ideal wieder ein Stück näher kamst? Hast du es jemals gefühlt, wie sehr das Leben auf einmal Spass macht und sinnvoll ist?

Hast du je eine Arbeit gemacht, wo dir dein Instinkt gesagt hat, das ist nicht richtig, damit schade ich meinen Mitmenschen, meiner Umgebung, meiner Familie? Wie hat sich dann deine Psyche verändert und deine Motivation zu dieser Arbeit? Als du bestimmte Erfolge aufweisen konntest, sei es Geld oder das Beenden des Projektes, wie hat sich das Ziel angefühlt? Hattest du das Gefühl, das Leben hat endlich einen echten Sinn? Mit welchen Elan bist du während dieser Zeit anderen Menschen begegnet und mit welchen Augen hast du die Umgebung gesehen?

Und wenn du jetzt weisst, worüber ich spreche, dann sag mir mal ob ein Idealist oder ein Pragmatiker langfristig der Sieger ist.
1. Du hast mit Idealismus angefangen. Nicht ich! Also komm mir nicht auf die Eso-Schiene.
2. Es setzen sich eben nicht die Ideale durch. Wenn es so wäre, wäre unsere Welt friedlich und allen Menschen würde es gut gehen. Wie blauäugig muss man sein, um sowas zu schreiben?
3. Hat meine Signatur nix mit dem Thema zu tun. Ich habe das Spiel nicht mal über das Tutorial hinaus gespielt. ;)
4. Ideale verwirklichen, gutes Ziel verfolgen, Energie und Glück, Spaß am Leben? Um es mal mit deinen Worten zu sagen:
...du bist nicht zufällig ein Priester...?
Oder zumindest Sektenchef? ;)

Ich sage nicht, dass Ideale schlecht sind. Ich sage nur, dass Idealisten in den seltensten Fällen die Gewinner sind. Pragmatismus in einer gesunden Dosis schadet übrigens genauso wenig wie Idealismus.

@Jörg: Das hört sich doch schon ganz anders an. Ich kann euren Unmut gut verstehen, und mit dieser Begründung (auch wenn sie auf der Hand lag) liest sich dein Kommentar auch gleich ganz anders. Vielleicht siegt irgendwann der Online-Markt über die Holzblätter, aber bis dahin werden die Printmags die Lieblinge der Branche bleiben. So sehr es dich auch ärgert.

Aber solange ihr qualitativ hochwertige Arbeit abliefert werden euch die Leser auch die Treue halten. Und wer weiß, vielleicht werden die Klicks eurer Seite auch mal von entsprechender Seite honoriert. Denn 4P ist ja doch eine Instanz im Spielemarkt.
Yodalein
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Beitrag von Yodalein »

Hallo Spielegemeinde,

ich habe die Thematik hier mit Spannung verfolgt und konnte mir bei manchem Kommentar auch kein Schmunzeln verkneifen :lol:

Erstmal ein Lob an den Textchef, der 4 Posts vorher das ausspricht was ich schon lange denke. 4Players ist bis auf Ausnahmen (Fehler macht jeder) ein gutes Online Magazin.

Und wie er oben schon schrieb, wünscht er sich ein Oldskool Magazin alter Feder, welches wir wohl so schnell nicht sehen werden (Amiga Joker 100% gekauft aber war witzig) :cry:

Das Problem liegt meiner Meinung nach auch in der Substanz der Tester und Ihrer Verteilung...

Da testen überspitzt gesagt Leute aus dem Actionspielsektor ein Rollenspiel, da werden Leute aus dem Adventure Bereich zur Bewertung eines RTS herangezogen, da testen Leute jüngeren Alters alte Spielreihen oder alte Hasen neue innovative Spiele usw.

Ich als alter Hase was Computerspiele angeht - angefangen beim Atari 7800 über C64/Amiga über 286/386/486 bis hin zum jetzigen Standard vermisse die Zeit als noch Spielwitz und Tiefgang eines Spieles entscheidend waren und nicht die Anzahl der Polygone pro mm².

Ich vermisse auch immer mehr die wirkliche Auseinandersetzung der Tester mit dem Spiel.

Da werden Rollenspiele nur 10 Stunden gespielt und wichtige Aspekte vergessen.
Da werden Actionspiele gehypt ob ihrer tollen Grafik und dabei vergessen das es stupides 0815 Geballere im anderen Gewand ist.
Da werden RTS Spiele ob Ihrer taktischen Finessen gelobt, obwohl onewaybuildunits zum Sieg führen.
Da werden Spielereihen (nein ich nenne keinen Publisher :wink: ) zum x-ten Male mit über 80%er Wertungen versehen, obwohl der Spielinhalt sich seit 5 Jahren immer auf gleichem Niveau bewegt.

Was ist der Grund?

Zeitmangel?
Druck der Entwickler?
Wie Cheffe schon sagte - "Ich muss erster sein mit dem Test"?

Ich persönlich kaufe Spiele nur noch durchlesen von mindestens 5 Tests - auch auf ausländischen Spieleseiten und bilde mir dann meine Meinung.

PCG, Gamestar und Co. kann man ganz getrost als Klopapier verwenden.
Jeder der nicht mit Tomaten auf den Augen rumrennt kann schon die Wertung dieser besagten Zeitschriften bei bestimmten Titeln vorhersagen bevor Sie feststeht.

Nehmen wir Crysis - gehypt bis zum Exzess - gelobt über die Sphären hinaus - wer hätte da mit einer Wertung unter 85% gerechnet? Richtig keiner...

NFS - jeder Kommentar überflüssig über Jahre das gleiche zum Vollpreis.

Über Gothic 3 muss ich ja nix mehr hinzufügen...schlechte Bewertung ist noch geschmeichelt...eine Frechheit ein solches Produkt überhaupt zu veröffentlichen.

C&C 3 wer mal Company of Heroes gespielt hat weiss wie ein RTS auszusehen und sich zu spielen hat - C&C 3 ist einfach nur Schrott (Wo ist der Rückzugsbutton?).

Quake Wars - die Inkompetenz was das Testen angeht schlechthin...da wird kein Bezug auf ET genommen und Dinge werden schlichtweg falsch angeführt (naja das hat 4Players auch Mist gebaut).


Grundsätzlich wäre ich dafür, das ältere Tester die Klassiker und alte Spielreihen bewerten, wenn Sie die Vorgänger gespielt haben und sch somit ein wirkliches Bild machen können.
Jüngere Tester sollten hingegen unvoreingenommen diese Titel nachtesten und zusammen mit dem Test des Älteren ein gemeinsames Urteil fällen.


Allen noch einen angenehmen Nachmittag - die Zeit bis Montag rückt näher :)
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

Über Ideale (Plural) kann man sich nicht streiten/Diskutieren über was für Ideale redet ihr.
Ideale ala Hitler der wohl mehr als krank war, Ideale ala Mutter Theresa die ein super Mensch war oder Ideale ala Che Guevara/Fidel Castro die im Ansatz wohl richtig waren aber dann im Chaos endeten.
Nur weil ich ein Ideal habe/verfolge heist noch lang nicht das es richtig ist.....
Vandyre
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Beitrag von Vandyre »

Zunächst einmal finde ich es witzig, teilweise auch tragisch, dass aufgrund einer Spekulation, und dann noch im nicht-deutschen Sektor, so eine Schlammschlacht entsteht.

Ja, ich kenne den Kommentar der PC Games (bezüglich der werbeabhängigen Onlinemagazine) und die diesbezügliche REaktion der gameswelt.de. Das 4players jetzt aufgrund bereits erwähnter Spekulation auf den Zug aufspringt, finde ich etwas albern.

4P|T@xtchef hat geschrieben:Trotzdem findet bereits ein Umdenken statt und wir als Redaktion geben euren Unmut direkt weiter an den Vertrieb von freenet. Das allerbeste, was uns und allen anderen Onlinern passieren könnte: Immer mehr spielefremde Unternehmen buchen Werbung! Also Mercedes, Aldi, Tchibo. Der Vorteil: Die interessieren sich nicht für Wertungen, es kommt beim Leser kein Verdacht von Splintercellpopup-plus-Splintercellaward-gleich-Redaktion-gekauft auf. Wir sind immer froh, wenn fremde Firmen bei uns buchen. Selbst wenn wir eine absolute Trennung von Marketing und Redaktion praktizieren, riecht es für viele Leser immer inzestuös.
Heißt das jetzt, man könnte meinen, dass wer am höchsten gewertet hat, hat das meiste Geld bekommen? Ich weiß, so war das nicht gemeint, aber wenn man die Meinungen einiger Leser/Poster hier liest, könnte man auf den Zweig kommen. Das ist schon ziemlich albern.

@Jörg
Bei Deinem Kommentar merkt man übrigens, was Dir wirklich auf den Sack geht: Die Exklusivrechte stinken Dir. Aber jetzt mal ernsthaft, welche Vorteile haben denn Printmedien gegenüber den Onlinemagazinen? Das man Geld dafür abdrücken darf? Hochglanzpapier zum anfassen? Mehr Werbung? Sie erscheinen nur 1x im Monat? Ich hoffe, mein Sarkasmus ist angekommen! Die einen nennen es Wettbewerbsverzerrung, die anderen Kaufargumente.
Ich kann ja verstehen, dass Dich die Benachteiligung ankotzt. Aber dann schreib es auch demnächst so in Deinem Kommentar, und lass die Polemik aller
nein, nein, man ist stolz auf brisante Charaktertests! Man schärft die Axt der Kritik mit jedem neuen Coverachtseitentestplusinterviewexklusivscheißdeal!
Exklusivrechte sind wahrscheinlich einer der Hauptgründe, eine Zeitschrift zu erwerben. Und das sie damit werben, liegt doch auf der Hand.

Nein, ich kenne den Wettbewerb zwischen Print- und Onlinemedien nicht. Ich maße mir auch nicht an, darüber zu urteilen. Aber Dein "Bildzeitungsniveau" hilft nicht, die Sache kritisch/neutral zu betrachten, sondern heizt die Gemüter nur unnötig an. Interessant finde ich, wie Du im Forum die Sache dann wieder etwas zurecht rückst.
howdie hat geschrieben:@Jörg: Das hört sich doch schon ganz anders an. Ich kann euren Unmut gut verstehen, und mit dieser Begründung (auch wenn sie auf der Hand lag) liest sich dein Kommentar auch gleich ganz anders. Vielleicht siegt irgendwann der Online-Markt über die Holzblätter, aber bis dahin werden die Printmags die Lieblinge der Branche bleiben. So sehr es dich auch ärgert.
Aber wahrscheinlich gibt es dann zu wenig hits auf eurer Seite... :roll: Ja, der Kommentar war jetzt auch böse, aber verkneifen konnte ich ihn mir nicht.
4P|T@xtchef hat geschrieben:Und deshalb bemerken wir gerade das Bröckeln dieser alten PR-Printmauer. Zufrieden sind wir aber erst, wenn sie ganz eingerissen wird.
Ob man sich das wünschen sollte, weiß ich nicht so recht. Immerhin war der Test zu CoD 4 etwas (Ideologie)kritischer als eurer. :P (ich hoffe nur, ich hab jetzt nicht wieder eine CoD4-Debatte ins Leben gerufen...)