USA: Verkaufseinschränkung illegal

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4P|BOT2
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USA: Verkaufseinschränkung illegal

Beitrag von 4P|BOT2 »

Im Jahr 2005 hatte Gouverneur Arnold Schwarzenegger ein Gesetz unterzeichnet, demzufolge der Verkauf von gewalthaltigen Spielen an Minderjährige in Kalifornien zukünftig illegal sein sollte. Der Verband der Distributoren von Videosoftware (VSDA) sowie der Verband der Publisher, die Entertainment Software Association (ESA), hatten daraufhin Klage gegen den Beschluss eingereicht. So kritisierten sie...

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johndoe-freename-51493
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Ironie des Schicksals

Beitrag von johndoe-freename-51493 »

Naja immerhin lassen sich die Amis nicht so schnell ins Boxhorn jagen...schon seltsam gerade die meissten Movies von Schwarzenegger sind nicht gerade ohne Gewalt und bringt so ein Gesetz zum laufen...Ironie des Schicksal
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RuloR 666
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Beitrag von RuloR 666 »

Ist ja fast so, als würde der Duke gegen brutale Spiele vorgehen :roll:
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Dark Mind
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Beitrag von Dark Mind »

Aber die Filme sind dann ja auch nicht für Kinder gemacht, also ist durchaus gerechtfertigt. Aber schon gut zu sehen das da nicht nur blinde sitzen wie hier, jetzt müste nur noch eine Diskussion entstehen und ein vernünftiger Mittelweg gefunden werden, das würde ich mir auch für Deutschland wünschen.
Doriman
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Beitrag von Doriman »

Ich frage mich immer nur, was an gewaltverherrlichenden Spielen so toll ist? Sollen doch die Leute mal einen Tag in einer Schlachterei arbeiten, da sehen sie wenigstens echtes Blut...
Oops, ich hatte vergessen. Da gibt es keinen Highscore :twisted:

Es gibt Spiele für Erwachsene. Also müssen diese auch Kindern unzugänglich gemacht werden. Das sich jetzt die amerikanische Spielelobby wie ein kleines Kind benachteiligt fühlt, ist klar.
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Zapp313
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Beitrag von Zapp313 »

ich sehe die problematik jetzt nicht ganz. wenn es nur darum geht, dass gewaltätige spiele nicht mehr an kinder und jugendliche verkauft werden, finde ich das in ordnung.
das lässt doch noch die möglichkeit, dass eltern entscheiden, was ihre kinder spielen sollten.
viel schlimmer finde ich die ganzen zensierungen, die für den deutschen markt vorgenommmen werden. da wird man als erwachsener doch aufs peinlichste bevormundet. sowas regt mich auf.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

AerobX hat geschrieben: Es gibt Spiele für Erwachsene. Also müssen diese auch Kindern unzugänglich gemacht werden.
Ja, und das sollte nach Möglichkeit Sache der Eltern sein.

Aber hier sieht man deutlich die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland. Dort wird die Eigenverantwortung des Einzelnen in vielen Bereichen des Lebens hochgehalten. Der Staat soll sich nicht in Dinge einmischen, die ihn nichts angehen.

In D-Land wird sofort nach dem Staat und Gesetzen und Vorschriften gerufen, wenn man ratlos an einer Kreuzung steht und nicht weiß, ob man jetzt nach rechts oder links gehen soll. Deutschland ist im Grunde eine Fürsorge-Gesellschaft, in der Du als mündiger Bürger kaum noch eigene Entscheidungen treffen darfst.

Beide Formen haben ihre Vor- und ihre Nachteile. Ich persönlich bevorzuge aber etwas mehr Freiheit und etwas weniger Staat!
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The Oracle
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Beitrag von The Oracle »

Zapp313 hat geschrieben:viel schlimmer finde ich die ganzen zensierungen, die für den deutschen markt vorgenommmen werden. da wird man als erwachsener doch aufs peinlichste bevormundet. sowas regt mich auf.
That´s it !
Doriman
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Beitrag von Doriman »

Kajetan hat geschrieben: Beide Formen haben ihre Vor- und ihre Nachteile. Ich persönlich bevorzuge aber etwas mehr Freiheit und etwas weniger Staat!
Sowas kann nur jemand sagen, der sich mit der Thematik vernünftig auseinandergesetzt hat. Leider geraten gewaltverherrlichende Spiele immer wieder in die falschen Kinderhände. Oft sind Eltern ratlos, denn Kinder lieben es förmlich verbotene Sachen zu machen.

Aber was soll der Staat machen, wenn es wieder zu einem Littleton oder Erfurt kommt. Dann schreien die einen "Die Eltern sind schuld", die anderen "Die Spiele und Musik". Und beide schreien "Der Staat muss etwas machen"

Mein Vorschlag: weniger gewaltverherrlichende Spiele kaufen und mehr elterliche Fürsorge für Kinder. Dann verdient die Spielelobby nicht mehr so viel an dem Müll und fängt vielleicht an, innovative Spiele zu konzipieren.
johndoe-freename-51493
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Physische und Psychische Gewalt

Beitrag von johndoe-freename-51493 »

Physische und Psychische Gewalt...was ist schlimmer?
Jede Minute im Leben wird Psysische Gewalt ausgeübt in jeder erdenklichen Form, egal welchen Alters, darüber regt sich kein Moral Apostel auf und es gibt fast keine Lobby dafür. Warum? Man sieht sie nicht aber glaubt mir die ist viel viel schlimmer und diese Wunden heilen fast nie.
Man kann das eine nicht vom anderen losgelöst betrachten sondern es funktioniert nur im Zusammenhang.
Gesetze sind nichts anderes als beschriebenes Papier welche bei deren Verletzung angewandt werden um sich zu rechtfertigen.
Doriman
Beiträge: 15
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Re: Physische und Psychische Gewalt

Beitrag von Doriman »

Hyronymus hat geschrieben:Physische und Psychische Gewalt...was ist schlimmer?
Jede Minute im Leben wird Psysische Gewalt ausgeübt in jeder erdenklichen Form, egal welchen Alters, darüber regt sich kein Moral Apostel auf und es gibt fast keine Lobby dafür. Warum? Man sieht sie nicht aber glaubt mir die ist viel viel schlimmer und diese Wunden heilen fast nie.
Man kann das eine nicht vom anderen losgelöst betrachten sondern es funktioniert nur im Zusammenhang.
Gesetze sind nichts anderes als beschriebenes Papier welche bei deren Verletzung angewandt werden um sich zu rechtfertigen.
Aber was ist dann die Schlussfolgerung deiner Aussage? Anarchie?

Sicher ist psychische Gewalt genauso schlimm wie physische, oder sogar noch gefährlicher, weil sie andere Leute Dinge tun lässt, die sie sonst nie machen würden (bspw. Gehirnwäsche). Aber die Wahrscheinlichkeit von psychischer Gewalt umgebracht zu werden ist ungleich geringer.

Letztenendes gebe ich dir Recht, dass es hierfür keine Lobby gibt, denn psychischer Druck und seine Verarbeitung ist letztendlich der Weg, dessen Ziel wir bekanntermaßen als Charakter kennen.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

AerobX hat geschrieben:Leider geraten gewaltverherrlichende Spiele immer wieder in die falschen Kinderhände. Oft sind Eltern ratlos, denn Kinder lieben es förmlich verbotene Sachen zu machen.
Niemand hat jemals behauptet, dass Kindererziehung einfach wäre ;)
Aber was soll der Staat machen, wenn es wieder zu einem Littleton oder Erfurt kommt. Dann schreien die einen "Die Eltern sind schuld", die anderen "Die Spiele und Musik". Und beide schreien "Der Staat muss etwas machen"
Der "Staat" macht erstmal gar nichts. Wer hier mit Aktionismus glänzt, ist in erster Linie die übliche Politiker-Riege, die auf Umfragewerte schielend, gerne den Lautschreiern nach "Macht was!" entgegenkommen und "irgendwas was" machen. Es wird in unserer kurzlebigen Medien-Gesellschaft nicht mehr an Ursachen, sondern fast ausschliesslich nur an Symptomen herumgebastelt. "Schuld" haben nämlich immer nur die "Anderen". Selber will man auch nichts ändern. Die Politiker machern also nichts weiter, als diese Grundhaltung zu bedienen.

Abgesehen davon, dass gar nicht mal klar ist, ob "Gewaltspiele" wirklich einen negativen Einfluss auf Kinder haben.
Mein Vorschlag: weniger gewaltverherrlichende Spiele kaufen und mehr elterliche Fürsorge für Kinder. Dann verdient die Spielelobby nicht mehr so viel an dem Müll und fängt vielleicht an, innovative Spiele zu konzipieren.
Nur mal so ein kleiner Hinweis ... der Anteil von sog. "Gewaltspielen" am Gesamtprogramm der Publisher ist eh schon sehr klein. Solche Spiele machen nur einen kleinen Anteil am Gesamtporgramm aus.

Mein Vorschlag: Sich mehr mit der Materie beschäftigen, weniger BILD-Zeitung lesen und grundsätzlich sehr viel entspannter und mit weniger Hysterie durchs Leben spazieren
Doriman
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Beitrag von Doriman »

Kajetan hat geschrieben: Mein Vorschlag: Sich mehr mit der Materie beschäftigen, weniger BILD-Zeitung lesen und grundsätzlich sehr viel entspannter und mit weniger Hysterie durchs Leben spazieren
Wer liest denn sowas?

Ich persönlich stehe auf der Seite die Kinder besser und mündiger zu erziehen, was sicherlich der schwerere Weg ist, als alles auf den Staat zu schieben. Aber dann sind da noch diese geldgeilen Lobbyisten, die scheinbar nie Eltern hatten und keine sind. Da wird man dann von allen Seiten torpediert mit Gehirn weichkochender Werbung und reißerischen Schlagzeilen und du als Elternteil musst den Schaden, den DIE verzapft haben wieder gut machen.
Als Eltern bleibt dir da nur wenig Möglichkeiten, um diesem Konsumwahn zu entfliehen. Auf's Land ziehen oder auswandern.
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EZR
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Beitrag von EZR »

Viele Spiele seien für Erwachsene gemacht, dementsprechend sollten es auch die Eltern sein, die die letztendliche Entscheidung darüber haben, ob ihre Kinder Zugang zu jenen Titeln haben.
Und da hat er vollkommen recht...
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Mango Man
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Beitrag von Mango Man »

Legt euch nicht mit dem Gouvernator an.

Ich hab gehört, dass jedes Mal wenn der Gouvernator mit ner Klage zu kämpfen hat, sie kurz vor der Verhandlung alle seine Filme noch mal im TV ausstrahlen lassen, Terminator 1 und 2, Predator, True Lies, Der Kindergarten Cop - die unzersierte Fassung. Man glaubt es kaum, aber wenn die Verhandlung dann ansteht, taucht die Hälfte der Klägerschaft schon gar nicht mehr auf.

I niied yoor clothss, buuts and motorzeckle, giff dem to me, NAOW!!