Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur eine Modeerscheinung

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Liesel Weppen
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Liesel Weppen »

Shevy-C hat geschrieben:Uninteressant? Für mich definitiv. Fand das Konzept noch nie toll.
Ausprobiert? Oder nur davon gelesen? Oder ausprobiert und absolut unkreativ, und die Demos waren määäh?
Man kann doch gar nicht so scheuklappenbehafet sein, da kein Potential zu sehen?!
Balmung hat geschrieben: Noch einer der daran glaubt, dass die Porno Industrie neue Technik zum Durchbruch verholfen hätte. ;)
Hat sie, vielleicht nicht entscheidend, aber sie hat dazu beigetragen. MMn war die Verweigerung von Porno für die HD-DVD der endgültige Todesstoss und der Sieg für Bluray. Nicht einzig und allein, hat aber sicher seinen Beitrag geleistet.
Für VR würden mir Adhoc zig "Anwendungsfälle" für Porno einfallen. Genaugenommen fallen mir sogar zig Anwedungsfälle für DVD/BD ein, die es bisher noch nichtmal gibt. Aber da das hier kein 18+ Forum ist, führe ich das mal nicht weiter aus. ;)
cpt.ahab hat geschrieben:Das witzige ist, dass ich davon ausgehe, dass manche unwichtige Leute zu VR ein Kommentar wie : "So ein Ding wird später nicht mal 1% der Bevölkerung tragen" abgeben, damit ihr Zitat irgendwann in die Geschichte eingeht.
Ja, als Fail. Da sind die bestimmt drauf scharf. So wie einst die unsausschöpfbaren 640kb RAM (nicht 4KB!).
Der Trend geht doch jetzt schon zur virtualität, da muss man nur Facebook anschauen. Ich will nicht weissen, wieviele Leute nichtmehr mitkriegen würden, was ihre "besten" Freunde so treiben, wenn die auf einmal kein Facebook mehr hätten.
Surrogates, wir kommen!!
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FuerstderSchatten »

cpt.ahab hat geschrieben:Das witzige ist, dass ich davon ausgehe, dass manche unwichtige Leute zu VR ein Kommentar wie : "So ein Ding wird später nicht mal 1% der Bevölkerung tragen" abgeben, damit ihr Zitat irgendwann in die Geschichte eingeht. Der Depp da hat gesagt später werden vielleicht 5 Leute ein Desktop-Pc besitzen, der Depp hat gesagt, mehr als 4Kb Ram wird man nie benötigen oder halt der Depp hat gesagt, VR wird schnell wieder von der Bildfläche verschwinden.

Echt jetzt, man sieht damit bescheuert aus?
Es ist unsozial? What? Die meisten Leute zocken doch eher allein vor der Konsole oder PC als mit anderen. Ich meine jetzt Hardcore Gamer.

Ich entwickele für die DK2. Ich finde auch, die Zeit von VR ist noch nicht gekommen, weil die Hardware zu schwach ist, aber dass VR eine Modeerscheinung wird, glaube ich nicht.
Ehrlich gesagt, ich finde das überhaupt nicht schlimm, falsch zu liegen. Ich habe leider oft leichte Kopfschmerzen und schnell Übelkeitsgefühle, daher vielleicht ein Teil meiner Abneigung.

Ein anderer Teil rührt daher, dass die Spiele die mit so einen Gerät passend dargestellt werden können, teils nicht unbedingt ständig spielen möchte, ich will nicht andauernd nur First Person Sachen spielen und ich glaube mal das ist das was am sinnvollsten mit so einem Gerät gespielt werden kann. Falls sich das also auf breiter Basis durchsetzt werden andere Spielkonzepte vermutlich erst mal zurückgedrängt. Aber ich könnte mich auch irren, ist dann auch kein Thema.

Persönlich würde ich 1 % schon als beachtlichen Erfolg in 4 Jahren betrachten. 10 % und ich habe meine Wette verloren.
Liesel Weppen
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Liesel Weppen »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ehrlich gesagt, ich finde das überhaupt nicht schlimm, falsch zu liegen. Ich habe leider oft leichte Kopfschmerzen und schnell Übelkeitsgefühle, daher vielleicht ein Teil meiner Abneigung.
Mein Vater (60+) kriegt auch Kopfschmerzen, wenn ich ihn 5 Minuten lange in Quake 3 rumlaufen lasse.
Ich will nicht abstreiten, dass es das gibt, aber ich glaube, dass ist auch irgendwo Gewohnheitssache.
Und wenn man da halt wirklich empfindlich sein sollte, hat man eben Pech. Ich kenne genug Leute, denen schon schlecht wird, wenn ich nur "Schifffahrt" erwähne. Das hat bisher auch niemanden davon abgehalten, Schifffahrt zu betreiben.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FuerstderSchatten »

Liesel Weppen hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ehrlich gesagt, ich finde das überhaupt nicht schlimm, falsch zu liegen. Ich habe leider oft leichte Kopfschmerzen und schnell Übelkeitsgefühle, daher vielleicht ein Teil meiner Abneigung.
Mein Vater (60+) kriegt auch Kopfschmerzen, wenn ich ihn 5 Minuten lange in Quake 3 rumlaufen lasse.
Ich will nicht abstreiten, dass es das gibt, aber ich glaube, dass ist auch irgendwo Gewohnheitssache.
Und wenn man da halt wirklich empfindlich sein sollte, hat man eben Pech. Ich kenne genug Leute, denen schon schlecht wird, wenn ich nur "Schifffahrt" erwähne. Das hat bisher auch niemanden davon abgehalten, Schifffahrt zu betreiben.
Quake 3. ^^ Also da würde mir auch übel werden, naja ist auch ein sehr schnelles Spiel, aber an sich wird mir davon nicht unbedingt direkt schlecht.
cpt.ahab
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von cpt.ahab »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
cpt.ahab hat geschrieben:Das witzige ist, dass ich davon ausgehe, dass manche unwichtige Leute zu VR ein Kommentar wie : "So ein Ding wird später nicht mal 1% der Bevölkerung tragen" abgeben, damit ihr Zitat irgendwann in die Geschichte eingeht. Der Depp da hat gesagt später werden vielleicht 5 Leute ein Desktop-Pc besitzen, der Depp hat gesagt, mehr als 4Kb Ram wird man nie benötigen oder halt der Depp hat gesagt, VR wird schnell wieder von der Bildfläche verschwinden.

Echt jetzt, man sieht damit bescheuert aus?
Es ist unsozial? What? Die meisten Leute zocken doch eher allein vor der Konsole oder PC als mit anderen. Ich meine jetzt Hardcore Gamer.

Ich entwickele für die DK2. Ich finde auch, die Zeit von VR ist noch nicht gekommen, weil die Hardware zu schwach ist, aber dass VR eine Modeerscheinung wird, glaube ich nicht.
Ehrlich gesagt, ich finde das überhaupt nicht schlimm, falsch zu liegen. Ich habe leider oft leichte Kopfschmerzen und schnell Übelkeitsgefühle, daher vielleicht ein Teil meiner Abneigung.

Ein anderer Teil rührt daher, dass die Spiele die mit so einen Gerät passend dargestellt werden können, teils nicht unbedingt ständig spielen möchte, ich will nicht andauernd nur First Person Sachen spielen und ich glaube mal das ist das was am sinnvollsten mit so einem Gerät gespielt werden kann. Falls sich das also auf breiter Basis durchsetzt werden andere Spielkonzepte vermutlich erst mal zurückgedrängt. Aber ich könnte mich auch irren, ist dann auch kein Thema.

Persönlich würde ich 1 % schon als beachtlichen Erfolg in 4 Jahren betrachten. 10 % und ich habe meine Wette verloren.

Ne du wirst doch gar nicht gezwungen nur First Person zu spielen. Du kannst auch super damit RTS und 3rd Person spielen. Nur die Interaktivität ist anders. Mir wird z.B. bei HL2 schlecht, wenn ich springe usw. Alien Isolation spiele ich so 4h am Stück, ohne, dass ich was merke, außer die Nässe in meiner Hose.

Ich finde mit der DK2 First Person von der Immersion am stärksten. Elite Dangerous ist einfach nur ein riesen Spaß.
Das ist auch alles schön und gut. Eine VR-Brille muss auch nicht jeder besitzen. Wird auch nicht passieren. Ein Markt wie für Konsolen wird sich aber bilden, in denen 4-6 Großunternehmen sich die Köpfe einschlagen, genau wie Nintendo, Sony und Microsoft bei den Konsolen.Ich finde nur man sollte mit der Markteinführung bis ca. 2018-2020 warten, wenn wirklich, potente Hardware und potente Displays vorhanden sind. Ich fürchte eine Einführung jetzt wird jeden Hardcore Gamer ansprechen und aus den Socken hauen, aber der normale Verbraucher möchte dann nicht ein verpixeltes Bild usw.

Abwarten, spielt einmal Elite Dangerous mit der Rift und ihr könnt nie wieder ohne spielen....
Menduil
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Menduil »

Vielleicht wurde es schon geschrieben: Kopfhörer, diese dicken Teile mit Bügel, finde ich auch absolut hässlich, aber einige Menschen laufen völlig ungeniert damit herum. Diese Dinger sind nochmal eine andere Qualität als Handygestarre, und kommt den VR-Brillen recht nah.
Zuletzt geändert von Menduil am 25.06.2015 00:37, insgesamt 1-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FuerstderSchatten »

cpt.ahab hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
cpt.ahab hat geschrieben:Das witzige ist, dass ich davon ausgehe, dass manche unwichtige Leute zu VR ein Kommentar wie : "So ein Ding wird später nicht mal 1% der Bevölkerung tragen" abgeben, damit ihr Zitat irgendwann in die Geschichte eingeht. Der Depp da hat gesagt später werden vielleicht 5 Leute ein Desktop-Pc besitzen, der Depp hat gesagt, mehr als 4Kb Ram wird man nie benötigen oder halt der Depp hat gesagt, VR wird schnell wieder von der Bildfläche verschwinden.

Echt jetzt, man sieht damit bescheuert aus?
Es ist unsozial? What? Die meisten Leute zocken doch eher allein vor der Konsole oder PC als mit anderen. Ich meine jetzt Hardcore Gamer.

Ich entwickele für die DK2. Ich finde auch, die Zeit von VR ist noch nicht gekommen, weil die Hardware zu schwach ist, aber dass VR eine Modeerscheinung wird, glaube ich nicht.
Ehrlich gesagt, ich finde das überhaupt nicht schlimm, falsch zu liegen. Ich habe leider oft leichte Kopfschmerzen und schnell Übelkeitsgefühle, daher vielleicht ein Teil meiner Abneigung.

Ein anderer Teil rührt daher, dass die Spiele die mit so einen Gerät passend dargestellt werden können, teils nicht unbedingt ständig spielen möchte, ich will nicht andauernd nur First Person Sachen spielen und ich glaube mal das ist das was am sinnvollsten mit so einem Gerät gespielt werden kann. Falls sich das also auf breiter Basis durchsetzt werden andere Spielkonzepte vermutlich erst mal zurückgedrängt. Aber ich könnte mich auch irren, ist dann auch kein Thema.

Persönlich würde ich 1 % schon als beachtlichen Erfolg in 4 Jahren betrachten. 10 % und ich habe meine Wette verloren.

Ne du wirst doch gar nicht gezwungen nur First Person zu spielen. Du kannst auch super damit RTS und 3rd Person spielen. Nur die Interaktivität ist anders. Mir wird z.B. bei HL2 schlecht, wenn ich springe usw. Alien Isolation spiele ich so 4h am Stück, ohne, dass ich was merke, außer die Nässe in meiner Hose.

Ich finde mit der DK2 First Person von der Immersion am stärksten. Elite Dangerous ist einfach nur ein riesen Spaß.
Das ist auch alles schön und gut. Eine VR-Brille muss auch nicht jeder besitzen. Wird auch nicht passieren. Ein Markt wie für Konsolen wird sich aber bilden, in denen 4-6 Großunternehmen sich die Köpfe einschlagen, genau wie Nintendo, Sony und Microsoft bei den Konsolen.Ich finde nur man sollte mit der Markteinführung bis ca. 2018-2020 warten, wenn wirklich, potente Hardware und potente Displays vorhanden sind. Ich fürchte eine Einführung jetzt wird jeden Hardcore Gamer ansprechen und aus den Socken hauen, aber der normale Verbraucher möchte dann nicht ein verpixeltes Bild usw.

Abwarten, spielt einmal Elite Dangerous mit der Rift und ihr könnt nie wieder ohne spielen....
Habe ich auch nicht behauptet dass andere Konzepte wie meinetwegen ein Heroes nicht auch interessant auf einer VR Brille dargestellt werden können. Aber 1st Person Sachen stehen mit Sicherheit zuerst im Fokus. Ich meine alleine die zwei Spiele die du hier erwähnst sind 1st Person.
unknown_18
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

Dann schau dir mal die VR Spiele an, die auf der E3 für Oculus Rift angekündigt wurden, fast alle 3rd Person. ;)

Und warum? weil 3rd Person einfacher und unproblematischer ist als 1st Person, dort muss man einiges mehr beachten für ein gutes VR Erlebnis.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FuerstderSchatten »

Balmung hat geschrieben:Dann schau dir mal die VR Spiele an, die auf der E3 für Oculus Rift angekündigt wurden, fast alle 3rd Person. ;)

Und warum? weil 3rd Person einfacher und unproblematischer ist als 1st Person, dort muss man einiges mehr beachten für ein gutes VR Erlebnis.
Tja Heroes ist aber nicht 3rd Person. Aber egal, ich gehe davon aus, dass natürlich 1st Person das Ideale für VR ist, weil deine Bewegungen ja auf die Spielfigur übertragen werden sollen, das geht auch mit 3rd Person recht gut kann ich mir vorstellen, dann bewegt sich die Spielfigur halt wie ne Marionette und man spielt sich nicht selber sondern die Figur die vor einen läuft.
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FightingFurball
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FightingFurball »

Alter Sack hat geschrieben:Ob es "nur" eine Modeerscheinung wird glaube ich nicht. Aber ich schließe mich ihm an das es nicht "das" große Ding wird. Es ist und wird vorerst ein nettes Gimmik bleiben ... wenn es überhaupt einen Durchbruch gibt dann aber sicher nicht im Gamingbereich sondern eher im weitesten Sinne im Socialbereich.
Wenn der erste Kaufhype mal abgeschlossen ist wirds auch wieder ruhiger werden um VR.
Naja das größte Problem ist nicht wie es aussieht sondern was für horrende Hardware-Anforderungen sie stellen...

Hier ml für Oculus:
Grafikkarte: Nvidia GTX 970 / AMD 290 (vergleichbar oder besser)
Prozessor: Intel i5-4590 (vergleichbar oder besser)
Speicher: 8 GB RAM oder mehr

CPU und RAM sind ja noch in Ordnung aber die GraKa?!
Selbst die günstigsten sind über 300 EURO...
Bei Hardcore PC-Spielern mag das noch gehen aber wer hat für Social-Games, Facebook und Ähnliches schon so ein Biest stehen?
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KING_BAZONG
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von KING_BAZONG »

Randall Flagg78 hat geschrieben:[
Ich bin auch der Meinung, dass wird "The Next Big Thing" auch im Spielebereich. In 10 Jahren hat jeder so ein Ding zu Hause.
10 Jahre ? Okay. Ich halte dagegen. 2025 werden wir immer noch in der Mehrheit vor dem Schirm hocken und via Pad zocken.
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von unknown_18 »

FightingFurball hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Ob es "nur" eine Modeerscheinung wird glaube ich nicht. Aber ich schließe mich ihm an das es nicht "das" große Ding wird. Es ist und wird vorerst ein nettes Gimmik bleiben ... wenn es überhaupt einen Durchbruch gibt dann aber sicher nicht im Gamingbereich sondern eher im weitesten Sinne im Socialbereich.
Wenn der erste Kaufhype mal abgeschlossen ist wirds auch wieder ruhiger werden um VR.
Naja das größte Problem ist nicht wie es aussieht sondern was für horrende Hardware-Anforderungen sie stellen...

Hier ml für Oculus:
Grafikkarte: Nvidia GTX 970 / AMD 290 (vergleichbar oder besser)
Prozessor: Intel i5-4590 (vergleichbar oder besser)
Speicher: 8 GB RAM oder mehr

CPU und RAM sind ja noch in Ordnung aber die GraKa?!
Selbst die günstigsten sind über 300 EURO...
Bei Hardcore PC-Spielern mag das noch gehen aber wer hat für Social-Games, Facebook und Ähnliches schon so ein Biest stehen?
Niemand und darum ist VR auch wie jede neue Technologie vor allem am Anfang eines: teuer. Und ohne uns Erstkäufer würde sich neu Technologie deutlich schwerer durchsetzen, weil sie sich dann deutlich schwerer täte günstiger zu werden. Wie lange haben z.B. SSD Festplatten gebraucht bis sie zu einem vernünftigen Preis verfügbar waren? Waren auch ein paar Jahre. Heute will Niemand mehr ohne leben.
Easy Lee
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Easy Lee »

VR ist schon seit den 80er ein Thema und hat sich nie durchgesetzt. Diesmal ist man näher dran als zuvor, aber mehr als eine Randerscheinung für Enthusiasten sehe ich darin nicht.

Die Zukunft liegt (wie immer) in zugänglicher Technologie ohne sperriger Peripherie.
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FightingFurball
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von FightingFurball »

Balmung hat geschrieben:
FightingFurball hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Ob es "nur" eine Modeerscheinung wird glaube ich nicht. Aber ich schließe mich ihm an das es nicht "das" große Ding wird. Es ist und wird vorerst ein nettes Gimmik bleiben ... wenn es überhaupt einen Durchbruch gibt dann aber sicher nicht im Gamingbereich sondern eher im weitesten Sinne im Socialbereich.
Wenn der erste Kaufhype mal abgeschlossen ist wirds auch wieder ruhiger werden um VR.
Naja das größte Problem ist nicht wie es aussieht sondern was für horrende Hardware-Anforderungen sie stellen...

Hier ml für Oculus:
Grafikkarte: Nvidia GTX 970 / AMD 290 (vergleichbar oder besser)
Prozessor: Intel i5-4590 (vergleichbar oder besser)
Speicher: 8 GB RAM oder mehr

CPU und RAM sind ja noch in Ordnung aber die GraKa?!
Selbst die günstigsten sind über 300 EURO...
Bei Hardcore PC-Spielern mag das noch gehen aber wer hat für Social-Games, Facebook und Ähnliches schon so ein Biest stehen?
Niemand und darum ist VR auch wie jede neue Technologie vor allem am Anfang eines: teuer. Und ohne uns Erstkäufer würde sich neu Technologie deutlich schwerer durchsetzen, weil sie sich dann deutlich schwerer täte günstiger zu werden. Wie lange haben z.B. SSD Festplatten gebraucht bis sie zu einem vernünftigen Preis verfügbar waren? Waren auch ein paar Jahre. Heute will Niemand mehr ohne leben.
Ich wollte auch damit mehr auf den Punkt von Alter Sack eingehen, dass es im Social-Bereich explodiert.
Dort gibt es aber die Hardwarebasis nicht.
Zudem ist es selbst im Spielesektor etwas fraglich, inwieweit dieses Systemspektrum vertreten ist...
An einen Durchbruch innerhalb von 3 Jahren glaube ich kaum. Am ehesten würde ich noch auf die Koppelung von Sonys VR und PS4 glauben.
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Arkatrex
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Re: Spielkultur: Virtual Reality ist laut Warren Spector nur

Beitrag von Arkatrex »

8BitLegend hat geschrieben:VR ist schon seit den 80er ein Thema und hat sich nie durchgesetzt. Diesmal ist man näher dran als zuvor, aber mehr als eine Randerscheinung für Enthusiasten sehe ich darin nicht.

Die Zukunft liegt (wie immer) in zugänglicher Technologie ohne sperriger Peripherie.
Bitte bringt nicht immer die 80er als Vergleich. Die Technik war damals zu weit voraus. Falsche Zeit, falscher Ort, Kunden ohne jegliche Akzeptanz.

Das hat sich aber geändert. Und im laufe der Jahre werden die Systeme immer kleiner, so wie es bei Mobiltelefonen auch schon der Fall war.

Die Akzeptanz wird steigen, und auch die verschiedenen Branchen werden mit einsteigen. Dafür muss man kein Prophet oder Wahrsager sein um das festzustellen.

Wir werden in 10 Jahren zwar nicht mit Helmen auf dem Kopf herumlaufen, Aber Monokel Displays werden sich im Business durchsetzen.

Alleine für die technischen Berufe wird das ein riesiger Schritt nach vorne werden.
Auch wenn es hier einigen nicht gefällt, die Technisierung des Menschen hat bereits begonnen.


Und zum Thema 3D im Privatbereich:
Klar setzt sich das nicht durch. Die Menschen wollen keinen Film durch eine Brille gucken nur um den 3D Effekt zu erleben.

Erst wenn das ganze auch ohne Brille funktioniert wird es sich durchsetzen.

Und vielleicht haben wir auch in 20-30 Jahren Kontaktlinsen die VR und AR für uns ersetzen werden. Oder sogar unsere Sehfehler ausgleichen.

Alles ist möglich. Aber die Firmen werden allesamt jetzt keine Milliarden aus dem Fenster schmeißen wenn es keine Zukunft hätte.

Logo...jetzt aktuell befindet es sich im Anfangsstadium. Aber die Entwicklung geht weiter.

Edit: Nur mal ein Beispiel was ich mir unter "Monokel Display" vorstelle:
Bild