Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

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Dat Scharger
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Dat Scharger »

Okay, sagt bloß, Können hat bei Brettspielen wie Arkham Horror nichts zu suchen. Wenn man da keine Ahnung hat, was man tut, gewinnt man nicht.
Klar ist dort durch das Ziehen von Karten und Plättchen ein Glücksfaktor vorhanden, doch das Können ist letztlich entscheidend.

Wenn in Mario Party noch der Faktor Können endgültig eliminiert wird, kann man im Grunde schon am Anfang auswürfeln, wer gewinnt. Spaß macht sowas nicht und dann braucht man gar nicht mehr zu spielen.
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Atom-Dad
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Atom-Dad »

Kroldor hat geschrieben:In Monopoly habe ich als Spiele eigentlich gar nichts zu beeinflussen.
Ich würfel und gucke was passiert. Ich kann weder sagen auf welchem Feld ich lande, noch kann ich meine Mieten beeinflussen.
Lediglich wenn ich tauschen kann, kann ich "etwas" an meiner Situation ändern.

Eigentlich ist Monopoly eines der schlechtesten Brettspiele überhaupt aus den oben genannten Gründen und weil es - wenn man es richtig spielt - nie endet.
Und einen Tausch erzwingen, kann man auch nur, wenn man auf ein bestimmtes Feld kommt. :lol: Jedenfalls in der Variante die wir spielen. Wie's beim Original is, weiß ich gar nich mehr. Spaß machts trotzdem immer allen die mitspielen, nich nur dem der in Führung liegt. Denn nur 1 oder 2 Felder können das ganze wieder drehen.

Nee nee, Gaz Vodnik. Sagt kein Mensch. Kenn's auch gar nich. (: Hier geht's um MP 9, 10 und ähnliche Sachen. Nich um Schach, nich um Poker und auch nich um Würstchen-Wettessen, oder womit der nächste hier um die Ecke kommt. :lol:
Redshirt
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Redshirt »

Wieder alle in einem Wagen...? Schade, hätte mal wieder Lust auf ein gutes Mario Party gehabt =(
johndoe803702
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von johndoe803702 »

Diesmal stimme ich AtzenMiro da vollkommen zu. Eine Strategie ist sowohl bei "Monopoly" als auch bei "Mensch ärgere dich nicht" sehr wichtig. Der Zeitpunkt wann man sich die richtigen Straßen kauft, den Weitblick auch mal Nein zu bestimmten Straßen zu sagen und das Geld für wichtigere Straßen ausgeben und so weiter. Ich bemerke das ja selber, wenn mein Schwagerm it uns Monopoly gespielt hat, dann ratet mal wer immer gewonnen hat, mein Schwager. Es lag einfach an seinen richtigen Strategien und taktischem Denkvermögen, dass mir fehlt. Ich kaufe meistens schnell mehrere Straßen zusammen und er überlegt sich vorher welche er taktisch am besten nutzen könnte. Ich sollte meine Spielweise dahingehend auch mal umgehend anpassen, damit ich wieder Chancen habe auch mal zu gewinnen. Auch bei "Mario Party 1-8" kam es vorher mehr auf die Strategien der Spieler an. Glück war nur eine kleine Komponente, zwar vorhanden, aber nicht so stark ausgeprägt wie in Teil den Teilen 9 und 10. Es kam nämlich zusätzlich noch auf die richtige Item- bzw. Kapselstrategie an (welche Kapsel zur welchen Zeit eingesetzt wird und vor allem auf welchen Feldern welche geworfen werden usw.), dann hatte man auch noch die Entscheidungsfreiheiten bei gewissen Bonusfeldern oder Weggabelungen, alles zusammengenommen zu einem Endergebnis zusammengefasst ergeben dann den Gewinner. Bei 9 und 10 ist es alles zu sehr vom reinen Glück abhängig, hier kommt es überhaupt nicht mehr aufs Können an, ich hatte selbst dann gewonnen, als ich mal absichtlich in MP9 sämtliche Minispiele absichtlich verhauen habe, so macht mir Mario Party keinen Spaß mehr und Mario Party 10 scheint wohl noch mal exakt das selbe zu werden wie Mario Party 9 nur irgendwie schlechter (es fehlt der 10er Würfel, es fehlen vernünftige Minispiel- und Itembeschreibungen und das Spielprinzip ist exakt wie in Teil 9 gähn).
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Steppenwaelder
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Steppenwaelder »

Also Strategie sehr wichtig bei Mensch ärgere dich nicht halte ich doch davon für krass übertrieben... welchen der 4 Männchen man am besten zieht weiß jedes Kleinkind und der Rest ist reines Glück.

Auch bei Monopoly is der Bärenanteil Glück. wobei das nicht so hoch ist bei bei Mensch ärgere dich nicht.

Ein gutes Spiel kann sowohl fast nur aus Glück als auch fast nur aus Strategie bestehen.
johndoe803702
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von johndoe803702 »

Das stimmt absolut nicht. Manchmal hat man die Wahl zwischen schmeißen, eine Figur aus dem Haus holen (durch die 6) oder mit einer Figur zu eines der Zielfelder zu gehen. Das taktische daran ist die Wahl zu haben, wie man seinen Spielzug gestaltet. Mein Onkel war damals sogar so streng, dass man, wenn man es versäumt hat eine gegnerische Figur zu schlagen, dafür zur Strafe die eigene Figur zurück ins Haus muss.
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Steppenwaelder
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Steppenwaelder »

doch das stimmt absolut... sry aber bei mensch ärgere dich nicht braucht man jetzt echt nicht irgendeinen taktischen anspruch herbeireden wo keiner ist...
johndoe803702
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von johndoe803702 »

Für dich vielleicht, ich sehe das wie viele aber völlig anders als du. Vielleicht spielst du aber auch nur mit einer einzigen Figur.
AtzenMiro
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von AtzenMiro »

steppen_riegel hat geschrieben:doch das stimmt absolut... sry aber bei mensch ärgere dich nicht braucht man jetzt echt nicht irgendeinen taktischen anspruch herbeireden wo keiner ist...
Es hat keinen taktischen Tiefgang, das stimmt. Aber trotzdem gibt es gewisse taktische Grundlagen, zum Beispiel Figuren auf den Pause-Feldern stehen zu lassen und statt dessen erstmal die anderen Figuren nach vorne bringen, vielleicht mal eine etwas hintere Figur mitnehmen, um eine eventuelle Chance beizubehalten eine gegnerische Figur hinaus zu befördern etc. pp.

Wenn du das nicht siehst, dann bist du einfach nur scheiße in Mensch ärger dich nicht. Aber hey: Mensch, ärger dich nicht. Nicht so wichtig.
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Steppenwaelder
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Steppenwaelder »

Diese Grundlagen habe ich auch nicht abgesprochen, aber das sind Dinge - wie schon gesagt - mit denen jedes Kleinkind umzugehen weiß.
Wer gewinnt und wer nicht hängt zum absoluten Mammutteil vom Glück ab.
AtzenMiro
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von AtzenMiro »

steppen_riegel hat geschrieben:Diese Grundlagen habe ich auch nicht abgesprochen, aber das sind Dinge - wie schon gesagt - mit denen jedes Kleinkind umzugehen weiß.
Wer gewinnt und wer nicht hängt zum absoluten Mammutteil vom Glück ab.
Würfelglück bringt dir aber nichts, wenn du ständig deine Figuren verlierst und von vorne starten darfst. Ja, in Mensch ärger dich nicht macht Würfelglück wirklich viel aus, anders als bei Monopoly, wo Würfelglück so gut wie gar nichts bringt.

Und nein, nicht jedes Kleinkind kann mit sowas umgehen. Schon mal gewundert, warum es immer die Erwachsenen sind, die bei Mensch ärger dich nicht gewinnen, wenn die zusammen mit Kindern spielen? Sicherlich hatten die alle nur Würfelglück...
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Steppenwaelder
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Steppenwaelder »

Mensch, da hast du ja ganz eigene Erfahrungen gemacht.


Und dass bei Monopoly Würfelglück keine oder wenig Rolle spielen soll, lol - ohne Worte; musste lachen.
AtzenMiro
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von AtzenMiro »

Der Würfelglück ist bei Monopoly halt nicht entscheident, sondern wann du dich entscheidest, welche Straßen du dir kaufst. Es macht in Monopoly keinen Sinn sich sein Geld zum Beispiel für die teuren Straßen aufzuheben, wenn man auf dem Weg bis dahin mehr ausgibt, als man am Ende auf der eigenen Straße von anderen einnimmt. Und trotzdem machen das so viele.

Ich habe eine Weile ehrenamtlich auf einem Abenteuerspielplatz gearbeitet und dort haben wir halt gerade diese klassischen Brettspiele wie Monopoly, Mensch ärger dich nicht, Das verrückte Labyrinth, Hotel usw. gespielt. Und das hauptsächlich mit Kindern im Alter von 6-14 Jahren. Also erzähl mir bitte nichts von Würfelglück. Btw. selbst Kniffel, also das Würfelspiel schlecht hin, wo du ohne Würfelglück einfach nur aufgeschmissen bist, werden alle Entscheidungen hauptsächlich strategisch gewählt und nicht á la "ja gut, dann lasse ich die Würfel entscheiden".

Das selbe lässt sich auch auf Kartenspiele übertragen, also Glücksspiele in Reinform. Und ob nun Poker oder Skat. Eurer Logik nach zu urteilen hat auch dort der Glücksfaktor einen Löwenanteil?
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Steppenwaelder
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von Steppenwaelder »

Bei Monopoly spielen in der Tat noch ne Menge andere Sachen mit rein - trotzdem spielt das Glück(und nicht nur das Würfelglück, so z.B. auch welche Ereigniskarten man zieht) eine sehr sehr große Rolle.

Und Poker und Mensch ärgere dich nicht sind ja wohl mal völlig unterschiedliche Spiele, bei deinen ein Vergleich 0 Sinn macht.

Und du hast mich offensichtlich nicht verstanden, ich habe nicht gesagt, dass man bei Mensch ärgere dich nicht NICHT eine strategische Wahl trifft "Ziehe ich jetzt die Figur oder die" - aber die strategischen Möglichkeiten die man da hat sind immer dermaßen überschaubar und einfach, dass sie auch ein Kind durchschauen kann - ich hab dieses Spiel jahrelang gespielt und weiß dass es da nunmal hauptsächlich auf Glück ankommt - man spielt da nunmal nicht mit Halbaffen die völlig random eine Spielfigur bewegen. Und ein Kind ist durchaus schon in der Lage taktisch bei Mensch ärgere dich nicht mitzuhalten... was auch keine Leistung ist - wir reden hier nicht über Quantenphysik...
johndoe803702
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Re: Mario Party 10: Spielszenen aus Japan

Beitrag von johndoe803702 »

Nehmen wir mal das klassische Kniffel, welches mit 5 Würfeln gespielt werden muss. Kommt es da auch nur aufs Würfelglück an? - Ich denke nicht. Auch glaube ich nicht, dass jedes Kind in der Lage ist mit einem erwachsenen mitzuhalten, da es diese taktischen Gedankengänge noch gar nicht selbst erfassen kann.
Bei Kniffel zum Beispiel kommt es auch auf die richtigen Entscheidungen an, nehme ich die kleine Straße jetzt oder versuche ich eine große Straße? - Nehme ich das Full House oder versuche ich eventuell einen 4er Pasch zu würfeln oder gar einen Kniffel? - Die richtigen Entscheidungen sind für den Erfolg bei Kniffel unheimlich wichtig. Bei Monopoly kommt es ebenfalls NICHT auf das Würfelglück an, den Löwentanteil machen die richtigen Entscheidungen aus, die Fähigkeit auch mal nein zu sagen und sich so erstmal das Geld für "wichtigere" Dinge zu sparen und die Grundstücke zum richtigen Zeitpunkt auszubauen. Wenn man gleich alles wahllos kauft braucht man sich über den Misserfolg bei Monopoly auch nicht zu wundern. Bei Mensch ärger dich nicht ist die strategische Komponente nicht so gewaltig wie bei Monopoly, aber sie ist dennoch vorhanden. Manchmal ist es besser auf den Pausefeldern zu verharren und manchmal nicht und wofür man sich dann am Ende entscheidet macht den Großteil des Spiels aus. Manchmal steht man auch auf einem gefährlichen Feld und der Gegner könnte einen mit einer 6 sofort schmeißen und dann hat man meistens noch ein paar andere Figuren auf dem Feld, die dem Ziel gefährlich nahe sind oder gar selbst in der Position wären eine Figur schmeißen zu können. Jetzt hat man die Wahl. Nimmt man die gefährdete Figur weg vom gegnerischen Feld oder läuft man mit einer anderen Figur weiter und versucht entweder selbst ins Ziel zukommen oder eine andere Figur zu schmeißen?