Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität von Spielen ist schon sehr nahe am Film"

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KING_BAZONG
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von KING_BAZONG »

Finde ich gut, die Entwicklung. Spiele, die eher linear sind, profitieren natürlich von den filmischen Möglichkeiten. Das hat man schon beim ersten MAX PAYNE gesehen (Comic und Film als Orientierung).

Ich liebe lineare Spiele, die einen Roten Faden bieten und diesen kaum verlassen. Ich mag das andere "Extrem" aber auch, also weitestgehend Open world. Es kommt letztlich immer auf die Umsetzung und den Inhalt sowie das Gameplay an, auf das Wechselspiel dieser Komponenten. Funktioniert es für einen selbst oder funktioniert es nicht. Bei UNCHARTED oder TLOU funktionierte das bisher in exzellenter Weise :!:
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BlueCheese
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von BlueCheese »

Dann aber bitte in 30fps, sonst geht der Filmlook flöten.
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KING_BAZONG
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von KING_BAZONG »

Gerne. Mir reichen 30 fps locker :)
Kabelinternet78
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Re: Uncharted 4: A Thief's End -

Beitrag von Kabelinternet78 »

also der wohl erste weithin bekannte menschliche Charakter, der wohl begründeter Weise nur in Nahaufnahmen ins uncanney valley fiel, also erkennbar künstlich war ist sicher Dr. Sid aus
dem damals bahnbrechenden Film von 2001 "Final Fantasy: The Spirits Within (Die Mächte in Dir)".
Spoiler
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Charaktere könnte man nach heutigem Stand - 14 Jahre später - vergleichsweise "locker" in Filmen fast 100%
menschlich aussehen lassen. Das Problem ist aber in der Tat jegliche Umgebung. Beim damaligen Film hatte man da leichtes Spiel weil im Sci-Fi Plot nur Raumstationen, Schiffe und Felsumgebungen vorkamen, sobald
es aber mit Vegetation oder stark besiedeltes Gebiet geht, würde selbst ein perfekter CGI-Charakter nicht viel bringen - es fällt eben sofort auf, dass der Baum, die Grasnarbe, das Unkraut, der Stein, die Hotdogbude, die Mülltonne etc. doch zu wenig Details haben/zu steril/zu generisch wirken. Deshalb gab es auch kaum Nachahmer zu dem Film. Wenn man die Umgebung annähernd natürlich hinbringen würde, gäbe es wahrscheinlich schon eine eigenes Genre für fotorealistische Kinofilme (nein, damit sind nicht Toystory, Ice Age und Co. gemeint).

zum UC4 Material: Drake und sein Begleiter - ganz spät in Nahaufnahme zu sehen - sind in der Tat nicht mehr weit entfernt zum Photorealismus, Poren, Schweiß und Falten sind beeindruckend. Größter Problempunkt im Gesicht von diesen "Weißen" ist natürlich die Augenpartie. Die Augenpartien von Schwarzen hingegen können schon seit längerem sehr naturgetreu modelliert werden, letztes sehr gutes Beispiel ist der Waffen-Dealer in FC4. Da kann man sogar schon nach 2007 zurückgehen, als der Schwarze Captain in Crysis 1 (glaube der Name ist "Prophet") auftrat - wenn die Spielkamera nicht sehr nah an ihn ran zoomte konnte man meinen, dass er eine Live-Action Aufnahme sei.
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OriginalSchlagen
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von OriginalSchlagen »

James Dean hat geschrieben:Wow, und darauf sind die auch noch stolz? Früher hat man noch stolz behauptet, dass sich das schlechte Hollywood eine Scheibe an Spielen abschneiden solle. Jetzt macht man sich nass, weil man die (größtenteils) schlechte Qualität der Stereotypenfabrik namens Hollywood erreicht hat. Gott sei Dank betrifft das nur AAA-Spiele und ein paar kleine Indietitel wie Life is Strange.
Wow, du reimst dir einen ganz schönen Stuß zusammen. Lesen und das Gelesene verstehen lernen.
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BalphemorVonPunin
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von BalphemorVonPunin »

Die Uncharted-Trilogie war wie ein guter Abenteuer-Film á la Indiana Jones. Verschollene Städte, versteckte Mythen und Artefakte, Nazi/Russen-Bösewichte, viel Action, etwas Love-Interest und ein (teilweises) happy End. Mehr davon!! Ich freu mich! :Häschen: :Häschen: :Häschen: :Häschen: http://forum.4pforen.4players.de/postin ... 1&t=376724#
Kabelinternet78
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von Kabelinternet78 »

Batistuta hat geschrieben:Fotorealistische Umgebungen und Charaktere sind mit CGI-Programmen wie Maya und dergleichen ja möglich. Game Engines sind ja quasi nichts anderes als solche Programme, nur dass die Bilder halt in Echtzeit gerendert werden müssen und man damit durch die Rechenleistung eingeschränkt ist. Also ist es letztendlich nur die Rechenleistung die da Grenzen setzt.
Letztlich ja, Problem sind die Umgebungen.
Nimmt man einen Actionfilm wie Jason Bourne würde ich mal 2030-2040 tippen, früher werden die Kosten durch realistische Umgebungsfilmszenen auf unserer Erde für 90-120 min Film von keinem Filmunternehmen getragen werden können.
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schefei
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von schefei »

Das gezeigt von Uncharted 4 sieht zwar gut aus, aber Filmqualität?

Zudem sind Filme auch noch weit vom Fotorealismus entfernt, man kriegt es ja nicht mal hin das Maschinen, nicht reale Charaktere (Orks/Goblins im Hobbit) oder Tiere überzeugend aussehen.
Tuscheltüm hat geschrieben:Der hier sieht gut aus. https://www.youtube.com/watch?v=HjHiC0mt4Ts
Das ist schon ein anderes Kaliber und schon nahe am Fotorealismus, aber ne Glatze ist natürlich easy mode. :)
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Sid6581
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von Sid6581 »

Ich werfe mal das obligatorische "Was bringt mir der schönste Grafik-Blender wenn das Gameplay nicht stimmt" ein. Achne, so einfallsreich waren ja schon andere zuvor.

Die Aussage ist schlicht keine News wert, natürlich geht es dahin, schon inzwischen recht alte Filme wie Beowulf waren nahe dran am digitalen Fotorealismus und Spiele werden dem folgen, das ist wenig berichtenswert sondern nur konsequent. Und dabei werden wahrscheinlich sogar gute Spiele rauskommen und auch weniger gute und bei denen darf dann der Kommentar-Stammtisch wieder johlen, was das denn für Blender seien.
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Sir Richfield
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von Sir Richfield »

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?
Wer hat so viel Pinkepinke, wer hat so viel Geld?
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DKnowze
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von DKnowze »

*seufz* Wie schön es doch wäre, wenn Spieleentwickler tatsächlich daran interessiert wären geile Games zu designen anstatt mäßige Filme mit solidem Gameplay. :(

Warum müssen denn Games probieren so wie Filme zu sein? Das Potetnial von Games liegt doch in ganz anderen Bereichen als das von Filmen. Was ist mit Immersion, mit Interaktion oder mit Storys, die als Game besser funktionieren als ein Film? Alles Konzepte die Naughty Dog leider nicht versteht/beachten will. Stattdessen schreiben die einen Film nach dem nächsten und bauen ein bisschen Gameplay ein. Und versuchen, dass alles möglichst fotorealistisch aussieht.

Man überlege sich mal, wie Filme aussehen würden, wenn Filmemacher nie auf die Idee gekommen wären, selbstständig kreativ zu arbeiten anstatt gestandene Medien (Theater, Oper etc.) zu kopieren. Dann würden wir heute wahrscheinlich im Kino sitzen und würden alles aus einer konstanten Perspektive betrachten, ohne Kameraarbeit oder Schnitte. :mrgreen:
Hey, aber weiter so Naughty Dog, ihr werdet ja gefeiert und eure Filme (ups, "Games") gehen weg wie warme Semmeln. :Blauesauge:
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Sabrehawk
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von Sabrehawk »

dass die Aussage von einem kommt der für minderwertige Hardware entwickelt die Generationen hinter der aktuellen Technik hinterherhängt kommt macht sie besonders lächerlich...."in ein paar Jahren" ROFL ...mit dem Tempo in dem Konsolengenerationen wechseln dauert es noch 30 Jahre bis die soweit sind.
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Andy.Sledge
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von Andy.Sledge »

Würden die auf neueste PC Hardware setzen dann ja, aber nicht mit den bereits schwächelnden Konsolen. Schade so viel Potential verpustet wegen Exklusiv Mist
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EvilReaper
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von EvilReaper »

James Dean hat geschrieben:Wow, und darauf sind die auch noch stolz? Früher hat man noch stolz behauptet, dass sich das schlechte Hollywood eine Scheibe an Spielen abschneiden solle. Jetzt macht man sich nass, weil man die (größtenteils) schlechte Qualität der Stereotypenfabrik namens Hollywood erreicht hat. Gott sei Dank betrifft das nur AAA-Spiele und ein paar kleine Indietitel wie Life is Strange.
Was labersch du?

Ich bin jetzt seit Jahren auf den üblesten Hardcore-Nerd-Gaming Seiten unterwegs wie z.B. 4chan/v oder NeoGAF, aber habe kein einziges Mal von irgend jemanden gelesen, dass Hollywood bzw. die Film-Industrie sich was von Spielen abschneiden sollte. Ich habe auch noch nie eine Aussage eines Branchen-Internen bei Hollywood gehört von wegen "Ja, so wie dieses Spiel, so soll unser Film werden". Was genau sollte man auch, gerade bei älteren Spielen, als Filmemacher abschauen wollen? Schäbige Inszenierung? "Tolle" Gesichtsmimiken von den alten Atari-Spielen?

Es war schon immer so, dass Spielemacher die Qualität von Filmen erreichen wollten, niemals umgekehrt, damals bei Golden Eye auf N64 oder Metal Gear Solid auf PS1, genau so wie heute bei einem Uncharted.
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James Dean
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Re: Uncharted 4: A Thief's End - Entwickler: "Die Qualität v

Beitrag von James Dean »

EvilReaper hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:Wow, und darauf sind die auch noch stolz? Früher hat man noch stolz behauptet, dass sich das schlechte Hollywood eine Scheibe an Spielen abschneiden solle. Jetzt macht man sich nass, weil man die (größtenteils) schlechte Qualität der Stereotypenfabrik namens Hollywood erreicht hat. Gott sei Dank betrifft das nur AAA-Spiele und ein paar kleine Indietitel wie Life is Strange.
Was labersch du?

Ich bin jetzt seit Jahren auf den üblesten Hardcore-Nerd-Gaming Seiten unterwegs wie z.B. 4chan/v oder NeoGAF, aber habe kein einziges Mal von irgend jemanden gelesen, dass Hollywood bzw. die Film-Industrie sich was von Spielen abschneiden sollte. Ich habe auch noch nie eine Aussage eines Branchen-Internen bei Hollywood gehört von wegen "Ja, so wie dieses Spiel, so soll unser Film werden". Was genau sollte man auch, gerade bei älteren Spielen, als Filmemacher abschauen wollen? Schäbige Inszenierung? "Tolle" Gesichtsmimiken von den alten Atari-Spielen?

Es war schon immer so, dass Spielemacher die Qualität von Filmen erreichen wollten, niemals umgekehrt, damals bei Golden Eye auf N64 oder Metal Gear Solid auf PS1, genau so wie heute bei einem Uncharted.
Noch bis ca. 2004 hat man immer wieder behauptet, dass Hollywood sich Spiele als Vorbild nehmen solle, gerade was eben die Geschichten betrifft oder auch die Inszenierung. Als Beispiele seien da etwa Deus Ex oder Half Life gegeben. Filme hatte man damals (teilweise) als stumpf abgetan aufgrund von Klischees und geringem Anspruch mit fehlender Interaktivität, das gab's damals (tm) nunmal nicht so hart in der Videospielwelt wie heute.

Technisch ist das natürlich etwas anderes. In Sachen 3D Effekten sind Hollywood-Filme natürlich eigentlich das Vorbild. Außer beim Hobbit, da waren die CGI-Effekte so unglaublich schlecht, das hätte jedes Indiespiel besser hinbekommen.

EDIT: Hier btw ein netter Artikel aus dem Jahr 2002 zu dem Thema: http://www.heise.de/tp/artikel/11/11958/1.html