natürlich durch das inet hat sich einiges verändert, trotz allem sehe ich keine nutzlosigkeit in der usk.SethSteiner hat geschrieben:Natürlich geht es vor allem darum den Zugang zu erschweren, nur wenn wir von Kleinkindern reden, dann sind sie eben nicht mal geschäftsfähig, dementsprechend man sich ohnehin keine Gedanken darüber zu machen braucht. Und was die älteren angeht, tja es bleibt immer noch die Frage, ob es denn überhaupt ein Problem gibt, nach dem man auf die Weise, wie es Deutschland tut, zu verhindern versucht dass Minderjährige in Videotheken spazieren um sich Pornos oder Tanz der Teufel oder sonstwas auszuleihen. Mittlerweile leben wir in Zeiten des Internets, Videotheken werden zunehmend überflüssig, ohne Überprüfung kann jeder Pornos, Tanz der Teufel und mehr sehen. Der uneingeschränkte Zugang ist da, das Problem bleibt irgendwie trotzdem aus.
Bevormundung findet aber natürlich trotzdem statt, wenn eben Eltern das ganze als Richtlinie sehen und nicht als Empfehlung, denn mittlerweile haben wir ja keine Empfehlungen mehr. Eltern können zwar tun was sie wollen aber der Hintergrund suggeriert etwas anderes und in der Öffentlichkeit nimmt man auch etwas anderes wahr und das ist eine Beeinflussung in Erziehungsfragen. Dass keine Stasi-Methoden angewendet werden ist ja schön aber Probleme beginnen nicht erst bei der Stasi oder der Gestapo, sondern bedeutend früher.
man muss aber auch fragen ob sie in ihrer form so weiter sinnvoll is, eben wegen der verfügbarkeit diverser medien welche von dieser instanz so gar nich beeinflusst werden können.
un welcher jugendlicher hält sich von sich aus schon an so ne vergabe?
empfehlung is das wort das ich gemeint habe, es mit richtlinie wohl nich ganz getroffen hab.
eltern sollten sich von sowas nich beeinflussen lassen, egal was da im hintergrund suggeriert wird.
ich kann da nur für mich sprechen, aber ich wüsste auch ohne ne usk was ich meinem kind zu sehen/spielen geben würde. da fände keine beeinflussung statt.
höchstens insofern, dass ich mir film x vorher selbst einmal angeschaut hätte un ihn nich einfach so meinem kind geben würde.
so fänd ich als elternteil schon gut das es einen solchen sticker gibt, um mich darauf hinzuweisen das medium zu überprüfen un dann zu entscheiden ob ich einem 16jährigen ein 18er film zeigen kann oder eben nich.
das liegt aber auch an der generation eltern die wir heutzutage haben, ich als elternteil kenne mich in nem gewissen maße aus was die heutigen medien angeht un kann das dementsprechend auch anders an meine kinder vermitteln.
meine eltern, die in einer ganz anderen generation aufwuchsen, als die ganze inet/spiele in der massenkultur-geschichte ende der 90er so richtig losging, haben da auch gar nich die erfahrung um das in ihrer erziehung zu vermitteln.
allein wenn ich an das erste handy meiner eltern denke, dieser gefühlt 5kg schwere klumpen... oh mann :wink:
