GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verkaufte Spiele vs. Box-Versionen im Handel
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GodWar
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Ich glaube nicht, das der Online Handel Schuld ist. Die Preisemacher sind Schuld! Ich meine 60€ oder teils sogar mehr für EIN Spiel, was vielleicht sogar nicht mal 100% fertig und trotzdem im regal landet. Das sehe ich gar nicht ein zu zahlen. Dann kommen immer noch diese dämliche Day 1 Patches. Sowas gabs früher bei weitem nicht so oft oder gar nicht. Ich persönlich zahle gerne 40€ für ein 1A Spiel. Lobe mir aber immer wieder die Spiele der kleinen Herstellen oder ein Mann Spiele, die man für 10€ bekommt und teils sogar um Längen besser sind also die großen.
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Azzih
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Verständlich, in Zukunft wird es auch bei Konsolen auf reine Digitalverkäufe hinauslaufen und der Markt für GameStop ist damit nicht mehr vorhanden. Er kann das natürlich kritisieren, aber ändern lässt sich das kaum.
Viele Retail Verpackungen sind eh Mogelpackungen: Entweder das Ding ist an ein DRM Konto gebunden und die DVD damit eh sinnlos oder man darf nach der Installation noch zig Gigabytes an Patches ziehn. So oder so macht der Aufpreis zur Digitalversion für die meisten Kunden keinen Sinn.
Den Werteverfall kann ich kaum nachvollziehn, gerade der Musiksektor setzt mittlerweile ein großen Teil per Digitalkäufen um und hat sich aus dem Tief der Anfang-2000er Jahre wieder einigermaßen herausgewurstelt. Das gleiche im Filmsektor, wo dank Streamingangeboten neue Felder erschlossen werden. Die digitale Zukunft bei Software ist auch schon längst im Gange, es ist für viele ne Chance (kleine Indiefirmen beispielsweise) aber für andere gibts halt keine Zukunft. So ist das halt mim Fortschritt.
Viele Retail Verpackungen sind eh Mogelpackungen: Entweder das Ding ist an ein DRM Konto gebunden und die DVD damit eh sinnlos oder man darf nach der Installation noch zig Gigabytes an Patches ziehn. So oder so macht der Aufpreis zur Digitalversion für die meisten Kunden keinen Sinn.
Den Werteverfall kann ich kaum nachvollziehn, gerade der Musiksektor setzt mittlerweile ein großen Teil per Digitalkäufen um und hat sich aus dem Tief der Anfang-2000er Jahre wieder einigermaßen herausgewurstelt. Das gleiche im Filmsektor, wo dank Streamingangeboten neue Felder erschlossen werden. Die digitale Zukunft bei Software ist auch schon längst im Gange, es ist für viele ne Chance (kleine Indiefirmen beispielsweise) aber für andere gibts halt keine Zukunft. So ist das halt mim Fortschritt.
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Darnsinn
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Ich bin nie bei Gamestop, letztens mal in so einen Laden rein, einfach aus Interesse. Da brechen die also bei neuen Spielen, das Siegel welches Microsoft auf die Öffnung klebt. Stehen ja nur Leerverpackungen rum. Wer garantiert mir denn dann, dass das Spiel auch wirklich neu ist und nicht gebraucht? Weiss nicht ob Gamestop überall so verfährt, aber in dem Laden in dem ich war, war jedes Siegel eines neuen Spieles gebrochen, weil nur Leerverpackungen im Regal stehen.8BitLegend hat geschrieben:1. Man möge mir sagen wo ich aktuelle Games für 22 € bekomme (bei Gamestop nicht, da hat er recht)
2. Der erwartete Preis für neue Releases liegt bei 35 €? Auf welcher Plattform? PC?
3. Wäre schon mal schön, wenn ich bei euch im Gamestop für 35 € ein gebrauchtes, halbwegs neues Game bekäme...
- Kajetan
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Du bekommst an der Kasse natürlich ein neues Spiel. Welches dann extra aus dem Lager hinter der Kasse geholt wird. In der Regalen stehen meist nur leere Verpackungen, um Ladendiebstahl zu verhindern.Darnsinn hat geschrieben:Wer garantiert mir denn dann, dass das Spiel auch wirklich neu ist und nicht gebraucht?
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GrinderFX
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Stell dir vor, du gehst zur Kasse und die geben dir eine neu Originalverpackte Version.Darnsinn hat geschrieben:Ich bin nie bei Gamestop, letztens mal in so einen Laden rein, einfach aus Interesse. Da brechen die also bei neuen Spielen, das Siegel welches Microsoft auf die Öffnung klebt. Stehen ja nur Leerverpackungen rum. Wer garantiert mir denn dann, dass das Spiel auch wirklich neu ist und nicht gebraucht? Weiss nicht ob Gamestop überall so verfährt, aber in dem Laden in dem ich war, war jedes Siegel eines neuen Spieles gebrochen, weil nur Leerverpackungen im Regal stehen.8BitLegend hat geschrieben:1. Man möge mir sagen wo ich aktuelle Games für 22 € bekomme (bei Gamestop nicht, da hat er recht)
2. Der erwartete Preis für neue Releases liegt bei 35 €? Auf welcher Plattform? PC?
3. Wäre schon mal schön, wenn ich bei euch im Gamestop für 35 € ein gebrauchtes, halbwegs neues Game bekäme...
Bei Gamestop liegt jeweils nur ein Muster rum und die haben dann noch XXX Versionen unter der Theke oder im Lager.
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MutoV
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Für mein Gefühl hat Game Stop hier (also lokal) das Problem, daas sie grundsätzlich alles teurer verkaufen. Neupreisespiele kosten durchweg 69,99. Mit welchem Sinn sollte ich dort einkaufen, wenn ichs woanders, ebenfalls in Diskform, pauschal für 10-15 Euro weniger bekomme. Game Stop geht für mich nicht mit der Zeit. Das funzt nur bei Vollidioten und Leuten, die keine Ahnung vom Markt haben. Zu teuer, zu teuer!
- No Way
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
@Darnsinn
Ja, aber das ist in jedem Gamestore so, denn das Risiko auf Diebstahl wäre sonst wohl zu hoch. Wenn du das Spiel kaufst, dann bekommst du ein neues Exemplar aus dem Regal aus dem Lager (hinter der Kasse) und dieses hat das Siegel noch. Ist zumindest so hier in der Schweiz im Softridge und Gamestop. Habs aber auch schon erlebt, dass es das letzte Exemplar war und nur noch die Leerhülle im Regal war, da hab ichs einfach etwas günstiger bekommen.
Gamestop finde ich nicht schlecht hier in der Schweiz, muss ich sagen. Die neuen Spiele sind etwa ähnlich wie die Konkurrenz (mal 5 CHF teurer, mal 5 CHF billiger wie World of Games und Softridge). Zudem sind die gebrauchten Spiele bei Gamestop hier wirklich billiger als bei Softridge (die einzigen beiden Gebrauchthändler in der Schweiz, die mir bekannt sind).
Neue Spiele kosten zwischen 70 und 80 CHF bei so ziemlich allen Händlern, das sind so zwischen 58 und 66 Euro, bei normalen Elektronikfachgeschäften gehen die Preise hier bis 90 CHF (74€).
Und schlussendlich muss ich sagen, nein Digitale Downloads mache ich nur, wenns wirklich sehr gute Angebote sind (Steam Sales, Xbox Live Christmas Sale etc...). Aber ansonsten hab ich die Hülle viel lieber im Gestell stehen (zumal man für Digitale Downloads z.T. eben auch bis zu 90 CHF bezahlt für neue Games,,,)
Ja, aber das ist in jedem Gamestore so, denn das Risiko auf Diebstahl wäre sonst wohl zu hoch. Wenn du das Spiel kaufst, dann bekommst du ein neues Exemplar aus dem Regal aus dem Lager (hinter der Kasse) und dieses hat das Siegel noch. Ist zumindest so hier in der Schweiz im Softridge und Gamestop. Habs aber auch schon erlebt, dass es das letzte Exemplar war und nur noch die Leerhülle im Regal war, da hab ichs einfach etwas günstiger bekommen.
Gamestop finde ich nicht schlecht hier in der Schweiz, muss ich sagen. Die neuen Spiele sind etwa ähnlich wie die Konkurrenz (mal 5 CHF teurer, mal 5 CHF billiger wie World of Games und Softridge). Zudem sind die gebrauchten Spiele bei Gamestop hier wirklich billiger als bei Softridge (die einzigen beiden Gebrauchthändler in der Schweiz, die mir bekannt sind).
Neue Spiele kosten zwischen 70 und 80 CHF bei so ziemlich allen Händlern, das sind so zwischen 58 und 66 Euro, bei normalen Elektronikfachgeschäften gehen die Preise hier bis 90 CHF (74€).
Und schlussendlich muss ich sagen, nein Digitale Downloads mache ich nur, wenns wirklich sehr gute Angebote sind (Steam Sales, Xbox Live Christmas Sale etc...). Aber ansonsten hab ich die Hülle viel lieber im Gestell stehen (zumal man für Digitale Downloads z.T. eben auch bis zu 90 CHF bezahlt für neue Games,,,)
- Kivlov
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Spielemacher bestimmen selbst für wieviel ihr Spiel erhältlich ist.
Zuletzt geändert von Kivlov am 24.11.2014 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Warsu
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Die Verkäufer und Produzenten sprechen gerne von Werteverfall und davon, dass Spieler nicht mehr bereit sind die Spiele angemessen zu bezahlen. Auf der anderen Seite sollten die Herren vllt auch mal betrachten, dass viele Spiele inhaltlich auch nicht mehr die nötige Qualität haben, um hohe Preise zu erzielen.
Wenn ich sehe, dass es Vollpreis-Spiele gibt, die zu 90% recycled sind, oder Spiele, die völlig verbuggt auf den Markt geworfen werden, dann wundert es mich kein bisschen, wenn die Spieler dem nicht mehr den gleichen Wert beimessen.
Eine Sache noch:
Ich denke das wird für die PS4/X1-Verkaufsplattformen ähnlich sein, auch wenn ich mich da nicht so auskenne.
Wenn ich sehe, dass es Vollpreis-Spiele gibt, die zu 90% recycled sind, oder Spiele, die völlig verbuggt auf den Markt geworfen werden, dann wundert es mich kein bisschen, wenn die Spieler dem nicht mehr den gleichen Wert beimessen.
Eine Sache noch:
Du hast mehrmals etwas von der "Abschaffung" oder "Ausschaltung" des Zwischenhandels geschrieben, ich bin allerdings der Meinung, dass Steam auch nur ein Zwischenhändler ist. Gamestop vs. Steam, das ist nicht Produzent vs. Zwischenhandel sondern Ladengeschäft vs. onlinehandel... Ausgenommen natürlich Spiele, die von Valve selbst produziert werden.Kajetan hat geschrieben: Die Musikindustrie hat aber erst vor kurzem aufgehört sich gegen den Downloadmarkt zu wehren. Die Spieleindustrie hat damit keine Probleme, da begreift man immer deutlicher, welche Vorteile die Ausschaltung des Zwischenhandels bringen können.
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Lappi
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
GameStop ist doch der kriminellste Laden den es überhaupt gibt! Ich gebe ein Dreck auf die!
Kaufen dir ein Spiel für 5 € ab und stellen es für 20€ direkt wieder in ihre Regale. Wer die unterstützt ist selber daran Schuld!
Kaufen dir ein Spiel für 5 € ab und stellen es für 20€ direkt wieder in ihre Regale. Wer die unterstützt ist selber daran Schuld!
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Tonkra04
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Warsu hat geschrieben:Die Verkäufer und Produzenten sprechen gerne von Werteverfall und davon, dass Spieler nicht mehr bereit sind die Spiele angemessen zu bezahlen. Auf der anderen Seite sollten die Herren vllt auch mal betrachten, dass viele Spiele inhaltlich auch nicht mehr die nötige Qualität haben, um hohe Preise zu erzielen.
Wenn ich sehe, dass es Vollpreis-Spiele gibt, die zu 90% recycled sind, oder Spiele, die völlig verbuggt auf den Markt geworfen werden, dann wundert es mich kein bisschen, wenn die Spieler dem nicht mehr den gleichen Wert beimessen.
Nein, dass SPieler weniger bereit sind zu zahlen für vollpreisspiele liegt einfach mal an einigen faktoren..
Zum Beispiel Freemium Modelle für Handyspiele.. kostenlos spiele erhalten? gab es früher nicht..
Dann kommt noch steam mit seinen dumping preisen bei sale aktionen .. und die ganzen online spiele, die auf freemium setzen.
Das alles senkt die erwarteten Preisspannen in unseren köpfen. verbuggte spiele gab es auch früher schon zu hauf.. es ist eher im gegenteil... die komplexität und die szeneastische inszenierung steigt immer weiter auf ein höheres niveau.
Davon mal abgesehen zum Thema: ich denke gamestop's größtes problem ist einfach, dass sie seither überteuerte preise anbieten. Eine konsole bekomme ich bei amazon oder media markt oftmals einfach billiger. Und das hat z.b. wirklich nichts mit digitalen vertrieb zu tun. Bei Gamestop gibt es einfach nie irgendwelche angebote, die mich verleiten würden dort jemals einzukaufen.
und das ist der viel größere knackpunkt.. denn ich kaufe keine digitalen spiele.. außer bei gog.com ab und an mal..
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Warsu
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Ich habe keine Studie über die Gründe durchgeführt und kann daher nur von mir selbst sprechen. Und bei mir ist es wirklich so, wie ich es beschrieben habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine durchschnittliche Zahlungsbereitschaft für ein Spiel um einiges höher lag, als sie es heute ist und auch damals gab es schon "Sale-Aktionen", das war die gute alte Software-Pyramide.Tonkra04 hat geschrieben: Nein, dass SPieler weniger bereit sind zu zahlen für vollpreisspiele liegt einfach mal an einigen faktoren..
Zum Beispiel Freemium Modelle für Handyspiele.. kostenlos spiele erhalten? gab es früher nicht..
Dann kommt noch steam mit seinen dumping preisen bei sale aktionen .. und die ganzen online spiele, die auf freemium setzen.
Das alles senkt die erwarteten Preisspannen in unseren köpfen. verbuggte spiele gab es auch früher schon zu hauf.. es ist eher im gegenteil... die komplexität und die szeneastische inszenierung steigt immer weiter auf ein höheres niveau.
Was sich allerdings wirklich stark unterscheidet, ist die Menge an Spielen, die man sich zulegt. Die hat meiner Ansicht nach in letzter Zeit sehr zugenommen. Mal ehrlich, wer hat in seiner Steam-Bibliothek wirklich alle Spiele ausgiebig gezockt? Früher wurde weniger, dafür aber bewusster eingekauft. Und da heutzutage viel auf Masse gekauft wird, sinkt die Wertigkeit eines einzelnen Spiels in den Augen der Spieler automatisch. Ob das nun für die Produzenten wirklich schlecht ist vermag ich nicht zu sagen, denn das Gesamtvolumen des Marktes ist schließlich in den letzten Jahren stark gewachsen.
- STUCHi
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
dennoch fonde ich persönlcih die 9,99€ immer gut, den manche Spiele kann man selbst bei ebay nicht wieder für ü25€ verkaufen...
Und durchgespielte Spiele brauch ich nicht mehr, daher verklingel ich die meistens dort...
Und durchgespielte Spiele brauch ich nicht mehr, daher verklingel ich die meistens dort...
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PixelMurder
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Klar, dass von seitens Gamestop mit "grassierendem Werteverfall" nur der finanzielle Aspekt gemeint ist.
Für mich sieht es anders aus: egal über welchen Vertriebsweg und aus welcher Hand heutige Spiele reinkommen, sie sind nur noch Dünnpiff, den ich prinzipbedingt nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen kann, und zwar von Destiny über Watch_Dogs und AC bis Inquisition. Früher verkaufte ich keine Spiele, weil sie mir zu lieb waren. Ich kaufte keine Gebrauchtspiele, weil ich das geile Zeug sofort haben wollte und noch Vertrauen in Marken und Namen hatte. Und ich habe noch nie raubkopiert, weil ich fand, dass gute Leistung belohnt gehört.
Heute siehts ganz anders aus, Vorbestellung geht mal gar nicht und bevor ich die Reviews von Angry Joe und 4P nicht gesehen habe, kommt ein Kauf gar nicht in Frage. Raubkopieren tue ich immer noch nicht, denn es ist mir zu blöd rauszufinden, wie ich Bullshit kopieren kann. Da die meisten heutigen Spiele sowieso erst mit der ersten Rabatt-Aktion fertiggetellt sind und einen angemessenen Preis haben, kann ich auch damit leben, dass es sich nicht wieder verkaufen lässt.
Für mich sieht es anders aus: egal über welchen Vertriebsweg und aus welcher Hand heutige Spiele reinkommen, sie sind nur noch Dünnpiff, den ich prinzipbedingt nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen kann, und zwar von Destiny über Watch_Dogs und AC bis Inquisition. Früher verkaufte ich keine Spiele, weil sie mir zu lieb waren. Ich kaufte keine Gebrauchtspiele, weil ich das geile Zeug sofort haben wollte und noch Vertrauen in Marken und Namen hatte. Und ich habe noch nie raubkopiert, weil ich fand, dass gute Leistung belohnt gehört.
Heute siehts ganz anders aus, Vorbestellung geht mal gar nicht und bevor ich die Reviews von Angry Joe und 4P nicht gesehen habe, kommt ein Kauf gar nicht in Frage. Raubkopieren tue ich immer noch nicht, denn es ist mir zu blöd rauszufinden, wie ich Bullshit kopieren kann. Da die meisten heutigen Spiele sowieso erst mit der ersten Rabatt-Aktion fertiggetellt sind und einen angemessenen Preis haben, kann ich auch damit leben, dass es sich nicht wieder verkaufen lässt.
- Brakiri
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Re: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verk
Da hast du recht, aber hier macht eine Konzentration auf eine Plattform Sinn, denn um Spiele digital anbieten zu können, brauchst du nicht wenig Software und Hardwarearchitektur dahinter, die nicht jederWarsu hat geschrieben: Eine Sache noch:Du hast mehrmals etwas von der "Abschaffung" oder "Ausschaltung" des Zwischenhandels geschrieben, ich bin allerdings der Meinung, dass Steam auch nur ein Zwischenhändler ist. Gamestop vs. Steam, das ist nicht Produzent vs. Zwischenhandel sondern Ladengeschäft vs. onlinehandel... Ausgenommen natürlich Spiele, die von Valve selbst produziert werden.Kajetan hat geschrieben: Die Musikindustrie hat aber erst vor kurzem aufgehört sich gegen den Downloadmarkt zu wehren. Die Spieleindustrie hat damit keine Probleme, da begreift man immer deutlicher, welche Vorteile die Ausschaltung des Zwischenhandels bringen können.Ich denke das wird für die PS4/X1-Verkaufsplattformen ähnlich sein, auch wenn ich mich da nicht so auskenne.
kostentechnisch stemmen möchte oder kann.
Dafür sind die Spielepublisher meist nicht gross genug.
Wenn es günstiger ist, Vavles Gebühren zu zahlen, als eine eigene Plattform aufzumachen, ist das auf jeden Fall sinnig.
Gamestop braucht dagen eigentlich kein Mensch, ausser wie Kajetan anmerkte Konsoleros die noch "analog" kaufen.
Und ja: Wenn Gamestop von Werteverfall schreibt, dann weiss ICH ganz genau was die meinen..nämlich nicht den monetären Geldverfall des Gutes "Spiel" sondern den eigenen moralischen Wertverfall. Warum die daraus eine Nachricht machen ist mit aber schleierhaft. Warum geht jemand an die Presse und sagt: "Ich bin ein skrupeloses Arschloch und ein Parasit!"?
Wissen wir doch alles schon..
