Brakiri hat geschrieben:
Aus den Reaktionen bei Steam auf TS Anwort war oft zu lesen, dass nicht nur Double Fine nicht länger das Vertrauen der EA-Kunden geniesst, sondern das dass Konzept an sich erschüttert wurde. Viele schreiben, sie werden kein EA mehr machen, nicht nur nicht bei DF-Projekten.
Viele sagen auch, dass sie künftig Spiel XYZ von Publisher ABC boykottieren werden und dann findet man sie fast alle doch wieder in der "Has recently played"-Liste. Sowas ist schnell daher gesagt und gerade der Spielebereich zeichnet sich dadurch aus, dass nur z.T. wenige Wochen vergehen müssen und der emotionale Ausbruch ist vergessen und man rennt wieder dem nächsten bunten Schlüsselbundgeklimper hinterher.
Aber werden wir eh erst in der Zukunft sehen.
Crowdfunding existiert in anderen Bereichen als dem Videospiel schon etliche Jahre länger und hat sich als sehr robust gegenüber dem Scheitern einzelner Projekte erwiesen. Gerade weil die meisten Teilnehmer durchaus in der Lage sind zu verstehen, dass es immer auf das jeweilige Projekt ankommt.
Ich halte das EA-Modell für extrem risikobheaftet und ich müsste wirklich eine überzeugende Roadmap mit akzeptablen Bedingungen lesen, bevor ich EA auch nur in Betracht ziehe.
EAC (ja, die EA-Abkürzung ist übel

) ist, wie alles, was mit Crowdfunding zusammenhängt, mit Risiko behaftet. EAC ist sogar weit weniger risikobehaftet als ein typisches Kickstarter-Projekt, wo es meist nur ein paar Mockup-Screens, ein Konzept und tolle Versprechungen gibt.
Aber wenn Dir die ganze Sache zu riskant ist, dann beteilige Dich nicht daran. Es ist Dein Geld und ist daher alleine Deine Entscheidung, wem Du es gibst oder nicht gibst ... mal abgesehen von Steuern und Co. *hüstel*