Brakiri hat geschrieben:Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nicht im speziellen, aber im allgemeinen. Ich denke viele Spieler werden von solchen Beispielen abgeschreckt, denn nicht alle sind so gut informiert und differenzieren so stark wie du.
Viele Spieler, die keine Lust haben sich zu informieren, beteiligen sich nicht an Crowdfunding-Projekten. Die Leute, die Du hier ansprichst, können dem Crowdfunding nicht mehr wieder fernbleiben, weil sie ihm schon immer fern gewesen waren. Wer crowdfundet, informiert sich und weiß in der Regel auch, auf was er sich da einlässt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Schau Dich nur mal beim klassischen Aktienkauf um. Da gibt es genug, die das als langfristige Anlage mit Risiko verstehen, da gibt es genug, die als Daytrader kurzfristige Schwankungen ausnutzen. Und dann gibt es immer wieder diejenigen, die Aktien als Bausparvertrag mißverstehen und glauben, sie bekämen nach x Jahren garantiert ihr Geld mit Gewinn wieder. So ist das auch mit Crowdfunding. Die große Masse derer, die sich daran beteiligt, die weiß worauf sie sich einlässt. Drumherum ist eine ständig wechselnde Wolke aus Leuten, die sich mal beteiligt haben, verbrannt wurden, die Finger davon lassen und Leuten, die zum ersten Mal mitmachen, weil sie glauben hier etwas pre-ordern zu können.
So ist es. Dabei wäre es so einfach, etwas Struktur da reinzubringen. Sie bräuchten nur jemanden, der was von PM bzw. mittlerweile auch Programm-Management versteht.
Das Backer-Gegenstück zu einem Investor Relations-Typen, der in größeren Firmen sich nur um die Wehwehchen der Investoren kümmert, wäre auch nicht verkehrt.