Ok, das kann man so akzeptieren.Bear Knuckle hat geschrieben:Ich erwarte Qualität von 4Players, keine Masse und die dritte gleichlautende Aussage von Chris Roberts zum Thema "SC auf Konsolen" ist überflüssig! Punkt!
Dann drücke ich es genauer aus: Der Backer hat derzeit keinen Rechtsanspruch darauf Einfluß auf den Entwicklungsprozeß nehmen zu können. Er kann zwar für sich selber Ansprüche formulieren und sich dann massiv aufregen, wenn seinen Vorstellungen nicht entsprochen wird, aber derzeit ist das alles nichts weiter als PP. Persönliches Pech! Wenn er sich betrogen fühlt, kann er jederzeit zivilrechtliche Schritte einleiten. So wie das heute schon der Fall ist, wenn Investoren der Meinung sind, die Firma habe sie beim IPO ungenügend informiert oder hat im Laufe der Zeit essentielle Infos zurückgehalten. Und bei den Betrügern gibt es genug Gesetze in den StGBs vieler Länder, um zu seinem Recht zu kommen. Ja, mit Aufwand, aber ein rechtsfreier Raum ist Crowdfunding nicht einmal ansatzweise.Und erkläre die fehlenden Ansprüche mal eine Backer, der mehrere Hundert oder Tausend € "gespendet" hat und das Spiel nicht gut findet. Viel Spaß!
Das ist keine Befürchtung. Nicht wenige Backer mißverstehen Crowdfunding als eine Art Pre-Order, wo man ein Spiel kauft und vor dem Releasetermin schon mal anspielen kann. Aber hey, es gibt auch genügend Leute, die meinen dass man bei einem Aktienkauf garantiert nach einem Jahr dick, fett Kohle absahnen kann und nach Ablauf des Jahres aus allen Wolken fallen, weil sich die Altersersparnisse in Luft aufgelöst haben ... meine Eltern haben Nachbarn, die das tatsächlich so gemacht haben. Puff, weg! Der Bankberater war zwar ein skrupelloses Arschloch, der nur auf die Prämie scharf war, aber er konnte rechtlich einwandfei nachweisen, dass er die Nachbarn mehrfach (!) auf das Risiko hingewiesen hat.Ich habe beim Thema Crowd Funding die Befürchtung, dass viele da naiv rein gehen und die Gefahren eines Investors gar nicht kennen. Man sieht es schon an den ersten Negativbeispielen.
