Nicht ganz. Bei einer GmbH ist der Geschäftsführer mit seiner Einlage haftbar. Und da kann es schon, wenn es dumm läuft, zu einer Privatinsolvenz kommen.Igorsam hat geschrieben:Was für ne Privatinsolvenz?Sir Richfield hat geschrieben:Shackal hat geschrieben: Disclosure: Ich wünsch niemanden die Privatinsolvenz an den Hals, nur weil er sich mal dusselig angestellt hat. Aber ich würde mir schon ein wenig Lerneffekt wünschen, so ganz allgemein...
Crytec ist offenbar eine GmbH - sprich im schlimmsten Fall ist alles Geld der GmbH und was man eben selbst noch so extra reingesteckt hat weg. Das wars dann aber auch schon wieder.
Ditto. Der Einfluß der Invenstmentfonds und Großinvestoren auf die Branche ist langfristig höchst fatal.Ich jedenfalls halte es für nicht nur negativ, wenn die Industrie wieder gesundschrumpfen würde.
Nichts. Überhaupt gar nichts. Aber so lange Spiele ein Milliarden(!)geschäft sind, wo einige wenige Großanbieter fast den kompletten Massenmarkt dominieren, so lange wird sich zumindest an dieser Stelle nichts ändern.Was wäre so schlimm daran, wenn das Marketingbudget wieder gesundschrumpfen würde und der Großteil in Spiele und nicht ins Marketing investiert werden würde?
Aber Dank Crowdfunding und Internetvertrieb und leistungsfähiger + kostengünstiger Tools ist im Laufe der Jahre Stück für Stück wieder die Angebotsvielfalt und "Leidenschaft" zurückgekehrt, welche die 90er zum Goldenen Jahrzehnt der Videospielgeschichte gemacht haben. Ich sehe frohgemut in die Spielezukunft. Ob die Majors künftig noch Teil dieser Zukunft sind oder nicht, ist mir dann egal. Ich brauche sie nicht und ihre Produkte und ihre Folgen für den Markt stören mich auch nicht (mehr).
