GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

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Brakiri
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Brakiri »

Bin jetzt nicht begeistert, aber meine marginale Zahlungsbreitschaft bleibt ja die gleiche. Wenn mir ein Spiel keine 20€ wert ist, kaufe ich es nicht. Für 20$ hätte ich vielleicht überlegt.

Leute ganz ehrlich, von der Arbitrage leben ne Menge Firmen, nicht nur die großen bösen Publisher.

Es werden sicher weniger Leute kaufen, was aber von den Leuten, die den Mehrpreis bezahlen rein vom Umsatz her wieder ausgeglichen wird.

Durch das grössere Angebot wirds wohl ein leichtes Umsatzplus geben. Ansonsten wäre es ein Nullsummenspiel für GOG.
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Sylver001
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Sylver001 »

Akill hat geschrieben:Für mich ist GOG damit als Einkaufsmöglichkeit für aktuelle Titel gestorben. Ich finde Steam konfortabler und das faire Preissystem war das Hauptargument für Käufe bei GOG. Wenn dort jetzt auch die unsägliche Preisdifferenzierung nach Regionen umsich greift, werde ich halt auf Keyshops ausweichen und so dafür sorgen, dass ich nicht mehr zahle als Amis auch. Dass es sich dann um Steam Keys handelt nehme ich in Kauf. Wenn die Hersteller nicht sauber spielen wollen, dann tue ich das auch nicht.
Von einem Shop wie GOG hätte ich mir eine konsequentere Haltung erwartet.
Überleben kennt nur eine Konsequenz: Anpassung!
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StandAloneComplex
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von StandAloneComplex »

Melcor hat geschrieben: Nicht zu vergessen, dass GOG mit AoW3 auch erstmals Pre-Order DLC führt.
Und sowas nennt sich ernsthaft "Good Old Games"? Der Name scheint wohl langsam nicht mehr Programm zu sein. Es ist das typische Bild: Sobald irgendwo Wachstum gewittert wird, werden die alten Richtlinien und Ziele über den Haufen geworfen und Alleinstellungsmerkmale lösen sich auf. Ich halte ihnen das nicht mal vor.

Aber geht die Entwicklung so weiter, bin ich schneller wieder da weg, als sie Preorder-Bonus sagen können.
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Spunior
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Spunior »

StandAloneComplex hat geschrieben:Und sowas nennt sich ernsthaft "Good Old Games"?
FYI, es heißt auch offiziell nicht mehr "Good Old Games", sondern "GOG" bzw. "GOG.com". Punkt.
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Kivlov
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Kivlov »

Die Paar Euro mehr jucken mich nicht wirklich, hauptsache DRM free.
Da zahle ich gerne etwas mehr dafür.
Etwas schade aber Zeiten ändern sich.
Zuletzt geändert von Kivlov am 28.02.2014 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
WurstsaIat
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von WurstsaIat »

Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem liegt.
Man kann den fairen, weltweiten Preis doch wohl so anpassen, dass die Entwickler/Publisher gleich viel verdienen, wie wenn man unterschiedliche regionale Preise anbieten würde.
Oder ist das eigentliche Problem etwa, dass Amis und Engländer dann mehr zahlen müssten als normal?

Fairer Preis für alle!*

*aber nur, wenn Amis nicht mehr dafür zahlen müssen
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Raksoris
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Raksoris »

Solange die Spiele DRM frei sind werde ich dort weiter einkaufen.
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StandAloneComplex
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von StandAloneComplex »

Spunior hat geschrieben:
FYI, es heißt auch offiziell nicht mehr "Good Old Games", sondern "GOG" bzw. "GOG.com". Punkt.
Danke für die Info. An meiner Aussage ändert sich dadurch jedoch nichts. Es unterstreicht nur, dass sie sich von ihren Wurzeln (auch durch die offizielle Namensänderung) schon entfernt haben.
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greenelve
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von greenelve »

WurstsaIat hat geschrieben:Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem liegt.
Man kann den fairen, weltweiten Preis doch wohl so anpassen, dass die Entwickler/Publisher gleich viel verdienen, wie wenn man unterschiedliche regionale Preise anbieten würde.
Oder ist das eigentliche Problem etwa, dass Amis und Engländer dann mehr zahlen müssten als normal?

Fairer Preis für alle!*

*aber nur, wenn Amis nicht mehr dafür zahlen müssen
Unterschiedliche Regionen -> Unterschiedliche Länder -> Unterschiedliche Steuern.

Angenommen das Spiel kostet überall 10 Euro. Dann werden hier 5% Steuern fällig, dort 15%, die vom Verkaufspreis der 10 Euro abgehen. Dadurch verdienen Entwickler/Publisher nicht mehr gleich viel.

Inwieweit das geänderte Preissystem fair ist....keine Ahnung. Aber das ist eine Erklärung, warum das alte System runtergenommen wird.

@ StandAloneComplex:
Irgendwann können keine alten Spiele mehr hinzugefügt werden bzw. solche, die sich gut verkaufen. Und dann ist der Markt gesättigt. Diejenigen, die Monkey Island und Co. kaufen wollen, besitzen es...und GoG verliert Kundschaft... Daher die Zuwendung zu aktuellen Spielen, um einen ständigen Zuwachs des Portfolios zu gewährleisten.
WurstsaIat
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von WurstsaIat »

greenelve hat geschrieben:Unterschiedliche Regionen -> Unterschiedliche Länder -> Unterschiedliche Steuern.

Angenommen das Spiel kostet überall 10 Euro. Dann werden hier 5% Steuern fällig, dort 15%, die vom Verkaufspreis der 10 Euro abgehen. Dadurch verdienen Entwickler/Publisher nicht mehr gleich viel.
Ich weiß, dass es in unterschieldichen Ländern unterschiedliche Steuern gibt. Aber warum sollte man das nicht einfach auch in die Preisgestaltung mit einbeziehen können?

EDIT: Es geht ja darum, dass die gesamten Einnahmen gleich bleiben wie bei regionalen Preisen. Das ist doch rechnerisch absolut machbar, dass bei einem gleichen Preis weltweit die gesamten Einnahmen gleich bleiben, wie wenn man regionale Preise verwenden würde.
Zuletzt geändert von WurstsaIat am 28.02.2014 11:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Asturaetus
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Asturaetus »

Und so lief wahrscheinlich das Meeting kurz nach der initialen Ankündigung ab:
http://www.youtube.com/watch?v=dvjzg7yiOOQ
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Pyoro-2
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Pyoro-2 »

Zwar würden einige Hersteller wie Take-Two, LucasArts oder Bethesda ihre Oldies derzeit noch nicht anbieten, das Reservoir an Klassikern sei aber ebenso endlich wie die Zahl der potentiellen Abnehmer. Um langfristig existieren zu können, komme GOG nicht darum herum, auch neue Titel in seinen Katalog mitaufzunehmen.
wat? Jedes Jahr werden neue Spiele 10 Jahre alt. Und 15. Und 20. ^^
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StandAloneComplex
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von StandAloneComplex »

greenelve hat geschrieben:
@ StandAloneComplex:
Irgendwann können keine alten Spiele mehr hinzugefügt werden bzw. solche, die sich gut verkaufen. Und dann ist der Markt gesättigt. Diejenigen, die Monkey Island und Co. kaufen wollen, besitzen es...und GoG verliert Kundschaft... Daher die Zuwendung zu aktuellen Spielen, um einen ständigen Zuwachs des Portfolios zu gewährleisten.
Aber genauso wie jedes Jahr tausende neue Spiele erscheinen, rücken welche nach, die zu "Oldies" werden. Der Kundenverlust dürfte sich da in Grenzen halten. Ein "Witcher 2" von 2011 z.B. im Portfolio zu haben ist doch okay. Es müssen ja nicht nur die ganz alten Spiele sein. Aber wenn man zu sehr auch auf neue Spiele setzt, verliert man ein Alleinstellungsmerkmal, dazu jetzt zusätzlich ein 2. Alleinstellungsmerkmal durch die Preisangleichung und geht schlimmstenfalls gegen die Konkurrenz von Steam unter. Bleibt nur noch DRM Freiheit. Bis jetzt...
Pyoro-2 hat geschrieben: wat? Jedes Jahr werden neue Spiele 10 Jahre alt. Und 15. Und 20. ^^
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Exedus
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Exedus »

Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem liegt.
Das Firmen immer von der Globalisierung Profitieren dürfen während man dem Kunden den Stinkefinger Zeigt.
Heimdall182
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem

Beitrag von Heimdall182 »

GOG verliert doch nicht sein Alleinstellungsmerkmal alte Spiele im Sortmiment zu führen, wenn neuere Games dazukommen. Schließlich werden die Oldies ja nicht durch Neuere ersetzt, das Sortiment verbreitert sich einfach nur.