Tropes vs. Women: Ms. Male

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Kajetan
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Kajetan »

Twan hat geschrieben:Was hindert Frauen daran, Gamedesigner zu werden und andere Frauenrollen in Spielen zu zeigen?
Gesellschaftliche Rollenvorbilder und Klischees. Und genau darum geht es bei der ganzen Geschichte. All die unbewussten und bewussten Rollenverständnisse und -bilder der Geschlechter aufzuzeigen und sie einem bewusst zu machen. Damit Frau und Mann die Chance haben aus diesen traditionellen Rollenverteilungen auszubrechen, weil sie jetzt sichtbar gemacht wurden.
OpiDeluxe
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von OpiDeluxe »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
stackenblochen hat geschrieben:und wenn man sich anschaut, wie laut bei dieser diskussion wieder die schreien, die angst um ihre" vormachtstellung" haben, kann man das sogar ein bisschen nachvollziehen.
was für ein schwachsinn. mach barbie - the game, dann ist das scheiße, weil barbie ein wandelndes klischee ist. mach gta mit einer frau, dann ist das scheisse, weil die protagonistin einfach nur einen mann ersetzt. das kannst du dir zurechtschieben, wie du es grad brauchst. die alte hat einfach nichts besseres zutun. soll sie noch eine kickstarter kampagne machen und mit dem geld ein spiel entwickeln in dem sie uns zeigt, wie ein weiblicher charackter aussehen soll und dann kritisieren wir das ding so wie sie es macht. aber es geht nicht darum etwas zu machen, sondern darüber zu lamentieren, dass etwas getan werden muss. gesetzliche frauenquote von 30% bei heuptdarstellern in allen aaa titeln.
Das ist doch eigentlich DIE Idee. Anstatt rumzumäkeln soll sie einfach mal selber ein Spiel entwickeln (lassen). Mal sehen wie massentauglich das dann ist.

Und mal ganz im Ernst.
Frau ruft die Polizei und sagt, mein Mann hat mich geschlagen, wer wird mit auf die Wache genommen?
Eltern trennen sich, wer bekommt in der Regel die Kinder und wer muss blechen?
Eine Freundin eines (nicht näher benannten) Meteorologen behauptet vergewaltigt worden zu sein, das ganze wird zu einem Medienrummel in den sich selbst Frau Schwarzer einmischt und wessen Ruf ist ruiniert?
...

Frauen besitzen mindestens genausoviele Rechte wie Männer. Nur jeder in bestimmten Bereichen mehr. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist einfach, dass wir Männer nicht so laut schreien.

Ein anderes gutes Beispiel ist, dass ich von einer Professorin an der Uni förmlich gemobbt wurde. Meine Anträge bei dieser Dame lagen über ein Jahr herum bevor sich ein Kollege dieser bemüht hat sie zu bearbeiten. Wo ist da übrigens der MÄNNERBEAUFTRAGTE der mich vertritt und meine Interessen schützt?

Und zu guter letzt (man das nimmt ja gar kein Ende und wahrscheinlich wurde es hier auch schon angesprochen). Die Frau sieht aus wie ne Nutte. So wie sie sich schminkt bedient sie genau das Klischee das sie ja angeblich bekämpft. Wenn sie wirklich Gleichberechtigung wollte würde sie das wohl nicht tun. Daran sieht man, dass sie gerne Frau ist und das auch zeigt. Scheiß Doppelmoral nennt sich das.
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Kajetan
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Kajetan »

OpiDeluxe hat geschrieben: ...
Butthurt Deluxe! *kopfstreichel*
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mr archer
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von mr archer »

PanzerGrenadiere hat geschrieben: soll sie noch eine kickstarter kampagne machen und mit dem geld ein spiel entwickeln in dem sie uns zeigt, wie ein weiblicher charackter aussehen soll und dann kritisieren wir das ding so wie sie es macht. aber es geht nicht darum etwas zu machen, sondern darüber zu lamentieren, dass etwas getan werden muss.
@ Nimi:

Der Punkt fehlt übrigens noch in Deiner Dreiecksgrafik zum Kritik-Diskurs. Nicht auf die Argumente des Kritikers eingehen, sondern verlangen, dieser solle doch selber Regisseur, Autor, Dramaturg, Kunstmaler ... werden, um es dann selbst besser zu tun.

Wird von den Nutzern dieses Arguments für besonders clever vorgebrachte Kritik gehalten. Ist es aber nicht.
Zuletzt geändert von mr archer am 19.11.2013 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
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mr archer
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von mr archer »

OpiDeluxe hat geschrieben:
Und zu guter letzt (man das nimmt ja gar kein Ende und wahrscheinlich wurde es hier auch schon angesprochen). Die Frau sieht aus wie ne Nutte. So wie sie sich schminkt bedient sie genau das Klischee das sie ja angeblich bekämpft. Wenn sie wirklich Gleichberechtigung wollte würde sie das wohl nicht tun. Daran sieht man, dass sie gerne Frau ist und das auch zeigt. Scheiß Doppelmoral nennt sich das.
Muss man nicht kommentieren. Steht (Ha! sic!) für sich.
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adventureFAN
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von adventureFAN »

Sie sieht doch net aus wie ne Nutte.
Eher wie eine Frau die einen schlechten Kleidungsstil hat und sich kontraproduktiv schminkt.
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Obstdieb
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Obstdieb »

OpiDeluxe hat geschrieben: Frauen besitzen mindestens genausoviele Rechte wie Männer.
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5ancho
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von 5ancho »

mr archer hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben: soll sie noch eine kickstarter kampagne machen und mit dem geld ein spiel entwickeln in dem sie uns zeigt, wie ein weiblicher charackter aussehen soll und dann kritisieren wir das ding so wie sie es macht. aber es geht nicht darum etwas zu machen, sondern darüber zu lamentieren, dass etwas getan werden muss.
@ Nimi:

Der Punkt fehlt übrigens noch in Deiner Dreiecksgrafik zum Kritik-Diskurs. Nicht auf die Argumente des Kritikers eingehen, sondern verlangen, dieser solle doch selber Regisseur, Autor, Dramaturg, Kunstmaler ... werden, um es dann selbst besser zu tun.

Wird von den Nutzern dieses Arguments für besonders clever vorgebrachte Kritik gehalten. Ist es aber nicht.
Was ist so falsch daran? Wenn sich jemand so viel Mühe gibt eine Sache zu denunzieren und dann nicht mal sagen kann, wie man es besser macht dann nennt man so jemanden in der Regel einen Klugscheisser, Besserwisser, Spaßbremse usw. Und man gibt so jemanden bestimmt nicht eine Menge Geld um damit auch noch Videos zu drehen.

Kritik zu üben ist ja schön und gut aber ohne anzudeuten wie man es persönlich haben möchte bzw wie man es besser machen kann ist es nur sinnloses Gemecker. Und damit bestätigt Anita ein weiteres Klischee von Frauen.

Edit: etwas als nicht gültiges Argument zu bezeichnen nur weil man kein Gegenargument hat ist auch so ein möchtegern cleveres Argument... du siehst, so Kinderkram könnte man endlos weiter spinnen.
Zuletzt geändert von 5ancho am 19.11.2013 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Creepwalker
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Creepwalker »

Kajetan hat geschrieben:
Twan hat geschrieben:Was hindert Frauen daran, Gamedesigner zu werden und andere Frauenrollen in Spielen zu zeigen?
Gesellschaftliche Rollenvorbilder und Klischees. Und genau darum geht es bei der ganzen Geschichte. All die unbewussten und bewussten Rollenverständnisse und -bilder der Geschlechter aufzuzeigen und sie einem bewusst zu machen. Damit Frau und Mann die Chance haben aus diesen traditionellen Rollenverteilungen auszubrechen, weil sie jetzt sichtbar gemacht wurden.
Ja aber doch bitte nicht im Zusammenhang mit Anita S. ...god damnit...
Bei ihrer Geschichte gehts doch nur darum zu polarisieren und weiter ihre Zielgruppe zu bedienen.
Hier gehts nicht um Aufklärung, Erleuchtung oder echtes Wissen...

Wo sie, durch ihre Polarisation, auf der einen Seite Leute für das Thema begeistert, verschreckt sie auf der anderen Seite etwaige "Unwissende" mit ihrer Art, Unwissenheit und ideenlosen Darstellung ihrer Ansichten.
Am Ende bleiben beide Lager etwa gleich groß, die Fronten verhärten weiter und niemand hat was erreicht.
Hört endlich auf der Frau, einfach nur guten Willen zu unterstellen und die Diskussion auf ein Niveau zu heben, dass sie nie hatte.

Man, Man, Man.....
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PanzerGrenadiere
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von PanzerGrenadiere »

Twan hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Twan hat geschrieben:Was hindert Frauen daran, Gamedesigner zu werden und andere Frauenrollen in Spielen zu zeigen?
Gesellschaftliche Rollenvorbilder und Klischees. Und genau darum geht es bei der ganzen Geschichte. All die unbewussten und bewussten Rollenverständnisse und -bilder der Geschlechter aufzuzeigen und sie einem bewusst zu machen. Damit Frau und Mann die Chance haben aus diesen traditionellen Rollenverteilungen auszubrechen, weil sie jetzt sichtbar gemacht wurden.
Nichts hindert Frauen daran. KA, wie man das 2013 noch glauben kann.
zumindest hier nicht!

vielleicht liegt es am fehlenden rückgrat, aber das ist nicht mein problem und erst recht nicht meine schuld.
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mr archer
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von mr archer »

5ancho hat geschrieben:
Kritik zu üben ist ja schön und gut aber ohne anzudeuten wie man es persönlich haben möchte bzw wie man es besser machen kann ist es nur sinnloses Gemecker. Und damit bestätigt Anita ein weiteres Klischee von Frauen.

Leute, setzt Euch bitte endlich mal mit dem Beruf des Kritikers auseinander. Jedes Zeitungsfeuilleton hat so etwas für Kino, Theater, Malerei usw. usw. Die 4players-Redaktion besteht ebenfalls aus Kritikern. Wenn hier Jörg ein RPG verreist, schreibt Ihr dann ins Forum, er soll die Schnauze halten und gefälligst selbst eins coden? Dieses Argument ist völlig schwachsinnig.

Und Beispiele für weibliche Videospielcharaktere, die ihren Vorstellungen entsprechen, hat sie bereits angedeutet und wird sie in weiteren Folgen benennen. Es werden nur nicht besonders viele sein.
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Nimi
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Nimi »

mr archer hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben: soll sie noch eine kickstarter kampagne machen und mit dem geld ein spiel entwickeln in dem sie uns zeigt, wie ein weiblicher charackter aussehen soll und dann kritisieren wir das ding so wie sie es macht. aber es geht nicht darum etwas zu machen, sondern darüber zu lamentieren, dass etwas getan werden muss.
@ Nimi:

Der Punkt fehlt übrigens noch in Deiner Dreiecksgrafik zum Kritik-Diskurs. Nicht auf die Argumente des Kritikers eingehen, sondern verlangen, dieser solle doch selber Regisseur, Autor, Dramaturg, Kunstmaler ... werden, um es dann selbst besser zu tun.

Wird von den Nutzern dieses Arguments für besonders clever vorgebrachte Kritik gehalten. Ist es aber nicht.
Stimmt! :)

Das gute, alte "machs doch besser!" Argument. Wie heißt es noch: Man muss kein Meisterkoch sein um zu sagen, dass die Suppe versalzen ist. Außer anscheinend wenn es um Spiele geht.
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PanzerGrenadiere
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von PanzerGrenadiere »

Nimi hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben: soll sie noch eine kickstarter kampagne machen und mit dem geld ein spiel entwickeln in dem sie uns zeigt, wie ein weiblicher charackter aussehen soll und dann kritisieren wir das ding so wie sie es macht. aber es geht nicht darum etwas zu machen, sondern darüber zu lamentieren, dass etwas getan werden muss.
@ Nimi:

Der Punkt fehlt übrigens noch in Deiner Dreiecksgrafik zum Kritik-Diskurs. Nicht auf die Argumente des Kritikers eingehen, sondern verlangen, dieser solle doch selber Regisseur, Autor, Dramaturg, Kunstmaler ... werden, um es dann selbst besser zu tun.

Wird von den Nutzern dieses Arguments für besonders clever vorgebrachte Kritik gehalten. Ist es aber nicht.
Stimmt! :)

Das gute, alte "machs doch besser!" Argument. Wie heißt es noch: Man muss kein Meisterkoch sein um zu sagen, dass die Suppe versalzen ist. Außer anscheinend wenn es um Spiele geht.
nur mit dem unterschied, dass nach ihr nicht nur die suppe versalzen, sondern die ganze karte mies ist.
stackenblochen
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von stackenblochen »

OpiDeluxe hat geschrieben: Bild.
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Wigggenz
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Re: Tropes vs. Women: Ms. Male

Beitrag von Wigggenz »

Ich lese mir das hier gar nicht durch, ist eh das übliche.

Wer nicht mit Sarkeesian übereinstimmt, ist hier der übliche Stammtisch-Proll, der seine männliche Herrschaftsdomäne in Gefahr sieht.

Sarkeesian hat sich oft genug als mindestens so oberflächlich wie der von ihr beschworene nach nichts als Titten lechzende Mann erwiesen, was Medienanalyse angeht.

Wenn ich nur stur genug mit der Prämisse "Es ist so." einen Sachverhalt "analysiere", finde ich immer etwas, was ich mit dem richtigen Biegen und Drehen als Indiz dafür hinstellen kann. Genau wie Korrektoren mit schlechter Laune immer genug finden werden, um eine Klausur durchrasseln zu lassen, genau wie Tester mit schlechter Laune immer genug Kritikpunkte finden werden, um ein Spiel abzustrafen ;) Wenn man dann auch noch mit seiner Position einen populären Standpunkt einnimmt, fällt es den Leuten noch nicht einmal auf, wie sehr an den Haaren herbeigezogen etwas ist.