Wildtec hat geschrieben:Raksoris hat geschrieben:
Ihre Kritik an Spielen aus der 80-89er Generation ist komplett unnötig , da die target audience der damaligen Zeit eben Jungs und Männer waren.
Und das hat sich auch heutzutage nicht viel verändert.
Ist das so? Nun bin ich ja relativ jung aber anhand meines Freundeskreises oder meiner Familie kann ich beobachten, dass es immer mehr Gamerinnen werden.
Laut Wiki sind 37% aller Gamer Frauen. Tendenz steigend. Kommt natürlich auch drauf an, ab wann man jemanden als Spieler betrachtet. (Stichwort Facebook-Games) Das nur ma so am Rande.
Die Argumentationen von der Dame aus dem Video finde ich trotzdem leicht fragwürdig und sie lenkt das ganze Thema in die falsche Richtung. Könnte ja auch mal gute Vorschläge machen und nicht nur auf das "Problem" zeigen.
Könntest du den Wikiartikel hier posten? Wäre nett.
Das Problem mit dem Begriff "Gamer" ist der, dass Statistiken herausgegeben werden bei denen Leute unter den Begriff fallen die nur Angry Birds auf ihrem Smartphone spielen.
Selbst Social games wie Farmville zählen zu Videospielen und werden von einer absoluten weiblichen Mehrheit gespielt.
Als Gegenbeispiel kann ich meine Schwester nennen. Die hat sich MW 3 und BO 2 für die Ps3 gekauft und spielt in einem Clan. Sie spielt es täglich und ist meistens die einzige Frau in einer Partie.
Gleiches ist im Freundeskreis: Männer spielen GTA, PES Street Fighter während Freundinnen auf Facebook ihre Farmen pflegen oder irgendeiner Spieleapp nachgehen.
Aber am Ende tauchen Freund und Freundin als Gamer in der Kategorie auf.
(
http://gigaom.com/2010/02/17/average-so ... old-woman/)
Und auch ihre Beispiele sind wieder Griffe ins Klo.
Ich meine The Wonderful 101 zu kritisieren kann nur den Schluß zulassen, dass sie es nicht gespielt haben lann.
Denn TW101 ist eine Parodie. Das ganze Spiel nimmt sich nicht Ernst, die Charaktere sind überzeichnete Karikaturen von Superhelden und was macht Anita?`
Pickt sich einen heraus der irgendwie in ihre Argumentation passen würde und kritisiert ihn.
Auch entbehrt der Abschnitt mit Mass Effect jeglicher Logik.
Wieder einmal spielt die absolute Mehrheit der Spieler (3/4) den männlichen Sheppard.
In dem Fall ist der StandartSheppard nicht nur eine Videospielfigur sondern das Gesicht eines Männermodels.
Wieso in Gottes Namen sollte irgendeine Firma die ihre Sinne beisammen hat, Werbung für den weniger gespielten Charakter machen?
Und das mit Wendy O. Koopa.
Eingeführt bereits 1988 , in den Jahren wo die Welt noch ziemlich einfach war.
Zielgruppe waren definitiv Jungs/Männer und ein paar Dutzend Pixel haben einen ganzen Charakter erschaffen. Wie sollte man also in einer Zeit wo eine Faust aus 4 Pixeln bestand , dem Spieler klar machen das eine weibliche Figur vor ihm stand?
Und was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die Behauptung , dass Wendy im Gegensatz zu den anderen Ausgeburten Bowsers "nur ihre Weiblichkeit" ausstrahlt.
Ich meine seht sie euch an:
Das erinnert mich stark an die durschnittliche "black sassy women" die mit ihrem Finger wedelt und "uhuuuuu" sagt.
Und bevor jetzt jemand kommt und sagt: "Ja aber Raksoris ist das nicht typisch weiblich?"
Und hier an der Stelle wissen wir alle was passiert wäre, wenn man eine Wendy Koopa mit verrückten Attributen ausgestattet hätte z.b mit dem verrückten Aussehen von Lemmy Koopa.
Anita hätte sie trotzdem ins Video geholt und mit den Worten kritisiert: "Wieso ist der einzige weibliche Koopa verrückt?"