Das nicht mehr so einfach. State of the Art Produktionen kosten zu viel Geld, als dass man das als Hobby betreiben könnte.
Professionell genug ist man bei Capcom aber anscheinend auch nicht, um aus 6 Millionen Verkkäufen von RE6 noch Gewinn machen zu können.
Nische lautet das Zauberwort. Wenn man eine potentielle Zielgruppe als niederiger einstuft, dann reduziert man eben das Budget. Ansonsten wären Titel wie Dark Souls oder Asura's Wrath oder quasi alles von Atlus wohl kaum profitabel.
Aber nein, Capcom schei*t ja auch die eigentliche Zielgruppe und will unbedingt die CoD-Crowd. Haben dabei leider übersehen, dass es CoD schon gibt.
Dieser dämliche Gigantomismus ist vollkommen hausgemacht, da habe ich 0 Mitleid. Von mir aus kann Resi verrecken.
Das ist aber gerade ein riesen Problem bei den großen Japanischen Publishern. Alle wollen soviel verkaufen wie die großen westlichen serien und nähern sich deshalb diesen an. Klüber wäre man sucht sich seine eigene Nische und entwickelt dann auf dieser hochwertige Spiele die sich verkaufen.
Capcom und square/enix sind da die krassesten Fälle, da wird ja bei fast allen spielen versucht diese zu vereinfachen. Sega bewegt sich bei manchen games auch schon in die Richtung
Ich hab noch nie verstanden, warum so viele den 4. Teil als den besten empfinden. Der Teil war mindestens ebenso ein Bruch zu den Vorgängern, wie der 5. oder 6. zum 4.
Das beste Resi ist für mich immer noch das Remake, gefolgt vom 2.Die Atmosphäre war einfach genial. Da kommt für mich kein anderer Teil heran.
Machine Head hat geschrieben:Ich hab noch nie verstanden, warum so viele den 4. Teil als den besten empfinden. Der Teil war mindestens ebenso ein Bruch zu den Vorgängern, wie der 5. oder 6. zum 4.
Das beste Resi ist für mich immer noch das Remake, gefolgt vom 2.Die Atmosphäre war einfach genial. Da kommt für mich kein anderer Teil heran.
Sehe ich auch so, war damals von re4 extrem enttäuscht.
Naja der Anfang war noch ganz ok, aber für mich ging die serie mit re4 berg ab.
Da frage ich mich warum die hakelige,bockige Steuerung niemanden aufgefallen ist?Aus dem gleichen Grund fand ich Teil 5 genauso schlecht...nur das da die Settings nach dem zweiten Gebiet einfach nur noch schlechter waren.
Ich mag Resident Evil,ich mag Actionspiele,aber RE4 fühlte sich spielerisch an wie ein großer Rückschritt...auch zum GC-Release.
Aber was will man erwarten wenn das REmake auf einer Konsole mit kleinen Verkaufszahlen veröffentlicht wird die zudem noch eine andere Zielgruppe hat...bei den Leuten kann etwas nicht stimmen...
Mit Resident Evil 4 ist die Serie sicher down gegangen aber dennoch wird es noch als sehr guter Teil empfunden, weil damit die Serie den Sprung in eine modernere Kamera endlich geschafft hat. Die Steuerung der Serie war von Anfang an ein Kritikpunkt, Teil 4 hat die aber sehr gut gemeistert. Dazu kam die ganze Stimmung, die tatsächlich extrem viel Atmosphäre hatte und immer noch sehr düster wirkte. Wäre hingegen gleich der fünfte rausgekommen, wäre wohl die Serie sofort gestorben. Dabei ist sogar der fünfte gar nicht so schlecht, er hatte einiges aber leider ungenutztes Potential.
Japanische Publisher haben allgemein ein ziemliches Problem, vor allem Capcom. Man hat die absurdesten Verkaufsvorstellungen, pfeift nur allzugern auf Werktreue und selbst die gesteigerten Verkaufszahlen machen aus einem unerfindlichen Grund nicht zufrieden. Darüber hinaus schlägt man sichere Einnahmequellen aus (Mega Man, Dragon's Crown, Darkstalkers) und gängelt die Kunden, die sich dann mehr und mehr von der Firma entfremdet fühlen und dementsprechend entfernen. Und was die kleineren Unternehmen angeht, versagt bei der Lokalisierung ebenso wie bei der Unterstützung des westlichen Marktes an sich.
Die antwort ist simpel. Capcom versucht nicht zielgruppe xy gerecht zu werden sonder will zielgruppe alle fuer das ganz grosse geld weip ihnen einfach geld verdienen zu wenog ist.
Manchmal ist es eben besser man findet seine Nische und bedient diese auch statt sich auf den Massenmarkt zu stürzen und komplett zwischen die Stühle zu setzen und es gefällt dann gar keinem mehr.
Bei einem Horrorspiel will man Angst haben, sich gruseln, in eine besondere Atmosphäre abtauchen. Wenn man dann aber im Sekundentakt die Gegner abknallt, dann funktioniert das ganze Konzept nicht mehr. Zu viel Action ist immer der Tod eines Horrorspieles. In gewissem Maße geht das, aber wenn es zu viel wird, dann ist der Grusel und die Atmosphäre bei Null.
Und wer Actionballereien will, der holt sich eh dann ein Call of Duty, solche Spieler interessiert Resi gar nicht.
Was haben die denn bitte von dem Remake erwartet? Sie haben es auf GAME CUBE gebracht!!!
Die Kleintel die sich Nintendo Konsolen kauft, ist traditionell eher jung und somit ist es doch ganz klar, dass ein Resident Evil nicht in den Fokus dieser Zielgrupe fällt. Hätten sie es mal lieber für die PS2 gebracht, dann hätte es sich auch besser verkauft.
Haha als wäre Resi je ein Horrorspiel gewesen, es war weder gruslig noch beänstigend... Es war halt einfach nur Surivel, mehr (für mich) nicht. Die ersten Silent Hill Teile, Project Zero, oder auch Amnesia 1 waren gruselig und angst einflössend, aber sicher nicht Resi... und ja ich habe alle Resi Teile gespielt... (bis auf die Shooter für die PSX)
RE 4 fand ich Klasse, es hätte sogar das beste werden können, wäre der dritte Akt nicht so...naja unpassend gewesen. Bis dahin fand ich es nämlich perfekt^^ etwas moderner durch den Actionanteil, aber doch noch atmosphärisch genug um sich schön einzufinden.
Zu der Erklärung: die ergibt irgendwo vorne und hinten keinen Sinn, weil die Zahlen einfach eine andere Sprache sprechen. Ich denke die Wahrheit über Resi's Wandel findet sich einfach in dem Wort 'Gewinnmaximierung'. Man wollte einfach mehr Leute ansprechen um mehr Geld daran zu verdienen, ist aber über das Ziel hinausgeschossen.
Für mich war Teil 5 echt grausam, allein der Coop hat es ansatzweise gerettet. Wenn ich heut aber an die Story zurückdenke, Weskers Ende und Co...da wird mir schlecht...
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Dass das aber Blödsinn ist, beweist die Indie-Szene. Es gibt genug Menschen, die auch bereit sind schlechtere Grafik in Kauf zu nehmen. Und das sogar eine ganze Menge. Man muss es ja nicht immer wiederholen, aber Minecraft hat sich trotz mieser Grafik und mittelmäßiger Technik verkauft.
Mojang hat aber meines Wissens nach auch klein angefangen, bessere Technik wäre wahrscheinlich schlichtweg nicht möglich gewesen, einfach weil die Ressourcen gefehlt hätten. Und das Minecraft in diesem Zusammenhang immer genannt wird ist auch klar, oder kennst du sonst ein Indie-Spiel dass einen ähnlichen Erfolg vorweisen kann?
Sonst hast du natürlich recht. Allerdings sehe ich der schon das Problem der großen Studios/Publishern. Wie ein Spiel bei den Leuten ankommt ist oft schwer vorrauszusehen. Da werden halt schon mal die "Rahmenbedingungen" abgesteckt um ein Mindestmaß an verkauften Einheiten zu gwährleisten.(Und dazu gehört nun mal auch ein gewisses Grafik-Niveau). Was im Extremfall dabei herauskommt kann man an RE 6 sehen. Noch mehr kann man ein Spiel nicht mehr zurechtstutzen um dem Massenmarkt gerecht zu werden. Traurig das ganze.