Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlicht nächstes Video

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De_Montferrat
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von De_Montferrat »

Pilskin hat geschrieben: Und wen ihr glaubt das die Entwickler in massen feedbacks liest dan lebt ihr in einer Traum Welt. Die schauen sich Verkaufszahlen an. Mittlerweile lese ich in jeden Gamer Forum wie schei**e Call of Duty geworden ist und wie kacke EA (siehe SimCity) ist. Trotzdem verkauft es sich wie warme Semmeln.
Und wieso weil ein großteil der Spieler einfach nur zocken wollen. Die gehen nicht auf Foren und Diskutieren usw. Das macht nur ein kleiner Teil (was aber sehr groß vorkommt).
Wen ihr wirklich was ändern wollt dan geht in die Stadt und kauft Games die euren Geschmack entsprechen. Und wen da nichts ist Pech gehabt. Ein Großteil der Kunden ist zufrieden mit der Auswahl. Und das Geld fließt. Wie auch schon erwähnt es gab und kommen immer Spiele mit weiblichen Hauptchars. Unterstützt diese Spiele und wen es wirklich einen Großteil der Menschen gefällt und nicht nur euch wird es Fortsetzungen geben. Aber viele Spenden das Geld lieber der Dame im Video. Ich frag mich was die bis jetzt sinnvolles damit gemacht hat.
Du hast ja nicht Unrecht, wenn du sagst, die meisten Konsumenten sind scheinbar mit dem Angebot zufrieden. Da gibt es aber verschiedene Gründe, warum das so ist. Zum einen interessiert es den Gelegenheitsspieler, der nur mal kurz etwas zum Zocken und zur Ablenkung von seinem Alltag sucht, nicht, was er da in hundertfacher Ausführung als Shooter o. ä. präsentiert bekommt. Er kauft, was er gewohnt ist und fertig. Er informiert sich nicht, was es an neuen, verschiedenen Spielen gibt. Da er nicht viel spielt, hat er auch nicht das Verlangen nach Abwechslung. Zumindest nicht dieses Große, das vielleicht Spieler haben, die alles mögliche konsumieren.

Man kann der breiten Masse nunmal über einen längeren Zeitraum dasselbe vorsetzen, bis auch das zu langweilig wird und die Herde zur nächsten saftigen Weide weiterzieht, sprich: bis die Hersteller die nächste Kuh mit einem prallen Euter durch das Dorf jagen können. Das ist der Grund, weshalb die Masse der Konsumenten zufrieden ist.

Ich stimme SethSteiner zu, wenn er sagt, dass ein weiblicher Hauptcharakter nicht ausschließlich als negativer Faktor für die Wirtschaftlichkeit eines Spiels angesehen werden kann. Da Tomb Raider ja als Beispiel genannt wird: Ich habe mir das Spiel noch nicht geholt. Aber nicht, weil Lara Croft eine Frau ist. Sondern weil mir das Drumherum einfach nicht auf Anhieb zusagt (z. B. QTEs, Laras Rambo-Manier). Das hat also defintitiv nichts mit Frauen zu tun. Und ich denke, dass das auf die meisten Spieler übertragbar ist. Ist natürlich nur eine Annahme meinerseits. Ich identifiziere mich doch nicht mit Kratos, Dante (ob nun DmC oder Dantes Inferno) oder anderen fiktiven Figuren. Ich spiele ein Spiel, das mich unterhalten soll. Eine interessante Geschichte bieten, interessante Spielmechaniken. Aber doch nicht einfach nur einen muskelbepackten Mann. Ich fand z. B. Heavenly Sword sehr gut. Nicht weil Nariko eine Frau war. Ich hätte es auch nicht noch besser gefunden, wenn Nariko ein Mann gewesen wäre. Nariko war Nariko. Fertig. Im Spiel selber wurde natürlich ihr Geschlecht (in Form der Prophezeihung und der Akzeptanz ihres Clans) thematisiert. Aber auch das hat zur Geschichte beigetragen.
Pilskin
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Pilskin »

SethSteiner hat geschrieben:@brent
Bitte? Wo habe ich als Quelle ein Video im Internet geposted oder mich auf Sarkeesians Video bezogen? Was fantasierst du dir denn noch so alles herbei, nach dem was du mir schon in den Mund gelegt hast?

@Pilskin
Zum Teufel noch mal, argumentiere! Strohmänner werden dir nicht helfen. Habe ich gesagt, dass ich eine Verschwörung glaube? Nein, habe ich nicht. Ich habe genau das Gegenteil geschrieben aber hey, vielleicht ist ja heute "Füllt Seth Posts mit euren eigenen Worten"-Tag. Keine Sau hier hat geschrieben, dass alle Entwickler Feedbacks lesen würden, zur Hölle noch mal Entwickler haben sowieso keine Ahnung vom Markt, die werden nicht für Analysen bezahlt, sondern fürs texturieren, mappen und anderes (selbstverständlich allgemein gesprochen, es gibt kleine und große Firmen). Ich rede vom Markt und seinen Mechanismen und nirgendwo steht, dass der Markt gleichgeschaltet wäre. Habe ich das irgendwo geschrieben? Dass Geld keine Rolle spielt? Das Firmen nicht auf Geld schauen? Das Firmen nicht einfach nur sich Wiederholen würden? Nein, ich schrieb dass Geld ein wichtiger Faktor ist, ich schrieb sogar, dass Firmen durchaus Fortsetzungen machen können und dabei eben einfach die Dinge wiederholen, weil sie denken dass es funktioniert.
Seit wann ist Sim City und Call of Duty eigentlich ein Großteil der Gamer? Ich wiederhole mich gern, die Welt ist im Internet. Sie liest die Foren, sie tauscht sich aus und von hunderten Millionen Gamern, kaufen am Ende ein paar Millionen tatsächlich Call of Duty und Sim City. Wahnsinn und das ist der Großteil? 10% ist ein Großteil? Es ist ein großer Teil ja aber nicht der Großteil. Es geht sogar noch weiter! Es gibt nämlich viele Aspekte, warum jemand etwas kauft. Das habe ich vorhin schon ausgeführt, Geld hat keinen Mund, es redet nicht, es fließt einfach nur. Keine Firma der Welt hat eine gottverdammte Ahnung davon, wofür du dein Scheißgeld ausgegeben hast, wenn du nicht dein Maul aufmachst und es ihnen sagst. Wenn ich ein Spiel mit einem weiblichen Hauptcharakter kaufe, bedeutet das gar nichts, weil ein Spiel genauso vielfältig ist wie die Gründe es zu spielen.

Natürlich wollen ALLE einfach nur spielen aber zocken und zocken sind eben nicht dasselbe. Wenn jemand Sim City gekauft hat, weil er Sim City erwartete, dann ist das nicht dasselbe wie jemand der Sim City kaufte, weil er die kleineren Karten und den "Koop" für so eine tolle Idee fällt. Spielt das oberflächlich gesehen eine Rolle für die Firma? Natürlich nicht! Dummerweise bedeutet ein Erfolg nicht auch einen zweiten Erfolg, weshalb man sich vielleicht doch ein bisschen intensiver mit den Motiven beschäftigen sollte.
Als Beispiel erwähne ich noch ein Mal das Fernsehen und Gottschalk Live. Eine erste Quote ist bedeutungslos, das Stimmungsbarometer ist sehr viel entscheidender.

@Stormrider
Du kannst mir sagen, dass ich ein Thema zu ernst nehme, wenn ich mit einer Kalaschnikov Entwickler töte, deren Erzeugnisse mit nicht gefallen. Vorher ist das eine stinknormale Meinungsäußerung, wie sie üblich ist. Menschen können damit sogar ihr Geld verdienen.

So jetzt gehen wir mal zusammen durch:

1)
Zum Teufel noch mal, argumentiere! Strohmänner werden dir nicht helfen. Habe ich gesagt, dass ich eine Verschwörung glaube?

Nein hast du nicht. Hat irgendjemand behauptet das du in eine Verschwörung glaubst ? Nein auch nicht.
Hier nochmal meine frage:
Warum sag mir bitte warum sollten die Entwickler Lügen. Ich sehe absolut keinen Grund. Nenne mir bitte einen Grund. Glaubst du es ist eine Verschwörung um die Frauen zu unterdrücken ?

was ich will ist ein Grund warum die Entwickler lügen sollten wen Sie behaupten das sich Spiele mit Weiblichem Hauptchar schlechter Verkaufen. Du jedenfalls glaubst das nicht da du die Ergebnisse bei Google anzweifelst. Ist ja auch berechtigt. Deshalb frage ich wieso du das anzweifelst(So funktioniert Diskussion) aber du flippst aus.
Das es eine Verschwörung gibt ist natürlich Unsinn. Deshalb habe ich dich GEFRAGT (nicht behauptet)
das du an eine Verschwörung glaubst. Weil ich nicht verstehen kann warum du den Entwickler nicht glaubst.

2)
"dass alle Entwickler Feedbacks lesen würden, zur Hölle noch mal Entwickler haben sowieso keine Ahnung vom Markt, die werden nicht für Analysen bezahlt, sondern fürs texturieren, mappen und anderes "

Tut mir leid aber ich behaupte mal das grade die Entwickler die meisten Feedbacks lesen. Immerhin sie die meisten Entwickler selber Spieler die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Entwickler würden auch viele dinge ganz anders machen als das was zum Schluss rauskommt.
Werden aber durch den Publisher, Marktingabteilung wie auch immer dran gehindert weil die es sind die,die Finanzen kontrollieren und Wissen was der Markt will und auch kauft. Hier zählt die Masse nicht die Leidenschaft. Und diese Leute haben meistens keine Ahnung von Spielen. Dafür aber ein sehr gute Ausbildung in Marktwirschaft. Und glaub mir mal die wissen oft was der Masse besser gefällt und was nicht. Jedenfalls besser als du sag ich jetzt einfach mal.

2)
Ich rede vom Markt und seinen Mechanismen und nirgendwo steht, dass der Markt gleichgeschaltet wäre. Habe ich das irgendwo geschrieben? Dass Geld keine Rolle spielt? Das Firmen nicht auf Geld schauen? Das Firmen nicht einfach nur sich Wiederholen würden? Nein, ich schrieb dass Geld ein wichtiger Faktor ist, ich schrieb sogar, dass Firmen durchaus Fortsetzungen machen können und dabei eben einfach die Dinge wiederholen, weil sie denken dass es funktioniert.

Und es funktionier auch. Wen sich mehr Geld mit Spielen einnähmen lässt wo es ein Männlichen Hauptchar gibt dan ist es so. Und ich hab auch geschrieben das es immer versuche gibt und gab Spiele mit Weiblichen Haupt Char zu verkaufen. Die Realität ist. Das die Spiele sich einfach schlechter verkaufen lassen. Das führt zurück zu meiner Frage warum du glaubst das die Lügen (Diskussion verstehste) . Warum sollten die nicht mehr Geldverdienen ?? Wen es sich tatsächlich gut verkauft ?


3)
Seit wann ist Sim City und Call of Duty eigentlich ein Großteil der Gamer? Ich wiederhole mich gern, die Welt ist im Internet. Sie liest die Foren, sie tauscht sich aus und von hunderten Millionen Gamern, kaufen am Ende ein paar Millionen tatsächlich Call of Duty und Sim City. Wahnsinn und das ist der Großteil? 10% ist ein Großteil? Es ist ein großer Teil ja aber nicht der Großteil.

Hier behaupte ich jetzt mal einfach ganz dreist das du nicht genug Erfahrung mit Videospielen hast.
Call of Duty und SimCity SIND ein Großteil der Verkäufe. Schau Bitte mal die Zahlen an SimCity ist platz eins in den Verkäufen schon seit Wochen. http://www.gamestar.de/charts/
Und das Call of Duty viele Rekorde in den Verkäufen gebrochen muss ich nicht sagen. Nihct umsonst kommt jedes Jahr ein neuer Teil raus.
https://www.google.de/search?source=ig& ... 27&bih=840


3)
Es geht sogar noch weiter! Es gibt nämlich viele Aspekte, warum jemand etwas kauft. Das habe ich vorhin schon ausgeführt, Geld hat keinen Mund, es redet nicht, es fließt einfach nur. Keine Firma der Welt hat eine gottverdammte Ahnung davon, wofür du dein Scheißgeld ausgegeben hast, wenn du nicht dein Maul aufmachst und es ihnen sagst.

Und jetzt verrate ich mal ein Geheimnis aber pssst nicht weiter erzählen. Die meisten Käufer von Spielen sind männliche weiße zwichen 15-30 Jahren. Da lässt sich das meiste Geld verdienen. Und die sind jedenfalls so zufrieden mit dem Produkt.
Wie gesagt in der Industrie sprechen Fakten zahlen und vor allem GELD eine rolle. Das Gejammer bringt nichts. Wen es einem nicht gefällt kauft es nicht und dan werden die es merken. Un es ändert sich was. Warum sollen die was ändern wen wenige jammer aber viel kaufen. Zurück zu Angebot und Nachfrage.

4)
Wenn ich ein Spiel mit einem weiblichen Hauptcharakter kaufe, bedeutet das gar nichts, weil ein Spiel genauso vielfältig ist wie die Gründe es zu spielen.

Warum regt ihr euch dan auf das es um Frauen geht. Regt euch auf das die Spiele Scheisse sind.

5)
Natürlich wollen ALLE einfach nur spielen aber zocken und zocken sind eben nicht dasselbe. Wenn jemand Sim City gekauft hat, weil er Sim City erwartete, dann ist das nicht dasselbe wie jemand der Sim City kaufte, weil er die kleineren Karten und den "Koop" für so eine tolle Idee fällt. Spielt das oberflächlich gesehen eine Rolle für die Firma? Natürlich nicht! Dummerweise bedeutet ein Erfolg nicht auch einen zweiten Erfolg, weshalb man sich vielleicht doch ein bisschen intensiver mit den Motiven beschäftigen sollte.
Als Beispiel erwähne ich noch ein Mal das Fernsehen und Gottschalk Live. Eine erste Quote ist bedeutungslos, das Stimmungsbarometer ist sehr viel entscheidender.

tja hart ist die Welt. Ich hätte auch nichts lieber als ein anderes anderes SimCity. Aber die Zahlen sprechen für sich. EA bekommt sein Geld ob das jetzt vom Hardcore Zocker oder vom Causal Gamer kommt ist den latte. Fakt ist auch das es mehr Causal Gamer gibt als Hardcore Gamer. Wen EA ein Neues SimCity macht denken die sich eher ok beim letzten mal gabs vielleicht gejammer aber Verkauft hat sich das sehr gut und es wird sich nihct groß ändern. Erst wen dieser Teil floppt macht man sich Gedanken. Siehe Resi 5. Es gab auch genug gejammer aber der verkauf lief gut. Also hat 6 auch mehr auf Action gesetzt. Da haben die aber gemerkt das es floppt. Also schnell Resi Revlation vom DS auf dem PC bringen weil es angeblich das ist was die masse möchte.
Wen sich etwas ändern soll spiel boykottieren. Den diese stimme hören die.
Und komm mir nicht mit Fernsehn und Gottschalk aber wen die Quote sinkt bekommt der Sender kein Geld und stimmungs Barometer hin oder her der ist raus. Der Sender muss Geld Verdienen.

6)
Zum Teufel noch mal, argumentiere!

wer hier wohl nicht Diskutieren und argumentieren kann ist ja wohl klar.
Zuletzt geändert von Pilskin am 30.05.2013 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
Pilskin
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Pilskin »

SethSteiner hat geschrieben:Natürlich kann man Filme mit Videospielen vergleichen, das kann man immer wenn es Gemeinsamkeiten gibt. Was haben da die Zahlen mit zutun? Mal abgesehen davon, dass du nicht mal präzisierst, was für Zahlen du überhaupt meinst, sind beide Medien visuell, beide können und erzählen Geschichten, ja in beiden werden sogar unter Umständen schauspielerische Fähigkeiten verlangt. Sogar finanziell kann man beides vergleichen, wie soll das nicht gehen? Ich nehm die Verkäufe von BluRays und dann die Verkäufe von Videospielen, tadaaa ein Vergleich.

@Stormrider
Keine Sorge, ich bin mit den Menschenrechten verheiratet, nicht mit den Taliban.

boah du machst mich fertig.
Das man Filme mit Videospielen nicht vergleichen kann ist sowas von klar.
Filme haben eine ganz andere Rolle in der Gesellschaft. Mit zahlen sind viele verschiedene Faktoren gemeint.
Kosten für den eintritt, Kosten für den Film, Ziehlgruppen usw das Filme eine ganz andere Zielgruppe als Videospiele haben ist bekannt.

tut mir leid du hast keine Ahnug von wirtschaft. Das kann man deutlich lesen.
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Temeter 
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Temeter  »

Das ganze erinnert mich an die Geschichten hinter den ersten Filmen mit Schwarzen in Hauptrollen. Die Produzenten haben damals ihrem Publikum einfach nicht zugetraut, schwarze Schauspieler als zentrale Charachtere zu akzeptieren. Die Realität und der Erfolg dieser Filme haben diese Erwartungen dann Lügen gestraft.

Heute wollen Publisher aus Angst vor Ablehnung der Spielerschaft keine Frauen zentral in ihren Spielen unterbringen. Und ich denke man unterschätzt seine Kunden abermals, schließlich gibt es genug erfolgreiche Spiele, in denen Frauen eine zentrale Rolle einnehmen. Tomb Raider ist da ein gutes Spiel, außerdem gibt es in MMORPGs ebenfalls keinen Mangel an weiblichen Charachteren.
Bioshock Infinite zum Beispiel hat die Heuchelei dahinter gut aufgezeigt: Elizabeth hat es nicht mal auf die Vorderseite des Covers geschafft, dabei ist ihr Schicksal ein zentraler Teil des Spiels. Ganz am Ende wird sogar klar, dass nicht mal Elizabeth diejenige ist, die gerettet werden muss. Und dennoch hat das Spiel - und vor allem sein Ende - großen Anklang und hohe Verkaufszahlen gefunden.

Sarkeesians Video scheint leider in diesen Pseudo-Feminismus abzudriften, in dem in erster Linie die Darstellung von Frauen in "schlechten" Situationen selbst das Problem ist. Als ob Frauen sich nun endlich ihren Platz erkämpfen müssten, der ihnen in der Welt - und in Spielen - zusteht. Das ganze ist ein Teil einer Schlammschlacht, bei der jede Seite versucht, der Gegenseite so viele Beleidigungen und Unterstellungen wie möglich an den Kopf zu werfen. Jedes ihrer Argumente wird schön mit Bösartig oder Missbrauch untermalt, die Spiele sind nur Teil einer bösartigen Manipulationskampagne.
Sie wirft sogar das erste God of War, seine Nachfolger und Max Payne in einen Topf. Max Payne thematisiert aber die Schwäche und Machtlosigkeit von Payne als zentrales Element, God of War 1 folgt dagegen dem Verlauf einer klassischen Tragödie.
Pilskin
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Pilskin »

Tomb Raider war laut Hersteller Flopp.
http://www.gamestar.de/spiele/tomb-raid ... 10734.html
woran das liegt kann ich nicht sagen. Aber ein erfolg war es nicht für die Macher.

ich frage mich immer noch was das ziel der Kickstarterprojektes der Dame im Video ist. Bei Kickstarter geht es doch immer um konkrete summen und Projekte. Wen Sie keines nennt würde ich aufpassen das Sie sich nicht einfach bereichert. Ich glaube nicht das so ein Video unsummen an Geld verschlingt.


Mal abgesehen davon auf der Welt und in Deutschland gibt es so viele wichtigere und schlimmere dinge die mal überdacht werden sollten. Aber man nimmt sich ja die zeit wen man sein eigenen vorteil ausnutzen will.
Zuletzt geändert von Pilskin am 30.05.2013 15:32, insgesamt 2-mal geändert.
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brent
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von brent »

Wusste gar nicht, dass neuerdings ein Menschenrecht auf Wunschdarstellung einzelner und Nischengruppen in Videospielen existiert.
Gast
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Gast »

Hm. Diese Episode war mMn bei weitem nicht mehr so distanziert wie die erste. Schade. Die gefiel mir nämlich noch wesentlich besser. Nun sehe ich immer nur eine verzweifelte Feministin.
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Stummelschnorrer
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten:

Beitrag von Stummelschnorrer »

Das Thema ist durch. In Videospielen gibt es einfach keine Lobby für Frauen.

Und jedem Unternehmen, dass Gewinn anstrebt, werden die Leiden der Sarkeesian herzlich egal sein.

Und im Endeffekt werden auch die Storywriter/Entwickler nichts ändern, weil der Publisher die Marschrute wählt. Was meint ihr warum die nette Dame nur indie Spiele aufzählt in den Frauen gut wegkommen?
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SethSteiner
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von SethSteiner »

Pilskin hat geschrieben:was ich will ist ein Grund warum die Entwickler lügen sollten wen Sie behaupten das sich Spiele mit Weiblichem Hauptchar schlechter Verkaufen. Du jedenfalls glaubst das nicht da du die Ergebnisse bei Google anzweifelst. Ist ja auch berechtigt. Deshalb frage ich wieso du das anzweifelst(So funktioniert Diskussion) aber du flippst aus.
Das es eine Verschwörung gibt ist natürlich Unsinn. Deshalb habe ich dich GEFRAGT (nicht behauptet)
das du an eine Verschwörung glaubst. Weil ich nicht verstehen kann warum du den Entwickler nicht glaubst.
Hast du nie gelernt wie man argumentiert? "XY behauptet dies und jenes" ist kein Argument. Deine Frage ist Unsinn, da sie bereits in vorangegangenen Posts beantwortet wurde und auch nicht zur Debatte steht. Ich trenne zwischen Glauben und Wissen, ich vermische das nicht.
2)Tut mir leid aber ich behaupte mal das grade die Entwickler die meisten Feedbacks lesen. Immerhin sie die meisten Entwickler selber Spieler die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Entwickler würden auch viele dinge ganz anders machen als das was zum Schluss rauskommt.
Werden aber durch den Publisher, Marktingabteilung wie auch immer dran gehindert weil die es sind die,die Finanzen kontrollieren und Wissen was der Markt will und auch kauft. Hier zählt die Masse nicht die Leidenschaft. Und diese Leute haben meistens keine Ahnung von Spielen. Dafür aber ein sehr gute Ausbildung in Marktwirschaft. Und glaub mir mal die wissen oft was der Masse besser gefällt und was nicht. Jedenfalls besser als du sag ich jetzt einfach mal.
Ich habe keine Ahnung wieviel Feedback Entwickler lesen. Ich habe auch keine Ahnung, wieviel Macht sie haben. Das spielt auch überhaupt keine Rolle. Feedback an sich ist in der Marktwirtschaft ein Faktor. Ich habe weder mehr, noch weniger gesagt als das. In Anbetracht von Amiga, Commodore, Sega und THQ, so wie vielen weiteren Insolvenzen und Zusammenbrüchen wage ich auch die marktwirtschaftlichen Kompetenzen in Führungsetagen in Zweifel zu ziehen.
2)Und es funktionier auch. Wen sich mehr Geld mit Spielen einnähmen lässt wo es ein Männlichen Hauptchar gibt dan ist es so. Und ich hab auch geschrieben das es immer versuche gibt und gab Spiele mit Weiblichen Haupt Char zu verkaufen. Die Realität ist. Das die Spiele sich einfach schlechter verkaufen lassen. Das führt zurück zu meiner Frage warum du glaubst das die Lügen (Diskussion verstehste) . Warum sollten die nicht mehr Geldverdienen ?? Wen es sich tatsächlich gut verkauft ?
Korrelation/=Kausalität
3)Hier behaupte ich jetzt mal einfach ganz dreist das du nicht genug Erfahrung mit Videospielen hast. Call of Duty und SimCity SIND ein Großteil der Verkäufe. Schau Bitte mal die Zahlen an SimCity ist platz eins in den Verkäufen schon seit Wochen.
Ich weiß nicht ob du den Punkt überlesen hast in der ich von der Zahl der Gamer schrieb, die sich im Bereich von sehr vielen Millionen bewegen, ein vielfaches mehr von dem, was Call of Duty und Sim City absetzen. Und ich sage es ist durchaus ein großer Teil, nur ist es nicht der Großteil.
3)Und jetzt verrate ich mal ein Geheimnis aber pssst nicht weiter erzählen. Die meisten Käufer von Spielen sind männliche weiße zwichen 15-30 Jahren. Da lässt sich das meiste Geld verdienen. Und die sind jedenfalls so zufrieden mit dem Produkt.
Wie gesagt in der Industrie sprechen Fakten zahlen und vor allem GELD eine rolle. Das Gejammer bringt nichts. Wen es einem nicht gefällt kauft es nicht und dan werden die es merken. Un es ändert sich was. Warum sollen die was ändern wen wenige jammer aber viel kaufen. Zurück zu Angebot und Nachfrage.
Und noch immer verstehst du nicht wie der Markt funktioniert. Es spielt keine Rolle wieviel Geld mit Call of Duty verdient wird. Ehrlich. Völlig uninteressant. Der Markt besteht nicht aus Call of Duty. Call of Duty istnciht das einzige Spiel. Der Markt besteht aus Ego-Shootern, Rollenspielen, Rennspielen, Beat'em Ups, Jump'n Runs, Sidescrollern und vielem mehr und teilt sich dann wiedeurm in Subgenres und Subsubgenres auf. Was meinst du wie das alles entsteht? Durch Geld? Seit wann kann Geld reden? Der einzige der das wohl mal hingekriegt hat war Mr. Crabs. Nachfrage ist NICHT rein auf Geld bezogen. In dem ich hier sage, dass ich gerne ein Spiel haben möchte, in der ich rosa Kaninchen abschieße, ihnen das Fell abziehe und Pantoffeln draus mache, habe ich meine Nachfrage gezeigt. Wenn nun hunderttausende meinem Anliegen folgen, wenn sie es immer wieder diskutieren, dann steigt die Nachfrage und gemeinhin wird irgendwann jemand darauf reagieren und mir mein Spiel geben. Das ist Marktwirtschaft. So funktioniert sie. Sie kennt eben nicht nur Geld geben und Geld nicht geben, sie kennt auch Kommunikation. Schriftlich, Verbal, in Ton und Bild.
Warum regt ihr euch dan auf das es um Frauen geht. Regt euch auf das die Spiele Scheisse sind.
Tust du dich echt so schwer damit, die Kommentare zu lesen und zu verstehen, die in diesem Thread zu Hauf geposted werden?

wer hier wohl nicht Diskutieren und argumentieren kann ist ja wohl klar.
Ja. Du und deinesgleichen, die denken ihr Glaube wäre ein zulässiges Argument und anderen Dinge in den Mund legen, die sie nicht gesagt haben.

Tomb Raider war übrigens kein Flop, Square Enix hatte nur (und nicht nur bei Tomb Raider), völlig absurde Vorstellungen von den Absatzzahlen. Man sollte Nachrichten nicht nur lesen, sondern auch ein klein bisschen analysieren. Wer erwartet 6 oder sogar 8 Millionen Einheiten in kürzester Zeit zu verkaufen, ohne dass auf der Schachtel Call of Duty prankt, ist nicht mehr ganz richtig im Kopf. Ein Flop ist es nicht, wenn die Erwartungen der Chefetage nicht erfüllt werden, sondern wenn Verlust gemacht wird. Defakto hat sich kein Tomb Raider bisher je besser und schneller verkauft.
Pilskin hat geschrieben:boah du machst mich fertig.
Das man Filme mit Videospielen nicht vergleichen kann ist sowas von klar.
Filme haben eine ganz andere Rolle in der Gesellschaft. Mit zahlen sind viele verschiedene Faktoren gemeint.
Kosten für den eintritt, Kosten für den Film, Ziehlgruppen usw das Filme eine ganz andere Zielgruppe als Videospiele haben ist bekannt.

tut mir leid du hast keine Ahnug von wirtschaft. Das kann man deutlich lesen.
Ich hab keine Ahnung von Wirtschaft? Du sagst gerade, ich könnte nicht zwei Zahlen nebeneinander legen, was btw. eine Vergleich ist. Und den kann man machen, das macht man sogar. Warum auch nicht?
Zuletzt geändert von SethSteiner am 30.05.2013 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Pilskin »

SethSteiner hat geschrieben:
Pilskin hat geschrieben:was ich will ist ein Grund warum die Entwickler lügen sollten wen Sie behaupten das sich Spiele mit Weiblichem Hauptchar schlechter Verkaufen. Du jedenfalls glaubst das nicht da du die Ergebnisse bei Google anzweifelst. Ist ja auch berechtigt. Deshalb frage ich wieso du das anzweifelst(So funktioniert Diskussion) aber du flippst aus.
Das es eine Verschwörung gibt ist natürlich Unsinn. Deshalb habe ich dich GEFRAGT (nicht behauptet)
das du an eine Verschwörung glaubst. Weil ich nicht verstehen kann warum du den Entwickler nicht glaubst.
Hast du nie gelernt wie man argumentiert? "XY behauptet dies und jenes" ist kein Argument. Deine Frage ist Unsinn, da sie bereits in vorangegangenen Posts beantwortet wurde und auch nicht zur Debatte steht. Ich trenne zwischen Glauben und Wissen, ich vermische das nicht.
2)Tut mir leid aber ich behaupte mal das grade die Entwickler die meisten Feedbacks lesen. Immerhin sie die meisten Entwickler selber Spieler die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Viele Entwickler würden auch viele dinge ganz anders machen als das was zum Schluss rauskommt.
Werden aber durch den Publisher, Marktingabteilung wie auch immer dran gehindert weil die es sind die,die Finanzen kontrollieren und Wissen was der Markt will und auch kauft. Hier zählt die Masse nicht die Leidenschaft. Und diese Leute haben meistens keine Ahnung von Spielen. Dafür aber ein sehr gute Ausbildung in Marktwirschaft. Und glaub mir mal die wissen oft was der Masse besser gefällt und was nicht. Jedenfalls besser als du sag ich jetzt einfach mal.
Ich habe keine Ahnung wieviel Feedback Entwickler lesen. Ich habe auch keine Ahnung, wieviel Macht sie haben. Das spielt auch überhaupt keine Rolle. Feedback an sich ist in der Marktwirtschaft ein Faktor. Ich habe weder mehr, noch weniger gesagt als das. In Anbetracht von Amiga, Commodore, Sega und THQ, so wie vielen weiteren Insolvenzen und Zusammenbrüchen wage ich auch die marktwirtschaftlichen Kompetenzen in Führungsetagen in Zweifel zu ziehen.
2)Und es funktionier auch. Wen sich mehr Geld mit Spielen einnähmen lässt wo es ein Männlichen Hauptchar gibt dan ist es so. Und ich hab auch geschrieben das es immer versuche gibt und gab Spiele mit Weiblichen Haupt Char zu verkaufen. Die Realität ist. Das die Spiele sich einfach schlechter verkaufen lassen. Das führt zurück zu meiner Frage warum du glaubst das die Lügen (Diskussion verstehste) . Warum sollten die nicht mehr Geldverdienen ?? Wen es sich tatsächlich gut verkauft ?
Korrelation/=Kausalität

3)Hier behaupte ich jetzt mal einfach ganz dreist das du nicht genug Erfahrung mit Videospielen hast. Call of Duty und SimCity SIND ein Großteil der Verkäufe. Schau Bitte mal die Zahlen an SimCity ist platz eins in den Verkäufen schon seit Wochen.
Ich weiß nicht ob du den Punkt überlesen hast in der ich von der Zahl der Gamer schrieb, die sich im Bereich von sehr vielen Millionen bewegen, ein vielfaches mehr von dem, was Call of Duty und Sim City absetzen. Und ich sage es ist durchaus ein großer Teil, nur ist es nicht der Großteil.

[Quot€]3)Und jetzt verrate ich mal ein Geheimnis aber pssst nicht weiter erzählen. Die meisten Käufer von Spielen sind männliche weiße zwichen 15-30 Jahren. Da lässt sich das meiste Geld verdienen. Und die sind jedenfalls so zufrieden mit dem Produkt.
Wie gesagt in der Industrie sprechen Fakten zahlen und vor allem GELD eine rolle. Das Gejammer bringt nichts. Wen es einem nicht gefällt kauft es nicht und dan werden die es merken. Un es ändert sich was. Warum sollen die was ändern wen wenige jammer aber viel kaufen. Zurück zu Angebot und Nachfrage.
Und noch immer verstehst du nicht wie der Markt funktioniert. Es spielt keine Rolle wieviel Geld mit Call of Duty verdient wird. Ehrlich. Völlig uninteressant. Der Markt besteht nicht aus Call of Duty. Call of Duty istnciht das einzige Spiel. Der Markt besteht aus Ego-Shootern, Rollenspielen, Rennspielen, Beat'em Ups, Jump'n Runs, Sidescrollern und vielem mehr und teilt sich dann wiedeurm in Subgenres und Subsubgenres auf. Was meinst du wie das alles entsteht? Durch Geld? Seit wann kann Geld reden? Der einzige der das wohl mal hingekriegt hat war Mr. Crabs. Nachfrage ist NICHT rein auf Geld bezogen. In dem ich hier sage, dass ich gerne ein Spiel haben möchte, in der ich rosa Kaninchen abschieße, ihnen das Fell abziehe und Pantoffeln draus mache, habe ich meine Nachfrage gezeigt. Wenn nun hunderttausende meinem Anliegen folgen, wenn sie es immer wieder diskutieren, dann steigt die Nachfrage und gemeinhin wird irgendwann jemand darauf reagieren und mir mein Spiel geben. Das ist Marktwirtschaft. So funktioniert sie. Sie kennt eben nicht nur Geld geben und Geld nicht geben, sie kennt auch Kommunikation. Schriftlich, Verbal, in Ton und Bild.
Warum regt ihr euch dan auf das es um Frauen geht. Regt euch auf das die Spiele Scheisse sind.
Tust du dich echt so schwer damit, die Kommentare zu lesen und zu verstehen, die in diesem Thread zu Hauf geposted werden?

wer hier wohl nicht Diskutieren und argumentieren kann ist ja wohl klar.
Ja. Du und deinesgleichen, die denken ihr Glaube wäre ein zulässiges Argument und anderen Dinge in den Mund legen, die sie nicht gesagt haben.

Tomb Raider war übrigens kein Flop, Square Enix hatte nur (und nicht nur bei Tomb Raider), völlig absurde Vorstellungen von den Absatzzahlen. Man sollte Nachrichten nicht nur lesen, sondern auch ein klein bisschen analysieren. Wer erwartet 6 oder sogar 8 Millionen Einheiten in kürzester Zeit zu verkaufen, ohne dass auf der Schachtel Call of Duty prankt, ist nicht mehr ganz richtig im Kopf. Ein Flop ist es nicht, wenn die Erwartungen der Chefetage nicht erfüllt werden, sondern wenn Verlust gemacht wird. Defakto hat sich kein Tomb Raider bisher je besser und schneller verkauft.[/quote]




sag mir einfach was deine genau Meinung über das Thema ist. Wo gibt du der Dame im Video Recht und was würdest du gern ändern. Und was glaubst du was Falsch läuft in der Industrie ?

Und Tomb Raider war ein Flop. Du hast nicht zu entscheiden was ein Flop ist und was nicht. Du kennst die Kosten der Produktion nicht. Es hat sich vielleicht am besten verkauft aber du kannst ein Spiel von heute nicht mit einem Spiel von vor 13 jahren vergleichen.
"Bereits gestern hatten wir darüber berichtet, dass der Publisher Square Enix das aktuelle Geschäftsjahr mit einem erwarteten Verlust in Höhe von 107 Millionen Euro abschließen wird."
Es war definitiv ein Flop, ein Verlust Geschäft.
Zuletzt geändert von Pilskin am 30.05.2013 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Temeter  »

Pilskin hat geschrieben:Tomb Raider war laut Hersteller Flopp.
http://www.gamestar.de/spiele/tomb-raid ... 10734.html
woran das liegt kann ich nicht sagen. Aber ein erfolg war es nicht für die Macher.
Tomb Raider als Spiel war verdammt erfolgreich. 3,4 Millionen sind für eine komplett neu aufgelegte Franchise ein Traumerfolg.
Dass man hier nun keinen - oder nicht genug - Gewinn gemacht hat, ist Idiotie des Publishers. Das ist wiederum ein anderes Thema.
Pilskin
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Beitrag von Pilskin »

Temeter  hat geschrieben:
Pilskin hat geschrieben:Tomb Raider war laut Hersteller Flopp.
http://www.gamestar.de/spiele/tomb-raid ... 10734.html
woran das liegt kann ich nicht sagen. Aber ein erfolg war es nicht für die Macher.
Tomb Raider als Spiel war verdammt erfolgreich. 3,4 Millionen sind für eine komplett neu aufgelegte Franchise ein Traumerfolg.
Dass man hier nun keinen - oder nicht genug - Gewinn gemacht hat, ist Idiotie des Publishers. Das ist wiederum ein anderes Thema.

3,4 Million wen alle Systeme mitgezählt werden. Verkauft wurde es nur 1.18 (PS3) Millionen mal. Wen man das mit Tomb Raider 2 vergleicht nur ps 1 5.24 und bei den poroduktions kosten sind 3.4 peanuts





bitte guckt euch endlich zahlen an nicht immer alles glauben. Und es ist auch nicht das meist Verkaufte Tomb Raider sondern schnellst Verkaufteste Spiel

http://www.vgchartz.com/gamedb/?name=tomb+raider
Zuletzt geändert von Pilskin am 30.05.2013 16:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Propell3rhead
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von Propell3rhead »

Bin mal ganz unfair und breche es etwas herunter - warum? Weil ich es ehrlich albern finde, was diese so cool und distiguiert in die Kamera blickende Aufklärerin da hochstilisiert.

Es geht um Klischees, nicht mehr und nicht weniger. Das meiste was uns an Mainstream-Unterhaltung plotseitig geboten wird, recycled in unendlicher Wiederholung die selben Schemata. Und? Wir wollen das scheinbar auch, sind glücklich damit, auch wenn wir uns ganz sicher auch mal über andersartiges freuen würden. Tomb Raider ist abgesehen vom Babe-Faktor ein erfolgreiches Franchise seit Jahren, und jeder spielt gerne die heroische Brünette.

Dieses Anprangern mit feministischem Anspruch ist blödsinn, sorry. Bitte, ss geht um FIKTION! Was Frau Sarkeesian gerne hätte wäre Rollenverkehrung, und ooops - das funktioniert ja gar nicht/wird nicht gekauft. Warum? Weil es immer noch sexuelle Identität gibt, und gottseidank ist das so!

Wenn Feministinnen wollen, dass Klischees nicht mehr recycled werden, dann entfernt auch Channing Tatum, Zac Efron (oder wie er heisst), Robert Dingsbums und all die anderen Dressmen aus Euren Groschenromanen, mit denen nicht ohne Grund so ein Sch...sgeld gemacht wird - aus dem selben Grund: Klischees, Rollenverteilung, usw. Kann ja sein, dass Feministinnen das stört, aber scheinbar die breite weibliche Masse nicht wirklich, um nicht zu sagen, fast gar nicht bis null.

Diese Aufklärermasche hilft Frauen kein Stück, wenn sie ernster genommen werden wollen - alles was ich hier zwischen den Zeilen lese ist "Wir sind dagegen wie es ist, es lässt sich ja gar nicht ummünzen, es ist wertlos/frauenfeindlich/-diskriminierend, wir müssen Euch leider sagen, dass wir das nicht toll finden." So what? Binde ich meiner Freundin auf die Nase via YouTube plus Kickstarter, dass ihre Twilight/Vampire Diaries/Grey's Anatomy/Sex and the City/Desperate Housewives-Manie völlig verzerrter und stereotyper Schund sind? Nö, jedem das seine. Leben und leben lassen, aber an dem Punkt ist man bei den Damen noch nicht.
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8492nd
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von 8492nd »

Mein Gott, habe ich die Schnauze voll mir andauernd anhören zu müssen, dass ich grundsätzlich eine schlechte Person als Mann bin und aaaaaaaaalles frauenfeindlich ist.

Warum können diese ganzen Meckertanten, im Falle von Videospielen, nicht einfach mal Geld sammeln, um ein eigenes Spiel zu entwicklen, statt damit Rant-Videos zu drehen. Dann wiederum, sie wissen wahrscheinlich nicht mal selbst was sie wollen, immer haben sie was zu meckern.

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SethSteiner
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Re: Spielkultur: Jungfrau in Nöten: Sarkeesian veröffentlich

Beitrag von SethSteiner »

Oh man.. ich glaubs echt nicht. Wo steht dass Tomb Raider seine Produktionskosten nicht eingespielt hat, respektive nicht einspielen wird? Eine der teuersten Produktionen überhaupt war Max Payne 3 und wieviele Einheiten musste es absetzen? 4 Millionen. Also wenn Tomb Raider nicht gerade Kosten in Höhe von 150-200 Millionen hatte, joah dann isses sicher ein Flop aber irgendwas sagt mir, dass es nicht so ist. Im übrigen ist es total idiotisch die Verluste des Geschäftsjahres, auf die Titel umzumützen die erschienen sind, da die Produktionskosten in den vorangegangenen Jahren lagen. An den Verlusten dürften viel mehr die Kosten schuld sein, die dieses Geschäftsjahr gekostet hat, worunter gemeinhin Investitionen für Spiele fallen, die erst nächstes, übernächstes oder in vielen Jahren erst erscheinen. Im übrigen kann ich selbstverständlich ein Spiel von heute mit einem Spiel vor 13 Jahren vergleichen, wobei ich mich frage, wieso ich das tun sollte, schließlich gab es bisher viele Tomb Raider Spiele. Ich habe langsam das Gefühl, dass du die Bedeutung des Wortes "Vergleich" nicht kennst.


Tomb Raider (2013) PC 2013 0.16
Tomb Raider (2013) PS3 2013 1.18
Tomb Raider (2013) X360 2013 1.01
2.35
btw. http://www.eurogamer.net/articles/2013- ... pectations Laut Square Enix sind es also durchaus über drei Millionen

@Propellerhead
Ja, Klischees werden angeprangert.. und da frage ich: Und? Wo ist dein Problem? Natürlich wird es konsumiert, sagt keiner, dass es das nicht wird und die Leute glücklich damit sind. Entsprechend ist der Kommentar gehaltlos.
Wieso soll Rollenverkehrung nicht funktionieren? Rollen sind etwas künstliches (sagt ja schon das Wort). Man stelle sich mal vor "Rollenverkehrung funktioniert nicht", würde man hier anbringen, ginge es um Schwarze. Da wäre der Thread wohl schon zu.
Was die Sache mit der sexuellen Identität nun soll, weiß ich auch nicht.

Zum Schluß noch mal eine Wiederholung, dass irgendwas konsumiert wird und wie oben ausgeführt gehaltlos ist, da man auf Kritik weder mit "Woanders gibt es XY" antworten kann, noch damit dass es das kritisierende gibt.