Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet die Konsole als "Überwachungsgerät"
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Vinterblot
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Am großartigsten ist ja nun die Begründung, warum es Pflicht wäre, dass Kinect jederzeit eingeschaltet sein muss:
Die Softwareentwickler sollen ihre Spiele so entwickeln können, dass sie davon ausgehen können, dass Kinect jederzeit verfügbar ist.
Dass ist als würde man sagen, dass die Softwareentwickler davon ausgehen können sollen, dass ich beim Spielen einen Controller angeschlossen habe. Natürlich habe ich Kinect bereit stehen, wenn ich ein Kinect-Spiel spielen möchte. Dass ist aber trotzdem keine Begründung dafür, warum Kinect auch an sein soll wenn ich etwas anderes Spiele, Fernsehen gucke oder die Konsole ausgeschaltet ist.
Das Vorgehen ist typisch: Es soll eine Technik auf breiter Basis verbreitet werden, die sich unter normalen Umständen keiner zuhause hinstellen, geschweige denn Geld dafür ausgeben würde. Kinect ist nicht für uns, Kinect ist für Microsoft. Also geht man hin und entwickelt als Türöffner ein paar Pseudo-revolutionäre Features (Schau mal, ich kann per Geste/Sprache den Kanal wechseln) und versucht dem Kunden so zu verschleiern, was er sich damit eigentlich in's Haus holt.
Das selbe versuchen die TV-Sender mit ihren CI+ Karten. Eigentlich geht es nur darum, dass der Zuschauer Werbung nicht überspringen kann, Filme nicht beliebig aufnehmen/wiedergeben kann. Aber die Leute wären ja blöd, wenn sie sich eine solche Technik freiwillig zuhause hinstellen und Geld dafür ausgeben. Also wird es hübsch gebundelt mit irgendwelchem Schnickschnack und das Marketing erklärt den Leuten dass sie nicht mehr ohne Leben wollen würden und zack... das Konsumvieh geht freiwillig zur Schlachtbank.
Als in den 80er Videokasseten aufkamen war es überhaupt keine Frage, wie man diese zu gucken hatte: Man kaufte sich nen Film und schaute ihn mit seiner Freundin oder mit 12 Kumpels. Das war eine Selbstverständlichkeit und niemand hat dass in Frage gestellt. Und heute erzählen Sie uns, wir hätten ja nur eine Anschau-Lizenz für zwei Personen und wir müssten mehr zahlen, wenn jemand dazu kommt? Und die Überwachungskamera, welche diese Repressalie durchsetzen soll sollen wir uns selbst kaufen?
Weder Bücher noch DVDs noch CDs sind vom Gebrauchthandel ausgeschlossen. Kein Buchhändler beschwert sich über Gebrauchthandel, es ist das selbstverständlichste von der Welt. Niemand stellt es in Frage. Einzig die Softwareindustrie deklariert Produkte zu "Lizenzen" um und erklärt uns, wir wären schlimmer als Hitler, wenn wir auf dem Flohmarkt ein Spiel kaufen.
Und für all dies gibt es eine Erklärung: Gelegenheit macht Diebe.
Es ist nicht der Kunde, der vermeintlich schlechtes tut, wenn er seine Freunde zum Film anschauen einlädt oder sich sein Spiel vom Kumpel ausleiht. Doch die Industrie hat dank Internet und Digitaler Revolution mittlerweile die technischen Mittel, um dies zu kontrollieren und künstlich(!) zu unterbinden. Und einzig aus diesem Grunde fährt die Branche eine Kampagne gegen Gebrauchtkäufer und erklärt es zum Unrecht, wenn man in seinem eigenen Wohnzimmer mit zu vielen Leuten vor dem Fernseher sitzt.
Wer die Xbone kauft, schaufelt sich sein eigenen digitales Grab.
Die Softwareentwickler sollen ihre Spiele so entwickeln können, dass sie davon ausgehen können, dass Kinect jederzeit verfügbar ist.
Dass ist als würde man sagen, dass die Softwareentwickler davon ausgehen können sollen, dass ich beim Spielen einen Controller angeschlossen habe. Natürlich habe ich Kinect bereit stehen, wenn ich ein Kinect-Spiel spielen möchte. Dass ist aber trotzdem keine Begründung dafür, warum Kinect auch an sein soll wenn ich etwas anderes Spiele, Fernsehen gucke oder die Konsole ausgeschaltet ist.
Das Vorgehen ist typisch: Es soll eine Technik auf breiter Basis verbreitet werden, die sich unter normalen Umständen keiner zuhause hinstellen, geschweige denn Geld dafür ausgeben würde. Kinect ist nicht für uns, Kinect ist für Microsoft. Also geht man hin und entwickelt als Türöffner ein paar Pseudo-revolutionäre Features (Schau mal, ich kann per Geste/Sprache den Kanal wechseln) und versucht dem Kunden so zu verschleiern, was er sich damit eigentlich in's Haus holt.
Das selbe versuchen die TV-Sender mit ihren CI+ Karten. Eigentlich geht es nur darum, dass der Zuschauer Werbung nicht überspringen kann, Filme nicht beliebig aufnehmen/wiedergeben kann. Aber die Leute wären ja blöd, wenn sie sich eine solche Technik freiwillig zuhause hinstellen und Geld dafür ausgeben. Also wird es hübsch gebundelt mit irgendwelchem Schnickschnack und das Marketing erklärt den Leuten dass sie nicht mehr ohne Leben wollen würden und zack... das Konsumvieh geht freiwillig zur Schlachtbank.
Als in den 80er Videokasseten aufkamen war es überhaupt keine Frage, wie man diese zu gucken hatte: Man kaufte sich nen Film und schaute ihn mit seiner Freundin oder mit 12 Kumpels. Das war eine Selbstverständlichkeit und niemand hat dass in Frage gestellt. Und heute erzählen Sie uns, wir hätten ja nur eine Anschau-Lizenz für zwei Personen und wir müssten mehr zahlen, wenn jemand dazu kommt? Und die Überwachungskamera, welche diese Repressalie durchsetzen soll sollen wir uns selbst kaufen?
Weder Bücher noch DVDs noch CDs sind vom Gebrauchthandel ausgeschlossen. Kein Buchhändler beschwert sich über Gebrauchthandel, es ist das selbstverständlichste von der Welt. Niemand stellt es in Frage. Einzig die Softwareindustrie deklariert Produkte zu "Lizenzen" um und erklärt uns, wir wären schlimmer als Hitler, wenn wir auf dem Flohmarkt ein Spiel kaufen.
Und für all dies gibt es eine Erklärung: Gelegenheit macht Diebe.
Es ist nicht der Kunde, der vermeintlich schlechtes tut, wenn er seine Freunde zum Film anschauen einlädt oder sich sein Spiel vom Kumpel ausleiht. Doch die Industrie hat dank Internet und Digitaler Revolution mittlerweile die technischen Mittel, um dies zu kontrollieren und künstlich(!) zu unterbinden. Und einzig aus diesem Grunde fährt die Branche eine Kampagne gegen Gebrauchtkäufer und erklärt es zum Unrecht, wenn man in seinem eigenen Wohnzimmer mit zu vielen Leuten vor dem Fernseher sitzt.
Wer die Xbone kauft, schaufelt sich sein eigenen digitales Grab.
Zuletzt geändert von Vinterblot am 27.05.2013 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
- ZackeZells
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
EseLibre hat geschrieben:Ob die Kamera auch merkt, wenn man "anonym" mit Sturmmaske vor dem Fernseher hockt?
...dann musst dir den "Baclava" DLC von MS kaufen damit du "zocken oder TV" gucken kannst....nur paar Hundert MSpoints
- SakuyaKira89
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Ist ja schön und gut, aber warum sollte man die Konsole in dieser Form nicht auf den Markt lassen? Den Leuten ist es doch selbst überlassen, ob sie sie kaufen oder nicht. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die meisten Einzeller hier sowieso nix davon verstehen, was hier steht und deshalb sowieso wieder blind zugreifen. Genau das gleiche Geschrei gabs doch auch schon Origin und die Leute habens akzeptiert. Die Menschen wollen dich verarscht werden und wenn sie nicht mündig genug sind, sich selbst vor so etwas zu schützen, dann sollen sie mahen was sie wollen. Mir ist das jedenfalls vollkommen Latte.
Im Moment habe ich sowieso erstmal meinen PC und die einzige Konsole, die für mich in Frage kommt, ist sowieso die von Sony. Aber jedem das Seine.
Im Moment habe ich sowieso erstmal meinen PC und die einzige Konsole, die für mich in Frage kommt, ist sowieso die von Sony. Aber jedem das Seine.
- ZackeZells
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
SakuyaKira89 hat geschrieben:Ist ja schön und gut, aber warum sollte man die Konsole in dieser Form nicht auf den Markt lassen? Den Leuten ist es doch selbst überlassen, ob sie sie kaufen oder nicht. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die meisten Einzeller hier sowieso nix davon verstehen, was hier steht und deshalb sowieso wieder blind zugreifen. Genau das gleiche Geschrei gabs doch auch schon Origin und die Leute habens akzeptiert. Die Menschen wollen dich verarscht werden und wenn sie nicht mündig genug sind, sich selbst vor so etwas zu schützen, dann sollen sie mahen was sie wollen. Mir ist das jedenfalls vollkommen Latte.
Im Moment habe ich sowieso erstmal meinen PC und die einzige Konsole, die für mich in Frage kommt, ist sowieso die von Sony. Aber jedem das Seine.
Du kannst von 10-12 Jährigen Kindern nicht die Vollmündigkeit eines Erwachsenen erwarten - und genau hier ist der Ansatz einer Diskussion der richtige.
Den der kleine Jenz bettelt so lange seinen Papa an, bis dieser ihm die neue Stasibox kauft...und sieht nicht was er damit anrichtet...seinem Kind gegenüber und evtl. auch sich selbst. Da Papa keine Ahnung hat was die Horstbox überhaupt tut und macht^^
Zuletzt geändert von ZackeZells am 27.05.2013 11:59, insgesamt 2-mal geändert.
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K@ktusfresser
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Nun ja, was soll ich sagen? Ich warte erstmal ab, was Sony mit der PS4 alles so einfällt.
Momentan bin ich noch relativ neutral gegenüber beiden Produkten eingestellt. Wobei die Machenschaften von MS mit der Xbox One doch äußerst bedenklich sind.
Momentan bin ich noch relativ neutral gegenüber beiden Produkten eingestellt. Wobei die Machenschaften von MS mit der Xbox One doch äußerst bedenklich sind.
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SoftIceMan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Vinterblot hat geschrieben:Am großartigsten ist ja nun die Begründung, warum es Pflicht wäre, dass Kinect jederzeit eingeschaltet sein muss:
Die Softwareentwickler sollen ihre Spiele so entwickeln können, dass sie davon ausgehen können, dass Kinect jederzeit verfügbar ist.
Dass ist als würde man sagen, dass die Softwareentwickler davon ausgehen können sollen, dass ich beim Spielen einen Controller angeschlossen habe. Natürlich habe ich Kinect bereit stehen, wenn ich ein Kinect-Spiel spielen möchte. Dass ist aber trotzdem keine Begründung dafür, warum Kinect auch an sein soll wenn ich etwas anderes Spiele, Fernsehen gucke oder die Konsole ausgeschaltet ist.
Das Vorgehen ist typisch: Es soll eine Technik auf breiter Basis verbreitet werden, die sich unter normalen Umständen keiner zuhause hinstellen, geschweige denn Geld dafür ausgeben würde. Kinect ist nicht für uns, Kinect ist für Microsoft. Also geht man hin und entwickelt als Türöffner ein paar Pseudo-revolutionäre Features (Schau mal, ich kann per Geste/Sprache den Kanal wechseln) und versucht dem Kunden so zu verschleiern, was er sich damit eigentlich in's Haus holt.
Das selbe versuchen die TV-Sender mit ihren CI+ Karten. Eigentlich geht es nur darum, dass der Zuschauer Werbung nicht überspringen kann, Filme nicht beliebig aufnehmen/wiedergeben kann. Aber die Leute wären ja blöd, wenn sie sich eine solche Technik freiwillig zuhause hinstellen und Geld dafür ausgeben. Also wird es hübsch gebundelt mit irgendwelchem Schnickschnack und das Marketing erklärt den Leuten dass sie nicht mehr ohne Leben wollen würden und zack... das Konsumvieh geht freiwillig zur Schlachtbank.
Und mit den gesammelten Daten von Kinect über den Nutzer, wird diesem dann ein "Angebot gemacht, dass er nicht abschlagen kann!"
Das finde ich auch so erschreckend, wie bei Amazon. Dort wird einem ja auch schon, basierend auf gesammelten Informationen über mein Kaufverhalten speziell auf mich zugeschnittene Produkte angeboten.
Ist ja ganz nett, aber ich würde gerne unvoreingenommen und unbeeinflusst "Einkaufen" gehen.
- HardBeat
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Warum kommen diese "Überwachungsspezialisten" erst jetzt aus ihren Löchern? Hätten die nicht dann auch schon bei Kinect für die Xbox 360 den Weltuntergang prophezeien müssen?? Denn da wurde auch schon genau das gemacht was bei der One jetzt auch passieren wird...
Na und, dann sieht MS halt mich und mein Wohnzimmer...wie tragisch! Wisst ihr alle immer ob nicht vielleicht auch jemand über die Kamera des Tablet, Smartphones oder Notebook zuschaut wenn ihr Online seit? Das kann nämlich genau so gut sein...
Ich hab schon in einem anderen Beitrag gesagt das wer das nicht möchte aber dennoch nicht auf die One verzichten will kann die Kameralinse auch einfach zukleben oder verdecken...fertig. Die Sprachkommandos funktionieren dennoch und das System meckert auch nicht das Kinect fehlt!
Ich frag mich langsam ob solche Leute wie der Schaar auf der Gehaltsliste von Sony stehen...
Na und, dann sieht MS halt mich und mein Wohnzimmer...wie tragisch! Wisst ihr alle immer ob nicht vielleicht auch jemand über die Kamera des Tablet, Smartphones oder Notebook zuschaut wenn ihr Online seit? Das kann nämlich genau so gut sein...
Ich hab schon in einem anderen Beitrag gesagt das wer das nicht möchte aber dennoch nicht auf die One verzichten will kann die Kameralinse auch einfach zukleben oder verdecken...fertig. Die Sprachkommandos funktionieren dennoch und das System meckert auch nicht das Kinect fehlt!
Ich frag mich langsam ob solche Leute wie der Schaar auf der Gehaltsliste von Sony stehen...
- HeLL-YeAh
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Archivement Unlocked "Nase-bohren"
cool, die neuen Features die dadurch möglich sind ... das peppt das "Privatleben" doch ziemlich auf. Kann es kaum erwarten mit meinen Freunden darüber zu quatschen ... hast du schon das Archivement für Kopfstand und Zocken in Unterhose ? Ja, aber den 3er mit 2 Asiatinnen schaff ich irgendwie nicht ...
cool, die neuen Features die dadurch möglich sind ... das peppt das "Privatleben" doch ziemlich auf. Kann es kaum erwarten mit meinen Freunden darüber zu quatschen ... hast du schon das Archivement für Kopfstand und Zocken in Unterhose ? Ja, aber den 3er mit 2 Asiatinnen schaff ich irgendwie nicht ...
- ZackeZells
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Informier dich nochmal genauer über die Horstbox...meiner Meinung nach hast du nur gefährliches halb Wissen angehäuft....HardBeat hat geschrieben:Warum kommen diese "Überwachungsspezialisten" erst jetzt aus ihren Löchern? Hätten die nicht dann auch schon bei Kinect für die Xbox 360 den Weltuntergang prophezeien müssen?? Denn da wurde auch schon genau das gemacht was bei der One jetzt auch passieren wird...
Na und, dann sieht MS halt mich und mein Wohnzimmer...wie tragisch! Wisst ihr alle immer ob nicht vielleicht auch jemand über die Kamera des Tablet, Smartphones oder Notebook zuschaut wenn ihr Online seit? Das kann nämlich genau so gut sein...
Ich hab schon in einem anderen Beitrag gesagt das wer das nicht möchte aber dennoch nicht auf die One verzichten will kann die Kameralinse auch einfach zukleben oder verdecken...fertig. Die Sprachkommandos funktionieren dennoch und das System meckert auch nicht das Kinect fehlt!
Ich frag mich langsam ob solche Leute wie der Schaar auf der Gehaltsliste von Sony stehen...
Zuletzt geändert von ZackeZells am 27.05.2013 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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HCdevil666
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
ich wart mal schön ab bis dann in der praxis getestet wird was da effektiv übertragen wird und was nicht, denn das wird auf jeden fall un ter die lupe genommen, davon kann man jetzt schon ausgehen.
bis jetzt bin ich mir nicht mal sicher ob ich überhaupt eine der neuen konsolen kaufen werde. haut mich bis jetzt alles nicht vom hocker was so gezeigt wurde.
bis jetzt bin ich mir nicht mal sicher ob ich überhaupt eine der neuen konsolen kaufen werde. haut mich bis jetzt alles nicht vom hocker was so gezeigt wurde.
- Kajetan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Surfe bei Amazon (oder andere Shops) im nicht-eingeloggten Zustand. Lösche nach jedem Besuch der Amazon-Seite alle diesbezüglichen Cookies. Benutze einen Browser, bei dem man explizit einen "Privat-Modus" einschalten kann. Behandle Amazon wie jede Porno-Seite, die Du sonst besuchst. Verhalte Dich wie jemand, der etwas zu verbergen hatEseLibre hat geschrieben:Das finde ich auch so erschreckend, wie bei Amazon. Dort wird einem ja auch schon, basierend auf gesammelten Informationen über mein Kaufverhalten speziell auf mich zugeschnittene Produkte angeboten. Ist ja ganz nett, aber ich würde gerne unvoreingenommen und unbeeinflusst "Einkaufen" gehen.
@Hardbeat: Abgesehen davon, das mir die 4P-regeln verbieten Dich als das zu bezeichnen, was Du hier darstellst, bin ich auch ein höflicher Mensch und begnüge mich damit Dich einfach schallend auszulachen
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SoftIceMan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
HardBeat hat geschrieben:Warum kommen diese "Überwachungsspezialisten" erst jetzt aus ihren Löchern? Hätten die nicht dann auch schon bei Kinect für die Xbox 360 den Weltuntergang prophezeien müssen?? Denn da wurde auch schon genau das gemacht was bei der One jetzt auch passieren wird...
Na und, dann sieht MS halt mich und mein Wohnzimmer...wie tragisch! Wisst ihr alle immer ob nicht vielleicht auch jemand über die Kamera des Tablet, Smartphones oder Notebook zuschaut wenn ihr Online seit? Das kann nämlich genau so gut sein...
Ich hab schon in einem anderen Beitrag gesagt das wer das nicht möchte aber dennoch nicht auf die One verzichten will kann die Kameralinse auch einfach zukleben oder verdecken...fertig. Die Sprachkommandos funktionieren dennoch und das System meckert auch nicht das Kinect fehlt!
Ich frag mich langsam ob solche Leute wie der Schaar auf der Gehaltsliste von Sony stehen...
Aber mit meinen anderen Geräten mit Kamera muss ich nicht online sein
Und kann mittels Programmen ect. erfahren, was zB mein PC aufnimmt.
Ich frag mich, warum es Leute gibt, die das einfach akzeptieren, obwohl es auch anders möglich ist.
Aber ich glaub das wird es immer geben...erinnert mich nur immer irgendwie an die Entstehung des dritten Reichs...krasser Vergleich, ich weiss, aber eine Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen.
Zuletzt geändert von SoftIceMan am 27.05.2013 12:12, insgesamt 2-mal geändert.
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SoftIceMan
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
Das mache ich grundsätzlichKajetan hat geschrieben:Verhalte Dich wie jemand, der etwas zu verbergen hat![]()
Mein Privatleben ist schließlich privat...
- Elektrosmog23
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- Registriert: 17.09.2011 14:07
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Kommentar
Für mich steht die Kaufentscheidung fest! Ps4, ist von der Schnelligkeit und Architektur besser, bei Sony kommt nicht so oft das Wort *Zwang* vor, und ständig von einer Cam betrachtet zu werden, ist gar nicht so mein Fall. Jedes Unternehmen verkauft Nutzerdaten, doch hier ist es einfach zu offensichtlich und soll dem Kunden auch noch schmackhaft gemacht werden... Schade das ich die offiziellen Titel dann nicht miterleben werde, spätestens bei Halo kommt Trauer auf! Trotzdem fand ich die offiziellen Titel von Sony ein Stück weit breiter aufgestellt... na ja
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alx-2009
- Beiträge: 94
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Re: Xbox One: Bundesbeauftragter für Datenschutz bezeichnet
zu 1. Danke für die Aufklärung, dass du damit nicht leben kannst ist deine Meinung, dass ist okay. Mir würde das nichts ausmachen, im Gegenteil, da würde hier jetzt im Forum Werbung erscheinen die mich interessiert und nicht von so ner Versicherung. Also da ist mir interessante nervige Werbung lieber als uninteressante nervige Werbung. Aber gut das Problem ist ja eigentlich noch viel facettenreicher...Nanimonai hat geschrieben:alx-2009 hat geschrieben:Nanimonai hat geschrieben:
1.
Ich meine damit, dass das personalisierte Spielerlebnis in erster Linie für Werbung missbraucht wird. Hier passt ein drittes, eingereichtes Patent ganz gut in das Bild: Achievements für TV-Inhalte. Personalisiert kann das bedeuten, dass Deine Emotionen beim Betrachten bestimmter Werbeeinblendungen (auch ingame) weiterverarbeitet werden. Aus einer werbetechnischen Perspektive ist das eine sehr mächtige und wirkungsvolle Datenerhebung.
Und ja, damit habe ich ein Problem. Ich finde schon im Internet die personalisierte Werbung äußerst fragwürdig (ich habe neulich mal nach einem Deostick von Gaultier gegooglet, seit dem werde ich damit bei jeder zweiten Internetseite belästigt) und wenn dieses System noch auf Spielkonsolen ausgeweitet wird, kann ich damit nicht einverstanden sein.
2.
Der Staat hat nur sehr begrenzte Möglichkeiten, in die elterliche Erziehung einzugreifen und das ist auch elementar wichtig für eine Demokratie. Wenn Du aus Deinem Kind einen asozialen Soziopathen machen willst und es mit einem hinterwäldlerischem Weltbild erziehst, dann hast Du erst mal das Recht dazu.
Der Staat darf und muss eigentlich nur dann eingreifen, wenn eine Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII vorliegt und das ist auch gut so.
Ein Unternehmen ist nicht befugt, gängige und akzeptierte Gesetze bei mir zu Hause durchzusetzen!
Wow, ich bin gerade wirklich geschockt, dass Du darin kein Problem siehst.
Wir leben in einem Rechtsstaat, das Recht dazu haben nur von der Demokratie legitimierte Vertreter des Staates und niemand sonst.
zu 2.
Eine ordentliche Antwort würde hier wohl viele Seiten Text verlangen, daher nur in Kurzform:
Um unsere Gesetze zu kontrollieren, beschäftigen wir ein Heer an Privatunternehmen, so neu ist also der Ansatz gar nicht. Auch bei dir zu Hause: Konsolen machen heute schon einen Check ob du etwas abspielen darfst (DRM) und verweigern im entsprechenden Falle den Dienst. Nichts anderes macht eine Altersüberprüfung für Minderjährige, von daher heute schon legitim.
Um deinen Schock zu mindern: es sollt klar sein das ich nicht meine das MS hier vorbeikommen, die Eltern einsperren und das Kind dem Jugendamt übergeben soll. Es geht hier um die einfache Kontrolle von Gesetzen wie sie schon gang und gäbe ist.
