Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben zuviel Stolz"

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Black_Hand
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Black_Hand »

Durchgeknallte Story, oder eben klassische Weltliteratur völlig neu interpretiert. Charactere die man wirklich so nennen kann und nicht nur leere hüllen die einem von Effect Bombardement zum nächsten leiten.

Die wenigsten Spiele die es mit "westlich" probiert haben sind gelungen. Nur beim Thema GUI/Steuerung sind die westlichen Spiele oftmals etwas besser oder zugänglicher.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von James Dean »

Scorcher24 hat geschrieben:Das wichtigste wäre mal, dass die Charaktere nicht ständig wie Kinder aussehen.
Ich weiss nicht woher diese Obzession der Japaner kommt, dass Kinder die Welt retten, aber ich kann keinen Helden glaubwürdig finden der wie nen weinerlicher 15jähriger rüberkommt.
Das hat mal ein Entwickler erzählt, ich habe leider die Quelle nicht mehr zur Hand. Er hat gesagt, nach dem K-On (oder wie das heißt) in Japan so gu angekommen sei (die Mutter aller "niedlichen" Animes scheinbar), wären verdammt viele Devs und Publisher auf denselben Zug gesprungen und hätten nur noch "niedliches" produziert, was hauptsächlich von der erwachsenen, männlichen Kundschaft akzeptiert worden wäre. Diesen Leuten haben wir es zu verdanken, dass aus Japan nur noch Mist wie diese ganzen Atelier-Games kommen und wie sie alle heißen.
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Levi 
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Levi  »

*hust* K-On ist gerade mal ... 5-6 Jahre alt Oo ...

Wenn dann würde ich eher den Punkt irgendwo bei Final Fantasy 7 ansetzen, der mit seinen Anime-Design auch im Westen über allem erfolgreich war.


@Topic: jeder der mal wieder den Untergang der Japanischen Spieleindustrie prognostiziert soll gefälligst ein bisschen weiter ausholen, denn aich die Amerikanische und auch die Europäische Spieleindustrie ist nicht gerade ein Herd der Kreativität.

Japanische Entwickler sollen weiter Japanische Spiele entwickeln, Amerikanische weiter Amerikanische und Europäische weiter Europäische.
Die Frage nach dem Warum ist einfach:
Weichgespülte auf den Massengeschmack zugeschnittene Spiele verkaufen sich vielleicht häufiger, werden dafür aber umso schneller langweilig und/oder lassen Leute in die Röhre schauen, die diesen Massengeschmack eben nicht teilen.
Lieber mal etwas bei Entwicklung und Marketing sparen, und dafür wieder irgendwie kreative Spiele entwickeln, die nicht sofort ein Studio vernichten, wenn es doch mal schief geht.


PS: dieser Vorwurf mit den "Manga-Design" ist lächerlich. das trifft hauptsächlich mal auf ne Handvoll jrpgs zu ... als ob es nichts anderes aus Japan geben würde Oo ... (Bayonetta, MGS, Dark* und Co seien hier mal genannt ... ja, und selbst Nintendo hat nen Latzhosen Träger mittleren Alters mit Schnauzbart ... nicht gerade "Kindlich")
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Nanimonai »

Was passiert, wenn sich japanische Entwickler westlichen Standards anpassen, sehen wir ja seit geraumer Zeit mit Resident Evil.
Ist das erstrebenswert?
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Sir Richfield »

Also von mir aus dürfen japanische Entwickler weiterhin machen, was sie wollen.
Nur deren Publisher sollten öfter mal über Exporte nachdenken.

Aber solange Konsolen Region Locked sind und Spiele nicht von vornherein auf PAL/NTFS... CS.. wie heißt das andere TV Format? ausgelegt sind, haben westliche Spieler nicht die Freiheit die Spiele zu spielen, die ihnen gefallen gerade WEIL sie "so japanisch" sind.

Die einzige, die sich den Inhalt der News mal zu Herzen nehmen sollte ist Nintendo.
Metroid scheint ja traditionell eine eher im Westen gut laufende Franchise zu sein. Warum man dann den Schöpfer nicht gebremst hat, als er daraus eine schon fast obszön japanische Geschichte gemacht hat (Und dann auch noch sagt, die nach Super Metroid am meisten gemochten Titel wären nicht Kanon), will mir ein Rätsel bleiben. Dann muss man sich echt nicht wundern, wenn sich die Titel nicht verkaufen.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von James Dean »

 Levi hat geschrieben:*hust* K-On ist gerade mal ... 5-6 Jahre alt Oo ...

Wenn dann würde ich eher den Punkt irgendwo bei Final Fantasy 7 ansetzen, der mit seinen Anime-Design auch im Westen über allem erfolgreich war.
Ich meinte nicht den Anime-Style generell, sondern den niedlichen Anime-Style. Den hier:

Bild
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Softwarepirat
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Softwarepirat »

Ach was zu viel stolz, das ich nicht lache :lol: wenn sie stolz hätten, dann hätten sie niemals das aus resident evil gemacht was es heute ist, der größte mist und eine beleidigung für diese serie! Aus diesem grund müssten sie eigentlich harakiri machen. :twisted:
Zuletzt geändert von Softwarepirat am 05.04.2013 10:01, insgesamt 2-mal geändert.
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traceon
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von traceon »

SixBottles hat geschrieben:履行請求

愚痴!
Psst! Die könnten sonst wirklich auf den COD-Trichter kommen.
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Wulgaru
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Wulgaru »

@James Dean
Ja gut, so extrem wie in solchen Artworks wird er dir aber kaum jemals ins Gesicht geschlagen. Spiele wie Tales of... haben genau diesen Look ohne das es wirklich stört.

Genauso gut kann man sich über die WRPG-Helden aufregen die in meinen Augen alle gleich aussehen....düster, grimmig, Lederrüstung blablub. Wenn man dieses Design nicht mag, spielt man es nicht. Die Entwickler müssen sich sicher nicht an die Leute anpassen die ihre Spiele eh nicht wollen, sondern das machen was die Leute wollen die ihre Spiele mögen....und selbst das ist zu viel, denn es läuft auf Fanservice hinaus. :wink:
Falric
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Falric »

Ich spiele lieber "niedliche" Anime Spiele mit Kinder als dieses "GRIMDARK!!!" mit testosteron triefenden Muskelprotzen/Barbaren wo jeder beim sterben in eine Blutfontäne ausbricht :?
PogopuschelX
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von PogopuschelX »

Das Einzige was die Japaner vom Westen lernen könnten wäre ab und zu ein besseres User Interface. Und die Möglichkeit manches Tutorial abzukürzen oder es zumindest nicht zu sehr ausufern zu lassen. Das war's dann auch schon, finde ich.

Meine Meinung nach werden eher zu wenige Titel exportiert, aber das ist wohl Geschmackssache.
johndoe530232
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von johndoe530232 »

Echt mal, Inafune, vom Westen lernen heißt Siegen lernen!
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Todesglubsch
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von Todesglubsch »

James Dean hat geschrieben: Ich meinte nicht den Anime-Style generell, sondern den niedlichen Anime-Style. Den hier:
Da habe ich schon deutlich niedlicheres gesehen...


Aber zurück zum Thema:
Ist es nicht so, dass viele Japano-Titel, vor allem aus dem RPG-Genre, mittlerweile garnicht mehr im Westen rauskommen? Atlus produziert großartige Titel, hat aber nachwievor keinen eigenen EU-Vertrieb, wodurch man jedes mal erneut zittern kann, ob das Ding überhaupt zu uns kommt. Namco Bandai fehlt das Geld und streicht Portierungen und West-Releases am laufenden Band und auch Square Enix scheint sich eher auf Verkaufsgaranten zu beschränken, als zwischendurch mal ein paar kleinere Perlen rüberzuschippern.

Aber hey: Dafür bekommen wir jährlich ein neues Dynasty Warriors ... und das spielt könnte WIRKLICH frische Farbe gebrauchen.
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MrLetiso
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von MrLetiso »

Mir lief gerade ein Schauer über den Rücken...
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PanzerGrenadiere
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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Beitrag von PanzerGrenadiere »

was soll man denn vom westen lernen? mitlerweile werden die x-ten 0815 aufgüsse doch zerrissen. re6, aot:tdc.