Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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crewmate
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von crewmate »

zumindest im zitierten Teil hat sich Mojo nicht für Maulkörbe ausgesprochen.
Felix_Krull
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Felix_Krull »

crewmate hat geschrieben:zumindest im zitierten Teil hat sich Mojo nicht für Maulkörbe ausgesprochen.
Für Randgruppen, die sich nicht "einmischen" sollen?
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crewmate
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von crewmate »

mojo ist nicht Felix.
und Meinungsfreiheit heißt nicht, das ich zum zuhören von jedem vorgekautem MIST verpflichtet bin.
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darkmojo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von darkmojo »

Ich will gar keinem irgendwas verbieten.
Im Gegenteil.
Das waren Beispiele in denen meiner Meinung nach übertrieben wurde. Für mich ein Grund warum einige, auch hier nicht allzu begeistert sind.
Ansonsten gefällt mir hauptsächlich nicht wiss. Sarkeesian so macht. Und damit meine ich nicht sich für Feminismus einzusetzen. Mir fehlt blos an einigen Stellen, besonders Inhaltlich, ein gewisses Augenmaß. That's it. Nix gegen Frauen. Nix gegen Schwule. Nix gegen Schwarze. Nix gehen Moslems.
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darkmojo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von darkmojo »

crewmate hat geschrieben:mojo ist nicht Felix.
und Meinungsfreiheit heißt nicht, das ich zum zuhören von jedem vorgekautem MIST verpflichtet bin.
Danke^^...wer is Felix?!
*edit* hat sich erledigt...hab mittlerweile gesehen wer das is^^
Zuletzt geändert von darkmojo am 14.03.2013 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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darkmojo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von darkmojo »

crewmate hat geschrieben:zumindest im zitierten Teil hat sich Mojo nicht für Maulkörbe ausgesprochen.
Shit...wo hab ich mich denn dafür ausgesprochen?!
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

Culgan hat geschrieben:Diskutiert ihr ernsthaft noch über den Scheiß?
kamm28
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von kamm28 »

Interessante Diskussion, von der ich allerdings längst nicht alles gelesen habe. Mit am besten gefällt mir nach wie vor der Beitrag von Byron89 auf Seite 11.

Bei einigen habe ich die Ansicht herausgelesen, dass sich Männer und Frauen bis auf die offensichtlichen äußerlichen Unterschiede kaum bis gar nicht unterscheiden würden. Obwohl ich mich (ganz unwissenschaftlich) frage, wie man zu so einer Auffassung kommen kann, wenn man mindestens ein paar Angehörige der jeweiligen Spezies kennt, möchte ich doch noch mal, falls nicht schon geschehen, auf den Beitrag zur Debatte von Harald Eia hinweisen, der immerhin unter anderen dafür gesorgt hat, dass im europäischen Vorzeigeland zu Gender-Fragen, Norwegen, sämtliche Fördergelder und Budgets zur Gender-Forschung ersatzlos gestrichen wurden!

http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

kamm28 hat geschrieben:Interessante Diskussion, von der ich allerdings längst nicht alles gelesen habe. Mit am besten gefällt mir nach wie vor der Beitrag von Byron89 auf Seite 11.

Bei einigen habe ich die Ansicht herausgelesen, dass sich Männer und Frauen bis auf die offensichtlichen äußerlichen Unterschiede kaum bis gar nicht unterscheiden würden. Obwohl ich mich (ganz unwissenschaftlich) frage, wie man zu so einer Auffassung kommen kann, wenn man mindestens ein paar Angehörige der jeweiligen Spezies kennt, möchte ich doch noch mal, falls nicht schon geschehen, auf den Beitrag zur Debatte von Harald Eia hinweisen, der immerhin unter anderen dafür gesorgt hat, dass im europäischen Vorzeigeland zu Gender-Fragen, Norwegen, sämtliche Fördergelder und Budgets zur Gender-Forschung ersatzlos gestrichen wurden!

http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
Danke, kannte ich noch nicht. Habe mir Teil 1 gerade angesehen. Ziemlich interessant und für die Social Science alles andere als schmeichelhaft. Das entworfene Bild ist aber nicht untypisch. Ich habe solche Vertreter in der kulturwissenschaftlichen Szene in Deutschland auch schon kennen lernen dürfen.

Macht für mich allerdings Sarkeesians hier vorgebrachte Kritik nicht unvalider. Denn hier geht es ganz eindeutig um unreflektiert kulturell weiter tradierte Stereotypen der Vormoderne.

Im übrigen habe ich dann als Kerl eindeutig zu wenig Testosteron im Mutterleib abbekommen. Muss ich mit meinen Eltern mal drüber sprechen. Und diese einige Zeit lang in den Neurowissenschaften übliche Praxis, Versuchteilnehmern mit Elektroschocks zu drohen, führt mir rückblickend dann doch schlagartig wieder vor Augen, wieso ich damals nach zwei Semestern der Psychologie wieder den Rücken gekehrt habe ...
Kya
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kya »

kamm28 hat geschrieben:Interessante Diskussion, von der ich allerdings längst nicht alles gelesen habe. Mit am besten gefällt mir nach wie vor der Beitrag von Byron89 auf Seite 11.

Bei einigen habe ich die Ansicht herausgelesen, dass sich Männer und Frauen bis auf die offensichtlichen äußerlichen Unterschiede kaum bis gar nicht unterscheiden würden. Obwohl ich mich (ganz unwissenschaftlich) frage, wie man zu so einer Auffassung kommen kann, wenn man mindestens ein paar Angehörige der jeweiligen Spezies kennt, möchte ich doch noch mal, falls nicht schon geschehen, auf den Beitrag zur Debatte von Harald Eia hinweisen, der immerhin unter anderen dafür gesorgt hat, dass im europäischen Vorzeigeland zu Gender-Fragen, Norwegen, sämtliche Fördergelder und Budgets zur Gender-Forschung ersatzlos gestrichen wurden!

http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
Vielen Dank :!:
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crewmate
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von crewmate »

http://www.youtube.com/watch?annotation ... DtyrK1butI

habe das Video endlich wiedergefunden. ^___^ Alternative Sicht auf Feminismus. Da gibt es wie überall mehrere Fraktionen. Das Thema Prostitution ist wohl das Spaltthema in der Szene. Ab 07:00 so geht es auch darum um einen Punkt über Anita zu machen. Aber davor nimmt sie Anita mit den richtigen Worten auseinander.

darkmojo hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:zumindest im zitierten Teil hat sich Mojo nicht für Maulkörbe ausgesprochen.
Shit...wo hab ich mich denn dafür ausgesprochen?!
keien Ahnung. Ich lese bei leibe nicht alles. Sobald ich auch nur halbwegs aufgeholt habe sind direkt über 6 neue Posts geschrieben worden. Die Diskussion ist komplett woanders.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

crewmate hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?annotation ... DtyrK1butI

habe das Video endlich wiedergefunden. ^___^ Alternative Sicht auf Feminismus. Da gibt es wie überall mehrere Fraktionen. Das Thema Prostitution ist wohl das Spaltthema in der Szene. Ab 07:00 so geht es auch darum um einen Punkt über Anita zu machen. Aber davor nimmt sie Anita mit den richtigen Worten auseinander.
Selbstverständlich gibt es mehrere Fraktionen - bzw. Millionen davon, gibt ja keinen Feminist_innen e.V. mit festgeschriebener Satzung. :D
Ich teile SickMouths Ansichten, was sex-positiven Feminismus und Sarkeesians Weihnachtslieder-Video angeht, aber ihre Schlussfolgerung daraus, Sarkeesians Videos (oder FemFreq generell) deswegen nicht zu promoten sehe ich mangels..mhm.."Gefahrenpotential" (?) nicht ein. Jedenfalls nicht, wenn die Videos sachlich in Ordnung / sinnvoll sind.
P.S.: Die Kameraeinstellung hat mich total verwirrt; Ich schaue redenden Menschen instinktiv in die Augen, aber bei ihr sind jene die meiste Zeit ganz am Rand des Bildes und teilweise sogar gar nicht mehr drin. Dafür hatte ich dann genug Zeit, um festzustellen, dass sie total interessante Ponyseiten (in Ermangelung eines besseren Wortes) hat. :?
Vielen Dank, das kannt' ich auch noch nicht. Die Reihe ist auf jeden Fall für den einen oder anderen Lacher gut. :D
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Oldholo hat geschrieben:Feminist_innen
Bitte nicht! :!:

Auch auf die Gefahr hin, wiederholt als ängstlicher Verteidiger irgend einer angeblichen Männerdomäne dargestellt zu werden:

Hört bitte auf mit dem "Gendern" von Wörtern, dann schon lieber die lange Form "Feministen und Feministinnen" oder meinetwegen auch "Feministinnen und Feministen". Das Gendern von Wörtern eine Untat an der Sprache, sowohl "Binnen-I" als auch die anderen Varianten mit Unterstrich etc.

Das ist schon vom Sprechen her bescheuert: wenn man das beim Aussprechen nicht komplett weiblich haben möchte muss man eh die lange Form benutzen.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

Wigggenz hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben:Feminist_innen
Bitte nicht! :!:

Auch auf die Gefahr hin, wiederholt als ängstlicher Verteidiger irgend einer angeblichen Männerdomäne dargestellt zu werden:

Hört bitte auf mit dem "Gendern" von Wörtern, dann schon lieber die lange Form "Feministen und Feministinnen" oder meinetwegen auch "Feministinnen und Feministen". Das Gendern von Wörtern eine Untat an der Sprache, sowohl "Binnen-I" als auch die anderen Varianten mit Unterstrich etc.

Das ist schon vom Sprechen her bescheuert: wenn man das beim Aussprechen nicht komplett weiblich haben möchte muss man eh die lange Form benutzen.
Doch, doch, ich halte das für eine wunderbar rüpelhafte Methode zur massenhaften Verdeutlichung einer per se schon sexistischen Sprache, und der Vorteil am Unterstrich (und Sternchen) ist, dass es nebenbei noch alle nicht-binären Formen von Sexualität einbezieht. Beim Aussprechen mach' ich einfach eine kurze Sprechpause dort, wo der jeweilige Platzhalter ist. Es gibt ja nicht wirklich einen Grund dafür, es nicht zu tun, außer, dass es eben ungewohnt klingt. :wink:
Längerer (etwas nerdiger) Beitrag vom 29C3 dazu: Klick.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

Oldholo hat geschrieben: einer per se schon sexistischen Sprache.
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