Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

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Hyeson
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von Hyeson »

Game&Watch hat geschrieben:
Wenn man einen Konsolero fragt wo denn nun der Vorteil seines Systems liegt hört man immer "Viel leichter. Einfach Spiel rein und los gehts, ohne Probleme"
Wo ich dann leider sagen muss "Vor 20 Jahren, ja. Heute ? Nee, is nich mehr"
Also wozu brauchen wir überhaupt noch Konsolen wenn alle Konsolenhersteller eher versuchen, kleine Mini-Rechner zu machen ?
+ Spielen mit Controller auf der Couch is chilliger und ich kann auf meinem 280Zoll Ultra HD Mega Flatscreen Fernseher spielnnnnnn!!! Das geht ja mitm PC nich.
Außerdem muss ich nich jeden Monat 25000€ investieren um neue Hardware zu kaufen!
AppleRedX
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von AppleRedX »

vaifan90 hat geschrieben:Wenn einer das Recht dazu hat, dann er. Er hat vor seiner Gründung von Valve 13 Jahre bei Microsoft gearbeitet und die ersten 3 Windowsversionen entwickelt. Also schön den Ball flach halten, der Mann weiß wovon er spricht.
Wenn ich die ersten 3 Windowsversionen betrachte ist das nicht unbedingt eine positive Referenz für Ihn oder gar ein Zeugniss seiner Fähigkeiten. Da hat er bei Valve deutlich mehr zustande gebracht.

In letzter Zeit hat er vor allem eine große Klappe, da höre ich lieber John Carmack zu ...

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hans-detlef
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von hans-detlef »

vaifan90 hat geschrieben:
hans-detlef hat geschrieben:Der Dicke verbreitet also immernoch FUD über Windows.
Wenn einer das Recht dazu hat, dann er. Er hat vor seiner Gründung von Valve 13 Jahre bei Microsoft gearbeitet und die ersten 3 Windowsversionen entwickelt. Also schön den Ball flach halten, der Mann weiß wovon er spricht.
Geniale Logik. Weil er vor 20 Jahren mal dort gearbeitet hat, darf er heute Müll über MS verbreiten. Hat sicher auch nichts damit zu tun, dass Valve ne Linux-Konsole rausbringen will, oder dass MS mit seinem App-Store Steam Konkurrenz macht.
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mindfaQ
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von mindfaQ »

Na klingt doch nicht so schlecht (auch wenn ich mich nicht damit anfreunden kann einen Controller für alle Spiele zu haben - da sollte man doch variieren können (z.B. Maus + Tasta auf jeden Fall für RTS, Shooter, Arcadestick für Shmups und Beat'em'up, Lenkrad für Rennspiele)).

Da das System offen gestaltet ist, wird man, wenn man will, sicherlich die Box auch ganz normal für Desktopanwendungen wie Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Videoschnitt, Internetbrowsen (mit Maus und Tastatur), Musikhören, Film schauen (natürlich nicht von einem optischen Medium ^^), Programmieren verwenden können. Wäre auch irgendwie Unsinn einen PC zu vertreiben, der diese großen Pluspunkte nicht mehr beherrscht nur um Spiele etwas idiotensicherer zu starten.
Game&Watch hat geschrieben:Was ich mich hier nun Frage ist: Braucht man Konsolen dann überhaupt noch ?
Imo nein, viel erstrebenswerter ist ein Gerät, was alle Multimedia- und Rechneranforderungen im Haushalt erledigen kann und ist technisch ja heutzutage auch einfacher machbar (und zu einem passablen Preis anbietbar) als noch vor ein paar Jahren.
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ColdFever
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von ColdFever »

Game&Watch hat geschrieben:
ColdFever hat geschrieben:Damit erscheinen drei Konsolen mit PC-Architektur im Jahr 2013:
Wozu brauchen wir überhaupt noch Konsolen wenn alle Konsolenhersteller eher versuchen, kleine Mini-Rechner zu machen?
Eine sehr gute Frage, die man in verschiedenen Richtungen betrachten kann.

Theoretisch wäre es natürlich viel einfacher, wenn bei dieser Gelegenheit alle Konsolenhersteller eine gemeinsame, einheitliche Plattform auf Basis der sowieso geplanten PC-Architektur vereinbaren würden. Das würde vor allem für die Entwickler eine große Ersparnis bedeuten, sowohl bei der Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung. Dies wird aber nicht passieren, da die Konsolenhersteller zur Gewinnmaximierung nur ihre eigene, spezielle Plattform verkaufen wollen. Selbst ein Kompromiss erscheint kaum denkbar, nämlich eine einheitliche PC-Konsolenplattform mit einheitlichem Betriebssystem, aber jeweils verschiedenen Stores (Microsoft, Sony, Steam...). Dann würde für die Konsumenten nämlich noch deutlicher, wie austauschbar die Plattformen im Prinzip geworden sind, und der Preisdruck würde noch größer.

Die Konsolenkonsumenten müssen sich also an einen der großen Anbieter binden. Da die PC-Technik keine großen technischen Unterschiede mehr machen dürfte, empfiehlt sich der Anbieter mit dem besten Service und dem besten Preis/Leistungsverhältnis. Da die Steam-Produkte dann künftig sowohl für Steambox als auch für PC verwendbar sind, sieht es hier mit dem Preis/Leistungsverhältnis nicht schlecht aus. Auch bei Microsoft sind Synergien denkbar (gemeinsame Spiele für XBox 720 und Win 8-PC). Sony sieht dagegen weniger attraktiv aus.

Die Frage, ob man selbst eine Konsole braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde zustimmen, dass für viele Leute z.B. ein PC-Notebook viel sinnvoller als eine PC-Konsole ist, denn mit einem Notebook kann man zusätzlich auch noch arbeiten und ist noch dazu mobil. Trotzdem werden zunehmend weniger Notebooks gekauft und dafür primitivere Tablets gekauft. Viele Leute mögen es also einfach, und wer nicht arbeiten sondern nur surfen/daddeln will, für den reicht halt eine Konsole. Ich persönlich finde es bequem, außer dem PC im Arbeitszimmer auch eine Konsole im Wohnzimmer zu haben, die einfach nur funktioniert. Als Bluray-Player mit Spielefunktion war die PS3 für mich da ein guter Kauf. Aber ich werde sicher keine PS4 kaufen, die keine Abwärtskompatibiltät bietet. Eher bleibt die PS3 als Bluray-Player samt aller vorhandenen Spiele stehen, und ich stelle eine kleine Steambox für künftige Spiele daneben. Dann könnte ich alle Steam-Spiele sogar spielen, wo es gerade passt - etwas unbequemer im Arbeitszimmer (Arbeitsstuhl und kleinerer Bildschirm), oder bequem im Wohnzimmer (Sofa und großer TV-Bildschirm). Gabe Newells Rechnung könnte also bei mir aufgehen. Aber erst mal will ich dieses Jahr von allen Herstellern die Fakten und Angebote sehen, vorher wird definitiv keine Entscheidung getroffen.
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tschief
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von tschief »

Usul hat geschrieben:aber warum sagt er denn nicht einfach die Wahrheit: "Wir verzichten auf ein optisches Laufwerk, weil es nun einmal eine Steam-Konsole ist - d.h. Spiele werden direkt bei Steam heruntergeladen."
Wieso genau sollte Steam (deiner Meinung nach) daran interessiert sein, ohne Grund (!) alles nur noch rein über Downloads laufen zu lassen? Um deren Server, die so immer schon wieder mal an Ihre Grenzen kommen noch mehr zu überlasten????

Hier geht es um den Platz in der Box (mehr Platz für Anderes oder kleinere Box), deine Aussage würde wirtschaftstechnisch nicht viel Sinn machen. Steam ist daran interessiert das alle Spiele Steam benötigen, aber nicht zwingend das alles heruntergeladen werden muss!

Edith sagt:
Betrifft natürlich Spiele, die Steam voraussetzen, nicht Spiele die über Steam aber auch ohne Steamzwang erhältlich sind.
Zuletzt geändert von tschief am 09.01.2013 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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gracjanski
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von gracjanski »

vaifan90 hat geschrieben:
hans-detlef hat geschrieben:Der Dicke verbreitet also immernoch FUD über Windows.
Wenn einer das Recht dazu hat, dann er. Er hat vor seiner Gründung von Valve 13 Jahre bei Microsoft gearbeitet und die ersten 3 Windowsversionen entwickelt. Also schön den Ball flach halten, der Mann weiß wovon er spricht.
haha, yeah, und deswegen hat er immer Recht und schon per se Gott :lol:
ColdFever hat geschrieben: Theoretisch wäre es natürlich viel einfacher, wenn bei dieser Gelegenheit alle Konsolenhersteller eine gemeinsame, einheitliche Plattform auf Basis der sowieso geplanten PC-Architektur vereinbaren würden. Das würde vor allem für die Entwickler eine große Ersparnis bedeuten, sowohl bei der Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung. Dies wird aber nicht passieren, da die Konsolenhersteller zur Gewinnmaximierung nur ihre eigene, spezielle Plattform verkaufen wollen.
Kommunismus hat noch nie funktioniert, guten Morgen. Diese Plattform wäre arschteuer, da es keine Alternativen gäbe und irgendwann wäre sie Schrott und hätte den Spieler noch mehr verarscht. Macht verführt, ganz einfaches Prinzip.
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ProbeEtPylon
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von ProbeEtPylon »

tschief hat geschrieben:
Usul hat geschrieben:aber warum sagt er denn nicht einfach die Wahrheit: "Wir verzichten auf ein optisches Laufwerk, weil es nun einmal eine Steam-Konsole ist - d.h. Spiele werden direkt bei Steam heruntergeladen."
Wieso genau sollte Steam (deiner Meinung nach) daran interessiert sein, ohne Grund (!) alles nur noch rein über Downloads laufen zu lassen? Um deren Server, die so immer schon wieder mal an Ihre Grenzen kommen noch mehr zu überlasten????

Hier geht es um den Platz in der Box (mehr Platz für Anderes oder kleinere Box), deine Aussage würde wirtschaftstechnisch nicht viel Sinn machen. Steam ist daran interessiert das alle Spiele Steam benötigen, aber nicht zwingend das alles heruntergeladen werden muss!

Edith sagt:
Betrifft natürlich Spiele, die Steam voraussetzen, nicht Spiele die über Steam aber auch ohne Steamzwang erhältlich sind.
Andererseits würde der Verkauf von Retail-Spielen eine nicht unerheblichen Aufwand bedeuten - nötige Infrastruktur, Beziehungen zu Unternehmen, Druckerwerken etc.
Wahrscheinlich sind die verantwortlichen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Risiken eines solchen Unterfangens zu hoch sind, man setzt lieber auf altbewährtes. In meinen Augen ist das auch verständlich, denn Valve wagt hier etwas neues und will nicht zu sehr auf die Fresse fallen, wenn die Box floppt.
(das werden sie auch nicht. Im Endeffekt wird die Box doch nur handelsüblicher Computer im - hoffentlich - schickem Gehäuse. Zur Not stellt man seine Produktion dann einfach ein)
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Lumilicious
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von Lumilicious »

Pixelex hat geschrieben:Hm.. kein Laufwerk und kein Internet-Streaming?

Das heißt also, wenn ich mir mal kurz beispielsweise "The Witcher 2" auf der SteamBox holen und zocken möchte, dann muss ich erstmal 17 GB downloaden? (außer ich habs bereits aufm Rechner, dann kann ichs vielleicht irgendwie rüberziehen)

Eine Konsole, bei der man aufs Zocken warten muss.. sowas gabs noch nie. Arm!

Belehrt mich eines besseren, falls ich da was falsch verstehe.
Naja, das erste mal runterladen kannst du mit dem Weg in den Laden gleichsetzen, oder du bestellst es Online und musst aufs Paket warten. Da wartest du auch.
Wenn du es dann durchgespielt/runtergeladen hast, kannst du dir von Steam nen Backup anlegen lassen. Steam bietet die Möglichkeit. Das ist dann ein Steam Installer, damit brauchst du das Spiel nicht mehr runterladen, wenn du mal spielen willst.

Problem ist dann nur der fehlende Festplattenspeicher. Ohne externes Laufwerk dürfte man schnell an seine Grenzen stoßen. Nen DVD/BR Laufwerk würde ich eigentlich auch begrüßen... nicht weil ichs unbedingt brauche (runterladen macht mir nix aus - geht fix, solange die Steamserver mitspielen), sondern weil es Möglichkeiten gibt dieses auch anders zu nutzen. Wenn ich mir schon so ne art HTPC ins Wohnzimmer stellen soll, dann doch bitte auch mit der Möglichkeit BRs/DVDs zu schauen.

Sonst entsprechen seine Aussagen genau dem, was er immer angedeutet hat. Geschlossene Hardware, offene Software (bzw die Option zu installieren was man will, entspricht also einem PC). Jetzt fehlt nur noch ein Preis...
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ColdFever
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von ColdFever »

ColdFever hat geschrieben: Theoretisch wäre es natürlich viel einfacher, wenn bei dieser Gelegenheit alle Konsolenhersteller eine gemeinsame, einheitliche Plattform auf Basis der sowieso geplanten PC-Architektur vereinbaren würden. Das würde vor allem für die Entwickler eine große Ersparnis bedeuten, sowohl bei der Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung. Dies wird aber nicht passieren, da die Konsolenhersteller zur Gewinnmaximierung nur ihre eigene, spezielle Plattform verkaufen wollen.
gracjanski hat geschrieben:Kommunismus hat noch nie funktioniert, guten Morgen. Diese Plattform wäre arschteuer, da es keine Alternativen gäbe und irgendwann wäre sie Schrott und hätte den Spieler noch mehr verarscht. Macht verführt, ganz einfaches Prinzip.
Sorry, aber ich habe selten so einen Unsinn zum "Kommunismus" gelesen. Nur weil die Hardwarehersteller sich einst auf die PC-Plattform geeinigt haben, wurden Computer überhaupt erst für die breite Masse der Menschen endlich zu erschwinglichen Preisen verfügbar. Auch überall sonst profitieren die Menschen von gemeinsamen Normen und Standards. Normen und Standards haben nichts mit "Kommunismus" zu tun, sondern mit purem Menschenverstand. Nur da, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird es teuer. Deshalb kehren die Konsolenhersteller jetzt auch zur PC-Architektur zurück. Sony musste die Tücken der Cell-Technik mit der PS3 leidvoll erfahren, und die fehlende Abwärtskompatibilität könnte der PS4 den Hals brechen.
Usul hat geschrieben:aber warum sagt er denn nicht einfach die Wahrheit: "Wir verzichten auf ein optisches Laufwerk, weil es nun einmal eine Steam-Konsole ist - d.h. Spiele werden direkt bei Steam heruntergeladen."
Wer ein optisches Laufwerk will, schließt es halt per USB an. Ich finde die Entscheidung nachvollziehbar, die Basiskonsole zu einem möglichst attraktiven Preis anzubieten.
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ProbeEtPylon
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von ProbeEtPylon »

ColdFever hat geschrieben:
ColdFever hat geschrieben: Theoretisch wäre es natürlich viel einfacher, wenn bei dieser Gelegenheit alle Konsolenhersteller eine gemeinsame, einheitliche Plattform auf Basis der sowieso geplanten PC-Architektur vereinbaren würden. Das würde vor allem für die Entwickler eine große Ersparnis bedeuten, sowohl bei der Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung. Dies wird aber nicht passieren, da die Konsolenhersteller zur Gewinnmaximierung nur ihre eigene, spezielle Plattform verkaufen wollen.
gracjanski hat geschrieben:Kommunismus hat noch nie funktioniert, guten Morgen. Diese Plattform wäre arschteuer, da es keine Alternativen gäbe und irgendwann wäre sie Schrott und hätte den Spieler noch mehr verarscht. Macht verführt, ganz einfaches Prinzip.
Sorry, aber ich habe selten so einen Unsinn zum "Kommunismus" gelesen. Nur weil die Hardwarehersteller sich einst auf die PC-Plattform geeinigt haben, wurden Computer überhaupt erst für die breite Masse der Menschen endlich zu erschwinglichen Preisen verfügbar. Auch überall sonst profitieren die Menschen von gemeinsamen Normen und Standards. Normen und Standards haben nichts mit "Kommunismus" zu tun, sondern mit purem Menschenverstand. Nur da, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird es teuer. Deshalb kehren die Konsolenhersteller jetzt auch zur PC-Architektur zurück. Sony musste die Tücken der Cell-Technik mit der PS3 leidvoll erfahren, und die fehlende Abwärtskompatibilität könnte der PS4 den Hals brechen.
Usul hat geschrieben:aber warum sagt er denn nicht einfach die Wahrheit: "Wir verzichten auf ein optisches Laufwerk, weil es nun einmal eine Steam-Konsole ist - d.h. Spiele werden direkt bei Steam heruntergeladen."
Wer ein optisches Laufwerk will, schließt es halt per USB an. Ich finde die Entscheidung nachvollziehbar, die Basiskonsole zu einem möglichst attraktiven Preis anzubieten.
Beschwer dich nicht! Kommunismus ist für die meisten hier doch immer all das, was sie nicht verstehen ;D
Antimuffin
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von Antimuffin »

gracjanski hat geschrieben:
vaifan90 hat geschrieben:
hans-detlef hat geschrieben:Der Dicke verbreitet also immernoch FUD über Windows.
Wenn einer das Recht dazu hat, dann er. Er hat vor seiner Gründung von Valve 13 Jahre bei Microsoft gearbeitet und die ersten 3 Windowsversionen entwickelt. Also schön den Ball flach halten, der Mann weiß wovon er spricht.
haha, yeah, und deswegen hat er immer Recht und schon per se Gott :lol:
Wer sagt denn, dass er ein Gott ist? Er hat natürlich das Recht seine eigene Meinung zu äußern.
Du etwa nicht? Drückst du nicht auch gerade einen Kommentar aus? Er führt eine Firma und ist CEO.
Er spricht von einem Entwickler und Firmenstandpunkt aus. Valve will schließlich Geld verdienen, wie jede Firma und der Win 8 Store ist Konkurrenz. Das ist doch komplett nachvollziehbar, ich hab keinen Plan, warum das hier manche nicht kapieren, dass er gegen Win8 stänkert.

Ob man ihm zustimmt oder nicht ist jedem selbst überlassen.
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Usul
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von Usul »

tschief hat geschrieben:Wieso genau sollte Steam (deiner Meinung nach) daran interessiert sein, ohne Grund (!) alles nur noch rein über Downloads laufen zu lassen? Um deren Server, die so immer schon wieder mal an Ihre Grenzen kommen noch mehr zu überlasten????
Habe ich etwas verpaßt oder werden die Spiele, die man bei Steam kauft, weiterhin von dort auf die Festplatte heruntergeladen?
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Ezreal
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von Ezreal »

Der perfekte Controller wäre für mich ein Xbox 360 Controller mit nem Nintendo Digipad, einem guten Akku, etwas weniger Latenz und Bewegungssensor, wäre schön wenn so ein Controller käme :)
Valve Fanboys hört man schon euphorisch schreien, dabei sind das doch eh PC Besitzer meistens, soweit ich weiß. Na ja egal, Fanboys einfach ignorieren :) Die Steambox find ich bisher nicht interessant, klingt zwar ganz gut, aber Valve Games als Exclusives wäre nicht wünschenswert. Auch wenn Valve Games meine Geschmack nicht wirklich treffen, hochwertig sind sie auf jeden Fall und wäre schön wenn sie jedem zugänglich bleiben.
Jetzt mal zu Windows 8. Ich verstehe nicht wieso es so viele nicht mögen, es ist kein Vista. 8 ist deutlich schneller , stylish und in sehr vielen Dingen besser als W7. Es bietet einen ordentlichen Virenschutz, der in den Windows Guard integriert ist. Der Taskmanager ist besser und die meisten Dinge erreicht man jetzt deutlisch schneller. Aber es ist anders und wird anders bedient und Veränderung wird bekanntlich von vielen ersteinmal abgelehnt. Wenn man die Tastenkombinationen nutzt, ist W8 viel schneller als W7, man merkt es richtig. Die Apps/Programme öffnen schneller und sind auch schneller der IE10 ist schneller als jeder andere Browser, aber auch andere Browser sind schneller auf W8. Die Apps und das Startmenü öffnen ebenfalls blitzschnell, auch wichtige Apps wie die Mail App sind gelungen. Was mir auch sehr gefällt, ist die Verbindung mit Facebook, Xbox Live und WP7/8. Auch können Tabletts vollwertige PCs sein wenn sie W8 haben und sind über Touch super bedienbar. Die W8 Hasse hängen sich daran auf, dass W8 nicht ganz für Touch und nicht ganz für Maus optimiert ist.... Das ist Schwachsinn. Man kann W8 umständlich verwenden, immer in die Ecken gehen mit der Maus, umständlich bedienen usw., aber man kann genau so gut Tastenkombis verwenden, die schnelleres arbeiten ermöglich, als in W7 . W8 ist sehr anders, etwas neues und ein klasse Betriebssystem. Wer sich nicht die 5 min nimmt um es zu beherrschen, der mag das Betriebssystem nicht, aber wer offen für was Neues ist, sollte es sich für 15 Euro holen, lohnt sich auf jdn Fall ! Besonders weil es auch noch viele Games und Programme umsonst gibt. Dienste wie Xbox Music hab ich gar nicht erwähnt, sind aber auch Klasse. Ach und Newells Meinung zu W8 unausgereift, es ist immernoch ein Open-System, für die dies wollen aber auch ein Closed-System, für die die es wollen. Ist doch schön das Nutzer die nicht so bewandert sind, sicher und einfach Apps aus nem für sie kontrolliertem Store beziehen können. Es wäre doch nur schlimm, wenn dies die einzige Möglichkeit wär Software zu beziehen, oder nicht ?
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3nfant 7errible
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Re: Valve Software: Newells Steam Box-Visionen

Beitrag von 3nfant 7errible »

tschief hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:
Wenn du etwas machst, was cool ist, die investierte Zeit der Leute wirklich rechtfertigt, dann werden sie es annehmen. Wenn etwas nicht cool ist und schlecht ist, dann kannst du so viel Geld ins Marketing stecken, wie du willst - sie werden es nicht annehmen
hat der Gabe gerade wirklich gesagt Call of Duty ist das beste Spiel dieser Generation?? :Blauesauge:
Ich mag COD auch nicht, aber schlecht ist das Spiel ganz sicher nicht! Ich würde eher fehlende Innovationen und ewig-gleiches Gameplay vorwerfen. Wenn du als Neuling einen aktuellen COD-Teil spielst, bist du einfach begeistert, denn das Feeling ist aussergewöhnlich. Nur wird es schnell eintönig ;-)

Ich hätte auch noch zig andere Beispiele nennen können. Es geht einfach darum, dass es Unsinn ist von dem Erfolg eines Produkts auf seine Qualität zu schliessen. Ausserdem haben sich auch bei dem 39. CoD-Teil die Verkaufszahlen immernoch gesteigert :wink:
An anderer Stelle kritisiert er die Bewegungssteuerung, dabei war die Wii, deren herausstechendes Merkmal genau das war, die erfolgreichste Plattform der letzten Generation. Passt einfach alles nicht zusammen, was aber auch weder überraschend noch wirklich schlimm ist, da es sich hier mal wieder nur um ein Verkaufsgespräch handelt, so wie es jeder macht und wie es nunmal zum Geschäft gehört.

Es ist nur immer wieder lustig zu sehen, wie unterschiedlich die Leute auf verschiedenes Marketingsblabla reagieren, je nach dem von wem es kommt. :Blauesauge:
Mag vielleicht aber auch nur daran liegen, dass der Autoverkäufer Newell seinen Schnurrbart nicht so offensichtlich zwirbelt wie die anderen :Katze: