Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem Spiel genommen

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Nanimonai
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Re: Kommentar

Beitrag von Nanimonai »

Usul hat geschrieben: Das ist sophistisch... genauso sophistisch könnte ich entgegnen, daß es keine oder nur sehr wenige Menschen gibt, die sich z.B. als "Bigfoot-Verweigerer" bezeichnen.

Gottes Existenz ist ein Postulat, das bisher nicht bewiesen wurde. Aber eben auch nicht widerlegt wurde. Wenn wir schon wissenschaftlich argumentieren, dann kann man nicht 100%ig sagen, daß es z.B. keine Einhörner, keine Feen, keinen Bigfoot und kein Ungeheuer von Loch Ness gibt. Genauso wenig kann man nicht 100%ig sagen, daß es keinen Gott gibt. Das ist eine Tatsache... die kannst du nicht aus der Welt schaffen, indem du Empirie dagegen hältst. Bzw. du kannst es schon, aber dann ist es eben kein Wissen, sondern Vermuten - oder Glauben. Wie mithin vieles, was die Naturwissenschaften als Tatsachen darstellen, im Grunde genommen auch Vermutungen auf Basis unserer bisherigen Erfahrungen sind.
Ich will darauf hinaus, daß der Begriff "Glaube" sehr allgemein aufgefaßt werden kann... und auch sollte. Und zwar im engsten Sinne. Denn wenn diejenigen, die meinen zu wissen, erkennen würden, daß sie stattdessen glauben, würden sie vllt. etwas vorsichtiger zu Werke gehen.

Es bleibt dennoch festzuhalten: Wer sich als Atheist bezeichnet, sagt, daß es keinen Gott gibt. Damit macht er eine Aussage, die er nicht machen kann. Also glaubt er. Bei Agnostikern ist es etwas anderes... die halten sich klugerweise aus der Sache raus und sagen genau das, was man 100%ig sagen kann: Sie wissen es nicht. Und das eine oder andere möchten sie nicht glauben.
Du machst es Dir zu leicht, indem Du das Wort "Wissen" komplett aus Deinem Wortschatz streichst.
Nach Deiner Argumentation gibt es kein Wissen, es gibt nur Vermutungen. Das ist mir zu wenig. Denn so kannst Du alles, schlichtweg alles postulieren, vollkommen egal, wie abwegig es ist und immer damit punkten zu sagen "Nun ja, Du kannst es ja nicht wissen."

Wir sind uns doch wohl alle einig, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, oder?
Aber wissen wir es? Wissen wir es wirklich? Wir haben uns darauf geeinigt, dass es als Wissen angesehen wird, dass es ihn nicht gibt. Es ist nicht nur eine Vermutung.

Die Naturwissenschaften arbeiten seit jeher nach dem Prinzip der Falsifizierung und Verifizierung. Wie Du schon sagst, wird dabei sehr vieles als bewiesen anerkannt, bis das Gegenteil bewiesen wird. Ein Beweis ist die nichtwiderlegte Summe unserer bisherigen Erfahrungen. So arbeitet unser Verstand, denn letztlich "wissen" in dem engen Sinne, wie Du auch "glauben" siehst, kannst Du nichts, rein gar nichts.
Nicht einmal, dass Du gerade auf den Bildschirm schaust und das hier liest. Bist Du wach? Weißt Du es? Woher?
Wir kommen langsam in Regionen des radikalen Konstruktivismus, den ich sehr spannend finde, aber dennoch vermutlich etwas zu weit führt.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Dan Chox hat geschrieben: Bis jetzt habe ich mich kopfschüttelnd aus dieser sinnentleerten Diskussion rausgehalten, aber mit Verlaub:
Ich halte diese Diskussion sogar für äußerst sinnbehafet. Was führt Dich zu der Auffassung, dass das hier sinnentleert ist?
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Dan Chox
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Beitrag von Dan Chox »

Nanimonai hat geschrieben:Ich halte diese Diskussion sogar für äußerst sinnbehafet. Was führt Dich zu der Auffassung, dass das hier sinnentleert ist?
Weil dies weder das Thema, noch das Forum dazu ist. Auch wenn ich hier zum Großteil mit dir übereinstimme. Darüberhinaus treffe ich noch folgende Vorhersage: Es wird erfahrungsgemäß auch zu keinem Ergebnis führen.
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Oldholo
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Beitrag von Oldholo »

Dan Chox hat geschrieben: Bis jetzt habe ich mich kopfschüttelnd aus dieser sinnentleerten Diskussion rausgehalten
Das Schöne (in einem "Als ich drei war, konnte ich mich stundenlang mit dem hypnotischen Muster auf Omas Tapeten beschäftigen"-Sinne) daran ist ja, dass diese Streitgespräche immer genau gleich ablaufen, inklusive der Auswahl an Argumenten, dass sie niemals nie enden (zumindest nicht, solange noch mindestens 2 Gesprächspartner nicht völlig ihre Lust darauf verloren haben) und sie dann zumindest anfangs viel zu verlockend sind, um nicht zumindest einen klitzekleinen Post zu verfassen, um auch dran teilzuhaben.
Bis einen jemand zitiert ( :Salut: ) und man dann doch ir-gend-wie antworten muss, weil jetzt ist man ja eh schon mittendrin. :lol:

Speaking of which...:
Melcor hat geschrieben: Ist ja mein Punkt. Mündliche Überlieferung machen aus einer Überschwemmung eine Sinnflut, aus einer Heuschreckenplage eine göttliche Strafe. Der Großteil ist erfunden und basiert nur vage auf den tatsächlichen Ereignissen von damals.
Nun..das ist heutigen Historikern, Geisteswissenschaftlern und auch den meisten Religiösen durchaus bewusst, ich würde jedoch nicht so weit gehen, das als eine Erfindung zu bezeichnen. Vielmehr sind es meist verzerrte Wahrnehmungen von Menschen, denen es am Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge fehlte. Der Erfindungsaspekt kam da sicherlich auch noch dazu und macht wohl den Charakter jeder alten Schrift aus, aber der Teil lässt sich in den meisten Fällen dann doch recht einfach herausfiltern. Demnach sind religiöse Texte natürlich, und da stimme ich Dir völlig zu, sehr mit Vorsicht zu genießen, aber die Meisten dürften durchaus einen wahren Kern haben. Besser als nichts, schätz' ich. :D
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Dan Chox hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Ich halte diese Diskussion sogar für äußerst sinnbehafet. Was führt Dich zu der Auffassung, dass das hier sinnentleert ist?
Weil dies weder das Thema, noch das Forum dazu ist. Auch wenn ich hier zum Großteil mit dir übereinstimme. Darüberhinaus treffe ich noch folgende Vorhersage: Es wird erfahrungsgemäß auch zu keinem Ergebnis führen.
Das Grundthema ist ja an sich schon gegeben, es hat sich nur etwas weiterentwickelt.
Und ein Forum ist nie der falsche Ort, sich zu unterhalten, worüber auch immer.

Das jeder, der meine und die anderen ernsthafteren und sinnvolleren Beiträge gelesen hat, zumindest darüber nachdenkt, ist für mich Ergebnis genug, um das hier zu tun.
Ich gehe jedenfalls nicht "unbefriedigt" aus so einer Diskussion raus, auch wenn ich niemanden missionieren oder von meinen Gedanken überzeugen konnte.
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Usul
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Beitrag von Usul »

Nanimonai hat geschrieben:Liegt es daran, dass Du den Unterschied wirklich nicht erkennst oder kannst Du es Dir nicht eingestehen?
Wenn sich ein Mensch einen Sprengstoffgürtel umschnallt und sich in die Luft jagt, sei es aus religiösen, politischen oder wie auch immer gearteten Motiven, ist es nicht der Sprengstoffgürtel, der hinterfragt werden muss, sondern der Beweggrund, warum man sich so ein Teil umschnallt und hochjagt.
Es war der Mensch. Es waren seine Motive, die getötet haben.
Es liegt vielleicht daran, wie ich die Religion in dieser Frage einschätze. Sie stellt für mich hier in etwa so etwas wie das Messer dar... die Motive, warum das Messer oder die Religion eingesetzt wird, kommen vom Menschen. Ich gebe zu, daß das sehr an den Haaren herbeigezogen klingt, aber genau das war ja das Argument: Wenn du die Religion wegnimmst, wird der Mensch weiterhin seine Motive haben. Denn der Mensch handelt negativ. Die Religion ist quasi nur ein Vehikel seiner Negativität. Genauso wie das Messer. Das wollte ich ungefähr mit dem Messer-Vergleich ausdrücken. Auch wenn er in der Tat etwas unglücklich war.

Dan Chox hat geschrieben:Bis jetzt habe ich mich kopfschüttelnd aus dieser sinnentleerten Diskussion rausgehalten, aber mit Verlaub: Das ist Schwachsinn. Atheismus ist schlicht die Abgrenzung zum Theismus als polarer Gegensatz in der Glaubensfrage. Hat nichts mit wissen oder behaupten zu tun.
Wenn du mit "Schwachsinn" einsteigst, denke ich, werde ich am besten nicht näher darauf eingehen.
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Dan Chox
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Beitrag von Dan Chox »

Usul hat geschrieben:Wenn du mit "Schwachsinn" einsteigst, denke ich, werde ich am besten nicht näher darauf eingehen.
Pass auf, als nächstes fange ich an Das Leben des Brian zu zitieren!
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben:Bedenke auch: Christen und Moslems leben monotheistisch. Sie haben nur einen Gott.
Der große Gag ist ja ... ES IST DER GLEICHE GOTT!!!!! Christen und Moslems und auch noch die Juden sind Teil der gleichen Religion. Aber so ist das eben mit dem Middle Management. Kleingeistige Streitereien darüber, ob jetzt Jesus oder Mohammed den Willen Gottes richtig interpretiert haben, während der große Boss scheinbar unbekümmert über dem Chaos schwebt, welches seine Angestellten jeden Tag frisch aufs Neue anrichten.

Und was auch den Monotheismus so aberwitzig erscheinen lässt. Da gibt man sich nur noch einen Gott und zettelt dennoch die bislang derbsten Glaubenskriege der Geschichte an, weil jeder diesen einen einzigen Gott anders wahrnimmt und interpretiert. Da könnte man fast denken, es wäre für den Weltfrieden sinnvoller wieder Bäume und Kühe und Felsen und den Mond anzubeten und in jeder Naturerscheinung ein anderes mystisches Wesen zu sehen.
anigunner
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Beitrag von anigunner »

Kajetan hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Bedenke auch: Christen und Moslems leben monotheistisch. Sie haben nur einen Gott.
Der große Gag ist ja ... ES IST DER GLEICHE GOTT!!!!! Christen und Moslems und auch noch die Juden sind Teil der gleichen Religion. Aber so ist das eben mit dem Middle Management. Kleingeistige Streitereien darüber, ob jetzt Jesus oder Mohammed den Willen Gottes richtig interpretiert haben, während der große Boss scheinbar unbekümmert über dem Chaos schwebt, welches seine Angestellten jeden Tag frisch aufs Neue anrichten.

Und was auch den Monotheismus so aberwitzig erscheinen lässt. Da gibt man sich nur noch einen Gott und zettelt dennoch die bislang derbsten Glaubenskriege der Geschichte an, weil jeder diesen einen einzigen Gott anders wahrnimmt und interpretiert. Da könnte man fast denken, es wäre für den Weltfrieden sinnvoller wieder Bäume und Kühe und Felsen und den Mond anzubeten und in jeder Naturerscheinung ein anderes mystisches Wesen zu sehen.
Es gibt ja nicht DEN christlichen, moslemischen oder jüdischen Glauben. Fest jeder legt es anders aus. Der eine sieht seine Aufgabe darin möglichst viele Unschuldige mich sich selbst in die Luft zu jagen, andere arbeiten ihr ganzes Leben in der Gemeinschaft für ein gutes Zusammensein und ein gutes Miteinander. Jeder interpretiert das in seine Religion, was er davon haben will. Das Problem an sich ist nicht der eigentlich Glaube, es ist egal ob wir einen Gott, einen Baum oder sonst irgendwas anbeten. Das Problem ist immer der Mensch selbst. Fanatiker. Solche die ihren Glauben über alles stellen, und andere für ihren "Unglauben" leiden lassen wollen.

Es wird nie zu einem Frieden zwischen den Religionen kommen da es immer irgendwelche Idioten gibt, die meinen sie wären die Hüter der einzig waren Sichtweise ihrer Religion. Und bereit sind das auch notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Das betrifft aber nicht nicht die Moslems, sondern eigentlich jede Religion. Muss ich hier wirklich anfangen die Geschichte der Christen aufzurollen, und wie viel Blut und Tränen darin flossen? Unser "Vorteil" ist wenn man so will das wir uns die letzten Jahrhunderte ziemlich ausgetobt haben, und das die Kirche einen immer geringeren Einfluss auf unseren Alltag hat. Im Nahen Osten sind die noch nicht so weit. Es gibt immer noch zu viele Menschen, die sich zu leicht beeinflussen lassen durch Lügner und Bauerfänger, die ihnen sprichtwörtlich das blaue vom Himmel versprechen. Sieht man sich die Lebensumstände vieler an kann man gut verstehen warum da viele nach diesem Strohhalm greifen wenn man so will...

Ich für meinen Teil verteile keine ganze Glaubensgemeinschaft für die schwarzen Schafe die sie haben. Nur erwarte ich irgendwo das diese Gemeinschaft selbst etwas gegen diese schwarzen Schafe macht. Und von den Medien erwarte ich auch das sie nicht immer nur diese Trottel zeigen, sondern auch mal die Leute welche sich darum Bemühen einen Dialog aufzubauen und dem Einhalt zu gebieten. Die gibt es nämlich ebenso, nur die bekommen so gut wie keine "Sendezeit" wenn man so will.
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Usul
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Beitrag von Usul »

Kajetan hat geschrieben:Kleingeistige Streitereien darüber, ob jetzt Jesus oder Mohammed den Willen Gottes richtig interpretiert haben, während der große Boss scheinbar unbekümmert über dem Chaos schwebt, welches seine Angestellten jeden Tag frisch aufs Neue anrichten.
Es geht noch weiter: Jesus ist im Koran durchaus als Prophet und als sehr hochgestellte Persönlichkeit beschrieben. Von einigen Unterschieden abgesehen sind die Vorstellungen in der Hinsicht also deckungsleich. Siehe z.B. die grobe Zusammenfassung bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Isa_ibn_Maryam

Und was auch den Monotheismus so aberwitzig erscheinen lässt. Da gibt man sich nur noch einen Gott und zettelt dennoch die bislang derbsten Glaubenskriege der Geschichte an, weil jeder diesen einen einzigen Gott anders wahrnimmt und interpretiert. Da könnte man fast denken, es wäre für den Weltfrieden sinnvoller wieder Bäume und Kühe und Felsen und den Mond anzubeten und in jeder Naturerscheinung ein anderes mystisches Wesen zu sehen.
Das führt mich wieder zu meinem Hauptargument: Auch die derbsten Glaubenskriege sind in letzter Instanz Kriege. Es mag sein, daß die Begründung zum Teil auf der Frage fußt, welcher eine Gott nun der bessere ist, aber daß das nur Vorwände sind, mit denen die Machtspielereien kaschiert werden, sollte relativ unstrittig sein.
Schauen wir also den Polytheismus an: Römer als Beispiel... oder die antiken Griechen... oder die Ägypter... oder wen auch immer aus der Antike... die Wikinger... um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch bei denen war Gewalt an der Tagesordnung, teilweise ebenfalls mit religiösem Hintergrund. Eben weil es nicht um Religion geht, sondern um den Menschen. Insofern ist es doch relativ sicher, daß es für den Weltfrieden nicht viel bringen würde, wenn wir jetzt anfingen Naturgötter anzubeten. Oder gar keinen Gott. Es wird sich immer ein Weg finden.

Von daher sind die ganzen kritischen Worte gegenüber den Islam an sich oder die Moslems im Allgemeinen, weil ein dummer Teenager sich über einen Bilderrahmen echauffiert, äußerst kontraproduktiv. Denn sie erzeugen nur Negativität auf der einen und auf der anderen Seite. Stattdessen könnte man das tatsächlich als das ansehen, was es ist - nämlich eine wirklich total unwichtige Kleinigkeit, über die sich vielleicht eine Handvoll Irrer aufregen -, und es einfach ignorieren, statt davon ausgehend eine gesamte Religion und und mehr 1 Mrd. Menschen unfair zu kritisieren.
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Mirabai
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem S

Beitrag von Mirabai »

grizzer66 hat geschrieben:Fakt ist, wenn alle Menschen genau nach dem Koran oder der Bibel leben würden, gäbe es weder Kriege noch müssten irgendwelche Menschen hunger leiden und die Welt wäre ein friedlicherer Ort.
Und wenn dann noch alle an den Osterhasen, Weihnachtsmann und an das Sandmännchen glauben ist alles perfekt....ich bitte dich, werde Erwachsen. Religion ist für schwache/alte Menschen, die Angst vor dem haben was nach dem Tot kommt und sich deswegen an irgendetwas klammern müssen....um die letzten Tage auf der Erde "erträglich" zu machen.

Die Jugend glaubt nicht an Gott oder irgendetwas in der Richtung(Außer das Elternhaus war gläubig) und die alten Menschen sterben nach und nach weg – Und es gibt immer weniger gläubige und mit etwas Glück, ist der ganze „Käse“ in 300-500 Jahren vorbei.

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Zuletzt geändert von Mirabai am 11.10.2012 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem S

Beitrag von Comsite »

Steht im Koran: "Du warst kein Text über Allah über der Toilette stehen haben"?
Die haben ja echt an alles gedacht früher. :Hüpf:
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Kajetan
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem S

Beitrag von Kajetan »

Mirabai hat geschrieben:Und wenn dann noch alle an den Osterhasen, Weihnachtsmann und an das Sandmännchen glauben ist alles perfekt....ich bitte dich, werde Erwachsen. Religion ist für schwache/alte Menschen, die Angst vor dem haben was nach dem Tot kommt und sich deswegen an irgendetwas klammern müssen....um die letzten Tage auf der Erde "erträglich" zu machen.

Die Jugend glaubt nicht an Gott oder irgendetwas in der Richtung(Außer das Elternhaus war gläubig) und die alten Menschen sterben nach und nach weg – Und es gibt immer weniger gläubige und mit etwas Glück, ist der ganze „Käse“ in 300-500 Jahren vorbei.
Du machst es Dir gerade sehr, sehr einfach ... Religion ist ein mächtiges Ding, weil viele Menschen schwach sind und Trost und Einfachheit und Geborgenheit in einer mitunter komplexen und grausamen und unverständlichen Welt suchen. Was Du hier beschreibst, das ist vielleicht das Schicksal der christlichen Religion in Westeuropa, aber nicht das Ende der Religion als solcher. Schau Dir einfach mal an, mit welcher Inbrunst und Hingabe junge Menschen irgendwelche Popstars "vergöttern" oder wie man Steve Jobs, der eigentlich ein ziemlich skrupelloses Arschloch war, zur Heilsgestalt der IT erhebt. Justin Bieber ist toll und Steve Jobs hat alles erfunden. Die Welt ist schön und toll und wenn Du das nicht so sehen willst, gibts was auf die Fresse! Yay, Religion und engstirnige Dummheit, Religion und Ignoranz!! Eine geile Mischung!

Ich hab nix gegen Religion und auch nix gegen Gläubige. Ich habe nur was gegen Fanatiker, Extremisten und Trittbrettfahrer, die religiöse Fanatiker und Extremisten für ihre eigenen persönlichen Zwecke benutzen. Ich habe was gegen Missionierung und ich habe was gegen religiös motivierte Gesetze auch für Leute, die nicht dieser Religion angehören (ein gewisser respektabler Umgang mit den Überzeugungen anderer Menschen mal ausgenommen).

Eigentlich komme ich wunderbar mit allen Menschen aus, die bei der Ausübung ihres jeweiligen "Dings" ihren Mitmenschen nicht auf den Senkel gehen. Wer Justin Bieber toll findet, der soll das gerne tun. Wer Steve Jobs für den IT-Heiland hält ... hrmpf, meinetwegen. Aber fallt damit bitte nicht Euren Mitmenschen auf die Nerven. Danke!

:)
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Usul
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem S

Beitrag von Usul »

Comsite hat geschrieben:Steht im Koran: "Du warst kein Text über Allah über der Toilette stehen haben"?
Die haben ja echt an alles gedacht früher. :Hüpf:
Nein, aber sein Name dürfe nicht an "unreinen Orten" (an Orten, an denen Menschen sich z.B. erleichtern) genannt werden. Ich weiß allerdings nicht, ob das relativ wörtlich so im Koran steht oder später durch Interpretationen oder islamische Rechtsprechung eingeführt wurde.

Ist aber auch egal, denn die Frage wurde zuvor schon gestellt: Warum nutzt man in einer Map "Favela" ausgerechnet einen arabischen Bilderrahmen auf dem Klo? Da ist so gut wie kein Zusammenhang... es ist sogar eher unrealistisch. Insofern wäre es unabhängig von dieser Diskussion her sinnvoller gewesen, gleich einen anderen Rahmen zu benutzen. Ein bißchen Mitdenken schadet auch beim Entwickeln nicht.
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Obstdieb
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 2: Karte "Favela" aus dem S

Beitrag von Obstdieb »

Usul hat geschrieben:
Ist aber auch egal, denn die Frage wurde zuvor schon gestellt: Warum nutzt man in einer Map "Favela" ausgerechnet einen arabischen Bilderrahmen auf dem Klo? Da ist so gut wie kein Zusammenhang... es ist sogar eher unrealistisch. Insofern wäre es unabhängig von dieser Diskussion her sinnvoller gewesen, gleich einen anderen Rahmen zu benutzen. Ein bißchen Mitdenken schadet auch beim Entwickeln nicht.
Ich bin überrascht, dass die Frage immernoch nicht beantwortet ist.
Ds Bild gibt es sicherlich so auch in Modern Warfare 1 und ich nehme mal stark, an das bestimme Objekte einfach für den Nachfolger mitbenutzt wurde. Vielleicht hat sich einfach keiner mehr dran erinnert, ich hab keine Ahnung. Vielleicht wussten sie es auch wirklich nicht aber beim Textur erstellen, fällt sowas eigentlich auf. Fakt ist ,dass das Bild mit relativ hoher Warscheinlichkeit, so schon in Vorgängerspielen war und einfach wieder benutzt wurde.