Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

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Xris
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Xris »

antwortete Jay Wilson als Game Director von Diablo III mit einem klaren "Fuck that loser".
D3 wurde scheinbar von Generation Facebook entwickelt. Nun wundert mich erhlich gesagt garnix mehr. Die können noch 10k Patches rausbrezeln. Macht aus einem einfallslosen Spiel sicher kein gutes Spiel mehr. 7 Jahre Entwicklung und dann kommt so ein BS dabei raus.
cHL
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von cHL »

LP 90 hat geschrieben:
cHL hat geschrieben:brevik kritisiert designentscheidungen die mit sicherheit von außerhalb des entwicklerteams kamen bzw. beeinflusst wurden (inferno vs. items vs. rmah).
obwohl er selbst am besten wissen muss, dass man es sich eben nicht einfach aussuchen kann was man implementiert und was nicht.
sollte er damals das team verlassen haben, weil er sich diesen anforderungen nicht beugen wollte, ist das zwar sehr ehrenhaft.
aber wie ehrenhaft ist es, ein paar jahre später, auf die entwickler zu schießen, anstatt die kritik dort anzusetzen wo sie hingehört?

nur weil brevik diese diskrepanz in diplomatische wörter verpackt und uns alle schön an den populistischen eiern packt, macht es das nicht besser. er schießt hier gegen kollegen die einfach nur füür ihr geld arbeiten. angesichts der hanebüchenen anforderungen die an das designteam gestellt wurden und den großen erwartungen haben sie sehr vieles sehr gut umgesetzt.
gerade das von ihm angesprochenen porting etc.
die kritikpunkte betreffen aber aussschließlich punkte die, mit ziemlicher sicherheit, nicht vom entwicklerteam kamen, an welchem er aber das "scheitern" von d3 festmacht.
insofern hat er eben nicht recht und rantet nur durch die blume jene entwickler die die position seines alten teams eingenommen haben. das geht gar nicht in ordnung und hat sich natürlich ein"fuck you" verdient.
Natürlich kamen diese Angaben von außen....Imerhin ist es ActiBlizz, trotzdem behaupte ich das du gar nicht verstehst worum es eigentlich geht.... Dieser Mann hat durchaus legitime Punkte hervorgehoben, welche unzählige Spieler seit Monaten beklagen, aber offenbar wird diese kritik nur mit "Fuck you, Loosers" kommentiert, VOR ALLEM WENN ES EINER DER MITBEGRÜNDER DES FRANCHISE ist. Blizzard Nord wurde eh wahrscheinlich nur aufgelöst weil die Entwickler keinen Bock auf Koticks geschäftsgebaren haben.... Ich zitiere:
"Kotick noted that in the past he changed the employee incentive program so that it "really rewards profit and nothing else." He continued, "You have studio heads who five years ago didn't know the difference between a balance sheet and a bed sheet who are now arguing allocations in our CFO's office pretty regularly. ... We have a real culture of thrift. The goal that I had in bringing a lot of the packaged goods folks into Activision about 10 years ago was to take all the fun out of making video games."

Yes, he just said that.

Ultimately, Kotick doesn't want his employees to take anything for granted. They should always be aware of "skepticism, pessimism, and fear" in the midst of the global economic downturn. "We are very good at keeping people focused on the deep depression," he said."

Zitat: Teamliquid.net
Deswegen wohl auch Breiviks Aussage, es wäre nicht das Spiel das er gemacht hätte....

mir scheint du verstehst mich nicht. seine kritikpunkte sind für sich genommen korrekt. dass er das aber mit dem "weniger erfahrenen" aka. "schlechteren" entwicklerteam erklärt, anstatt die mechanismen dahinter anzusprechen ist, bei jemanden wie brevik, schlicht wahnsinn.
gerade er weiß was sich umsetzen lässt, und gerade er hat das am eigenen leib erfahren.
hier dann durch die blume ein entwicklerteam für etwas verantwortlich zu machen, wofür man weiß dass dieses nix kann, ist einfach nur absurd und verdient sich die entsprechende reaktion.
und gerade das kotick zitat von TL bestätigt ja, dass die probleme bei d3 nicht die entwickler sondern die entscheider darüber sind.

da soll weder den ton der reaktionen noch die ausrichtung von d3 verteidigen.
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Oldholo
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Oldholo »

LP 90 hat geschrieben: Deswegen wohl auch Breiviks Aussage, es wäre nicht das Spiel das er gemacht hätte....
Meh, das ist wer anders... :?
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pirklbauer31
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von pirklbauer31 »

Damit hätte Brevik so ziemlich alle Punkte aufgezählt, die mich bei D3 stören.
Ich hätte mir so ein Diablo 3 gewünscht.
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Sub-Zero
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Sub-Zero »

EvilNobody hat geschrieben:Tja, alle Kritik nutzt nichts, wenn das Spiel trotz aller Mängel auf Metacritic immer noch 88% bekommt und sich wie blöd verkauft. Da kann man auch Scheiße produzieren, solange es die Kunden und Fachkritiker so wohlwollend schlucken, ist doch alles in Butter.
Die User-Wertung auf metacritic ist 3.8, die Kunden schlucken es also überhaupt nicht wohlwollend. Wenn Pressewertung und User-Wertung so weit auseinander liegen, kann man davon ausgehen, dass die Pressewertung erkauft und unglaubwürdig ist. Die hohe Verkaufszahl kommt hauptsächlich wegen dem guten Ruf des Vorgängers zustande. Das nächste Diablo wird zu Beginn sicherlich nicht so ein Verkaufsschlager, da werden die Leute genau hingucken, bevor sie sich das holen.
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Sir Richfield
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Sir Richfield »

Ich denke, die Userwertung kam zustande, weil die Leute ein D2 in 3D wollten, aber ein D3 bekamen UND weil der Launch halt nicht problemlos war.
Hier stand Blizzard ihr eigener Ruf im Weg, da viele vergessen haben, wie WOW am Anfang war und nur das über Jahre gereifte Produkt kannten.

Über die Art, wie sich Brevik ausdrückte:
http://usaerklaert.wordpress.com/2006/0 ... ie-meinen/

Das war schon relativ harter Tobak. Es geht allerdings auch weniger darum dass die Betroffenen negativ reagiert haben. Was sollten sie auch tun, zugeben, dass sie Mist gebaut haben? Wenn ihnen die Verkaufszahlen doch scheinbar! recht geben?
Es geht nur darum, dass die Aussage schwer unprofessionell war. Und da hilft es nichts zu sagen, war doch Facebook, war doch privat.
1) Ist auf Facebook nichts privat und 2) steht man IMMER als Vertreter seiner Firma in der Öffentlichkeit.
Ich kann mich nach einem Messebesuch in der Kneipe auch nicht mit anderen Vertretern besaufen, dann auf den Tisch kacken und denken, das würde nicht auf meine Firma zurückfallen!

Ist ja so wie bei Herrn Yerli. Der kann öffentlich von Unlizensierten Kopien halten, was er will, wenn aber die eigene Bude wegen solcher gefilzt wird, fällt die Aussage auf die Firma zurück...
Mokotar
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Mokotar »

Sir Richfield hat geschrieben:
KarmaGuy hat geschrieben:Brevik hat recht mit seinen Aussagen. D3 ist nicht mehr sein Diablo,
Fixed that for you.

JA, Brevik hat recht. Aber ob Blizz North ein besseres Diablo III hätte hingelegt (hätte hinlegen dürfen), das steht in den Sternen.
Ich glaube genau das ist das Problem, die Entwickler mussten das Spiel im Hinblick auf das Auktionshaus entwerfen nach Angaben des Publishers.
Und auch wenn er Recht hat, hätte er es warscheinlich selbst ebensowenig beeinflussen können. Daher sind die Verantwortlichen Entwickler natürlich angepisst. Sie hätten sich besser ausdrücken können, aber sind eben auch nur Menschen. Ich sehe das Problem eher bei Blizzard...
Wenn der Arbeitgeber sagt... ich will das so und so, kann man als Entwickler eben nur das beste draus machen, während man sich an die Vorgaben hällt.
Wobei es mich trotzdem wundert, dass Blizzard viele Entwickler eines solchen Kassenschlagers rausgehauen hat... womöglich wollten die tatsächlich nicht spuren ^^
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Erynhir
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Erynhir »

Mokotar hat geschrieben: Ich glaube genau das ist das Problem, die Entwickler mussten das Spiel im Hinblick auf das Auktionshaus entwerfen nach Angaben des Publishers.
Und auch wenn er Recht hat, hätte er es warscheinlich selbst ebensowenig beeinflussen können. Daher sind die Verantwortlichen Entwickler natürlich angepisst. Sie hätten sich besser ausdrücken können, aber sind eben auch nur Menschen. Ich sehe das Problem eher bei Blizzard...
Wenn der Arbeitgeber sagt... ich will das so und so, kann man als Entwickler eben nur das beste draus machen, während man sich an die Vorgaben hällt.
Wobei es mich trotzdem wundert, dass Blizzard viele Entwickler eines solchen Kassenschlagers rausgehauen hat... womöglich wollten die tatsächlich nicht spuren ^^
Natürlich kennt niemand von uns die internen Abläufe, aber Blizzard ist eigentlich sehr eigenständig und hat mit Activision so erst mal gar nichts zu tun, beide unterstehen am Ende eh Vivendi. Daher werden sämtliche Designentscheidungen, ob gute oder schlechte, letztendlich auf Blizzard zurückzuführen sein. Ich kann mir nicht vorstellen dass sich die hohe Obrigkeit bei Vivendi wirklich einmischt.
Arteas
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Arteas »

Godless666 hat geschrieben:Und dieser Bevik ist sososoooosooo geil, der hätte alles anders und vorallem besser gemacht.
Moment mal !!! Hat der nicht Hellgate London, was noch Millionen User, Heute noch mit Begeisterung( :Blauesauge: ) spielen, mit verursacht :evil:
Hellgate:london ...ja.ein vom Spielprinzip und Spassfaktor her klasse Spiel. Leider mit Fantastilliarden Bugs, dank Druck vom Publisher...

Und der war ? :)
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sphinx2k
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von sphinx2k »

Sub-Zero hat geschrieben:
EvilNobody hat geschrieben:Tja, alle Kritik nutzt nichts, wenn das Spiel trotz aller Mängel auf Metacritic immer noch 88% bekommt und sich wie blöd verkauft. Da kann man auch Scheiße produzieren, solange es die Kunden und Fachkritiker so wohlwollend schlucken, ist doch alles in Butter.
Die User-Wertung auf metacritic ist 3.8, die Kunden schlucken es also überhaupt nicht wohlwollend. Wenn Pressewertung und User-Wertung so weit auseinander liegen, kann man davon ausgehen, dass die Pressewertung erkauft und unglaubwürdig ist. Die hohe Verkaufszahl kommt hauptsächlich wegen dem guten Ruf des Vorgängers zustande. Das nächste Diablo wird zu Beginn sicherlich nicht so ein Verkaufsschlager, da werden die Leute genau hingucken, bevor sie sich das holen.
Aber das Problem auch an den User Wertungen ist das es das Amazon abwert Prinzip ist. Viele Hater aus welchem Grund auch immer welche 1 Punkt oder Stern vergeben um eine Rezension in den Keller zu ziehen. Alle die mit dem Spiel zufrieden sind juckt es nicht was auf irgendwelchen Wertungs Seiten abgeht.
Meist sind die auch nicht zu einer aussage fähig warum nur 1 Pseudopunkt vergeben wurde. Ähnlich den Befürwortern von BF3 oder COD die zu 95% auch keine Argumente haben warum das Spiel gut ist.

Arteas hat geschrieben:
Godless666 hat geschrieben:Und dieser Bevik ist sososoooosooo geil, der hätte alles anders und vorallem besser gemacht.
Moment mal !!! Hat der nicht Hellgate London, was noch Millionen User, Heute noch mit Begeisterung( :Blauesauge: ) spielen, mit verursacht :evil:
Hellgate:london ...ja.ein vom Spielprinzip und Spassfaktor her klasse Spiel. Leider mit Fantastilliarden Bugs, dank Druck vom Publisher...

Und der war ? :)
Hellgate war vom Prinzip her OK. Das Problem waren wie erwähnt die Bugs, das man eine schlechte 3D Engine erstellt hat anstatt das ganze Spiel ohne Ego Perspektive und 2,5D zu erstellen. Und mir hat das Setting nicht so gut gefallen, das rumgeballer funktioniert bei weit aus weniger Spielern als ein Fantasy setting.
KOK
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von KOK »

Ob die Leute hier wissen, daß ein "Fuck that Loser" sinngemäß mehr ein "scheiß auf den Typen" bedeutet, als "fickt ihn"? Jaja, Umgangssprache und so.

Und was haben die Leute hier mit "wenn die alten Mitarbeiter nimmer dabei sind"? Die alten Mitarbeiter haben damals Flagship Studio (unter anderem der besagte Brevik) gegründet und haben eine Totalniete namens Hellgate London geschaffen. Ich bezweifle stark, diese alten Ex-Mitarbeiter nur ansatzweise ein so rundes Diablo abgeliefert hätten.
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bondKI
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von bondKI »

KOK hat geschrieben:Ob die Leute hier wissen, daß ein "Fuck that Loser" sinngemäß mehr ein "scheiß auf den Typen" bedeutet, als "fickt ihn"? Jaja, Umgangssprache und so.

Und was haben die Leute hier mit "wenn die alten Mitarbeiter nimmer dabei sind"? Die alten Mitarbeiter haben damals Flagship Studio (unter anderem der besagte Brevik) gegründet und haben eine Totalniete namens Hellgate London geschaffen. Ich bezweifle stark, diese alten Ex-Mitarbeiter nur ansatzweise ein so rundes Diablo abgeliefert hätten.
Nein, die "alten" Mitarbeiter haben ebenfalls Titel wie Guild Wars und Torchlight geschaffen. (Und ich denke mal, dass der Großteil der Leute hier sowieso wusste was Fuck that loser bedeutet...) Außerdem war Hellgate nur in so einem Zustand auf den Markt gekommen weil die Investoren langsam ihre Knete wieder haben wollten.
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Kajetan
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Kajetan »

KOK hat geschrieben:Ob die Leute hier wissen, daß ein "Fuck that Loser" sinngemäß mehr ein "scheiß auf den Typen" bedeutet, als "fickt ihn"? Jaja, Umgangssprache und so.

Und was haben die Leute hier mit "wenn die alten Mitarbeiter nimmer dabei sind"? Die alten Mitarbeiter haben damals Flagship Studio (unter anderem der besagte Brevik) gegründet und haben eine Totalniete namens Hellgate London geschaffen. Ich bezweifle stark, diese alten Ex-Mitarbeiter nur ansatzweise ein so rundes Diablo abgeliefert hätten.
Hellgate war rein technisch eine einzige Katastrophe. Hellgates Geschäftsmodell war die dümmste Idee, die man nur haben kann. Die Projektleitung war das beste Beispiel dafür, wie man ein Projekt NICHT leiten darf. In Punkto Gameplay und Setting hat Hellgate aber das enorm große Talent gezeigt, dass bei Flagship vorhanden war. In den wenigen Momenten, in denen man nicht willenlos durch die Levelgeometrie fällt oder irgendwo feststeckt oder man Kämpfe verliert, weil es sogar im Offline-SP-Spiel zu surrealen Latenzen zwischen Client und Server (auf der selben Festplatte) kommt ... erkennt man das Potential, dass Hellgate hatte.

Von daher, Publisher irren, wenn sie meinen, dass man Teams und Entwickler ohne Risiko für das Franchise willenlos austauschen und auswechseln kann. Entwickler müssen aber auch erkennen, dass man zum Führen einer eigenen Firma ganz andere Skillsets benötigt, man entweder sich diese Skills zulegt oder Leute anheuert, die sowas können. Denn schaut man sich das ehem. Flagship-Juniorteam an, das eigentlich nur gegründet wurde, um MP-Code für Hellgate zu entwickeln und zu testen ... da war der kreative Part Travis Baldtree und der administrative Part ein Max Schaefer, die nun mit Torchlight 2 das potentiell bessere Diablo in der Releaseschublade haben.
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Levi 
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Levi  »

Kajetan hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Ob die Leute hier wissen, daß ein "Fuck that Loser" sinngemäß mehr ein "scheiß auf den Typen" bedeutet, als "fickt ihn"? Jaja, Umgangssprache und so.

Und was haben die Leute hier mit "wenn die alten Mitarbeiter nimmer dabei sind"? Die alten Mitarbeiter haben damals Flagship Studio (unter anderem der besagte Brevik) gegründet und haben eine Totalniete namens Hellgate London geschaffen. Ich bezweifle stark, diese alten Ex-Mitarbeiter nur ansatzweise ein so rundes Diablo abgeliefert hätten.
Hellgate war rein technisch eine einzige Katastrophe. Hellgates Geschäftsmodell war die dümmste Idee, die man nur haben kann. Die Projektleitung war das beste Beispiel dafür, wie man ein Projekt NICHT leiten darf. In Punkto Gameplay und Setting hat Hellgate aber das enorm große Talent gezeigt, dass bei Flagship vorhanden war. In den wenigen Momenten, in denen man nicht willenlos durch die Levelgeometrie fällt oder irgendwo feststeckt oder man Kämpfe verliert, weil es sogar im Offline-SP-Spiel zu surrealen Latenzen zwischen Client und Server (auf der selben Festplatte) kommt ... erkennt man das Potential, dass Hellgate hatte.
<3 that
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Wigggenz
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Re: Diablo III: Schlammschlacht zwischen Entwicklern

Beitrag von Wigggenz »

KOK hat geschrieben:Ob die Leute hier wissen, daß ein "Fuck that Loser" sinngemäß mehr ein "scheiß auf den Typen" bedeutet, als "fickt ihn"? Jaja, Umgangssprache und so.
1. Bedeutet es auch sinngemäß schon noch "scheiß auf diesen Loser".

2. Hätte man immer noch "never mind that guy" schreiben können. "Macht euch nichts aus dem Typen." Ähnliche Botschaft, aber angemessen verpackt.

So etwas in der extrem unhöflichen Form in der Öffentlichkeit von sich zu geben ist einfach 1. als Reaktion auf sachliche Kritik extrem unfair und 2. extrem unprofessionell. Gerade jemand, der jeden Tag mit Software & Internet zu tun hat, sollte wissen, dass nichts im Internet privat ist und man auch außerhalb der Dienstzeiten dort immer seinen Arbeitgeber repräsentiert.

Fast jeder, der diese Kommentare gelesen hat, hält Blizzard-Jungs jetzt für hochnäsige Typen, die sich bei Kritik an ihrer Arbeit nicht beherrschen können (was, wenn man sich diesen Flame einmal vor Augen führt, wohl auch für einige der Wahrheit entspricht).