Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspiele

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Hefeboy
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Re: Kommentar

Beitrag von Hefeboy »

Mirabai hat geschrieben:
Hefeboy hat geschrieben: Immer diese GameStop hater -.- niemand zwingt dich, deine Spiele bei denen zu kaufen, oder?
Trotzdem ist es eine Abzocke, nur weil es die ganzen Haufrauen, Mütter & Casuals nicht besser wissen und ihre Gebrauchtspiele dort für 4-5€ verkaufen.

Wäre man nicht ganz so faul könnte man in 10-15 Minuten eine Ebay Auktion erstellen und das 3-5 Fache an Geld verdienen, aber daws ist wohl zu "aufwendig"

Mirabai
Das Problem bei ebay un co. ist, dass man auf sein Geld warten muss. In den GS seines Vertrauens spaziert man einfach rein und hat seine Kohle direkt. Das macht GS so attraktiv für manche. Außerdem muss man auch noch Dinge wie Nebenkosten und 19% MwSt einberechnen. Allzu viel bleibt dann auch nicht mehr übrig. Ich selber kaufe bei GS fast nur bei Angeboten ein (z.B. 9,99er) oder um nach ein paar günstigen Klassikern ausschau zu halten. Teils findet man echt ein paar Schätze im Gebraucht-Regal, man muss nur danach suchen. Wer einfach in den Laden wandert um Bar ein Spiel zu verkaufen, dass 2 Jahre alt ist und schon so zerkratzt, dass es noch geschliffen muss, der darf sich nicht wundern wenn er bloß 2€ für sein Spiel bekommt. Auf der anderen seite kann ich es verstehen wenn die Leute ihr Spiel nicht für knapp 20€ verkaufen möchten, obwohl Sie es zwei Tage zuvor für 50€ gekauft haben. Aber hey, guckt euch mal die Gewinnspanne von einem Gebrauchtwagenhändler an... nicht viel anders, oder? Als mein Opa starb, vererbte er uns seinen Benz, den er ca. ein Jahr zuvor für knapp 45000€ gekauft hatte mit einem Km-Stand von ca. 9000 km. Als wir bei diversen Gebrauchtwagenhändlern nachfragten, wie viel sie uns denn dafür geben könnten, war das höchste Angebot 16500€. Privat verkauft brachte es der Wagen dann doch noch zu 31000€. So spielt das Leben....
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X-Live-X
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Re: Kommentar

Beitrag von X-Live-X »

Hefeboy hat geschrieben:Aber hey, guckt euch mal die Gewinnspanne von einem Gebrauchtwagenhändler an... nicht viel anders, oder?
Ähm doch - naja, dank DLC-Codes & Co. kommt es aber etwas näher zusammen.

Ansonsten: Wer zu faul für ebay ist, verdient es nicht besser als bei Gamestop (immernoch besser als wegwerfen). Amazon Marketplace ist zwar praktischer hat bessere Preise, dafür sind die Gebühren dort aber unverschämt.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

X-Live-X hat geschrieben:Amazon Marketplace ist zwar praktischer hat bessere Preise, dafür sind die Gebühren dort aber unverschämt.
Die Gebühren sind dreist, aber man kann dort deutlich mehr verlangen als bei eBay, weil Amazon als seriöser gilt.

Und man hat hinterher nicht das Herumgeärgere, wenn der Käufer nicht bezahlt, denn bei Amazon erhälst Du nur dann Bescheid "Ware jetzt verschicken", wenn der Käufer bereits bezahlt hat.
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Vejieta
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von Vejieta »

gibt auch noch den gebrauchtmarkt auf spielegrotte.de!
der ist ganz nett.
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Galactus
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von Galactus »

ich nutze auch den Amazon Marketplace. Geht schneller und komfortabler als bei Ebay. Auch was Zahlungen angeht.

Die gebühren sind zwar etwas höher, verrechnet man das jedoch wieder mit seiner Porto-Erstattung ist es icht mehr soooo hoch. In jedem Fall ist es immer noch 5mal so lukrativ wie Gamestop. Denn am Ende wird dir nur eine realistische Marge in Abzug gebracht. Im Vergleich zu GS also eine Goldgrube.

Bei Ebay ist mehr möglich, bedeutet aber auch mehr Zeitaufwand. Zeit ist geld und von daher zahlt sich der Marketplace am Ende auch wieder aus.
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sYntiq
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Re: Kommentar

Beitrag von sYntiq »

Hanf4Free hat geschrieben:
sYntiq hat geschrieben:
Hademe hat geschrieben:Gamestop ist der teuerste von allen. Die würden doch eh wieder unverschämte Preise verlangen.
Also hier in Hamburg ist seit Anfang des Jahres MediaMarkt teurer als Gamestop...
:lol: gaz ehrlich--erzähl keine Märchen!!
Ganz ehrlich. Mir ist es auch sehr schwer gefallen das zu glauben. Aber quasi alle Spiele bei denen ich dieses Jahr bei Media Markt nach dem Preis geguckt habe, hätte ich beim örtlichen Gamestop im Schnitt 5-10Euro weniger gezahlt.
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X-Live-X
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Re: Kommentar

Beitrag von X-Live-X »

Kajetan hat geschrieben:
X-Live-X hat geschrieben:Amazon Marketplace ist zwar praktischer hat bessere Preise, dafür sind die Gebühren dort aber unverschämt.
Die Gebühren sind dreist, aber man kann dort deutlich mehr verlangen als bei eBay, weil Amazon als seriöser gilt.

Und man hat hinterher nicht das Herumgeärgere, wenn der Käufer nicht bezahlt, denn bei Amazon erhälst Du nur dann Bescheid "Ware jetzt verschicken", wenn der Käufer bereits bezahlt hat.
Das Rumgeärgere hat man bei ebay eigentlich auch nicht mehr - oder ich hatte immer Glück.
Gibt halt gewisse Dinge die lohne bei Amazon gar nicht - quasi alles unter 10,- wird von den Gebühren unattraktiv gefressen. Zudem irgendwelche Bundles gehen aufgrund des Konzeptes nicht. In diesen beiden Fällen bevorzuge ich ebay, sonst lasse ich es auch oft bei Amazon rumdümpeln.
Das mit den Versandkosten ist relativ - hatte schon oft genug auch viel zu wenig pauschal von Amazon. Wenn nunmal nur ein Päckchen/Paket geht, sind 3 Euro sowas von zu wenig - da muss man schon mehrere positive Portoverkäufe machen, bis man das wieder raus hat. Bei PS3 Spielen geht das gut, bei DS kaum - diese dummen dicken Dinger 8)
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CafeSan
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von CafeSan »

Also ich weiß nicht so recht, was ich von GS halten soll. Einerseits sinds bei mir um die Ecke, echt ganz nette leute, mit denen man auch mal bissl verhandeln kann. Zudem hab ich schon ab und an 3-5 euro gespart, wenn ich neuware zu release bei denen gekauft hab. Andererseits muss ich oft einfach nur die hände über dem kopf zusammenschlagen, wenn ich manche preise der gebrauchtspiele sehe. Jüngstes Beispiel war Uncharted 3. Bei Saturn gibts das seit Jahresanfang für 29,99 und seit kurzem für 20 euro. Bei GS kostet das GEBRAUCHT immer noch 34,99. Muss man echt aufpassen. Von Blindkäufen bei denen sollte man echt abraten.
Vertiqo
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von Vertiqo »

Also ich kann durchaus die Entwickler wie Valve verstehen welche gegen ein Gebrauchtmarkt für Spiele sind. Das würde die Sache für den Entwickler nur weiter erschweren, aktuelle Plattformen wie Steam oder Origin als Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren einzusetzen. Ein gekauftes Spiel ist nunmal an den an Erstkäufer-Account gebunden was hat der Serial-Schlüssel dann noch für einen Sinn wenn er praktisch
jedem Account zugeordnet werden könnte ? Klar, technisch wäre das Problem schon lösbar, aber ich finde es sollte zumindest eine Einschränkung geben welche z.b. Neuerscheinungen einem Gebrauchthandel der ersten 6 Monate ausschließen. Mir ist klar daß das die meisten Spieler nicht gerne hören. Aber ich persönlich möchte auch noch in 10 Jahren gute Titel & kein Softwaremüll spielen können, aus diesem Grunde sollte auch der Entwickler wenigstens für eine bestimmte Zeit die uneingeschränkte Chance haben sein Geld reinzufahren.
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Skabus
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Re: Kommentar

Beitrag von Skabus »

Kajetan hat geschrieben:Cool. Immer her damit. Irgendwann lernen auch Spielepublisher gewisse volkswirtschaftliche Zusammenhänge :)
Du bist ein ganz schöner Optimist :D

Hoffen wir du hast Recht ;)


MfG Ulukai
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mr archer
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von mr archer »

Vertiqo hat geschrieben:Also ich kann durchaus die Entwickler wie Valve verstehen welche gegen ein Gebrauchtmarkt für Spiele sind. Das würde die Sache für den Entwickler nur weiter erschweren, aktuelle Plattformen wie Steam oder Origin als Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren einzusetzen.
Das ist doch aber genau der große Bluff. Es geht bei keiner DRM-Plattform um die Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren. Eine solche gibt es bei digitaler Wahre aus rein technischen Gründen nicht, da ihre Kopierfähigkeit eine ihrer Grundeigenschaften ist. Schließlich sind digital verkaufte Spiele selbst nichts weiter als Kopien. STEAM & Co sollen überhaupt nicht gegen Schwarzkopien eingesetzt werden. Sie sollen den Gebrauchtmarkt zerstören.

Und ob das so ohne weiteres mit dem Verbraucherrecht und einigen Rechtslagen mehr vereinbar ist - daran gibt es eben zunehmenden Zweifel, auch seitens der Gerichte wie es scheint. Denn Wahre bleibt Wahre, auch wenn sie digital ist. Und Kunde bleibt Kunde. Und der hat Rechte.
Zuletzt geändert von mr archer am 30.07.2012 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
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The Incredible Hojo
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von The Incredible Hojo »

Vertiqo hat geschrieben:Also ich kann durchaus die Entwickler wie Valve verstehen welche gegen ein Gebrauchtmarkt für Spiele sind. Das würde die Sache für den Entwickler nur weiter erschweren, aktuelle Plattformen wie Steam oder Origin als Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren einzusetzen. Ein gekauftes Spiel ist nunmal an den an Erstkäufer-Account gebunden was hat der Serial-Schlüssel dann noch für einen Sinn wenn er praktisch
jedem Account zugeordnet werden könnte ? Klar, technisch wäre das Problem schon lösbar, aber ich finde es sollte zumindest eine Einschränkung geben welche z.b. Neuerscheinungen einem Gebrauchthandel der ersten 6 Monate ausschließen. Mir ist klar daß das die meisten Spieler nicht gerne hören. Aber ich persönlich möchte auch noch in 10 Jahren gute Titel & kein Softwaremüll spielen können, aus diesem Grunde sollte auch der Entwickler wenigstens für eine bestimmte Zeit die uneingeschränkte Chance haben sein Geld reinzufahren.
Ich wünsche dir viel Spaß beim folgenden Bashing...
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Kajetan
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von Kajetan »

3 - 2- 1 ...
Vertiqo hat geschrieben:Das würde die Sache für den Entwickler nur weiter erschweren, aktuelle Plattformen wie Steam oder Origin als Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren einzusetzen.
Kein Entwickler setzt auf Steam wegen eines wie auch immer gearteten Kopierschutzes. Steam-Spiele sind am Tage des Releases gecrackt und stehen im Netz. Entwickler setzen auf Steam, weil man dort verdammt viele potentielle Kunden erreichen kann.
Aber ich persönlich möchte auch noch in 10 Jahren gute Titel & kein Softwaremüll spielen können, aus diesem Grunde sollte auch der Entwickler wenigstens für eine bestimmte Zeit die uneingeschränkte Chance haben sein Geld reinzufahren.
Komisch, dass es jahrelang keine Sau interessiert hat, dass man auf eBay und Kosorten Spiele nur einen Tag nach dem Release bereits als "Gebraucht" erstehen konnte. Die Spieleindustrie ist trotzdem zu einer zig Milliardenbranche gewachsen. Warum das alles bei Steam und Co. nun plötzlich keine Rolle spielen soll und der Untergang der Spieleindustrie im Allgemeinen wie im Speziellen drohen soll ... bislang habe ich noch kein Argument gehört, welches diese Behauptung unterstützt.
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mr archer
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von mr archer »

Kajetan hat geschrieben: Komisch, dass es jahrelang keine Sau interessiert hat, dass man auf eBay und Kosorten Spiele nur einen Tag nach dem Release bereits als "Gebraucht" erstehen konnte. Die Spieleindustrie ist trotzdem zu einer zig Milliardenbranche gewachsen. Warum das alles bei Steam und Co. nun plötzlich keine Rolle spielen soll und der Untergang der Spieleindustrie im Allgemeinen wie im Speziellen drohen soll ... bislang habe ich noch kein Argument gehört, welches diese Behauptung unterstützt.
Ein solches Argument gibt es eben nicht. Das einzige Argument, auf das sich dies alles stützt ist der Glaube, nun ein technisches Werkzeug an der Hand zu haben, das einem die Eindämmung des Gebrauchthandels ermöglicht.

Und endlich so ein schönes, liebes Werkzeug zu haben - das ist doch nun wirklich Argument genug.
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Lumilicious
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Re: Allgemein: GameStop: Aussicht auf digitale Gebrauchtspie

Beitrag von Lumilicious »

Das Problem des ganzen sind ja, wie schon erwähnt, die Accountgebundenen Spiele und solange da nix passiert, dürften wir auch keinen Gebrauchtmarkt außerhalb der Systeme sehen, an denen die Spiele gebunden sind.

Man sieht ja sehr schön an GmG wie das funktionieren kann, aber es bringt halt auch nix, wenn man bei jedem GfWL, Steam, Origin, Uplay und was weiß ich Spiel den Hinweis bekommt, dieses Spiel "sei nicht eintauschbar". Und ich glaube auch nicht, dass EA und co. jetzt zu ihrem "geliebten" Gamestop gehen und sagen: Jo, wir entfernen die aktivierte Lizenz von deren Account, wenn sie das Game an euch vertickt haben!

So sehr ich es begrüße, dass mal ein großer Name hier auf die Kacke haut, so sehr bezweifele ich dass es jemals soweit kommen wird, dass wir unsere Accountgebundenen Spiele irgendwann abtreten können, vor allem wenn Steam in diesem Bereich der große Trendsetter ist. Gamestop ist online ein kleiner Fisch, genauso wie GmG...

Ja, ich bin heute sehr pessimistisch. :Blauesauge: