Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

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Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

ItsPayne hat geschrieben: Aber spätestens wenn ingame im gold AH das gewünschte nicht zu finden ist, oder man einfach mal aus neugierde ins geld AH schnuppert und was interessantes entdeckt, dann wird die zeit kommen, von wegen "2,50€? Ist doch kei geld, wird geschwind gekauft. Kei bock jetz stunden lang zu suchen".

Und das wird kein einzelfall bleiben und sich läppern.
Das denke ich auch. Man muss da schon über eine ganze Menge Selbstdiziplin verfügen, um der Versuchung zu widerstehen. Ein Freund von mir ist eigentlich auch dagegen, echtes Geld für virtuelle Items auszugeben, dennoch hat er sich bei Fifa 12 Goldpakete für das UltimateTeam gekauft... hier mal eben n Euro, da mal n Euro...
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Exedus
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Re: *muh*

Beitrag von Exedus »

Nanimonai hat geschrieben: Ich finde es absolut sinnvoll, wenn der Itemhandel auch von der Firma kontrolliert wird, die für die Items überhaupt verantwortlich ist. Verhindern kann man ihn eh nicht, also warum dann nicht auch selbst anbieten?
Und ich würde es sinnvoll finden wenn man gegen so was vorgehen würde, aber warum sollte man sowas tun wenn man ja dran mit verdienen kann.
Shrike hat geschrieben: Jetzt bekommt halt Blizzard das Geld von den Idioten die meinen echtes Geld für sowas auszugeben, sollen sie das doch machen.
Das hat man am Anfang vom DLC auch gesagt und mittlerweile werden schon Teile aus dem Spiel geschnitten damit man es sich später extra dazu kaufen kann.

Wenn sich das echtgeld AH etabliert werden andere folgen. Da verwette ich mein Linkes Ei drauf.

Im Grunde ist es eine andere Form von F2p Spiele nur das der Shop von den Spielern gefüllt wird.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Für mich ist die größte Last, das der Komerz damit offiziell Einzug in die Spielwelt hält. Keine harmlosen Scherereien zwischen Spielern mehr, die einfach nur des Spieles wegen da sind. Außerdem werden noch andere Machenschaften, mit großem Schrei eingeführt (Zwangsonline), die sich andere Produzenten willig als Vorbild, für ihre Produktionen nehmen. Ob der Nebenmann eine bessere Waffe hat, ist mir ehrlcih gesagt egal. Es war doch bislang auch so, das die mit mehr Freizeit, an die bessere Ausrüßtung kamen. Und jetzt können die Benachteiligten es kompensieren, indem sie das Geld was sie verdienen hier ausgeben.
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ItsPayne
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von ItsPayne »

GesangDerWinde hat geschrieben:Für mich ist die größte Last, das der Komerz damit offiziell Einzug in die Spielwelt hält. Keine harmlosen Scherereien zwischen Spielern mehr, die einfach nur des Spieles wegen da sind. Außerdem werden noch andere Machenschaften, mit großem Schrei eingeführt (Zwangsonline), die sich andere Produzenten willig als Vorbild, für ihre Produktionen nehmen. Ob der Nebenmann eine bessere Waffe hat, ist mir ehrlcih gesagt egal. Es war doch bislang auch so, das die mit mehr Freizeit, an die bessere Ausrüßtung kamen. Und jetzt können die Benachteiligten es kompensieren, indem sie das Geld was sie verdienen hier ausgeben.
Wie ist das eigentlich mit dem loot system? Man kann das game doch auch coopen. Wie verhindern die da mord und totschlag wenn einer ein item kriegt was richtig asche wert wäre?
Da ist doch streit aber sowas von vorprogrammiert?! Oo
johndoe981765
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von johndoe981765 »

Den Firmen kann man doch überhaupt keinen Vorwurf machen. Die befriedigen doch nur die Nachfrage der Suchtis. Gäbe es nicht so viele disziplinlose Abhängige würden wir uns nicht mit den ganzen Auswüchsen rumärgern müssen. So eine Goldgrube würde ich mir als Anbieter auch nicht entgehen lassen.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Stimmt, die einzige Möglichkeit um das zu verhindern wäre jedem Eine Kopie der gewünschten Waffe in den Beutel zu stecken, was aber wohl nicht passieren wird. Also geht nicht wie früher erspielte Zeit verloren, sondern vielleicht Geld, je nachdem ob sich das Item verkauft hätte.
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Sevulon
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Sevulon »

ItsPayne hat geschrieben:Wie verhindern die da mord und totschlag wenn einer ein item kriegt was richtig asche wert wäre?
Da ist doch streit aber sowas von vorprogrammiert?! Oo
Indem man das LAN-System entfernte. So kann keiner im Affekt seinen Nebenmann umhauen.
Zuletzt geändert von Sevulon am 02.05.2012 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: *muh*

Beitrag von Nanimonai »

Exedus hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Ich finde es absolut sinnvoll, wenn der Itemhandel auch von der Firma kontrolliert wird, die für die Items überhaupt verantwortlich ist. Verhindern kann man ihn eh nicht, also warum dann nicht auch selbst anbieten?
Und ich würde es sinnvoll finden wenn man gegen so was vorgehen würde, aber warum sollte man sowas tun wenn man ja dran mit verdienen kann.
Wenn man hier und da mal Stichproben macht und Accounts sperrt, hat das keinen ausreichenden Abschreckungseffekt. Flächendeckend dagegen vorgehen kostet allerdings Geld und warum sollte man das ausgeben?

Die einzige Möglichkeit wäre es, Items tatsächlich nicht tauschbar zu machen. Das wäre dann aber ein wohl zu großer Einschnitt in das Spielsystem, welches ja auch darauf basiert, dass es Handel zwischen Spielern gibt.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

Sevulon hat geschrieben:
ItsPayne hat geschrieben:Wie ist das eigentlich mit dem loot system? Man kann das game doch auch coopen. Wie verhindern die da mord und totschlag wenn einer ein item kriegt was richtig asche wert wäre?
Da ist doch streit aber sowas von vorprogrammiert?! Oo
Vermutlich wurde deshalb das LAN-System entfernt. Damit man im Affekt nicht seinen Nebenmann umhaut.
Lest doch beide einfach den Thread. Ein paar Beiträge vor diesem steht es erklärt, weil diese Frage hier schon gestellt worden ist.
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Sevulon
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Re: *muh*

Beitrag von Sevulon »

Nanimonai hat geschrieben:Die einzige Möglichkeit wäre es, Items tatsächlich nicht tauschbar zu machen.
Jein. Dann werden eben komplette Charaktere/Accounts verkauft, wie bei WoW und dergleichen.
Nanimonai hat geschrieben:Lest doch beide einfach den Thread. Ein paar Beiträge vor diesem steht es erklärt, weil diese Frage hier schon gestellt worden ist.
Der Sarkasmus war nicht offensichtlich genug? Shit..
Nanimonai
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Re: *muh*

Beitrag von Nanimonai »

Sevulon hat geschrieben: Der Sarkasmus war nicht offensichtlich genug? Shit..
Da hier schon so viele absurde Dinge gesagt wurden, ist es schwer, ohne Kennzeichnung in irgend einer Form Sarkasmus zu erkennen.
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Sevulon
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Re: *muh*

Beitrag von Sevulon »

@Nanimonai: Na gut, Punkt für dich.
Achjo
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Achjo »

Nanimonai hat geschrieben:
Achjo hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Was genau hat das mit Glücksspiel zu tun?
GENAU DAS habe ich mir auch als erstes gedacht. Beim Pokern ist es auch nicht anders. Man bekommt Karten (Items) per Zufall, setzt und schaut was beim Bieten (Auktionshaus) rauskommt. Egal was rauskommt, der Dealer steckt seinen Part ein.

Für mich rechtlich absolut fragwürdig.
Du findest zufällig irgendwo ein altes Buch und verkaufst es bei Ebay.

Was unterscheidet dieses Beispiel und das Blizzard Auktionshaus vom Poker?
Der Einsatz.

Ein Spiel ist dann rechtlich ein Glücksspiel, wenn Du einen Einsatz leisten musst, um an dem Spiel teilzunehmen. Und nein, der Kauf des Spiels gilt nicht als Einsatz, denn dann wäre jede Auktion eines gebrauchten Gegenstandes, den man mal gekauft hat, ein Glücksspiel.

Edit: Kleiner Zusatz: Es ist rechtlich immer noch äußerst umstritten, ob Poker überhaupt ein Glücksspiel ist.
Das zufällig gefundene Buch ist ein gutes Beispiel. ;)
In Österreich ist Poker definitiv ein Glücksspiel. Gesetzestexte dazu aus Österreich:

Glücksspiele
§ 1. (1) Ein Glücksspiel im Sinne dieses Bundesgesetzes ist ein Spiel, bei dem die Entscheidung über das Spielergebnis ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängt.

(2) Glücksspiele im Sinne dieses Bundesgesetzes sind insbesondere die Spiele Roulette, Beobachtungsroulette, Poker, Black Jack, Two Aces, Bingo, Keno, Baccarat und Baccarat chemin de fer und deren Spielvarianten.
(...)
§ 4. (1) Glücksspiele unterliegen nicht dem Glücksspielmonopol des Bundes, wenn sie
1.
nicht in Form einer Ausspielung im Sinne des § 2 Abs. 1 und
2.
a) bloß zum Zeitvertreib und um geringe Beträge oder
b) nur einmalig zur Veräußerung eines KÖRPERLICHEN Vermögensgegenstandes durchgeführt werden.
(...)
(5) Glückshäfen, Juxausspielungen und Tombolaspiele unterliegen nicht dem Glücksspielmonopol, solange das zusammengerechnete Spielkapital solcher Ausspielungen desselben Veranstalters 4 000 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigt und wenn mit der Ausspielung nicht persönliche Interessen der Veranstalter oder Erwerbszwecke verfolgt werden.

aus https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassu ... =100046118


Edit: Beißt mich, ich bin kein Jurist. Aber für mich ist das hart an der Grenze...
Zuletzt geändert von Achjo am 02.05.2012 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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XenolinkAlpha
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von XenolinkAlpha »

Ich kann mir gut vorstellen wie Blizzard selbst exklusive Ìtems ins Echtgeld AH reinsteckt:

- Portal zum Cow-Level 10$/10€
- Cooler Erbsenhirnschoner (s. Team Fortress 2) 5$-20$/5€-20€

Potential ist genug vorhanden...
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Robby1234
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Robby1234 »

Man muss da schon über eine ganze Menge Selbstdiziplin verfügen, um der Versuchung zu widerstehen.
Nicht wirklich.
Für mich ist ein Echtgeld AH in einem Spiel wie satanistische Opfergaben für einen Pfarrer ...

Ich hoffe das genug andere dieselbe Einstellung haben werden und dies von Grund auf strikt ablehnen werden. Sowas darf sich nicht durchsetzen! :cry:
Schlimm genug das dies nicht auch schon bei den DLC´s passiert ist. :x