Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Also hier ungezügelte Profitgier zu unterstellen anhand von 15% für mickrige Verbrauchsgegenstände ist doch ein wenig gesucht.
:roll:
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Freshknight
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Freshknight »

Ehm, kollidiert das nicht mit dem Glückspielgesetz in Deutschland ?
Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

Freshknight hat geschrieben:Ehm, kollidiert das nicht mit dem Glückspielgesetz in Deutschland ?
Was genau hat das mit Glücksspiel zu tun?
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ringo_84
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von ringo_84 »

Vejieta hat geschrieben:
frostbeast hat geschrieben:Ich werde bestenfalls selber was verkaufen aber sicher nie einkaufen.
das werd ich wohl auch so handhaben. hat schon was für sich wenn man das nebenbei nutzen kann und so noch evtl. ein paar euro "verdient"
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, (Echt-)Geld vom Battlenet-Account wieder aufs Konto / Kreditkarte zu bekommen (im PSN geht das m.W.n. nicht)? Und was macht ihr dann mit eurem Geld? Zinsen bekommend :lol: ? Wahrscheinlich werdet ihr dann doch was einkaufen. Blizzard sollte das ziemlich egal sein, denn die haben in dem Moment, wo jemand sein Konto auflädt schon das ganze Geld als Gewinn bekommen. Die Transaktionskosten sind dann nur noch Geldsenke.

Also wenn ich das wirklich so ist (also das Echtgeld nur rein und nicht raus geht), finde ich das EchgeldAH eigentlich ziemlich gut. Da lohnt sich das Farmen als Lebensunterhalt nicht, da man kein Geld mehr rausbekommt. Also sollten keine professionellen Farmer groß auftreten. Leute die halt Loot überhaben können ein bisschen was verticken, um sich später einen guten Gegenstand, der einfach nicht gedropt wurde, zu kaufen. Und Leute, die Geld überhaben, können halt schneller an Gegenstände kommen und bringen Blizzard Gewinn.

Also, bitte berichtigen, wenn ich völlig falsch liege.
Captain Obvious
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Captain Obvious »

Verklärer hat geschrieben:In dem Artikel steht doch, dass die Transaktionsgebühr für Waffen und Rüstungen, also dort wo das "grosse Geld" gemacht wird, fix 1 Euro beträgt.
Die 15% beziehen sich lediglich auf Verbrauchsmaterialien wie Edelsteine. Wahrscheinlich mit dem Hintergedanken, dass das AH nicht übermässig mit Kleinkram überflutet wird.
Ich sähe eigentlich durchaus Positives an einer höheren Gebühr, dadurch würde die allgemeine Farmaktivität und damit die Inflation an hochwertigen Items bisschen eingedämmt.

Ausserdem signalisiert Blizzard mit einer Obergrenze von 250Euro doch, dass sie es keinesfalls ausufern lassen möchten. Also hier ungezügelte Profitgier zu unterstellen anhand von 15% für mickrige Verbrauchsgegenstände ist doch ein wenig gesucht.
Allerdings bin ich skeptisch, ob diese Limite von 250Euro überhaupt haltbar sein wird, wenn man bedenkt, dass in D2 offenbar auch Items für >500-1000Euro auf Ebay kursierten. Aber mir persönlich auch egal, da ich sowieso nichts im AH einkaufe. Das Ding tangiert mich schlichtweg nicht.
"Bei der Überweisung der Erlöse auf ein PayPal-Konto fällt eine Transfergebühr in Höhe von 15% des zu übertragenden Betrags an." Das Zusätzlich zu den Auktionsgebühren, ja da zügellose Profitgier zu unterstellen........
Die Begrenzung auf 250 Euro gilt nur für Geld auf deinem Bnet Account, das kannst du dir nicht auszahlen lassen, das ist quasi ein zinsfreies Darlehen an Blizzard, bis du damit irgendwas bei denen kaufst.
Shrike
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Shrike »

Als ob das AH so schlimm wäre, ihr werdet lachen wieviel Geld Ebay allein mit den Diablo 2 Items gemacht hat.
Jetzt bekommt halt Blizzard das Geld von den Idioten die meinen echtes Geld für sowas auszugeben, sollen sie das doch machen.
Was juckt es euch wenn irgendwo Leute mit erkauften Items rumlaufen ?
Pken können sie euch nichtmehr und Skill kann man sich durch Items auch nicht kaufen.
Im HC Mode gibt es nichtmals ein Echtgeld AH, von daher geht das Thema an mir eh komplett vorbei.

Viel wichtiger ist erstmal das sie Diablo 3 nicht in den Sand setzen und das Gameplay versauen.
PogopuschelX
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von PogopuschelX »

Als ich das erste Mal von dem Auktionshaus gelesen habe, konnte ich kaum glauben, was Blizzard einem da andrehen will. Besser kann man nicht zeigen, dass man einfach nur möglichst viel Geld aus Diablo 3 holen will (die Intention ist an sich auch ok, aber bitte nicht so).

Klar kann man immer sagen: "Es ist nur ein Angebot. Muss man ja nicht nutzen. Und mit InGame-Gold geht's auch". Ist ja auch an sich richtig

Aber wohin das führen kann (vor allem beim PvP später, wobei es soll ja keine Ladder geben), will ich mir nicht ausmalen. Ich hoffe, sie fallen damit auf die Schnauze.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

PogopuschelX hat geschrieben:Als ich das erste Mal von dem Auktionshaus gelesen habe, konnte ich kaum glauben, was Blizzard einem da andrehen will. Besser kann man nicht zeigen, dass man einfach nur möglichst viel Geld aus Diablo 3 holen will (die Intention ist an sich auch ok, aber bitte nicht so).

Klar kann man immer sagen: "Es ist nur ein Angebot. Muss man ja nicht nutzen. Und mit InGame-Gold geht's auch". Ist ja auch an sich richtig

Aber wohin das führen kann (vor allem beim PvP später, wobei es soll ja keine Ladder geben), will ich mir nicht ausmalen. Ich hoffe, sie fallen damit auf die Schnauze.
Wohin führt es denn, wenn Blizzard es nicht anbietet?
frostbeast
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von frostbeast »

Na der nette Shen Long von nebenan, verkauft es mir dann sicher über Ebay. Wenn ich was kaufen wollte.
Shrike
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Shrike »

Shen Long ? Is das nicht ein Kämpfer aus Bloody Roar ? ^^
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PallaZ
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von PallaZ »

KeingrauerMann hat geschrieben:
4P|BOT2 hat geschrieben:Im Gold-Auktionshaus beträgt die Transaktionsgebühr nach einer erfolgreich abgeschlossenen Auktion 15% des Verkaufspreises.
Moment mal. Im Gold-AH wird doch ausschliesslich mit Ingame-Währung gehandelt, oder? Was genau nützt es Blizzard da, 15% einer real nicht existierenden Geldmenge einzubehalten? Oder soll das nur zur Verminderung der Geldmenge in der Spielergemeinschaft dienen?
das ist, genau wie bei wow, um die im spiel existierende währung nicht durch inflations zum erliegen zu bringen.
anders als im richtigen leben gibt es keine begrenzte anzahl von geld. du kannst so lange monster kloppen, bis du theoretisch unendlich gold hast. hat dein charakter sein goldcap erreicht, machst du einen neuen. hast du keine charakterslots mehr frei, kannst du einen neuen account benutzen. potentiell gibt es unbegrenzt gold. um dieser inflation entgegenzuwirken gibt es eben orte, wo man gold zahlen muss. bei kaufen bei npc, reparieren, und eben im auktionshaus. der npc wird ja auch nicht reicher, wenn du bei ihm kaufst.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

frostbeast hat geschrieben:Na der nette Shen Long von nebenan, verkauft es mir dann sicher über Ebay. Wenn ich was kaufen wollte.
Genau das ist die Konsequenz. Ebay oder ein anderer Drittanbieter.

Und da wäre es sowohl aus einer wirtschaftlichen, als auch einer moralischen Sicht vollkommen blödsinnig, wenn der Hersteller und Erfinder dieser verkaufbaren virtuellen Güter, das zusätzlich verdienbare Geld lieber anderen Firmen in die Hände drückt, als es selbst einzustreichen.
Achjo
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Achjo »

Nanimonai hat geschrieben:
Freshknight hat geschrieben:Ehm, kollidiert das nicht mit dem Glückspielgesetz in Deutschland ?
Was genau hat das mit Glücksspiel zu tun?
GENAU DAS habe ich mir auch als erstes gedacht. Beim Pokern ist es auch nicht anders. Man bekommt Karten (Items) per Zufall, setzt und schaut was beim Bieten (Auktionshaus) rauskommt. Egal was rauskommt, der Dealer steckt seinen Part ein.

Für mich rechtlich absolut fragwürdig.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von Nanimonai »

Achjo hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Freshknight hat geschrieben:Ehm, kollidiert das nicht mit dem Glückspielgesetz in Deutschland ?
Was genau hat das mit Glücksspiel zu tun?
GENAU DAS habe ich mir auch als erstes gedacht. Beim Pokern ist es auch nicht anders. Man bekommt Karten (Items) per Zufall, setzt und schaut was beim Bieten (Auktionshaus) rauskommt. Egal was rauskommt, der Dealer steckt seinen Part ein.

Für mich rechtlich absolut fragwürdig.
Du findest zufällig irgendwo ein altes Buch und verkaufst es bei Ebay.

Was unterscheidet dieses Beispiel und das Blizzard Auktionshaus vom Poker?
Der Einsatz.

Ein Spiel ist dann rechtlich ein Glücksspiel, wenn Du einen Einsatz leisten musst, um an dem Spiel teilzunehmen. Und nein, der Kauf des Spiels gilt nicht als Einsatz, denn dann wäre jede Auktion eines gebrauchten Gegenstandes, den man mal gekauft hat, ein Glücksspiel.

Edit: Kleiner Zusatz: Es ist rechtlich immer noch äußerst umstritten, ob Poker überhaupt ein Glücksspiel ist.
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ItsPayne
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Re: Diablo III: Blizzard über Auktionshäuser

Beitrag von ItsPayne »

Diablo 3, der feuchte traum jedes china farmers.. Da schmeißen bestimmt schon viele ihr studium um sich auf den D3 release vorzubereiten. :lol:

Was das kaufen nicht kaufen betrifft: Klar kommt jetzt jeder aus den hecken und erzählt die story von wegen "werd ich niiiieee tun".
Aber spätestens wenn ingame im gold AH das gewünschte nicht zu finden ist, oder man einfach mal aus neugierde ins geld AH schnuppert und was interessantes entdeckt, dann wird die zeit kommen, von wegen "2,50€? Ist doch kei geld, wird geschwind gekauft. Kei bock jetz stunden lang zu suchen".

Und das wird kein einzelfall bleiben und sich läppern.