Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

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Alvarae
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Alvarae »

Mhem hat geschrieben: Was mich aber auch interessieren würde ,wie sich die ganzen Hater das Ende gewünscht hätten. Alle schreien rum aber ich habe noch nirgens mal Vorschläge gelesen.
Wie sich deine "Hater" das Ende vorstellen, kannst du im BSN (wo denn sonst?) nachlesen. Bioware hat offiziell dazu aufgerufen, dass Nutzer ihre Vorschläge und Ideen präsentieren sollen.

http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 10098213/1

crashcrush hat geschrieben: und zur indoktrinationstheorie...
die ist behämmert! an und für sich okay, aber das das rote ende somit der richtige weg sein soll ist unsinn... das wäre ein noch größerer fail als das richtige ende.
Das rote Ende (Destroy) wäre laut der IT der richtige Weg, sich des Einflusses der Harbinger zu entziehen, mehr nicht. Wenn du halt der Meinung bist, die Reaper kontrollieren zu können hast du verloren. Weil das auch nie im Sinne Shepards war, sie zu kontrollieren. Zumal die IT auch die meisten Logikfehler (Anderson vor einem in der Citadel; beamende Crewmitglieder, die eigentlich tot sein müssten; Godchild,...) erklärt.
PixelMurder
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von PixelMurder »

Auf ein paar "Das Ende ist Sch...." kamen sicher auch ein paar, die genau ausführten, was schlecht war und was man besser machen könnte, begonnen damit, Shepards Tod einen Sinn zu geben, der durch die Zerstörung der Portale total nutzlos war.
Bin auch der Meinung, dass diejenigen Leute bei Bioware, die nicht verstehen, was "Das Ende ist Sch..." bedeutet, in ihrem Job fehl am Platz sind.

Wenn das alles so gewollt war, ein bescheidenes Ende, damit man nochmals absahnen kann, dann ist das eine zutiefst verwerfliche Geschäftspraktik.
Ist mir klar, dass es in dem Ausmass ein Päzedenz-Fall wäre, wenn ein Entwickler ein anständiges Ende als gratis DLC rausrücken würde und das tut er nur, wenn die Gewinneinbussen durch den Shitstorm grösser wäre, als ein gratis DLC. Aber entweder gratis oder gar nicht. Aber dass ich nicht mehr unbesehen Bioware-Spiele vorkaufe, ist jetzt schon klar, da muss zuerst das Okay von den 4P-Testern kommen.
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Alvarae
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Alvarae »

PixelMurder hat geschrieben: Bin auch der Meinung, dass diejenigen Leute bei Bioware, die nicht verstehen, was "Das Ende ist Sch..." bedeutet, in ihrem Job fehl am Platz sind.
Ist mir auch ein Rätsel, wie das Spiel mit dem Ende überhaupt veröffentlicht werden konnte. Ich frage mich, ob sie es mit Absicht nicht zu geben, dass sie es verbockt haben oder doch von der Richtigkeit und Logik des Endes überzeugt sind. Was für mich einfach nicht nachvollziehbar ist, da die genannten Kritiken der Community nicht völlig an den Haaren herbeigezogen sind.
Asura
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Asura »

und zur indoktrinationstheorie...
die ist behämmert!
Kannst du auch erklären warum sie "behämmert" ist? Wen du dir mal den Wiki eintrag dazu durchlesen würdest, erkennst du vielleicht dass das in Amerika gang und gebe ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Indoktrination
Und das du ihr wunderbar auf dem Leim gegangen bist.
Zudem braucht es kein Mastermind um zu verstehen was gemeint ist. :wink:

Desweiteren glaubst Du doch nicht allen ernstes, dass EA seinen Goldesel einfach so in den Stahl schickt ohne noch zuvor aus ihm herrauszuholen was geht. Gerade jetzt wo die Marke Mass Effect auf ihrem Höhepunkt ist, muss und wird EA reagieren bevor die Marke auf dem absteigenden Ast ist.

Dieses Phänomen konnte man schon bei Assassins Creed beobachten. Sobald ein Publisher auf eine Goldader gestossen ist, wird diese ausgeschöpft bis zum geht nicht mehr. Am besten jedes Jahr ein neues Spiel von bekannten Marken rausbringen, was derweilen bei Publishern mehr und mehr Anklang findet. Square Enix macht ebenfalls keinen Hehl daraus das sie am liebsten jedes Jahr ein Sequel zu ihrer Final Fantasy Reihe rausbringen würden. Quantität statt Qualität lautet die Devise und die Massen nehmen es dankend an.
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Hypn0s
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Hypn0s »

black_shrimp hat geschrieben:was der mann sagt, stimmt doch aber. entweder man betrachtet games als künstlerisches produkt oder als mainstream-hure. auf der einen seite schreien alle nach weniger main-stream seitens bioware - auf der andere seite sprechen die spieler den entwicklern riesige gestalterische entscheidungen wie das ende ab...

und zudem wäre es ziehmlich armseelig wenn bioware nicht hinter seinem eigenen spiel stehen würde... sowohl im bezug auf den kommtar "bestes spiel" als auch im bezug auf das ende...

wie überall gibt es mehr egozentrische heuchler als konsequente kritiker...
so siehts aus, ich verstehe nicht wie man die Writer als zu dumm für so was geniales wie die Indoktrinationstheorie halten kann. Geschweige denn jetzt schon in den Startlöchern zu stehen und zu sagen "Die Spieler haben die IT erfunden und nun will Bioware sich an der Kreativität seiner überaus kompetenten und intellektuellen, mehr Ahnung als Spezialisten/Autoren-habenden Spielerschaft dumm und dämlich verdienen. Weil selber sind die zu blöd dafür und setzen nen total schwachsinniges Ende rein, behaupten aber, dass es das genialste ist was sie je gemacht haben." Sorry, aber das ist viel lächerlicher als die IT. Die ganzen Andeutungen sind nur zufällig im Spiel oder Designfehler? - no way.

Vielleicht auch interessant
Man kann sich ja mal das hier http://social.bioware.com/forum/1/topic ... 0056886/34 im letzten Post auf Seite 34 (User CandidCarnage) durchlesen und sich ne Meinung bilden. Wenn das wahr ist gibt das nen guten Einblick....und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die IT und evtl. auch die Folgen (Entrüstung, DLC und Aufklärung) von den Lead-Writern ausgearbeitet wurden.
Und dann noch Casey Hudsons Statement wo er wiederholt darauf hinweist, dass er stolz auf ME3 ist, von Anfang bis zu den allerletzten Minuten und wo er weiter schreibt, dass das Feedback "valid" (berechtigt) ist, also dass sie es erwartet haben...und dass sie durch das nächste Jahr hindurch neuen Content (DLC) bringen. Und eines kann keiner bestreiten: Wer die ME 3 liebt holt sich zumindest den DLC, der das Ende aufklärt...oder sie sind noch dreister und klären es nur häppchenweise über mehrere DLCs auf ;) Wäre für mich kein Problem und würde ich gerne für zahlen wenn es die gleiche Qualität hat wie ME3, war halt nur fies mit den Versprechungen vorher....wobei da auch Spielraum wäre da man nicht weiß ob die Versprechungen für ME3+alle verfügbaren DLCs gemeint war :twisted:
PixelMurder
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von PixelMurder »

Also ich halte die Entwickler zu beschränkt für Vielschichtigkeit, das haben sie vorher mit den schwarzen Löchern in der Story bewiesen. Es gibt keinen Grund für Hypothesen auf der Basis von Space Magic. Mir erscheint es eher so, als ob irgend wann mal die Special-Effect-Artists die Kontrolle übernommen hätten, denn da kann kein talentierter Schreiberling dahinter stecken.
Blasebalken
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Blasebalken »

@Hypn0s
Mal ehrlich, ich kann mir auch Transformers anschaun und da ne Menge Vielschichtigkeit hininterpretieren. Nennt man Phantasie. Aber von der Präsentation und allem drum und dran ist es doch einfach Popcorn Kino zum Spielen. Ist ja nicht schlimm, macht Spaß, aber wirklich, man sollte es einfach nicht übertreiben...
AntaresHellfire
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von AntaresHellfire »

Blasebalken hat geschrieben:@Hypn0s
Mal ehrlich, ich kann mir auch Transformers anschaun und da ne Menge Vielschichtigkeit hininterpretieren. Nennt man Phantasie. Aber von der Präsentation und allem drum und dran ist es doch einfach Popcorn Kino zum Spielen. Ist ja nicht schlimm, macht Spaß, aber wirklich, man sollte es einfach nicht übertreiben...
Ich glaube du verwechselt "populär" mit "Popcorn Kino". Der 08/15 Hollywood Actionfilm enthält bei weitem weniger Substanz als ein Mass Effect (Inbesondere wenn er von Michael Bay kommt).
Wenn dus mir nicht glaubst, lies dir einfach mal die Einträge im Kodex durch oder unterhalte dich bei den Nebenpunkten mit den NPCs / Begleitern...
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brent
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von brent »

black_shrimp hat geschrieben:was der mann sagt, stimmt doch aber. entweder man betrachtet games als künstlerisches produkt oder als mainstream-hure. auf der einen seite schreien alle nach weniger main-stream seitens bioware - auf der andere seite sprechen die spieler den entwicklern riesige gestalterische entscheidungen wie das ende ab...
Ohja, eine gestalterische Freiheit, diese riesigen Logiklücken und es war auch absolut nicht nur Faulheit.
PixelMurder
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von PixelMurder »

Immer diese Allgemeinplätze. Ein Game kann alles sein, unter anderem Kunst und Mainstream, auch Bullshit natürlich. In dem Fall wars selbst für die Anspruchslosen zuviel Mainstream, wenn man das damit beschreibt, dass es beim Ende alleine um die Farben der Explosionen ging. Habe schon manchen hirnlosen Shooter gezockt, bei dem mir die Story so lang wie breit war, aber das schmerzte sogar mich, als ich völlig nutzlos in den Tod ging, nachdem ich schon diverse andere Dinge ertragen musste, wie z.B. den Menschenreaper, den ich zerstört hatte und dasblödsinnige Versteckspielen in einem Traum, den man nicht mal skippen kann. Okay, als Popcorn-Shooter taugts bis Marauder Shields.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Dan Chox »

PixelMurder hat geschrieben:wie z.B. den Menschenreaper
Da fällt mir doch ein: Irgendwie scheint mir ME2 im Nachhinein bis auf die Einführung des Illusive Mans ziemlich sinnlos gewesen zu sein. Was haben die Collectors eigentlich (nicht) bewerkstelligt, was auch nur irgendwie relevant war?
Verruckt Birdman
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Verruckt Birdman »

Die gesamte Storyline von ME2 erschien schon bei ersten spielen irgendwie sinnlos. ME2 hat viel Hintergrundegeschichte eingeführt und Charaktere vertieft. Dadurch entlastete sich ME2 etwas vom Vorgänger und stand so allein besser dar.
Mir hat es so sogar besser gefallen, weil ME2 das Gefühl erzeugt man würde ein in sich geschlossene Story innerhalb eines größeren Rahmens erleben.
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Pyoro-2 »

Den Menschreaper wollten sie sicher als Conduit-Ersatz bauen, um sich den Fesseln ihres Machers zu entreißen und endlich sämtliches organisches Leben auszulöschen, anstatt das organische Leben nur auszulöschen, um es zu beschützen ^^
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Kann ja mit Fug und Recht behaupten, dass ich die ME2 storyline schon damals nicht "fulfilling" fand, weil ich das Gefühl hatte, eben nix erreicht zu ham', aber ME3 hat das wirklich nochmal wunderbar unterstrichen ;)
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Dan Chox »

Verruckt Birdman hat geschrieben:Mir hat es so sogar besser gefallen, weil ME2 das Gefühl erzeugt man würde ein in sich geschlossene Story innerhalb eines größeren Rahmens erleben.
Da stimme ich gerne zu. Dennoch ist für mich der erste Teil nicht nur erzählerisch der beste, sondern auch von der Abgeschlossenheit als eigene Geschichte sowie als Teil der Trilogie am gelungensten. Gleichzeitig ist ME2 aber auch kein gutes Zeichen für Bioware als Geschichtenerzähler. Denn eigentlich sollte jeder Teil einer Trilogie logisch auf den anderen aufbauen und (mindestens!) so wichtig für die Hauptgeschichte sein wie deren Anfangs- und Endteil. Hier ist allerdings der Fall, dass man bis auf einige Änderungen direkt vom ersten in den dritten Teil springen konnte ohne irgendwas verpasst zu haben.
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|Chris|
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von |Chris| »

Dan Chox hat geschrieben:
PixelMurder hat geschrieben:wie z.B. den Menschenreaper
Da fällt mir doch ein: Irgendwie scheint mir ME2 im Nachhinein bis auf die Einführung des Illusive Mans ziemlich sinnlos gewesen zu sein. Was haben die Collectors eigentlich (nicht) bewerkstelligt, was auch nur irgendwie relevant war?
Der "Menschen Reaper" hätte wohl die Aufgabe der Sovereign übernehmen sollen, was aber im nachhinein wirklich sinnlos wirkt da die Reaper zwei Jahre später sowieso aufgetaucht wären. Im Endeffekt hat sie also nur auf die Aktionen der Reaper aufmerksam gemacht und war damit kontraproduktiv.