Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Janosch31 hat geschrieben:Hmm,
also dann versuch ich's nochmal eindeutiger und mit weniger Ironie auszudrücken:
1. Fehlende Differenzierung: Hack&Slay ist kein Rollenspiel! Der Vergleich der Storys aus RPG's (die du bunt in einen Topf wirfst -> nicht differenzierst) kann natürlich nur negativ ausfallen. Aber (und jetzt kommt's) im Vergleich zu anderen Vertretern dieses Genres war die Story in Diablo bisher zumindest brauchbar.
2. Verabsolutierung: Natürlich verabsolutierst du deine Meinung, jeder der es bisher wagte in dieser "Diskussion" eine andere Meinung als deine zu vertreten wurde ja von dir als "Blizzard-FanBoy" abgestempelt. Und sorry, "es darf ja jeder spielen was er will, auch wenn es riesen Schrott is" ist kein Zugeständnis an die freie Meinungsäußerung (achte auf "riesen Schrott").
3. Zum Gameplay und Spielmechanik kann man stehen wie man will, allerdings ist es schon ein bisschen Auffällig, dass Diablo und StarCraft eben immer noch als Referenztitel in ihrem Genre gelten. Außerdem finde ich kann man den paar Spielern die die Spiele (immer noch) gerne zocken nicht generell jeden Verstand/Geschmack aberkennen. Und dann wären da noch die vielen, vielen Klone zu nennen, die sich immer noch an diesen Vorbildern orientieren - also alles kann Blizzard da ja wohl nicht Falsch gemacht haben.
Aber des is natürlich nur meine Meinung

Beste Grüße - ein Blizzard Fan-Boy :Blauesauge:
In Ordnung, geht doch. Ja Blizzard Spiele sind in ihrem Segment tatsächlich oft nicht die schlechteste Wahl.

Wenn man schon so ein Spiel wie Diablo unbedingt zocken will, ist Blizzard sogar die beste Wahl, immerhin besitzt Diablo 2 ja so etwas wie eine Handlung, wenn auch keine überragende und macht auch wirklich trotz der drögen Mechanik viel Spass. Bis einschließlich dieses Spiel mochte ich auch noch Blizzard.

Aber jetzt gehen wie mal kurz in die Gegenwart und auf Diablo 3 ein: Ich bin normallerweise kein Feind von Vereinfachungen, wenn sie dem Spielfluss dienen, deswegen bin ich auch bereit gewisse Abstriche in der Komplexität hinzunehmen, z.B. das man nicht mehr die Gruppenmitglieder komplett ausrüsten kann wie in DA 2, das finde ich sogar nett, aber das Blizzard es jetzt tatsächlich fertigbringen will die einzigen Unterschiede im Charakterbau an Items (und Skills) festzumachen, finde ich im Hinblick gerade doch auf ihren Auktionsmarkt als puren Kommerz. Was soll daran bitte schön gut sein, dass man noch nicht mal mehr Attribute verteilen kann, es sei denn man möchte wirklich nur abkassieren.
Die Leute die auf Contest aussind werden es vielleicht gut finden, aber ich mag eine gewissen eigenständigen Charakterausbau.

Zu 3 will ich auch mal kurz was sagen, hier spielen sich die Industrie, die Magazine und die extrem hohe Menge an Fans in die gegenseitigen Hände. Blizzard verkauft sehr viele Spiele, also kriegt es hohe Wertungen in den Magazinen, sonst bringt man die Fans gegen sich auf, so einfach ist das.
Ich bezweifle z.B. das Starcraft 2 oder Warcraft 3 z.B. besser ist als EAs Herr der Ring-RTS. Aber das Genre ist sowieso nicht meins, eigentlich wie alle Genres die Blizzard beackert.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Nanimonai hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ein Vorposter hat behauptet, dass Blizzard der "Gründer" dieses Genre wäre, aber das stimmt nicht, mehr habe ich gar nicht gesagt.
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt, als ich schrieb, dass Blizzard mit Warcraft und Diablo die Genres nicht nur geprägt, sondern auch erfunden hat. Da fehlte ein "teilweise", danke für den Hinweis. Mir ist klar, dass Command&Conquer und Dune vor Warcraft rausgekommen sind. Massgeblich geprägt wurde das Genre dennoch auch von Warcraft. Erfunden nicht, das stimmt.
Ok nimm ich hin. Aber beim Action-RPG neuerer Prägung kann man Blizzard als die Erfinder durchgehen lassen, also lagst du nicht komplett falsch.

Geprägt, finde ich aber auch schon ein starkes Wort, aber ich muss dir zugestehen, dass einige andere auch sehr ähnliche RTS wie Blizzard produziert haben. Zumindest machen sie gute bis sehr gute RTS.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Nanimonai hat geschrieben:
Du disqualifizierst Dich doch selbst mit Deinem angeblichen Wissen darüber, welche Spiele ich in meinem Leben schon gespielt habe und welche nicht.

Nun ja, Du bestätigst jedenfalls meinen Post von eben: Redest von Deinem Geschmack als den einzig richtigen und unterstellst der Mehrheit der Spielerschaft und Spielekritiker die Unfähigkeit zu erkennen, was ein gutes Spiel ist.

Die Art und Weise Dich auszudrücken ist nicht nur hochgradig arrogant und infantil, sondern auch ziemlich dämlich. Eigentlich eine sehr gute Kombination, um Dich argumentativ in der Luft zu zerreissen, aber irgendwie machst Du das bereits selbst so gut, dass ich das gar nicht mehr machen muss.
Herzlichen Glückwunsch. Trottel.
Danke :mrgreen: manchmal braucht man sowas, keine Frage.

Ach nein mein Geschmack sollte auch nicht der einzige richtige sein, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt mir gehts eigentlich darum, wie ihr euch das antun könnt eine Endlosschleife zu spielen, nur um mit ein paar Items belohnt zu werden? Für mich sind diese Spiele nichts weiter als Contest und Klickerei. Ich will euch noch nicht mal eines besseren bekehren, sondern einfach nur wissen, wie man so etwas gutheissen kann. Meine Meinung: Ein Spiel braucht wie ein Film einen Anfang und ein Ende und es sollte für einen persönlich eine Katharsis verschaffen. Jetzt kann man natürlich argumentieren ich freue mich wie ein Zirkusclown, wenn ich nen neues Item finde und ziehe daraus meine Katharsis. Oder das ich der beste bin, daraus ziehe ich meine Katharsis, aber ich halte das einfach für den falschen Gedanken, weil dadurch nur das Kapitalistische Prinzip (von mir aus auch sportliche Prinzip) in die Spielewelt unter den Spielern um sich greift, statt wie manche Filme dagegen zu wirken, was dann eher der Definition von über etwas nachdenken näher kommt.
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Suppression
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Suppression »

Ich wollte ja jetzt was längeres schreiben, aber es hat eh keinen Sinn, da du viel zu sehr auf dich und dein Ego fixiert bist. Also belasse ich es bei einem herzlichen:

FdS, bei deinem Scheißgelaber kommt mir das große Kotzen. Arroganter Kasper.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Nuracus hat geschrieben:
Fuerst, ich glaube einfach, du willst zu viel.
Ich verstehe deine Forderung, ein Spiel auf Filmniveau (storytechnisch? Oder auch dramaturgisch?) zu haben. Du bist ganz und gar nicht der Einzige - aber du kannst doch unmöglich verlangen, dass jeder neue Spieleblockbuster Filmniveau haben muss?
Für jeden Geschmack gibt es verschiedene Spiele.

Filmniveau? Nehmen wir doch z.B. Heavy Rain. Völlig anderes Genre. Wenn ich dich richtig verstehe, sogar eher ein RPG nach deinem Geschmack (du sprachst von Konsequenzen im Spiel, sowas gibt es hier zu Hauf).
Aber ... Spiele müssen nicht immer fordern und unterhalten wie ein Buch. Um Himmels Willen!
Du willst "nachdenken".

Ich will aber auch mal nach der Arbeit nach Hause kommen, mich zurücklehnen und dumm rumklicken ...
nachgedacht hab ich auf Arbeit genug.
Hirn ausschalten, hirnlos-Ballerspiel oder hirnlos-Klickspiel (sei es Diablo oder Shooter wie Painkiller) rein und TAKATAKATAKATAKATAKA.

Macht mich das jetzt zum schlechten Gamer?
Weil ich mich auch anspruchlos unterhalten lasse?

Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich über einfache Witze lache?

Bin ich ein schlechter Leser, weil ich in der Mittagspause auf bild.de surfe?

Bin ich ein schlechter Kinogänger, wenn ich Spaß an Transformers und Independence Day hab?
Letzteren hab ich vor kurzem nach vielen Jahren wieder das erste Mal gesehen, und ich hatte einen Heidenspaß dabei.
Mal sehen, vielleicht schau ich auch mal wieder einen komplexen Film.


Aber - jeder Jeck is doch anders, und manschma tickter so, manschma tickter so.
Um Gottes Willen, deswegen bist du doch kein schlechter Gamer (Mensch), weil du gerne einfach unterhalten werden willst, ich mag auch Independence Day, hat ja auch ne gewisse Form von Humor, das ganze wird ja in sich nicht ernstgenommen, womit ich durchaus noch was anfangen kann. Ich bin zumindest wirklich froh, dass der Präsident sich nicht geopfert hat, sondern der betrunkene Sack. :wink:

Transformers halte ich zwar für ne Geschmacksverirrung, aber sei es wie es ist. Ich halte solche Sachen zwar auch für tendenziell verdummend, was ich Blizzards-Spielen noch nicht mal nachsagen will, und auch nicht für aufklärerisch, sondern eher für reaktionär wie das Militär in solchen Filmen glorifiziert wird, aber ich kann verstehen, wenn man einfach mal irgendwas explodieren sehen möchte diese Filme anzusehen.

Bei Blizzard halte ich wie ich schon jetzt in einem der anderen Posts geschrieben habe diesen Contest-Inhalt für so fragwürdig, nicht das es keine funktionierende Handlung gibt, die ist tatsächlich bei allen Produkten die ich bisher gespielt habe zumindest rudimentär vorhaden.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Dreifach.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 21.01.2012 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Suppression hat geschrieben:Ich wollte ja jetzt was längeres schreiben, aber es hat eh keinen Sinn, da du viel zu sehr auf dich und dein Ego fixiert bist. Also belasse ich es bei einem herzlichen:

FdS, bei deinem Scheißgelaber kommt mir das große Kotzen. Arroganter Kasper.
Ich weiss ja dass ich dich zum Feind gemacht habe, tut mir leid, Suppression, dass du dich immer über mich aufregen musst. Tut mir auch leid, dass ich ein Mensch bin und sowas wie nen Ego habe und von meiner eigenen Sichtweise oft überzeugt bin, aber im Gegensatz zu dir, kann ich auch mal sagen dass ich falsch liege und das habe ich auch schon in diesem Forum, deswegen frage ich mich wer hier eigentlich auf sein Ego so fixiert ist und wer so arrogant ist, zuzugeben das er nich der Maßstab der Welt ist. Ich schlage vor, dass du genau wie Gammanator in mein Gästebuch diesen einfach nur lächerlichen 3 Zeiler reinhaust, um die Sache perfekt zu machen.

Ich will mich einfach nur unterhalten und dafür muss man manchmal auch erst mal auf die Pauke hauen, um Gehör zu finden und danach kann man anfangen den anderen in seiner Meinung auch zu verstehen.

Weisst du ich fände es sogar mal schön, wenn du was längeres schreiben würdest, so ist das doch eher enttäuschend und du wirkst wie ein kleiner Junge den man seinen Loli geklaut hat und jetzt den großen Jungs erklärt, dass der Junge dort nen ganz schlimmer ist. Es ist auch doppelt enttäuschend, dass du das am liebsten auf die Tour machst, wenn ich die konträre Stimme in ner Masse von Gegenstimmen bin. So als ob du die anderen gegen mich aufhetzen wolltest, ich glaube fast eher, dass du nen Ego-Problem hast, aber kein kleines mein Lieber.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 21.01.2012 00:34, insgesamt 3-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nanimonai »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Meine Meinung: Ein Spiel braucht wie ein Film einen Anfang und ein Ende und es sollte für einen persönlich eine Katharsis verschaffen.
Ich habe in meinem Leben schon viel zu viele Filmanalysen geschrieben, als das ich mich leicht von einer Story locken lassen könnte. Zu viel Hintergrundwissen ist besonders fatal, wenn man die typische Heldenreise mit Monomythos und Katharsis in der heiligen Hochzeit streng nach aristotelischer Dramentheorie in nahezu jedem Film in fast unveränderter Form nachweisen kann.

In Filmen funktioniert das häufig sehr sehr gut, mir ist bislang aber noch kein einziges Computerspiel untergekommen, das inhaltlich auch nur im Ansatz an die Erzählkunst in Filmen heranreichen kann... nicht eins. Und Erzählkunst ist notwendig, um ein großes Gefühl in uns auszulösen, welches dann im Endeffekt kathartische Wirkung hat.

Leider ist unser geliebtes Spielemedium besonders in diesem Bereich noch mehr als in den Kinderschuhen, es ist eigentlich noch nicht mal geboren. Charakterzeichnungen, Pacing in der Handlung, Dialoge, Spannungsbögen, Dramaturgie... selbst die besten Spiele, die in erster Linie wegen ihrer epischen Geschichte gelobt wurden, erreichen maximal das Niveau einer zweitklassigen (ok zugegeben, manchmal auch erstklassigen) Vorabendserie.

Also nein, für mich muss ein Spiel keine Geschichte haben, in den meisten Fällen sollte es das sogar noch nicht mal... zumindest noch nicht. So weit ist diese Industrie noch nicht. Die Zeit für große Gefühle wird auch bei Computerspielen noch kommen... bis dahin schnetzel ich mich aber gerne bei Diablo stumpf durch Gegnerhorden, habe Angst vor jedem neuen Gegner in Dark Souls, freue mich wie ein Kleinkind über jeden Headshot in Battlefield und schmunzel bei jedem coolen Kommentar von Nathan Drake in Uncharted.
An solche Momente erinnere ich mich dann gerne wieder... die Geschichten in diesen Spielen vergesse ich aber, sobald ich die Konsole ausschalte.
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Kuzan
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Kuzan »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Kuzan hat geschrieben:
Am besten war aber der Troll der sich darüber auslässt das so wenig Story und zu viel Geklicke ist.
:lol:

Ja klar, in nem Hack & Slay kommts genauso wie beim Beat em Up auf die Stroy an. Stimmt die nicht ist das Spiel Grütze. Siehe Street Fighter 2. WAS FÜR EINE GEILE GESCHICHTE! Oder Tetris. Man hat mich die Story gefesselt.

Und geklicke bei ner Steuerung mit der Maus.....kannst es gerne mal ohne versuchen. Wird bestimmt auch gehen. :lol:
Ich hoffe du meinst nicht mich, aber mit dem Rest hast du recht, wenn jemand so nen Spiel haben will, kann er auch ruhig darauf warten, Blizzard ist bekannt dafür seinen Fans zu geben was sie wollen, da können die ruhig auch noch nen bisschen warten.

Falls du mich meinst, wovon ich ausgehe, nen Beat em Up ist kein überflüssiges Spiel, weil man es in ner netten Runde mit Freunden zusammen spielen kann, alleine ist es für nen Arsch, aber sogar noch durch das auswendiglernen von Moves durchaus höherwertiger als das Geklicke eines Diablos. Ich bezweifele auch gar nicht, dass nicht Menschen ihre Freude an Spielen wie Diablo haben können, ich halte es nur für Lebenszeitverschwendung etwas derartiges flaches zu spielen, das nur darauf aus ist meine Zeit und mein Geld durch Itemhatz zu stehlen. Mir ist sowas zu geistlos. Ich brauche etwas zum Nachdenken. Ist es denn schon zu viel verlangt, das ein Spiel in etwa das Niveau eines Films hat? Und ich meine nicht einen Film wie der Transporter oder Avater, sondern schon etwas gehaltvoller.

Tetris ist für mich überhaupt kein Spiel, es rangiert bei mir bei der Freudeproduktion ungefähr auf einer Stufe mit einer Excel Tabelle. Das Spiel ist für die heutige und eigentlich auch schon damalige Zeit ein Anachronismus in sich.
Hey Fürsti.
Das mit dem editieren musste aber noch üben. Nicht so viel Diablo suchten soll helfen :wink:

Deine Ausführung macht sehr klar deutlich das du rein gar nichts an meinem Post verstanden hast.

Beat em Ups und Tetris haben ich genannt weil es Spiele sind die ohne Story unterhalten. Eben weil das Genre keine große Story benötigt. Bei einem Hack and Slay ist das genauso. Nimm mal Mario. Der macht seit Jahrzehnten immer die gleiche Story durch...und verkauft doch Mios. von Spielen und dazu noch genug Konsolen nur damit man den immer gleichen Storyerguss spielen kann.
Story? Welche Story?

Trotzdem macht es vielen Spaß...genauso wie es ein Hack n Slay manchen Spaß macht.

Mich würde es aber nicht wundern wenn du es weiterhin nicht verstehst.
Wer seine eigene Einstellung mit der "must have" Einstellung vieler anderen gleichsetzt fehlt meist die Weitsicht über den Tellerrand seines Verstandes hinauszublicken.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Nanimonai hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Meine Meinung: Ein Spiel braucht wie ein Film einen Anfang und ein Ende und es sollte für einen persönlich eine Katharsis verschaffen.
Ich habe in meinem Leben schon viel zu viele Filmanalysen geschrieben, als das ich mich leicht von einer Story locken lassen könnte. Zu viel Hintergrundwissen ist besonders fatal, wenn man die typische Heldenreise mit Monomythos und Katharsis in der heiligen Hochzeit streng nach aristotelischer Dramentheorie in nahezu jedem Film in fast unveränderter Form nachweisen kann.

In Filmen funktioniert das häufig sehr sehr gut, mir ist bislang aber noch kein einziges Computerspiel untergekommen, das inhaltlich auch nur im Ansatz an die Erzählkunst in Filmen heranreichen kann... nicht eins. Und Erzählkunst ist notwendig, um ein großes Gefühl in uns auszulösen, welches dann im Endeffekt kathartische Wirkung hat.

Leider ist unser geliebtes Spielemedium besonders in diesem Bereich noch mehr als in den Kinderschuhen, es ist eigentlich noch nicht mal geboren. Charakterzeichnungen, Pacing in der Handlung, Dialoge, Spannungsbögen, Dramaturgie... selbst die besten Spiele, die in erster Linie wegen ihrer epischen Geschichte gelobt wurden, erreichen maximal das Niveau einer zweitklassigen (ok zugegeben, manchmal auch erstklassigen) Vorabendserie.

Also nein, für mich muss ein Spiel keine Geschichte haben, in den meisten Fällen sollte es das sogar noch nicht mal... zumindest noch nicht. So weit ist diese Industrie noch nicht. Die Zeit für große Gefühle wird auch bei Computerspielen noch kommen... bis dahin schnetzel ich mich aber gerne bei Diablo stumpf durch Gegnerhorden, habe Angst vor jedem neuen Gegner in Dark Souls, freue mich wie ein Kleinkind über jeden Headshot in Battlefield und schmunzel bei jedem coolen Kommentar von Nathan Drake in Uncharted.
An solche Momente erinnere ich mich dann gerne wieder... die Geschichten in diesen Spielen vergesse ich aber, sobald ich die Konsole ausschalte.
Ok, ich habe aber gerade in letzter Zeit ein Spiel gespielt, dass es einigermassen durch seine Handlung durchaus so etwas wie Mitgefühl für seine Charaktere zu erzeugen, seltsamerweise das vielgescholtene DA 2 schafft das sehr gut, z.B. wie die Mutter stirbt oder aber wie der Sohn des Vicomte ermordet wird, und die Massen vorher gegen die Qunari aufgehetzt werden, ich finde dieses Spiel schafft tatsächlich auf einen halbwegs nachdenklichen Niveau zu erzählen, dass dem Medium Film recht nahe kommt. Aber ich spiele sowieso fast nur "ernsthafte" RPGs und schon einige haben mich wirklich zum nachdenken, schmunzeln oder zum mitleiden gebracht, auch z.B. NWN 2 zwar auf nen lustigeren Niveau als dem erstgennannten, aber es muss ja auch nicht immer Bierernst sein.

Ich finde es auch in Ordnung wenn man sich nicht bei Computerspielen so unterhalten möchte wie im Medium Film, tatsächlich denke ich das durch das Fehlen echter Menschen auch wirklich noch schwerer Gefühle transportiert werden können, wie in Filmen, deswegen muss die Handlung auch dann doppelt so gut sein. Aber ich erwarte auch kein American Beauty im Videosiel-Segment, das wäre auch wieder nicht das richtige, solche tiefgreifenden Erzählungen sollten auch noch auf lange Sicht im Live Action Film bleiben.

Ein bisschen schade finde ich immer diese Überhypung (?) bei Blizzard-Spielen, sie sind mechanisch ja tadellos, aber erzählerisch können sie sich nicht mit Bioware oder Obsidian messen.
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kuzan hat geschrieben:
Hey Fürsti.
Das mit dem editieren musste aber noch üben. Nicht so viel Diablo suchten soll helfen :wink:

Deine Ausführung macht sehr klar deutlich das du rein gar nichts an meinem Post verstanden hast.

Beat em Ups und Tetris haben ich genannt weil es Spiele sind die ohne Story unterhalten. Eben weil das Genre keine große Story benötigt. Bei einem Hack and Slay ist das genauso. Nimm mal Mario. Der macht seit Jahrzehnten immer die gleiche Story durch...und verkauft doch Mios. von Spielen und dazu noch genug Konsolen nur damit man den immer gleichen Storyerguss spielen kann.
Story? Welche Story?

Trotzdem macht es vielen Spaß...genauso wie es ein Hack n Slay manchen Spaß macht.

Mich würde es aber nicht wundern wenn du es weiterhin nicht verstehst.
Wer seine eigene Einstellung mit der "must have" Einstellung vieler anderen gleichsetzt fehlt meist die Weitsicht über den Tellerrand seines Verstandes hinauszublicken.
Ja, deswegen muss aber nicht Mario der Weisheit letzter Schluss sein. Ich weiss, das Spiele wie Diablo Spass machen können, mir nicht mehr wie gesagt und sie müssen auch nicht überhaupt irgendeine Geschichte erzählen und trotzdem würde ich sie für interessanter halten als Tetris, nur mal so nebenbei.

Ich wollte eigenltich nur 2 Sachen sagen, erstens Blizzard macht nicht die besten Spiele auf der Welt, bei weitem nicht, noch nicht mal anseitsweise (ok ist natürlich nur meine Meinung, pardon gehört hier natürlich hin), zweitens wollte ich hinterfragen was euch eigentlich daran begeistert ständig dieselben Sachen in diesen Spielen zu machen ohne dafür durch eine erzählerische Gegenleistung belohnt zu werden, sondern stattdessen mit Items abgespeist wird. In Wirklichkeit ist mir die Antwort ja auch klar, es macht euch einfach Spass den halben Tag lang durch dieselben Dungeons zu laufen, Gott weiss warum. Mir ist das zu blöd und ich will dafür auf keinen Fall auch noch Blizzard huldigen, nur weil sie das hinkriegen das ihr das macht.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 21.01.2012 00:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nuracus »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Transformers halte ich zwar für ne Geschmacksverirrung, aber sei es wie es ist. Ich halte solche Sachen zwar auch für tendenziell verdummend, was ich Blizzards-Spielen noch nicht mal nachsagen will, und auch nicht für aufklärerisch, sondern eher für reaktionär wie das Militär in solchen Filmen glorifiziert wird, aber ich kann verstehen, wenn man einfach mal irgendwas explodieren sehen möchte diese Filme anzusehen.
Noch nichtmal das Explodieren.
Bei Transformers gings mir nur darum, möglichst lange dabei zusehen zu können, wie Optimus Prime den Decepticons gehörig in den Arsch tritt - allein schon der guten alten Zeit wegen :D (Kind der 80er, folgerichtig genau die Transformerszeit)
oh, und gerade das macht der am meisten gescholtene dritte Teil der Serie ganz besonders gut.

Was für ein Themenschwenk!


Nachtrag: Nun gut, ich werd mich jetzt einfach mal rausreden. Ich bin gar kein Blizzard-Jünger. Bei Starcraft 1 hab ich die Terranerkampagne durchgespielt, den zweiten Teil hab ich gar nicht. WarCraft 3 (und Add-on) hab ich 1x die Story komplett durchgespielt, Multiplayer nie.
Diablo 1+2 hingegen haben mich schon über recht viele Stunden begeistert - aber ich kann nicht sagen, dass ich mich 4 Stunden am Stück mit diesen Hack'n'Slays beschäftigen könnte. Hier mal ne halbe Stunde, da mal n Stündchen. Für zwischendurch, so wie ne Milchschnitte (halt, Mogelpackung).

Seit Total War pack ich sowieso keine "Lebensbalkenstrategie" mehr an.
Und Total War hat noch nicht mal wirklich ne Story ...
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Nuracus hat geschrieben: Noch nichtmal das Explodieren.
Bei Transformers gings mir nur darum, möglichst lange dabei zusehen zu können, wie Optimus Prime den Decepticons gehörig in den Arsch tritt - allein schon der guten alten Zeit wegen :D (Kind der 80er, folgerichtig genau die Transformerszeit)
oh, und gerade das macht der am meisten gescholtene dritte Teil der Serie ganz besonders gut.

Was für ein Themenschwenk!
War nie ein großer Fan, aber ich hab nen Kumpel der das auch sehr gerne mag und deswegen die Filme. Ich mochte eher He-Man was aber wohl auch nicht wirklich cooler ist. :mrgreen:

Ja und genau das ist was ich meine, mir reicht meine nostaligischen Gefühle gegenüber Diablo nicht aus, um mich auf Itemjagd zu begeben, die offensichtlich auch jeglicher anderen Komplexität entkernt wurde. Ich erinner mich auch, tagelang über Diablo eins mit meinen Kumpel gelabert zu haben, ich bin Stufe 42 und hab den Dreamflange usw., aber das hilft mir einfach nicht über den Kommerz den Blizzard sich scheinbar leisten kann, hinweg zu sehen.

Zu deinem Nachtrag:

Ich habe bei Starcraft 1 auch nur die Terranerkampagne angeschnitten, es gab später so nen Cheat um die Missionen ohne sie spielen abzuschließen. Ich habs aber schon oft im Netzwerk gespielt, eine Sache das ich nachvollziehen könnte, wenn mir jemand sagt warum er gerne so etwas wie SC 2 spielt.

Im Prinzip müsste ich nachlässiger sein, wenn jemand sagt er spiele gerne SC 2 im Internet, aber die Angeberei und dieser Contest das ist mir einfach zu blöd, unter Freunden ja das kann ich verstehen, aber unter Fremden nur um anzugeben?
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 21.01.2012 01:08, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nanimonai »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Ok, ich habe aber gerade in letzter Zeit ein Spiel gespielt, dass es einigermassen durch seine Handlung durchaus so etwas wie Mitgefühl für seine Charaktere zu erzeugen, seltsamerweise das vielgescholtene DA 2 schafft das sehr gut, z.B. wie die Mutter stirbt oder aber wie der Sohn des Vicomte ermordet wird, und die Massen vorher gegen die Qunari aufgehetzt werden, ich finde dieses Spiel schafft tatsächlich auf einen halbwegs nachdenklichen Niveau zu erzählen, dass dem Medium Film recht nahe kommt. Aber ich spiele sowieso fast nur "ernsthafte" RPGs und schon einige haben mich wirklich zum nachdenken, schmunzeln oder zum mitleiden gebracht, auch z.B. NWN 2 zwar auf nen lustigeren Niveau als dem erstgennannten, aber es muss ja auch nicht immer Bierernst sein.

Ich finde es auch in Ordnung wenn man sich nicht bei Computerspielen so unterhalten möchte wie im Medium Film, tatsächlich denke ich das durch das Fehlen echter Menschen auch wirklich noch schwerer Gefühle transportiert werden können, wie in Filmen, deswegen muss die Handlung auch dann doppelt so gut sein. Aber ich erwarte auch kein American Beauty im Videosiel-Segment, das wäre auch wieder nicht das richtige, solche tiefgreifenden Erzählungen sollten auch noch auf lange Sicht im Live Action Film bleiben.
Ich bin auch einer der scheinbar sehr wenigen, die Dragon Age 2 wirklich gut fanden. Aber nicht wegen der Story, mich haben andere Elemente gepackt (ich mochte beispielsweise tatsächlich das Kampfsystem).
Neverwinternights 2 war phantastisch, das erinnere ich noch... aber auch wenn ich echt intesiv darüber nachdenke, fällt mir absolut nicht ein, worum es in dem Spiel überhaupt ging.

Das ist für mich auch das große Problem in Rollenspielen der letzten Jahre. Es soll scheinbar immer noch eins draufgesetzt werden... immer noch ein bisschen epischer, immer noch ein bisschen größer... wie oft habe ich schon die Welt vom Bösen befreit und wie oft war ich die einzige Hoffnung in einem Land voller Chaos und Furcht? Wie oft sind meine Eltern, nahe Verwandte, Freunde, Gefährten schon heroisch in meinen Armen gestorben? Und wie vollkommen egal es mir jedes einzelne Mal war!