Brakiri hat geschrieben:
Indi ist schön und gut, aber durch die extrem kleinen Budgets bleibt natürlich auch die Präsentation oft auf der Strecke. Spiele wie Eufloria usw. sind echt gut, aber ich finde, Production Value hat auch was für sich, und Grafik ala Oblivion&Co kann die Immersion doch erheblich erhöhen.
Ich rede ja nicht nur von winzigen Einmann-Küchentisch-Fricklern, sondern auch von Firmen, die zwar nicht einmal ansatzweise die Größe eines Majors haben, die aber nichtsdestotrotz die finanzielle Kapazität haben, um entsprechende Ressourcen in die optische Präsentation zu stecken.
CD Project comes to mind. Dort hat man über TW1 und TW2 und GOG.com mittlerweile eine höchst solide finanzielle Basis und dass ein TW2 verdammt gut ausssieht, braucht man wohl nicht bestreiten. CD Projekt brauchen Publisher nur noch, um den Retail-Vertrieb abzudecken.
Oder nehmen wir die Jungs hinter dem Hawken-Projekt:
http://www.hawkengame.com
Eine Handvoll Leute, das UDK von Epic und heraus kommt ein lediglich auf DX9 basierender Mech-Action-Prototyp, dessen optische Pracht jedes millionenteure TripleA-Spiel in die Tasche stecken kann.
Oder Runic Games.
Auch Valve ist ein "Indie", da sie Dank Steam von den Vertriebsstrukturen der Majors nicht abhängig sind und auch keinen Publisher benötigen, um neue Spiele zu finanzieren.