Das stimmt faktisch nicht, denn Gold kann ja auch gehandelt werden. Wie stark Gold an Wert verliert hängt einzig davon ab wieviel Gold das Spiel an die Spieler ausschüttet und wieviel es wieder "vernichtet"(durch Repkosten etc).Wie gesagt, Gold hat keinen Wert mehr.
In solchen Spielen gibt es mit der Zeit zwar meistens eine starke Inflation aber das hat eigentlich nichts mit dem Realgeld-AH zu tun.
Zum Thema "Chinafarmer":
Die werden sich keineswegs über diese Ankündigung freuen, denn auf einmal ist jeder D3 Spieler zu einem potentiellen Konkurenten für sie geworden. Konkurenz sorgt wiederum für niedrigere Preise, damit wird das Itemgeschäft weniger lukrativ und die dedizierten Farmer werden weniger.
Dazu kommt dass ein legaler Markt immer leichter zu kontrollieren/steuern ist als der Schwarzmarkt.
Vergleichbar wäre das z.B. mit der Legalisierung von Cannabis. Das würde den ganzen Bahnhofsdealern die Geschäftsgrundlage rauben und es plötzlich möglich machen Altersbeschränkungen, Qualitätskontrollen und ähnliches durchzusetzen.
In beiden Fällen ist natürlich nicht anzunehmen dass der Schwarzmarkt gänzlich verschwindet, aber er wird mit Sicherheit ausgedünnt.
Im juristischen Sinne erfordert Glücksspiel den Einsatz eines Vermögenswertes der dann in Abhängigkeit vom Zufall entweder verloren geht oder sich vermehrt. Diablo 3 ist also kein Glücksspiel.Es ist ein Glücksspiel mit dem man Geld verdienen kann.
p.s. Ich will hier niemandem Diablo 3 aufschwatzen. Ich selbst finde erstens den dauerhaften Internetzwang sehr unverständlich und zweitens finde ich Diablo und ähnliche Lootgames ganz einfach sterbenslangweilig.
