Bethesda: Beklagt Hackversuche

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Levi 
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Beitrag von Levi  »

MSentis hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Es gibt KEINE Generation Facebook. Es gibt nur Leute, denen das Thema aus Unwissenheit oder eben aus Unwillen egal ist. Erstere kann man aufklären, bei letzten ist es die Mühe nicht wert, da sie ja nichts dazu lernen wollen.
Selbstverständlich gibt es eine "Generation Facebook". Dieser Begriff steht stellvertretend für eine Bevölkerungsgruppe (nicht zwangsläufig eine Generation per se), die ihre Daten an Firmen preisgibt. Daten wie: Realname, Geburtsdatum, private Emailadresse.
Die Frage ist jetzt ernstgemeint, weil ich obwohl ich mich weigere auch nur im Ansatz etwas mit Faceboook zu tun zu haben, in deine "Definition" fallen würde:
Gehöre ich, wenn ich bei zum Beispiel Amazon, PSN und Steam meine korrekten Namen, offensichtlich nur für den Betreiber einsehbare, angebe schon zu deiner "Generation Facebook"?

änder deine Definition dahingehend ab:
Selbstverständlich gibt es eine "Generation Facebook". Dieser Begriff steht stellvertretend für eine Bevölkerungsgruppe (nicht zwangsläufig eine Generation per se), die ihre Daten an die Öffentlichkeit preisgibt. Daten wie: Realname, Geburtsdatum, private Emailadresse.
Zuletzt geändert von Levi  am 14.06.2011 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Ponte
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Beitrag von Ponte »

TaLLa hat geschrieben:
Scorcher24 hat geschrieben:Das Begriff "Al Kaida Netzwerk" an sich hat wenig mit Computertechnik zu tun.. :roll:
Rofl das Selbe hab ich auch gedacht xDDD.

Naja das mit Sony war ja noch lustig, aber auf Entwicklerseiten ist das einfach unnötig.
Tja, da siehst du das die Klatsche gerne in alle Richtungen verteilt wird. :D

Ich finds nur cool wir blöd die ganzen Kinder aus der Wäsche gucken, jetzt wo es ausnahmsweise mal nicht Sony erwischt wird. Eine gewisse Schadenfreude lasse ich mir hier gerne nachsagen. :wink:
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MSentis
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Beitrag von MSentis »

             Levi hat geschrieben: Die Frage ist jetzt ernstgemeint, weil ich obwohl ich mich weigere auch nur im Ansatz etwas mit Faceboook zu tun zu haben, in deine "Definition" fallen würde:
Gehöre ich, wenn ich bei zum Beispiel Amazon, PSN und Steam meine korrekten Namen, offensichtlich nur für den Betreiber einsehbare, angebe schon zu deiner "Generation Facebook"?

änder deine Definition dahingehend ab:
Selbstverständlich gibt es eine "Generation Facebook". Dieser Begriff steht stellvertretend für eine Bevölkerungsgruppe (nicht zwangsläufig eine Generation per se), die ihre Daten an die Öffentlichkeit preisgibt. Daten wie: Realname, Geburtsdatum, private Emailadresse.
Stimmt, da hast du Recht.
Zumal man bei Amazon kaum mit falschen Daten weiterkommen dürfte :>
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

dann ist ja gut :D
MSentis hat geschrieben: Zumal man bei Amazon kaum mit falschen Daten weiterkommen dürfte :>
nicht nur dort ... auch wenn du im PSN oder bei Steam etwas kaufen möchtest, hat dein Handelspartner das gute Recht zu erfahren, wer du wirklich bist ...
Wenn dieser dann nicht vertrauenswürdig genug mit den Daten umgeht, ist es nicht des Kundens Schuld! ... Ergo: da wo es angebracht ist, sollte man auch mal seine echten Daten angeben, um nicht doch irgendwann mal auf die Schnauze zu fliegen..... aber auch nur soviel wie unbedingt notwendig! ...
(Telefondaten fake ich zum Beispiel grundsätzlich, wenn sie als "notwendig" makiert sind! ... diese sind im für eine Rechnungsadresse nämlich nicht notwendig ... )
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

             Levi hat geschrieben:Gehöre ich, wenn ich bei zum Beispiel Amazon, PSN und Steam meine korrekten Namen, offensichtlich nur für den Betreiber einsehbare, angebe schon zu deiner "Generation Facebook"?
Wenn ich Kajetan richtig verstehe, dann gehörst Du eher zur Gen. FB, wenn Du jedem einfach so, ohne nachzudenken Deine Daten gibst und am besten noch aus Bequemlichkeit alles schön da speichern läßt (Kreditkarteninfo bei SONY z.B.), d.h. wenn Du nicht mal ein wenig nachdenkst. Und dann noch -beispiel facebook- jeden blödsinn da anklickst und nutzt und deinen freunden auf den Sack gehst in der Hoffnung, dass die sich auch fangen lassen und dann schön alles private breit treten bis der Arzt kommt... (Gut, dass FB für fast alles "ignore" buttons hat...)

Natürlich sollte man sich deswegen nicht in allem Einschränken. FÜr mich ist Amazon auch nur der Quelle Versand, nur halt online. Allerdings weiß ich auch nicht, was Arcador mit meinen Daten gemacht hat, die ich damals angegeben habe. Risiko ist da immer.
Ich habe aber große "Hoffnung" in Amazon, dass die sich nicht plump hacken lassen, weil die wissen, wie groß die sind und weil jeder Datensatz für sie immens wichtig ist.

Es muss halt immer eine Abwägung stattfinden, obs nun ein Onlineshop ist (weshalb ich bei Amazon bin, aber nicht bei ebay), Foren, Onlinedienste (weshalb ich bei keinem Einzigen bin, ausser bei Codemasters im Forum. Na viel Glück mit der Wegwerfadresse und dem n-ten Passwort, dass ich mir schon zuschicken lassen müsste, um es zu wissen), dem Partner für's Leben und was ich morgen frühstücken soll (Toast mit Kasslerscheibe, dazu eine Tasse Senseo Kaffee mit etwas Milch und Zucker.)
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Obscura_Nox
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Beitrag von Obscura_Nox »

Bin ich der einzige der das Thema und die selben ausgelutschten Schwarz Weiß Argumente mittlerweile unglaublich nervig findet?


"Buhhuu, Die Hacker sind Arschlöcher"


"Die Hacker zeigen nur die Sicherheitslücken auf...Das sind die guten. Großkonzerne sind das personifzierte Böse!"


Sind wir hier auf Woodstock oder was? Ach nein warte, damals sind die Menschen ja auf die Straße gegangen, heute verstecken sie sich lieber im Internet und prahlen mit ihrem E-Pen :roll:
KOK
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Beitrag von KOK »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Aber anstatt zu merken, dass Eure Daten nirgendwo sicher sind und dass ihr darüber hinaus nicht wißt, was die jeweiligen Firmen wirklich damit machen. (Das wäre mal ein Hack - Wenn die Jungs Daten finden würden, wer welche Datensätze wohin verkauft), regt ihr Euch nur auf, weil ihr jetzt mal drei Tage nicht online zocken könnt...
Erwarte von Kindern und unwissenden Jugendlichen und unwissend bleiben wollenden aka ignoranten Erwachsenen nicht, dass sie verstehen, was da eigentlich passiert. Kinder und Jugendliche können aber im Laufe ihres Lebens noch dazu lernen, während ich bei den ignoranten Erwachsenen eher dazu tendiere sie in ihrer bunten, hübsch eingerichteten Zelle ihrer beschränkten Vorstellungswelt zu lassen und den Schlüssel wegzuwerfen.
Solch ein arrogantes und ignorantes Geschwafel, oh mein Gott. Merken Sie überhaupt noch, was Sie so von sich geben?

Sie labern hier einen Stuss zusammen. Auch wenn Sony aktuellere Software benutzt hätte, die Hacker wären noch immer ohne Probleme reingekommen. Den Schutz gegen Hacker, den Sie von Firmen verlange, den gibt es nicht. Und die Hacker sind definitiv keine heiligen Ritter, die nur das beste für uns Kunden wollen. Sie sind hier die einzige Person, die die Fakten einfach mal verdreht und jeder, der anderer Meinung ist, ist anscheinend ein ignoranter Erwachsener. Sie sollten vielleicht nochmal das Wort "Ignoranz" nachschlagen, denn bei Ihrer überheblichen Arroganz kommt echt nur Scheiße bei raus.
AtzeFoo
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Beitrag von AtzeFoo »

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ThePlake0815
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Re: !

Beitrag von ThePlake0815 »

Scorcher24 hat geschrieben:Ob ich nen Nerd bin oder nicht, weiss ich nicht.
Aber ich bin Hobby-Programmierer und war auch beim Bund. Und ich fand es toll. (Sanitäter, hatte immer was zu tun)
Loool, nicht das beste Beispiel... Die Sani's hiessen bei uns immer nur "Undercover-Zivi" :lol:

Aber stimmt schon: Das Hacker nur kleine Nerd's in Muttis Keller sind, stimmte vielleicht 1990...
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Sir Richfield
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Re: !

Beitrag von Sir Richfield »

ThePlake0815 hat geschrieben:Loool, nicht das beste Beispiel... Die Sani's hiessen bei uns immer nur "Undercover-Zivi" :lol:
Woran erkennt man einen *hust*hust* Sani? - Am blauen Barett. *trololol*
Aber stimmt schon: Das Hacker nur kleine Nerd's in Muttis Keller sind, stimmte vielleicht 1990...
Schlimmer: Dass Hacker jetzt tatsächlich die Chefs der Football Quaterback werden ist immer wahrscheinlicher...
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Hammertime
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Beitrag von Hammertime »

wir halten mal kurz fest - was ist denn passiert:

"Nutzernamen, Emailadressen und/oder Passwörter wurden geklaut"

Keine Kreditkartendaten. Keine persönlichen Daten.

Da ist die Aktion die vor ein paar Jahren abging, viel schlimmer, und auch wenn das ein paar von euch super Security-chefs hier nicht checkt (bitte angesprochen fühlen) - eure persönlichen Daten liegen auch bei Eurer Behörde / Bank / Telekommunikationsunternehmen des Vertrauens und werden, falls Interesse daran besteht, auch eventuell dort mal aus Versehen auf eine CD gespielt und an eine "Firma" verkauft, passiert selbst in den "besten" Banken - siehe Liechtenstein.

Eure Traumwelt - keine Daten für niemand - ihr allein hinterm Monitor - existiert nicht. Und die Jungs, die diese Aktion gemacht haben, sind keine großen Superexperten, sondern haben einfach bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt. Das mit anderen Straftaten zu vergleichen ist absoluter Quatsch. Es geht hier um genau diese Sache: Datenklau, den ich selbstverständlich nicht gutheiße. Mir gehen solche Leute auch derbe auf den $?§¢! Aber dieses Rumgejammer hier ist einfach nicht verhältnismäßig.
Tyler Durden
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Re: Bethesda: Beklagt Hackversuche

Beitrag von Tyler Durden »

Kajetan hat geschrieben:Nicht kindergarten-mäßig rumheulen, sondern Firmen dazu auffordern ihre Systeme abzuhärten und sicherer zu machen.

Bekannter von mir arbeitet bei einem großen deutschen Webportal. Die stehen seit Jahren jeden (!) Tag (!) unter Beschuß und er kann ganz ruhig schlafen, weil seine Vorgesetzten ihm alle notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, damit er seinen Job machen kann.
100%tige Sicherheit kann es natürlich nie geben, aber ne Chain of trust bei dem selber kompilierten Apache incl. Sicherheitsüberprüfung des Codes beruhigt natürlich. Aber man muss kein großer Anbieter sein, um täglich unter Beschuß zu stehen.
Sobald ein Server über das Internet erreichbar ist steht der unter Dauerbeschuß, auch wenn der noch gar keine Dienste anbietet, außer den Fernwartungszugriff.

Die meisten, die sich hier über die bösen Hacker aufregen haben noch nie einen Server im Internet administriert. Denn wenn sie das getan hätten, dann wüßten diejenigen, dass es normaler Alltag ist, dass ein Server im Internet quasi im Sekundentakt angegriffen wird, d.h. das ist Alltag und ganz normal. Gruppen wie lulz-security geben da wichtige Hinweise, bzw. erhöhen den Druck auf Firmen ordentlich abzusichern, eben weil es Alltag ist, dass Server angegriffen werden.

Setzt euch mal einen Linux Server auf (VServer reicht da schon) mit fester öffentlicher IP (Domänenreg muss noch nichtmal sein, aber mit wirds noch mehr), lasst den ssh port auf 22 und schaut euch das auth.log mit tailf an...das rattert so schnell durch, dass man das kaum lesen kann und lustig sind die Login Versuche auch teilweise.

Ich schließe mal wieder mit: Entweder informieren über den rauhen Alltag im Internet (da kann man sich drüber aufregen wie man will, das ist Realität mit der jeder Serverbetreiber leben muss), oder die Fresse halten.

mfg tyler
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Linden
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Beitrag von Linden »

Sollen sie ihr System ausbauen und verstärken und nicht klagen, welcome to the internetz spaggn. Oo'' Zum Glück sind es Hacker und keine Cracker. (Ungewollt doofer Reim.)
Määäx67
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Beitrag von Määäx67 »

roundhousekick hat geschrieben:
Määäx67 hat geschrieben:
Bedameister hat geschrieben:Die sollen lieber mal Facebook hacken und das zum Absturz bringen für ein paar Tage. Das würde mir gefallen :ugly:
Das würde zu Massensuizid führen. So wird übrigens auch 2012 enden.

Langsam werden die Hackangriffe immer mehr, bzw. die öffentlich gemachten.
Scheinen es in letzter Zeit wohl sehr auf die Spieleindustrie abgesehen zu haben.

Steck bestimmt die CSU hinter :twisted:
2012 wird mit Sylvester enden und nicht mit deinen Spinnereien!
Das sollte als Spaß gedacht sein ;)
So: Wenn Facebook Down geht führt das zu Massensuizid und leutet 2012 ein.
Ich glaub nicht an sonen Quatsch ;)
Minando
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Beitrag von Minando »

Manche Leute würden für fünf Minuten Ruhm so ziemlich alles tun, wie wir seit "Jungelcamp" wissen. Mit Hackern ist es im Prinzip genauso, nur dass die noch einen Schritt weiter gehen, in die Illegalität.
Womit ich nicht sagen will dass "Jungelcamp" kein Verbrechen an der Menschheit wäre.