Dennoch sind nicht die Firmen die Bösen und die Hacker die Guten ...
Bethesda: Beklagt Hackversuche
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- Mortaro
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- PUN!$H3R2
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@TaLLa
Du bist mir aber ein lustiger. Tja du lachst jetzt, aber ich werde am ende auch lachen wenn du mal ausgeraubt bist "not", wie kann man so ein herzloser Mensch sein.
@All and topic
1. Es gibt kein sicheres Netzwerk. 2. Pentagon wurde auch gehackt und sogar von nem typ aus kroatien vor paar Jahren (dort war internet damals nicht zu gebrauchen). 3. Die Menschen machen fehler, deswegen gibt es keine perfekte sicherheit. Wieso, weil wir die ganzen firewalls und so erstellen und es gibt immer einen (oder mehrere) Menschen die mehr gripps im Finger haben und des knacken können.
Du bist mir aber ein lustiger. Tja du lachst jetzt, aber ich werde am ende auch lachen wenn du mal ausgeraubt bist "not", wie kann man so ein herzloser Mensch sein.
@All and topic
1. Es gibt kein sicheres Netzwerk. 2. Pentagon wurde auch gehackt und sogar von nem typ aus kroatien vor paar Jahren (dort war internet damals nicht zu gebrauchen). 3. Die Menschen machen fehler, deswegen gibt es keine perfekte sicherheit. Wieso, weil wir die ganzen firewalls und so erstellen und es gibt immer einen (oder mehrere) Menschen die mehr gripps im Finger haben und des knacken können.
- Hammertime
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das nivea hier ist wirklich seeeeehr niedrig. hacker ist nicht gleich cracker: http://www.nytimes.com/2003/10/02/techn ... r=USERLAND
aber die medienmurkel wissen ja immer alles besser, bzw. schreiben es aus der letzten pressemeldung ab.
aber die medienmurkel wissen ja immer alles besser, bzw. schreiben es aus der letzten pressemeldung ab.
- MSentis
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Ich sage nicht, dass die Firmen böse sind und die Hacker gut. Im Gegenteil, ich finde es ziemlich verbesserungswürdig, was die Hacker abziehen. Jedoch muss man wirklich sagen, dass es geradezu selten dämlich ist, seine Daten so ungeschützt zu lassen, dass jeder Wald-und-Wiesen-Hacker sich daran zu schaffen machen kann (überspitzt ausgedrückt).Mortaro hat geschrieben:Msentis, natürlich sollte man die Gelegenheit nutzen und die Gesetze anpassen - Firmen zwingen besser auf Daten aufzupassen und vor allem für diese zu HAFTEN
Dennoch sind nicht die Firmen die Bösen und die Hacker die Guten ...
1. Doch schon: ein nicht mit der Öffentlichkeit verbundenes, auf welches man nur selber Zugriff hat :> Scherz beiseite - niemand würde so etwas ernsthaft behaupten, allerdings kann man schon verlangen, dass zumindest existente Sicherheitsstandards erfüllt werden, die es *schwieriger* machen, zu hacken.PUN!$H3R2 hat geschrieben:1. Es gibt kein sicheres Netzwerk. 2. Pentagon wurde auch gehackt und sogar von nem typ aus kroatien vor paar Jahren (dort war internet damals nicht zu gebrauchen). 3. Die Menschen machen fehler, deswegen gibt es keine perfekte sicherheit. Wieso, weil wir die ganzen firewalls und so erstellen und es gibt immer einen (oder mehrere) Menschen die mehr gripps im Finger haben und des knacken können.
2. n/a
3. Richtig, wie du schon sagtest, es gibt keine absolute Sicherheit. Aber man kann sein Netz soweit absichern, dass nicht irgendeine Hackergruppe ankommen kann, um hier und da Daten abgreifen zu können. Mit steigernden Hürden sinkt die Anzahl der Leute, die diese nehmen können.
- PUN!$H3R2
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@Hammertime
Ja ach ne sind hacker nicht gleich cracker.
Im grunde ist es für mich kack egal wie ich Sie bezeichne.
@MSentis
1. Jop du hast vollkommen recht, aber wie du schon selber weißt schlampern fast alle Konzerne an so einer Sicherheit. 2. Wenn du willst kann ich dir nen link zu der Sache geben (wenn es dich natürlich interessiert), viele wurden entfernt, obwohl ich nicht weiß wieso, vieleicht will man es vertuschen, das mehrere otto normal verbraucher so etwas schafen konnten xD. 3. Ja da hast du auch recht, denn je größer die Sicherheit, desto weniger potenzielle Leute gibt es die sie umgehen können.
Ja ach ne sind hacker nicht gleich cracker.
@MSentis
1. Jop du hast vollkommen recht, aber wie du schon selber weißt schlampern fast alle Konzerne an so einer Sicherheit. 2. Wenn du willst kann ich dir nen link zu der Sache geben (wenn es dich natürlich interessiert), viele wurden entfernt, obwohl ich nicht weiß wieso, vieleicht will man es vertuschen, das mehrere otto normal verbraucher so etwas schafen konnten xD. 3. Ja da hast du auch recht, denn je größer die Sicherheit, desto weniger potenzielle Leute gibt es die sie umgehen können.
- Todesglubsch
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Also zuallererst: Mensch ist diese Hackergruppe unsympatisch. Wenn ich das richtig sehe, sind die geklauten Daten auch einfach auf Twitter verlinkt. Pff... da denen wünsch ich ein paar JoWood-Aktien an den Hals!
@Hackerwahnsinn
Was mich jetzt etwas verwirrt: Wo bleibt Ubisoft? Sollten die Franzosen nicht ganz oben auf der Liste möglicher Opfer stehen? Oder hat Ubi tatsächlich ein funktionierendes Sicherheitssystem?
@Hackerwahnsinn
Was mich jetzt etwas verwirrt: Wo bleibt Ubisoft? Sollten die Franzosen nicht ganz oben auf der Liste möglicher Opfer stehen? Oder hat Ubi tatsächlich ein funktionierendes Sicherheitssystem?
- Mortaro
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MSentis, dass Hacker die Guten sind und die Firmen böse ging nicht an dich persönlich.
Du, PUN!$H3R2 und ich sehen das schon ziemlich ähnlich !
Natürlich müssen die Firmen nach bessern und garantieren, dass unsere Daten sicher sind.
Wenn sie das nicht sind, sollten sie auch dafür gerade stehen und haften.
Ich sagte ja auch bereits, ich hoffe sie werden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen und die Gesetze angepasst/verschärft.
@ Hammertime : Es ist doch scheiß egal wie man diese Leute nennt, das ist doch gar nicht die Frage.
Und wenn solche Leute wie du mal nachlesen würden (können sie aber anscheinend nicht) wüssten sie, dass selbst Hacker (!) die Unterscheidung Cracker = böse, Hacker = gut nicht unbedingt befürworten ...
Nur absolute Spastis beschweren sich bei einer Vergewaltigung darüber, wie man die Täter nennt ... die Tat bleibt die Selbe !
Genauso ist es beim Thema Einbruch in Computersysteme und Hacker, Cracker, Diebe, Kriminelle oder Spinner.
Die Tat zählt, nicht wie man die Kriminellen nennt - und man muss schon echt bescheuert und reichlich dämlich sein, um sich darüber aufzuregen, dass diese kriminellen Subjekte doch bitte so oder so benannt werden sollten und sonst wohl anscheinend nichts zählt ...
Und dann von Niveau reden ... wo es dir bei einem Verbrechen wichtiger ist darüber zu reden, wie die Kriminellen zu bezeichnen sind - und das illegale handeln ganz außer acht gelassen wird, ja am besten auch noch befürwortet.
Meine Fresse, ich würde dich gerne mal in einen Prozess schleppen wo jemand im Suff und unter Alkoholeinfluss eine halbe Familie ausrottet und du nichts anderes zu tun hast als zu behaupten, diese Person sei ja gar kein Mörder ... mal schauen wie die Hinterbliebenen reagieren ...
Das ganze Szenario kann man auch für Diebe umschreiben die alte Damen an der Haustür/Wohnung beklauen oder etliche andere Dinge krampfhaft finden.
Rede DU nicht von Niveau ...
Du, PUN!$H3R2 und ich sehen das schon ziemlich ähnlich !
Natürlich müssen die Firmen nach bessern und garantieren, dass unsere Daten sicher sind.
Wenn sie das nicht sind, sollten sie auch dafür gerade stehen und haften.
Ich sagte ja auch bereits, ich hoffe sie werden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen und die Gesetze angepasst/verschärft.
@ Hammertime : Es ist doch scheiß egal wie man diese Leute nennt, das ist doch gar nicht die Frage.
Und wenn solche Leute wie du mal nachlesen würden (können sie aber anscheinend nicht) wüssten sie, dass selbst Hacker (!) die Unterscheidung Cracker = böse, Hacker = gut nicht unbedingt befürworten ...
Nur absolute Spastis beschweren sich bei einer Vergewaltigung darüber, wie man die Täter nennt ... die Tat bleibt die Selbe !
Genauso ist es beim Thema Einbruch in Computersysteme und Hacker, Cracker, Diebe, Kriminelle oder Spinner.
Die Tat zählt, nicht wie man die Kriminellen nennt - und man muss schon echt bescheuert und reichlich dämlich sein, um sich darüber aufzuregen, dass diese kriminellen Subjekte doch bitte so oder so benannt werden sollten und sonst wohl anscheinend nichts zählt ...
Und dann von Niveau reden ... wo es dir bei einem Verbrechen wichtiger ist darüber zu reden, wie die Kriminellen zu bezeichnen sind - und das illegale handeln ganz außer acht gelassen wird, ja am besten auch noch befürwortet.
Meine Fresse, ich würde dich gerne mal in einen Prozess schleppen wo jemand im Suff und unter Alkoholeinfluss eine halbe Familie ausrottet und du nichts anderes zu tun hast als zu behaupten, diese Person sei ja gar kein Mörder ... mal schauen wie die Hinterbliebenen reagieren ...
Das ganze Szenario kann man auch für Diebe umschreiben die alte Damen an der Haustür/Wohnung beklauen oder etliche andere Dinge krampfhaft finden.
Rede DU nicht von Niveau ...
- Arco
- Beiträge: 591
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Mich wundert es ehrlich gesagt, dass kein Unternehmen aus den Vorfällen bei Sony gelernt hat. Ich verstehe Profitgier zwar sehr gut, aber weiß auch wie wichtig ein guter Ruf dafür ist und wenn ich erlebe, wie Sony, der größte Anbieter für Unterhaltungselektronik (neben Nintendo) so von diesen Crackern verarscht wird, muss ich doch auch mal auf die Idee kommen meine eigenen Systeme zu prüfen, ob sie zumindest reintheoretisch einem Angriff standhalten würden. Wäre zumindest mein Gedankengang.
Naja ansonsten finde ich es halt nur (wie üblich) unglaublich, wie manche Leute diese Angriffe tollerieren oder gar gutheißen, wie schon so oft erläutert, dies sind Verbrechen, keine Wohltaten um irgendwelche Sicherheitslücken aufzuzeigen. Das sind Cracker keine Hacker, die machen das allein aus egoistischen Gründen, da kann man sich sonst was für Wolkenschlösser bauen, das ist die Realität.
So ich bin raus!
Naja ansonsten finde ich es halt nur (wie üblich) unglaublich, wie manche Leute diese Angriffe tollerieren oder gar gutheißen, wie schon so oft erläutert, dies sind Verbrechen, keine Wohltaten um irgendwelche Sicherheitslücken aufzuzeigen. Das sind Cracker keine Hacker, die machen das allein aus egoistischen Gründen, da kann man sich sonst was für Wolkenschlösser bauen, das ist die Realität.
So ich bin raus!
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liz
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- Registriert: 26.05.2010 17:16
- Persönliche Nachricht:
Ich frage mich wirklich, warum du soviel Energie und Pathos aufbringst, in dieser Art auf jenen harmlosen Zweizeiler zu antworten. Dass du nicht der Meinung bist, dass man sich irgendwo um halbwegs saubere Begriffe mühen sollte, ist mir relativ egal. Nur eben die Art und weise, wie du diese Meinung in das Forum stößt und Anspruch auf die bessere erhebst, finde ich Fragwürdig, zumal es, wie du selbst meinst, nichteinmal Kern des Themas ist.Mortaro hat geschrieben:@ Hammertime : Es ist doch scheiß egal wie man diese Leute nennt, das ist doch gar nicht die Frage.
[...]
Rede DU nicht von Niveau ...
- Sir Richfield
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- Registriert: 24.09.2007 10:02
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Ach, wenn die ganzen Aktionen mal das folgende Umdenken zur Folge hätten:
"Muss ich meine Daten wirklich jedem Honk geben?", dann würde ich das Ganze noch unterstützen.
Aber anstatt zu merken, dass Eure Daten nirgendwo sicher sind und dass ihr darüber hinaus nicht wißt, was die jeweiligen Firmen wirklich damit machen. (Das wäre mal ein Hack - Wenn die Jungs Daten finden würden, wer welche Datensätze wohin verkauft), regt ihr Euch nur auf, weil ihr jetzt mal drei Tage nicht online zocken könnt...
"Muss ich meine Daten wirklich jedem Honk geben?", dann würde ich das Ganze noch unterstützen.
Aber anstatt zu merken, dass Eure Daten nirgendwo sicher sind und dass ihr darüber hinaus nicht wißt, was die jeweiligen Firmen wirklich damit machen. (Das wäre mal ein Hack - Wenn die Jungs Daten finden würden, wer welche Datensätze wohin verkauft), regt ihr Euch nur auf, weil ihr jetzt mal drei Tage nicht online zocken könnt...
-
THD04
- Beiträge: 253
- Registriert: 28.08.2009 15:20
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Vielleicht handelt es sich bei den Hackern ja auch schlicht um verärgerte Kunden die keinen Bock mehr auf den Mist haben die die Spielefirmen heutzutage so mit ihren Kunden abziehen? DRM, Beta-Versionen, DLCs oder das man ein Spiel heutzutage nicht mehr kauf sondern "leiht".
Mag sein das ich mir den ein oder anderen Feind mache - aber GRADE Sony hatte es mal dringend nötig einen Dämpfer zu bekommen. Als ich gehört habe das die den Sicherheitscode von Kreditkarten auch speichern dachte ich ich lese nicht richtig! Das ist ein Verständnis für Datenschutz dem ich nicht folgen kann oder will...
Ich wusste schon wieso ich im PSN nie meine tatsächlichen Daten angegeben habe und dort nie was gekauft habe - das kahm mir schon immer ein wenig unkoscher vor was da vorging.
Mag sein das ich mir den ein oder anderen Feind mache - aber GRADE Sony hatte es mal dringend nötig einen Dämpfer zu bekommen. Als ich gehört habe das die den Sicherheitscode von Kreditkarten auch speichern dachte ich ich lese nicht richtig! Das ist ein Verständnis für Datenschutz dem ich nicht folgen kann oder will...
Ich wusste schon wieso ich im PSN nie meine tatsächlichen Daten angegeben habe und dort nie was gekauft habe - das kahm mir schon immer ein wenig unkoscher vor was da vorging.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
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Erwarte von Kindern und unwissenden Jugendlichen und unwissend bleiben wollenden aka ignoranten Erwachsenen nicht, dass sie verstehen, was da eigentlich passiert. Kinder und Jugendliche können aber im Laufe ihres Lebens noch dazu lernen, während ich bei den ignoranten Erwachsenen eher dazu tendiere sie in ihrer bunten, hübsch eingerichteten Zelle ihrer beschränkten Vorstellungswelt zu lassen und den Schlüssel wegzuwerfen.Sir Richfield hat geschrieben:Aber anstatt zu merken, dass Eure Daten nirgendwo sicher sind und dass ihr darüber hinaus nicht wißt, was die jeweiligen Firmen wirklich damit machen. (Das wäre mal ein Hack - Wenn die Jungs Daten finden würden, wer welche Datensätze wohin verkauft), regt ihr Euch nur auf, weil ihr jetzt mal drei Tage nicht online zocken könnt...
- MSentis
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Eine Einstellung, die nicht minder ignorant, dafür umso mehr von Arroganz zeugt: "in meiner unendlichen und vor allem unfehlbaren Weitsicht und Weltsicht mache ich mir nicht die Mühe, einen Funken Energie dazu aufzuwenden, meine Mitmenschen an ihrer teilhaben zu lassen."Kajetan hat geschrieben:Erwarte von Kindern und unwissenden Jugendlichen und unwissend bleiben wollenden aka ignoranten Erwachsenen nicht, dass sie verstehen, was da eigentlich passiert. Kinder und Jugendliche können aber im Laufe ihres Lebens noch dazu lernen, während ich bei den ignoranten Erwachsenen eher dazu tendiere sie in ihrer bunten, hübsch eingerichteten Zelle ihrer beschränkten Vorstellungswelt zu lassen und den Schlüssel wegzuwerfen.
Ja, ich geb' dir Recht, Generation Facebook ist es egal, wohin ihre Daten abwandern.
Was aber nichts an dem eigentlichen Missstand der Firmen ändert, dass diese ihre Daten nicht zur genüge gesichert hätten. Selbst bei Fake-Daten, die Verwendung bei dem finden könnten, der seine richtigen Daten nicht den Firmen überlassen möchte, wären diese gestohlen worden.
Es ist ja nicht so, dass Firmen nur den Zugriff auf Kundendaten offen gehabt hätten. Zum Teil auch auf Bewerbungen oder Angestelltendaten. Oder Daten von Partnern. Nur wird darum weit weniger ein Hehl gemacht, weil hier die Publicity umso schlechter wäre, aus dem Umstand heraus, dass dort eben jene Erwachsene ihre Daten preisgegeben haben, die mehr Wert auf die Sicherheit jener geben. Und jetzt verrate mir bitte, wie man hier vorgehen soll, dass man dort seine Daten nicht preisgibt - es geht nicht.
- Kajetan
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Wer zuhören möchte, wer lernen möchte, dem erkläre ich gerne ein paar Grundsätzlichkeiten. Was für Schlüsse er dann daraus zieht, das ist dann wieder jedem selber überlassen. Wer jedoch gar nicht zuhören möchte ... was soll die Mühe?MSentis hat geschrieben:Eine Einstellung, die nicht minder ignorant, dafür umso mehr von Arroganz zeugt: "in meiner unendlichen und vor allem unfehlbaren Weitsicht und Weltsicht mache ich mir nicht die Mühe, einen Funken Energie dazu aufzuwenden, meine Mitmenschen an ihrer teilhaben zu lassen."
Es gibt KEINE Generation Facebook. Es gibt nur Leute, denen das Thema aus Unwissenheit oder eben aus Unwillen egal ist. Erstere kann man aufklären, bei letzten ist es die Mühe nicht wert, da sie ja nichts dazu lernen wollen.Ja, ich geb' dir Recht, Generation Facebook ist es egal, wohin ihre Daten abwandern.
Richtig. Darum ist es umso wichtiger Firmen zu zwingen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, wenn es um solche Daten geht. Solange jedoch Einsparungen in diesem Bereich preiswerter kommen als die im Ernstfall danach folgenden Aufräumarbeiten, solange wird sich hier nichts ändern. Hacks kann man nicht zu 100% verhindern. Aber man kann Vorkehrungen treffen, dass der Aufwand für einen Hack entsprechend hoch ist, dass die nach einem gelungenen Hack gewonnenen Daten nutzlos sind, weil verschlüsselt.Es ist ja nicht so, dass Firmen nur den Zugriff auf Kundendaten offen gehabt hätten. Zum Teil auch auf Bewerbungen oder Angestelltendaten. Oder Daten von Partnern. Nur wird darum weit weniger ein Hehl gemacht, weil hier die Publicity umso schlechter wäre, aus dem Umstand heraus, dass dort eben jene Erwachsene ihre Daten preisgegeben haben, die mehr Wert auf die Sicherheit jener geben. Und jetzt verrate mir bitte, wie man hier vorgehen soll, dass man dort seine Daten nicht preisgibt - es geht nicht.
Und soooo viel Geld kostet das nicht. Wenn man jedoch vom Geschäftsführer gesagt bekommt, dass man doch bitte so einen Schüler finden soll, der einem für 250 Euro die Webseite machen soll, weil der Geschäftsführer keine Ahnung von Tuten und Blasen hat und nur auf die Summe am Ende der Rechnung schaut ... solange wird sich auch nichts ändern. Es wird weiterhin Hacks geben (die wird es übrigens IMMER geben), die sensible Daten gewinnen und es wird mit diesen Daten viel Schindluder getrieben. Muss aber alles nicht sein. Man kann sich schützen. Erhöhte IT-Sicherheit und Datensparsamkeit. Der beste Schutz der Daten besteht darin, den Aufwand zum Hack enorm in die Höhe zu treiben und die Daten durch Verschlüsselung oder eben Nicht-Vorhandensein unattraktiv zu machen. Dann wird allenfalls ein Webseiten-Defacement gemacht, um zu zeigen, dass man da war, aber sonst passiert nicht viel, weil die eigentlichen Daten sicher oder unbrauchbar oder erst gar nicht gespeichert sind.
- MSentis
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Selbstverständlich gibt es eine "Generation Facebook". Dieser Begriff steht stellvertretend für eine Bevölkerungsgruppe (nicht zwangsläufig eine Generation per se), die ihre Daten an Firmen preisgibt. Daten wie: Realname, Geburtsdatum, private Emailadresse.Kajetan hat geschrieben:Es gibt KEINE Generation Facebook. Es gibt nur Leute, denen das Thema aus Unwissenheit oder eben aus Unwillen egal ist. Erstere kann man aufklären, bei letzten ist es die Mühe nicht wert, da sie ja nichts dazu lernen wollen.
Das diesen Menschen egal ist, was mit den Daten geschieht, sieht man schon am Unwillen, die EULAs, ToS und dergleichen zu lesen. Ich sag nur tl;dr. Das dies nicht eine homogene Masse im Altersdurchschnitt sein muss, ist klar. Der Begriff "Generation" sollte in dem Zusammenhang nicht so offen gesehen werden. Eher als Generation im Bereich Internetbenutzer. Für wie viele Leute war eine Anmeldung bei FB denn wohl das erste Mal, dass sie so etwas getan haben? Oder die, die sich ein Spiel kaufen mit Onlinezwang und sonst nie im Internet unterwegs sind?
Das wurde hier doch zu einem großen Teil in diesem Thread schon erwähnt. Es muss aber auch massiv an der Medienkompetenz der jungen (Internet-)Benutzer (vulgo Generation Facebook :>) gearbeitet werden. Denn hier liegt die eigentlich Wurzel des Übels, diese könnten die von dir erwähnte Datenvermeidung (und sei es durch Fakes) durchführen. Als erfahrener Internetbenutzer weiß man i.d.R., dass man großen Firmen nicht all zu viel überlassen sollte. Daten, die falsch sind, sind auch nichts wert.Kajetan hat geschrieben:~snip~
