Mass Effect 3: "Spielt sich wie ein Shooter"

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dr_elbows
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Beitrag von dr_elbows »

:lol:

Ja, da hast schon irgendwo Recht. Das Problem ist halt, dass die Leute gern die Maßstäbe zur Beurteilung von Spielen heranziehen, die gültig waren, als sie selbst die prägendsten Erfahrungen damit gemacht haben.
Für mich müssen Action-Figuren wie He-Man aussehen. Für jemanden, der mit Baldur´s Gate aufgewachsen ist, ist die Pause-Taste im Kampf ein Muss. Und jemand, der bei AD&D das "Ranger´s Handbook" auswendig gelernt hat, bevor er sich seinen Charakter ausgewürfelt hat und mit dem Spielleiter um die Auslegung jeder Fähigkeit feilscht, dem ist ME2 natürlich zu seicht.

Unsere Kinder werden dann über die Holodeck-Virtuality-Kiddies schimpfen, die gar nicht mehr wissen, was eine gute alte 3D fähige HD Glotze ist.

Also immer schön übern Tellerrand schauen, und zwar auf allen Seiten!
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Ihr liegt mit eurer Kritik an der "Früher war alles besser"-Mentalität sicherlich nicht falsch, die ist in der Tat häufig übertrieben. Davon unabhängig fällt es aber in den letzten Jahren schon öfters auf, dass sich die Entwickler anders mit ihren Spielen zu beschäftigen scheinen als früher. Da wird dann einfach nur noch auf den möglichst frühen Release-Termin des Spiels geschaut und weniger Herzblut in die Entwicklung investiert. Und dann kommen Spiele raus, die in so manchem Bereich nicht zuendegedacht oder, noch schlimmer, nichtmal zuende entwickelt sind.
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Brakiri
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Beitrag von Brakiri »

Jaja, die alten Nostalgie-Opas..schon schlimm oder?
Moment... bin ja selber einer!

Ich habe wirklich nichts gegen neue Art von Spielen, aber ein Spiel vom Gameplay her immer weiter zu vereinfachen und einzuschränken ist und bleibt eben nicht meine Vorstellung von einem guten Spiel.

Das ME-Universum ist ein gut gemachtes. Interessante Aliens, interessante politische Strukturen und historische Events.

Es immer weiter zu einem durchschnittlichen Shooter runterzu"dummen" nützt doch keinem.

Anstatt sich mit der Steuerung zu beschäftigen sollte man sich mit dem Inhalt beschäftigen. Dafür sorgen, das interessante Geschichten erzählt, faszinierende Orte vorgestellt, und spannende Entwicklungen vorgestellt werden.

Also mich überzeugt dieses "spielt sich wie ein shooter"-Gelaber kein bisschen. Es ist das gleiche Gesülze, was damals bei ME2 zu hören war. Wer ME2 mochte, legt eben Wert auf andere Dinge, aber ich fand es relativ langweilig.
Ausser den Dialogen war doch an ME2 nichts sonderlich gut. Die Story war langweilig, das Setting wurde nicht weiter aufgebaut usw.
Es gab mehr Geballer...schön..für reines Geballer kann ich aber auch Crysis oder so spielen.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Brakiri hat geschrieben:Anstatt sich mit der Steuerung zu beschäftigen sollte man sich mit dem Inhalt beschäftigen.
Keine Sau hat gesagt, dass sie das nicht auch tun ^^
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nottooldforgames
Beiträge: 172
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Beitrag von nottooldforgames »

Früher war nicht alles besser, im Gegenteil ich sag nur Grafik.
Aber mal im Ernst, es ist halt so wenn sich ein RPG-Shooter zu einem nur Shooter entwickelt Freud das die Shooter-Fans und enttäuscht die RGB-Fans und ich gehöre mehr zu den Letzteren.
Ich spiele auch gerne mal ein Shooter, aber davon gibt es für die aktuellen Konsolen-Gen wie Sand am Meer auch gut, RPG´s leider nicht!
Würde sich ME zu einem reinen RPG entwickelt hätten die Shooterfans genug andere gute Games zur Auswahl! RPG´s? Fehlanzeige :( !
Deswegen darf man sich doch auch mal über so eine Meldung als RPG-Fan aufregen, und wenn sich ME endgültig zum Shooter entwickelt geht auch eine wirklich sehr sehr gute Rollenspielreihe verloren :!: !
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Satus
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Beitrag von Satus »

Das ist die logische Konsequenz zum Vorgänger.

Der 2.Teil war ja im Grunde auch mehr Shooter als Rollenspiel - wobei die Steuerung und Dynamik in den Kämpfen recht träge wirkte.

Richtige Rollenspielkost darf man von Bioware wohl einfach nicht mehr erwarten. Irgendwie schade.
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Rooster
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Beitrag von Rooster »

was zählt ist der spielspass unterm strich und nicht zu wieviel prozent ein bestimmtes genre im spiel vertreten ist oder eben nicht. solange es sich nach mass effect anfühlt ist für mich alles paletti. story, charaktere und entscheidungen werden bestimmt auch trotz verbessertem kampfsystem im vordergrund stehen. vielleicht einfach die genre check-liste weglegen und spass haben!
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elCypress
Beiträge: 1607
Registriert: 21.10.2007 07:57
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Beitrag von elCypress »

Sehr gute News, freut mich. Damit ist eine meeiner größten Sorgen bereinigt, nämlich dass das Kampfsystem wieder hin zum halbgaren und unfunktionellen "nix Halbes und nix Ganzes" geht, wie man es beim ersten Teil sehen konnte.

Bei der jetzigen Beschreibung denk ich spontan an Vampire Bloodlines, eines meiner Lieblings-RPGs mit schöner Shootersteuerung und top RPG-Elementen und jeder Menge Story und Dialogen.
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Setschmo
Beiträge: 2376
Registriert: 19.06.2003 13:14
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Beitrag von Setschmo »

na dann ballern wir uns mal wieder (zum 293946625253x ) zum Weltfreiden .. *gähn* die Explosionen lassen mich inzwischen sehr gut einschlafen :roll:
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TheGame2493
Beiträge: 1036
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Beitrag von TheGame2493 »

Ich war am Anfang etwas geschockt, als ich gelesen habe, dass sich ME3 wie ein Shooter spielen soll, denn darum ging es bei ME nie. Es war nie groß auf den Kampf ausgelegt und so wie die Gefechte im 2. teil waren , fand ich sie okay und absolut ausreichend.
Ich habe dann wieder aufgeatmet, als es hieß, das Menüsystem und die Waffenklassen wären gleich geblieben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass wieder etwas mehr Rollenspielelemente hinzugefügt werden, denn das war es, was mir in ME2 so ein bisschen gefehlt hat.
YoungStar-94
Beiträge: 444
Registriert: 28.10.2008 20:24
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Beitrag von YoungStar-94 »

Ausgehend einer subjektiven Betrachtung beziehend der Entwicklung der Serie , sehe ich zumindest eine konsequente Simplifizierung des Spiels und als dienendes Beispiel , wie dominierend das Genre ''Shooter'' ist .

Hoffe auf kein Gameplay , das des jahrelang stagnierenden Gameplays eines Shooters unterliegt .


Mfg
Ragism
Beiträge: 324
Registriert: 15.06.2004 12:51
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Beitrag von Ragism »

greenelve hat geschrieben:
Ragism hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Echt schönes Schubladen Denken (mal davon abgesehen, dass ich mir nicht gerne einreden lasse was ich brauche und was nicht :P), ich spiele sehr gerne Shooter und würde mir gerade in dem Bereich mehr Story und komplexere Charaktere / Gameplay wünschen. Nur weil man Shooter mag muss man nicht gleich nur auf Action, Action und noch mehr Action stehen.

Auch wenn z.B. FarCry2 nicht gerade das beste Spiel war, aber ich mochte es gerade wegen Story, der Freiheit die Spielwelt zu entdecken (ist ja typisch RPG) und - genau in dem Punkt hat es leider geschwächelt - weil es ein komplexeres Gameplay hätte haben können (dafür würde ich gerne Ubisoft wo hin treten... den Aufwand auf sich nehmen ein Teil der Entwickler nach Afrika fliegen zu lassen um vor Ort Eindrücke sammeln zu können und dann das Spiel so zu versauen... das verstehe wer will, ich nicht...). Das Konzept hätte aber leicht aufgehen können, wenn die Entwickler mehr Zeit gehabt hätten und daran scheitern in den letzten Jahren Spiele ständig, weil die Publisher den Entwicklern nicht genug Zeit geben ihre Spiele wirklich(!) fertig zu stellen, mal davon abgesehen, dass sie viel zu sehr in die Entwicklung der Spiele mit rein reden dürfen...
Ja, hab in meinem Ärger etwas vorschnell pauschalisiert. Man kann aber nicht abstreiten, daß zum Funktionieren eines RPGs doch sehr viel mehr gehört als für einen Shooter. Ein Shooter braucht kein komplexes Gameplay, keine Charaktere und keine originelle Story. Dies alles sind nette Beilagen, aber kein Muss. Selbst die größten Beispiele für geniale Shooter waren alle in diesen Belangen ziemlich schwach.
Ein RPG ist ohne diese Aspekte vollkommen aufgeschmissen. Gerade diese sind aber die allerwichtigsten zum Gelingen eines solchen Spieles. Wenn man mehr Richtung Shooter gehen möchte bei Mass Effect 3, ist es im Vergleich zum zweiten Teil einfach schon kein RPG mehr.
Tetris braucht noch weniger. Tetris hat null Story, null Charatkere, null annährend komplexes Gameplay. Das sind nicht mal Beilagen. Tetris stellt ganz andere Anforderungen. Es geht bei Mass Effect 3 weniger drum, das es actionlastiger geworden ist, als vielmehr das die Erwartungen einfach anders sind. Interessant wie Mass Effect 2 plötzlich als (halbes) RPG wahrgenommen wird, wo es doch bei erscheinen als reiner Shooter mit leichten RPG Elementen verurteilt wurde. Und jetzt ist es plötzlich "mehr" RPG als der kommende dritte Teil? alles klar...
Da ging jetzt einiges aneinander vorbei...
Um ein vollkommen anderes Genre ging es mir nämlich überhaupt nicht. Was zu einem großartigen Puzzle-Spiel gehört ist doch selbstverständlich etwas grundelegend anderes als zu einem Strategiespiel, Shooter oder RPG.
Wir machen auch nur den naheliegenden Schluss, daß nach dem schon stark in Richtung Shooter gehenden zweiten Teil und der Meldung, der dritte fühle sich mehr wie ein Shooter an, der dritte Teil sich noch mehr nach Shooter anfühlen wird. Den zweiten fand ich schon furchtbar wegen Shooterverdummung. BioWare und die Millionen von Shooter-Spielern finden das offensichtlich anders.
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Veyron22
Beiträge: 184
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Beitrag von Veyron22 »

ja stimmt schon was du sagst aber in ME1 war es doch etwas zu sehr
die haben sich bewegt als hätten sie stöcke im ar...
teil 2 war da schon agnz ok onbwohl ich mir doch etwas mehr rollenspiel gewünscht hätte da fand ich in ME1 besser
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Rooster
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Beitrag von Rooster »

YoungStar-94 hat geschrieben:Ausgehend einer subjektiven Betrachtung beziehend der Entwicklung der Serie , sehe ich zumindest eine konsequente Simplifizierung des Spiels und als dienendes Beispiel , wie dominierend das Genre ''Shooter'' ist .

Hoffe auf kein Gameplay , das des jahrelang stagnierenden Gameplays eines Shooters unterliegt .


Mfg
wer hofft den bei mass effect auf eine gameplay revolution??? und welches gameplay stagniert nicht?
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greenelve
Beiträge: 48763
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Beitrag von greenelve »

Ragism hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Ragism hat geschrieben: Ja, hab in meinem Ärger etwas vorschnell pauschalisiert. Man kann aber nicht abstreiten, daß zum Funktionieren eines RPGs doch sehr viel mehr gehört als für einen Shooter. Ein Shooter braucht kein komplexes Gameplay, keine Charaktere und keine originelle Story. Dies alles sind nette Beilagen, aber kein Muss. Selbst die größten Beispiele für geniale Shooter waren alle in diesen Belangen ziemlich schwach.
Ein RPG ist ohne diese Aspekte vollkommen aufgeschmissen. Gerade diese sind aber die allerwichtigsten zum Gelingen eines solchen Spieles. Wenn man mehr Richtung Shooter gehen möchte bei Mass Effect 3, ist es im Vergleich zum zweiten Teil einfach schon kein RPG mehr.
Tetris braucht noch weniger. Tetris hat null Story, null Charatkere, null annährend komplexes Gameplay. Das sind nicht mal Beilagen. Tetris stellt ganz andere Anforderungen. Es geht bei Mass Effect 3 weniger drum, das es actionlastiger geworden ist, als vielmehr das die Erwartungen einfach anders sind. Interessant wie Mass Effect 2 plötzlich als (halbes) RPG wahrgenommen wird, wo es doch bei erscheinen als reiner Shooter mit leichten RPG Elementen verurteilt wurde. Und jetzt ist es plötzlich "mehr" RPG als der kommende dritte Teil? alles klar...
Da ging jetzt einiges aneinander vorbei...
Um ein vollkommen anderes Genre ging es mir nämlich überhaupt nicht. Was zu einem großartigen Puzzle-Spiel gehört ist doch selbstverständlich etwas grundelegend anderes als zu einem Strategiespiel, Shooter oder RPG.
Wir machen auch nur den naheliegenden Schluss, daß nach dem schon stark in Richtung Shooter gehenden zweiten Teil und der Meldung, der dritte fühle sich mehr wie ein Shooter an, der dritte Teil sich noch mehr nach Shooter anfühlen wird. Den zweiten fand ich schon furchtbar wegen Shooterverdummung. BioWare und die Millionen von Shooter-Spielern finden das offensichtlich anders.
Es gibt keine Shooterverdummung -.- Würde es mehr in Richtung Puzzlespiel gehen und dafür RPG Elemente rausfliegen, wäre es dann Puzzleverdummung? oO

Mass Effect 3 bewegt sich Richtung Action, Mainstreamaction. Wir können auch mal Shooter Mitter 90ziger und heute vergleichen, da gab es ja wohl auch eine Verdummung..oder RPG damals und heute. Komplexität und Tiefgang wird bei vielen großen Titeln genommen und der Verkaufserfolg gibt zumeist Recht. (Auch wenns leider der falsche Weg ist)

Wenn man Genre mixt, können nicht beide komplett erhalten bleiben. Kämpfe in Schießspielen basieren auf dem Können des jeweiligen Spielers, in Rollenspielen hingegen sind es Zahlen die über Treffen und Ausweichen entscheiden. Grob gesprochen.

Wobei ja schon Mass Effect 1 wenig Zahleneinfluss in den Kämpfen hatte und im Grunde ein als Rollenspiel beworbener Shooter war. Ich glaub langsam die hätten Mass Effect 1 nicht als Rollenspiel mit Shooterelemten, sondern als Shooter mit Rollenspielelementen ankündigen sollen...