Sakaguchi: "JRPGs müssen sich verändern"

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Arkune
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Beitrag von Arkune »

Ich erwarte nicht das solche Spiele in jede Sprache übersetzt werden und schon gar nicht das man sich der Vertonung annimmt aber Englisch wird von ca. 1,3 Milliarden Menschen gesprochen/verstanden.
Wenn mir einer erzählen will es lohnen sich da nicht mal eine „International“-Version, auf der sich eben nur englische Untertitel befinden und die für alle Regionen gleich ist, dann kann ich nur noch müde lachen.

ToV hat sich insgesamt (ohne PS3-Version) um die 500k mal verkauft das ist inklusive der JP Version welche etwas über die Hälfte der Verkäufe ausgemacht hat.

Also für dich: Es lohnt sich ein Spiel für 200 ~ 300k Kunden alleine in Japan von Grund auf neu zu produzieren aber es lohnt sich nicht ein Lokalisierung eines bestehenden Produkts für den Rest der Welt durchzuführen...


Nochmal ein müdes Lachen: hahahahaha....
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Terracotta
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Beitrag von Terracotta »

Wozu denn noch JRPGs kaufen? ;)

http://gamingbolt.com/wp-content/upload ... 10/RPG.jpg

Der Verlauf von Magnacarta 2 ist bis zu "End of Disc One" übrigens absolut identisch (!). Das zeigt, dass Herr Sakaguchi irgendwie schon recht hat...
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Vino
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Beitrag von Vino »

Man sollte einfach ein Franchise nicht bis zum Letzten ausschlachten - wird mit anderen Genres aber genauso gemacht.

NIER war ein positives Beispiel, und hat verkaufsmäßig kläglich versagt. Leider! Das Spiel hätte eine bessere Grafik (und damit auch mehr Geld) nötig gehabt, damit es auch vom "Massenpublikum" eher wahrgenommen wird.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Terracotta hat geschrieben:
http://gamingbolt.com/wp-content/upload ... 10/RPG.jpg

Der Verlauf von Magnacarta 2 ist bis zu "End of Disc One" übrigens absolut identisch (!). Das zeigt, dass Herr Sakaguchi irgendwie schon recht hat...
Also das Startschema sollten sie aber noch einmal überarbeiten...das hat bei den erstbesten drei RPGs die ich da mal in Gedanken durchgegangen bin, über die Namenseingabe hinaus nicht funktioniert. :wink:
KOK
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Beitrag von KOK »

Wulgaru hat geschrieben:
Terracotta hat geschrieben:
http://gamingbolt.com/wp-content/upload ... 10/RPG.jpg

Der Verlauf von Magnacarta 2 ist bis zu "End of Disc One" übrigens absolut identisch (!). Das zeigt, dass Herr Sakaguchi irgendwie schon recht hat...
Also das Startschema sollten sie aber noch einmal überarbeiten...das hat bei den erstbesten drei RPGs die ich da mal in Gedanken durchgegangen bin, über die Namenseingabe hinaus nicht funktioniert. :wink:
Das Schema will ja auch nur provozieren, was aber nicht heißen soll, es hätte nicht seine Daseinsberechtigung. Ich habe auf dem SNES die ganzen "Action-JRPGs" gezockt, auf der PSX damals die ganzen in Mode gekommenden rundenbasierten JRPGs und Co. und auch ich finde, daß sich JRPGs überhaupt nicht entwickelt haben.

Vorallem stört mich in vielen JRPGs die doch eher an die jüngere Generation gerichtete Handlung. Ich weiß nicht, wieviele Spiele ich schon mit interessanten Ansätzen gezockt habe. Aber alle haben es geschafft, sich ins Lächerliche zu ziehen. Selbst die hier so gelobte Tales of Reihe, die der Inbegriff von Stagnation sind.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Naja...über den Westen kann man polemisch überspitzt sagen: Sie hecheln alle den großen High-Fantasy Epen oder mitunter auch Space Operas hinterher, deren Qualität sie in zwei Millionen Jahren niemals erreichen (und mich persönlich daher meistens zu Tode langweilen)....kritisch gesehen. Konventionen gibt es immer. :wink:

Man kann trotzdem mit beiden Genres Spaß haben...nur sind Sachen wie FF schon seit längerem nicht mehr die Antwort auf diese Sache.
Zuletzt geändert von Wulgaru am 28.01.2011 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Arkune hat geschrieben:Ich erwarte nicht das solche Spiele in jede Sprache übersetzt werden und schon gar nicht das man sich der Vertonung annimmt aber Englisch wird von ca. 1,3 Milliarden Menschen gesprochen/verstanden.
Wenn mir einer erzählen will es lohnen sich da nicht mal eine „International“-Version, auf der sich eben nur englische Untertitel befinden und die für alle Regionen gleich ist, dann kann ich nur noch müde lachen.

ToV hat sich insgesamt (ohne PS3-Version) um die 500k mal verkauft das ist inklusive der JP Version welche etwas über die Hälfte der Verkäufe ausgemacht hat.

Also für dich: Es lohnt sich ein Spiel für 200 ~ 300k Kunden alleine in Japan von Grund auf neu zu produzieren aber es lohnt sich nicht ein Lokalisierung eines bestehenden Produkts für den Rest der Welt durchzuführen...


Nochmal ein müdes Lachen: hahahahaha....
Ich gehe mal einfach davon aus, daß Du da genausowenig weisst wie ich warum die das machen. Ich denke mir aber, daß sie dafür Gründe haben, wie immer die aussehen. Schreib sie halt mal an, wenn dich das interessiert, vielleicht bekommst Du ja Antwort, dann wissen wir es genau. Ich weiss es nicht und Du auch nicht. Was ich aber weiss ist, meistens sind die Verantwortlichen in solchen Firmen nicht halb so doof wie sie hier immer dargestellt werden.
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FuerstderSchatten
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Re: ...

Beitrag von FuerstderSchatten »

nekojaghen hat geschrieben:@Topic: Schade, dass man die Situation offenbar so sehr verkennt und sich immer weiter in den Dreck reitet. Der große und nahezu in jedem Forum hauptsächlich angeprangerte Makel an FFXIII war ja wohl eher, dass man eben nicht an alten Tugenden festgehalten hat, sondern ein verwestlichtes, vercasualisiertes Pop-FF auf den Weg geschickt hat. Spieler, die gern Japano-RPGs spielen, werden schon wissen was sie daran schätzen. Und das wird sicherlich nicht sein, dass diese immer westlicher, simpler und kürzer werden.
Das kann ich so voll unterschreiben, 13 hab ich noch nit gespielt, aber dafür 12 und dieses war einfach schon nit mehr dasselbe wie 8 oder 9 und mir gehts dabei gar nit um das Kampfsystem, sondern mehr das Fehlen der Weltkarte und der stringenten Erzählung. Obwohl 10 ohne Weltkarte funktioniert, aber nur weil die Story und die stringente Erzählung mehr als gut ist. Im allgemeinen frage ich mich gerade sowieso welche Japanorollenspiele die überhaupt meinen, JRPGs der alten Schule kenne ich auf der PS3 nur 2 nämlich FF13 (wenn man das überhaupt dazu zählen kann, wie gesagt nit selbst gespielt) und Disgea 3 und das ist sehr sehr wenig. Auf der PS 2 kannte ich sogar noch mehr und bin jetzt nit so ultra in der Materie drin, auf der PS 1 viel mehr und von dem SNES braucht man erst gar nit anzufangen so viele sind es.
Im Prinzip glaube ich, dass sie das Konzept umwerfen wollen, um auch ein Stück vom West-ShooterRPG Markt abzubekommen, vergessen dabei aber das genau dieser schon überlaufen ist.
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FuerstderSchatten
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Beitrag von FuerstderSchatten »

Terracotta hat geschrieben:Wozu denn noch JRPGs kaufen? ;)

http://gamingbolt.com/wp-content/upload ... 10/RPG.jpg

Der Verlauf von Magnacarta 2 ist bis zu "End of Disc One" übrigens absolut identisch (!). Das zeigt, dass Herr Sakaguchi irgendwie schon recht hat...
Ja dein Link ist so ein ähnlich stichhaltiger Beweis wie dass Avatar nichts anderes als Romeo und Julia im Weltraum ist. Natürlich ist es das, denn Dramaturgie verläuft in bestimmten Bahnen und ist unabänderlich mit der Dramentheorie verbunden. Alles läuft auf einen Höhepunkt hinaus um dann unausweichlich dem Ende entgegenzuhecheln, das ist und war fast immer so, schau dir eine X-beliebige Komödie an und du wirst entdecken, dass sie einen Umbruch in der Stimmung hat, die Olle kann den Typen auf einmal nit mehr leiden, weil er sie z.B. belogen hat oder sie jemand anderes kennenlert, sowas sind Strukturen die fast zwangsläufig auftreten und es erfordert einiges an
Kunstfertigkeit diese zu durchbrechen. Mir fällt dazu immer
"und täglich grüsst das Murmeltier" ein, da diese Komödie keinen Umbruchpunkt im klassischen Sinne hat. Es sind halt Klischees die bedient werden und warum auch nit im Computerspiele-Bereich gilt das übrigens bei Shootern und ähnliches viel mehr, da werden die Gegner nur selten Freunde und ähnliches. Also der Taliban wird nicht einfach gut. Es wird auch nicht moralisch hinterfragt warum der Taliban böse ist; es wird einfach auf ihn geballert und gut ist. Bei JRPGs wird dieser Kreis durchaus durchbrochen, z.B. die Hexe in FF 8 wandelt sich von einer Feindin zu einer Verbündeten. Sie hat also mehere Schichten wie eine Zwiebel was der Erzählung durchaus gut tut. Lange Rede kurzer Sinn, was einem an Dramaturgie und Umbruchpunkten in JRPGs geboten wird, kann man mit ruhigen Gewissen schon oberste Klasse in Computerspielen bezeichnen, manches ist dem gehobenen Hollywood Kino sogar ebenbürtig oder übersteigt dieses sogar. Ganz anders verhält es sich mit dem Normen in anderen Genres, aber da stört sich keiner scheinbar an den stereotypen Wiederholungen.
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MagisterMike
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Beitrag von MagisterMike »

Ich möchte mal wieder ein Spiel wie:
http://www.youtube.com/watch?v=YELRuYNB ... re=related
schade das es nie erschienen ist. (Danke Square Enix und das 3-4 Monate vor dem Release)
KOK
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Beitrag von KOK »

Wulgaru hat geschrieben:Naja...über den Westen kann man polemisch überspitzt sagen: Sie hecheln alle den großen High-Fantasy Epen oder mitunter auch Space Operas hinterher, deren Qualität sie in zwei Millionen Jahren niemals erreichen (und mich persönlich daher meistens zu Tode langweilen)....kritisch gesehen. Konventionen gibt es immer. :wink:

Man kann trotzdem mit beiden Genres Spaß haben...nur sind Sachen wie FF schon seit längerem nicht mehr die Antwort auf diese Sache.
An Ihrer Aussage ist nichts kritisch, sondern wie Sie selbst sagen, pure Polemik, die dazu noch nicht mal haltbar wäre. Gerade der Westen zeigt, wie man aus dem selben Universum (High-Fantasy) sovieles machen kann. Und vorallem, worum es geht -> eine in sich logische und nachvollziehbare Spielwelt. Japan versucht aber nicht mal das, sondern es wird gezielt auf überzeichnete Charaktere, schwachsinnige Spielwelten und noch peinlicheren Kindergeschichten gesetzt. Das RPG-Genre in Japan ist nie aus seinen Kinderschuhen gewachsen. Liegt wohl auch vielleicht daran, daß in Japan Videospiele hauptsächlich von Schülern und Studenten konsumiert wird, die auch Sachen wie Yu Gi Oh, Naruto und so ein Schachsinn sich angucken.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Oh, wenn ich von der Elder Scrolls Reihe oder von Mass Effect 1 (Teil 2 kann ich nicht beurteilen) rede, greift diese Polemik sogar. WRPGs sind einfach nicht meines, nicht einmal Gothic war es...ich lese dafür einfach zuviel Fantasy und kann Games mit dieser Thematik wohl gar nicht gut finden...(ja ich weiß das das an sich eher ein Grund ist, Fan dieser Art von Spielen zu sein, wundert mich selbst.)

JRPGs bieten dagegen Settings (wenn sie gut sind), die etwas exotischer sind. Mir geht es dabei einfach um das phantastische, was für mich Schwächen in anderen Bereichen aufwiegt. Ich würde zwar zustimmen, dass die meisten JRPGs auf jüngere zugeschnitten sind, aber auch nicht durch die Bank...darauf sollte man auch Animes nicht reduzieren Anime ungleich Naruto.

Serien wie Shin Megami werden vielleicht auch von Jugendlichen gezockt, sind aber viel zu durch um auf "Kinder" zugeschnitten zu sein...mir würden auch weitere Games dieser Art einfallen
Aber WRPGs ist schließlich auch nicht erwachsener...jeder 12jährige zockt sie....Ultima habe ich ja in dem Alter auch gespielt...so viel erwachsener kann das Publikum nicht sein.

Am Ende des Tages ist aber auch das was man "All-Age" nennt nichts schlimmes...zumindest in meinen Augen. Man meistens einfach die eine Art RPG lieber als die andere, Leute die beides mögen sind recht selten. Ist für mich aber jeweils kein Grund das andere Genre schlecht reden zu müssen. :wink:
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Letztendlich läuft es doch darauf hinaus, ob einem ein Spiel gefällt oder nicht. Ich kann z. B. mit Gothic und Mass Effect einfach nix anfangen. Ist, für mich, stinklangweiliger Crap. Das ist halt so und man kann darüber auch nicht mit mir diskutieren. Ich könnte hier jetzt auch anführen warum, das bringt aber auch niemanden etwas.

Auf der anderen Seite macht mir z. B. FF riesigen Spass, bis auf den 10'er. Ich habe als erstes FFVII gespielt, wie viele und das erste was mit getaugt hat, sind einfach mal die Gegner, so schön bunt und einfach total durchgeknallt. Das hat sich durch die Serie gezogen bis jetzt. Die Story ist teilweise auch nicht besser als bei West RPGs allerdings ist einem als Vielleser die Story meistens eh relativ Wurscht, solange sie zu unterhalten weiss. Da stinken bei mir die meisten West RPGs einfach ab. Ich brauch nix dreckiges realistisches in einem Spiel. Dazu brauche ich nur Nachrichten schauen, da geht's so dreckig und realistisch zu wie es nur geht.

ME ist da so ein Beispiel, ich hab das Teil gespielt bis kurz nach dieser seltsamen Stelle mit den Türmen von Hanoi. Danach konnte ich dann einfach nicht mehr. Story total öd, Spielmechanik wie ein schlechter Shooter, Gespräche die mir die Füsse einschlafen lassen, Fahrzeuge die eine miese Steuerung haben (ich hasse Fahrzeuge in allen Spielen, wenn sie nicht nur der Fortbewegung dienen). Was soll man da noch weiter spielen? Andere halten das Spiel für ein Geschenk Gottes.

Im Gegensatz dazu viele Japan RPGs, die sind einfach luschtig meistens total durchgeknallt und haben irgendwie immer eine fetzige Story, die aber auch meistens unterirdisch presentiert wird. Mit taugt's halt. Das Kampfsystem ist auch meist irgendwie gut, obwohl mir am liebsten immer noch die rundenbasierenden gefallen. Wobei bei der Tales of Serie das Kampfsystem auch gut gefällt oder auch aktuell in FFXIII, FFXII hat mir auch gut gefallen. Trotzdem sind mir die unhektischen lieber.

Ich bin wohl auch einer der wenigen denen Baldur's Gate nicht gefallen hat, obwohl mit Planescape Torment sehr viel Spass gemacht. Dafür hat mir z. B. wieder Drakensang gut gefallen oder Wizardry und Might an Magic (hauptsächlich 4+5).

Letztendlich ist alles Geschmackssache und was einem gefällt ist doch egal. Wir werden da nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, dazu sind die Geschmäcker einfach zu verschieden.
KOK
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Beitrag von KOK »

Natürlich ist das immer Geschmackssache. Manche halten Call of Duty für den King der Shooter, ich halte das für Abfall. Über Geschmack läßt sich nur sehr schlecht streiten.

Ich habe ja jetzt auch nicht speziell was gegen das Genre JRPG, ich bin mit den Spielen genau so groß geworden wie viele anderen hier. Mir geht es eher darum, daß die Entwickler einfach nicht mehr schaffen, ein vernünftiges JRPG auf die Beine zu stellen.

Sie mögen vielleicht eine völlig durchgeknallte Story. Gegen sowas habe ich auch nichts. Wenn man mir aber dann Emo-Charaktere vor die Nase stellt, die ich selbst spielen muss, dann ist bei mir aber Sense.

Nehmen wir als Extrembeispiel The Last Remnant. Dort spielt man einen ziemlich naiven Hinterwäldler. An sich kein Problem. Wie er einem aber präsentiert wird, ist einfach nur daneben. Ich habe das Spiel nicht länger als eine Stunde geschafft, einfach nur wegen dem schrecklichen Hauptcharakter. Der Dialog mit dem Ich-weiß-nicht-mehr-Baron-oder-ein-anderer-Adliger war einfach nur so daneben, daß mir richtig die Schamesröte ins Gesicht gestiegen ist.
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

@KOK
So geht's mir mit Last Odysee, ich komm da nicht weiter weil mich der Hauptcharakter irgendwie voll nervt. Keine Ahnung warum, aber als es hiess, schau mal ein Unsterblicher, sowas aber auch, war's vorbei. Wenn schon Unsterblichkeit nix mehr ungewöhnliches ist, was soll denn dann noch ungewohnlich sein? Keine Ahnung, vielleicht spiele ich es mal weiter und es taugt mir dann. Ab und an gibt es Spiele die bei mir dauern.

Aber, wie schon gesagt, ist halt Geschmackssache. Nicht alles wo JRPG draufsteht muss mir gefallen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber höher.

Aber ich bin da ziemlich konservativ die brauchen da nicht so wahnsinnig viel zu ändern. Wenn Mass Effect eine Innovation darstellen soll, können sie das gerne behalten, da spiele ich lieber zum X. male FFVII durch und freu mich halt. Oder ich packe mal wieder Might and Magic 4+5 raus, das macht mir auf jeden Fall mehr Spass als Mass Effect, irgendwie habe ich einen richtigen Hass auf das Spiel :-).