Medal of Honor - EA vs. USK: Die PEGI-Version

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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

deioma hat geschrieben:
Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise "Soldat James Ryan" oder "Inglorious Bastards", die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten.
Die Filme sind ja eigentlich fast das selbe.

EA hat wohl vergessen dass Videospiele immernoch zur Unterhaltung da sind.
achso inglorius bastards ist kein unterhaltungs film
stimmt ist ja ne doku die sich kritisch mim 2wk auseinander setzt und nur brutal ist weil ja weil ... das halt so war also damals mit den bastarden...

oder so xDDD
AcceptYourDeath
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Beitrag von AcceptYourDeath »

Ich steig da ehrlich gesagt nicht ganz durch. Bei 4players und IGN heist es die "..Kennzeichnung wurde verweigert...". Aktuell hat MoH von der USK die Einstufung ab 18 erhalten, das ist doch eine Kennzeichnung oder nicht? oO

Die meisten wenn nicht alle Medal of Honor Teile sind mit USK 18 eingestuft, genauso wie die Call of Duty Reihe. Was hat man den mit einer "realistischeren Darstellung" erwartet würde diesmal passieren seitens EA?

Bioshock 1 und 2 sind ebenfalls USK 18 und ich bin mir ziemlich sicher das ich dafür schon Werbespots im deutschen Fernsehn gesehen habe, sind also dem zu Folge nicht von der BPjM indiziert, auser das ist in der Zwischenzeit nachträglich noch passiert.

Also wenn ich das richtig Verstanden habe könnte jedem dieser Titel oder anderen USK 18 nachträglich eine Indizierung drohen, sofern das nicht sowieso schon passiert ist. CoH und Bioschock schienen keine Probleme mit den Verkaufszahlen einer USK 18 Wertung zu haben. Oder Borderlands, oder, oder, oder.....

Ich fand die "Taliban"-Kampagne von MoH ganz schön geschmacklos und halte es für eine 1:1 Kopie der "Airport"-Kampagne von CoH. Ich für meinen Teil glaube vielmehr das die angedrohte Klage ein Versuch ist Medal of Honor in den Schlagzeilen zu halten als das EA für uns einen heroischen Kampf gegen die Unterdrückung austragen wollte :roll:

Das Spiele ungerecht behandelt werden steht außer Frage und stinkt zum Himmel, wenn SAW und vergleichbare Filme ab 20/22 Uhr ohne jegliche Chance auf Kontrolle im Fernsehn laufen. Und dazu noch die Teaser praktisch schon im Nachmittagsprogramm für die Filme werben. Im Gegenzug werden Spiele mit einem strengeren Maßstab beurteilt, dabei hat man doch viel eher unter Kontrolle ob der Käufer dem vorgesehenen Alter entspricht oder nicht.

USK 18 find ich für die meisten Spiele die so eine Einstufung erhalten für gerechtfertigt, wo soll den auch das Problem sein? Wer Volljährig ist kann sich das Spiel kaufen. Die einzigsten die was zu Meckern haben sind die kleinen Rotzlöffel die es aus gutem Grund nicht in die Finger bekommen sollten. Über die Wertungspolitik der USK kann man sich zwar gelegentlich streiten, aber die wissen immer noch besser was sie tun als die Schreihälse mit ihrem Taschengeld.

Vielleicht hätte das ein oder andere Spiel wenigstens USK 16 verdient, vielleicht auch nicht. Aber es gibt genügend Spiele die sich mit einer 18er Wertung sehr gut oder sogar bombastisch verkauft haben, EA ist einfach nur angepisst das MoH nicht wie erhofft einschlägt und will es im Gespräch halten auf die eine oder andere Weise so seh ich das.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

bouncer19 hat geschrieben:
deioma hat geschrieben:
Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise "Soldat James Ryan" oder "Inglorious Bastards", die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten.
Die Filme sind ja eigentlich fast das selbe.

EA hat wohl vergessen dass Videospiele immernoch zur Unterhaltung da sind.
achso inglorius bastards ist kein unterhaltungs film
stimmt ist ja ne doku die sich kritisch mim 2wk auseinander setzt und nur brutal ist weil ja weil ... das halt so war also damals mit den bastarden...
Schlag mal den Begriff "Groteske" nach. In dem Film sind jede Menge Motive, über die man sehr viele Seiten schreiben kann, vor allem in Bezug auf die "Schuld". Und das zeigt doch auch wie lächerlich EAs Vergleich ist.
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

AcceptYourDeath hat geschrieben:Ich steig da ehrlich gesagt nicht ganz durch. Bei 4players und IGN heist es die "..Kennzeichnung wurde verweigert...". Aktuell hat MoH von der USK die Einstufung ab 18 erhalten, das ist doch eine Kennzeichnung oder nicht? oO

Die meisten wenn nicht alle Medal of Honor Teile sind mit USK 18 eingestuft, genauso wie die Call of Duty Reihe. Was hat man den mit einer "realistischeren Darstellung" erwartet würde diesmal passieren seitens EA?

Bioshock 1 und 2 sind ebenfalls USK 18 und ich bin mir ziemlich sicher das ich dafür schon Werbespots im deutschen Fernsehn gesehen habe, sind also dem zu Folge nicht von der BPjM indiziert, auser das ist in der Zwischenzeit nachträglich noch passiert.

Also wenn ich das richtig Verstanden habe könnte jedem dieser Titel oder anderen USK 18 nachträglich eine Indizierung drohen, sofern das nicht sowieso schon passiert ist. CoH und Bioschock schienen keine Probleme mit den Verkaufszahlen einer USK 18 Wertung zu haben. Oder Borderlands, oder, oder, oder.....

Ich fand die "Taliban"-Kampagne von MoH ganz schön geschmacklos und halte es für eine 1:1 Kopie der "Airport"-Kampagne von CoH. Ich für meinen Teil glaube vielmehr das die angedrohte Klage ein Versuch ist Medal of Honor in den Schlagzeilen zu halten als das EA für uns einen heroischen Kampf gegen die Unterdrückung austragen wollte :roll:

Das Spiele ungerecht behandelt werden steht außer Frage und stinkt zum Himmel, wenn SAW und vergleichbare Filme ab 20/22 Uhr ohne jegliche Chance auf Kontrolle im Fernsehn laufen. Und dazu noch die Teaser praktisch schon im Nachmittagsprogramm für die Filme werben. Im Gegenzug werden Spiele mit einem strengeren Maßstab beurteilt, dabei hat man doch viel eher unter Kontrolle ob der Käufer dem vorgesehenen Alter entspricht oder nicht.

USK 18 find ich für die meisten Spiele die so eine Einstufung erhalten für gerechtfertigt, wo soll den auch das Problem sein? Wer Volljährig ist kann sich das Spiel kaufen. Die einzigsten die was zu Meckern haben sind die kleinen Rotzlöffel die es aus gutem Grund nicht in die Finger bekommen sollten. Über die Wertungspolitik der USK kann man sich zwar gelegentlich streiten, aber die wissen immer noch besser was sie tun als die Schreihälse mit ihrem Taschengeld.

Vielleicht hätte das ein oder andere Spiel wenigstens USK 16 verdient, vielleicht auch nicht. Aber es gibt genügend Spiele die sich mit einer 18er Wertung sehr gut oder sogar bombastisch verkauft haben, EA ist einfach nur angepisst das MoH nicht wie erhofft einschlägt und will es im Gespräch halten auf die eine oder andere Weise so seh ich das.
lol hast du überhaupt mitbrekommen dass die deutsche version für die usk 18 geschnitten ist und die uncut keine freigabe bekommen hatt
darum geht es hier.
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Wulgaru hat geschrieben:Mal unabhängig ob die USK nun sinnvoll ist oder nicht, finde ich EAs Antikriegsargumentation hochgradig albern.
Was soll daran albern sein ? Ich finde ziemlich viele andere Dinge albern, die USK gehört z.B. auch dazu.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Infi88 hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Mal unabhängig ob die USK nun sinnvoll ist oder nicht, finde ich EAs Antikriegsargumentation hochgradig albern.
Was soll daran albern sein ? Ich finde ziemlich viele andere Dinge albern, die USK gehört z.B. auch dazu.
Und ich finde es albern Medal of Honor mit einem Uncut-Argument in eine Reihe mit den genannten Filmen stellen zu wollen. Hat wie ich schon sagte nichts mit der USK zu tun. :wink:
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breakibuu
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Beitrag von breakibuu »

EA hat auch Dead Space durch die USK geprügelt, würd mich wundern wenn man bei Medal of Honor nicht zumindest nen Teilerfolg erzielen könnte
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Wulgaru hat geschrieben:
Infi88 hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Mal unabhängig ob die USK nun sinnvoll ist oder nicht, finde ich EAs Antikriegsargumentation hochgradig albern.
Was soll daran albern sein ? Ich finde ziemlich viele andere Dinge albern, die USK gehört z.B. auch dazu.
Und ich finde es albern Medal of Honor mit einem Uncut-Argument in eine Reihe mit den genannten Filmen stellen zu wollen. Hat wie ich schon sagte nichts mit der USK zu tun. :wink:
Aha stimmt, Inglorious Bastards ist ja der groteske Brainer schlecht hin wie du schon beschrieben hast :Kratz:.

Qualität von MoH hin oder her irgendwie muss er ja gegen ne Zensurinstitution argumentieren.
Da kommt es halt mal zu skurrilen Argumenten, albern ist das aber nicht.
Im Gegenteil, worum es auch geht...ein bisschen mehr Lobbyismus kann unserer Spielebranche nicht Schaden.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

Also man MUSS MoH mit Kriegsfilmen vergleichen... mit bekannten Kriegsfilmen dazu, weil es keinen Sinn macht Filme zu verwenden zu denen niemand einen Bezug finden kann und es müssen relativ ernste Filme sein, weil das Anliegen als solches nicht schon bei der Filmauswahl karikiert werden sollte.

Zudem habe ich das Gefühl, dass den Bastards zu viel Glorie zugesprochen wird. Der Film ist zweifelsfrei super, aber ich würde ihn jetzt nicht als tiefgreifend, monumentales Meisterwerk bezeichnen.

Anders gefragt: Welche Filme hätte EA wählen sollen?
Machete? c'moooooon : p
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Einen ganz normalen Actionfilm hätten sie wählen können, meinetwegen mit Militärsetting. Infi hat natürlich Recht, was den Grund dafür angeht. Ich finde den Vergleich aber eben sachlich falsch. Ich wollte auch gar nichts gegen das Spiel oder EA gesagt haben, auch wenn ich generell gegen eine Verteufelung der USK bin, weil ich PEGI für keinen Deut besser halte. :wink:

Zu Basterds kann natürlich jeder seine eigene Meinung haben. Wäre kein Tarantino wenn er nicht polarisieren würde. Ich finde eben einiges in den Motiven dort, andere nicht.
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Melcor
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Beitrag von Melcor »

Auch wenn es wahrscheinlich nur PR ist, finde ich die ganze Situation ziemlich gut. Spielen eine Freigabe zu verweigern widerspricht der Zielsetzung der USK. "Keine Jugendfreigabe" bedeutet keine Jugendfreigabe, und das sollte so ziemlich die höchstmögliche Freigabe sein. Ausnahme ist natürlich ein Verstoß gegen §131. Mir kann aber niemand erzählen, das selbe Spiel ohne Blut ist in Ordnung, aber mit Blut wird Gewalt verherrlicht.
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Melcor hat geschrieben:Auch wenn es wahrscheinlich nur PR ist, finde ich die ganze Situation ziemlich gut. Spielen eine Freigabe zu verweigern widerspricht der Zielsetzung der USK. "Keine Jugendfreigabe" bedeutet keine Jugendfreigabe, und das sollte so ziemlich die höchstmögliche Freigabe sein. Ausnahme ist natürlich ein Verstoß gegen §131. Mir kann aber niemand erzählen, das selbe Spiel ohne Blut ist in Ordnung, aber mit Blut wird Gewalt verherrlicht.
100% Zustimmung von meiner Seite aus. MoH selbst ist mir herzlichst schnurz, aber die ganze Posse um Videospiele und "Jugendschutz" nervt nur noch.
LenzeN
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Re: MoH USK

Beitrag von LenzeN »

Ninnghizidda hat geschrieben:Schon komisch.
Muss grad an die szene in Der Soldat James Ryan denken wo son ami am strand liegt neben seinen gedärmen und versucht die wieder in seinen körper reinzupacken.. sowas läuft dann um kurz nach 8 im Tv ohne jegliche alterskontrolle, wird endlich mal zeit das videospiele als kunst angesehen werden und dort die gleichen rechte gelten wie für filme etc.
So filme wie Mermaid in a Manhole oder Hostel sind auch nich grad ohne...
Würd in nem videospiel sone szene wie mitm bunsenbrenner in Hostel vorkommen würde das wahrscheinlich sogar noch beschlagnahmt werden xD


für jeden den es bis heut nie aufgefallen ist, aber einen der sich den film jedes jahr im fernsehen angesehen hat müsste aufgefallen sein das die um 8 uhr ausgestrahlte fassung kürzer is als die wiederholung in der nacht werbung abgesehen


is sowieso komisch wie man ein spiel produziert anhand eines fiktivien und eines nach wahren begebenheiten produzierten films mit sehr viel splatter. is doch klar das einige denken an manchen stellen ach son quatsch und sagen nee is mir zu hart kommt auf den index.
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Provo
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Beitrag von Provo »

Solange Videospiele weiterhin die Schiene "cooler Actionheld mit Knarre nebst schneidigem Team und coolen Sprüchen knallen 5 Millionen Gegner weg" fahren braucht sich niemand wundern das Videospiele nicht den kulturellen Rang von Filmen erreichen.
Man könnte höchstens einen Vergleich mit billigen Actionfilmen ziehen aber nicht mit Filmen wie Ryan oder den Basterds.
Die Ausnahmen muss man, leider, mit der Lupe suchen und sie kommen garantiert nicht aus der Shooterecke und auch nicht von den Megapublishern.

@ langweiliges USK Gebashe *gäääääähn*
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Provo hat geschrieben:Solange Videospiele weiterhin die Schiene "cooler Actionheld mit Knarre nebst schneidigem Team und coolen Sprüchen knallen 5 Millionen Gegner weg" fahren braucht sich niemand wundern das Videospiele nicht den kulturellen Rang von Filmen erreichen.
Man könnte höchstens einen Vergleich mit billigen Actionfilmen ziehen aber nicht mit Filmen wie Ryan oder den Basterds.
Die Ausnahmen muss man, leider, mit der Lupe suchen und sie kommen garantiert nicht aus der Shooterecke und auch nicht von den Megapublishern.

@ langweiliges USK Gebashe *gäääääähn*
Das nenn ich mal ein schlagkräftiges Argument für den Zensur und der USK selbst.... :Kratz:. Der Grund warum Spiele generell diesen Rang noch nicht haben ist schlicht weil sie noch nicht so alt sind und eine teils junge Zielgruppe haben, das ist alles. Bei Soldat James Ryan wird nämlich auch kräftig zensiert so ist es ja nicht, und so viel Ansehen hat der Film hier nicht. Basterds sicherlich auch nicht ;D.
Was ja auch nicht schlimm ist, nur hat man bei den Videospielen im Bereich Indizierung und Zensur mittlerweile den Bogen überspannt, nicht nur was Willkür angeht.