Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Stahlvogel hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: Skynet hat rational gehandelt...
Skynet verstößt eh gegen die drei Gesetze. :P
manchmal muss man gegen gesetze verstoßen um sie einhalten zu können ^^
1. Gesetz:
Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

hm.... :wink:
johndoe553505
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Beitrag von johndoe553505 »

Six Days in Fallujah hätte ein solches Spiel sein können, findet aber keinen Publisher, da die Thematik zu "böse" ist. :)
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gunblade91
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Der 4P-Kommernatar

Beitrag von gunblade91 »

da muss ich dir zu stimmen, Sis Days in Fallujah wäre das anti-kriegsspiel geworden, doch die angst sich damit ins abseits zu kicken ist leider immer noch zu groß. aber ich finde das der markt sich, meiner meinung nach mal ändren muss um weiter interssant zu bleiben.
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Provo
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Beitrag von Provo »

Habe mir die 40 Seiten nicht durchgelesen, werde das aber nachholen.
Meiner Meinung nach wäre es ein leichtes für die Entwickler ein Anti-Kriegsspiel zu entwerfen und zu programmieren.
Wie Jörg angesprochen hat, hat Kojima das in Metal Gear Solid 4 (und auch schon in den Vorgängern) schon ganz gut durchblicken lassen.
Und nicht nur in einer Szene sondern das ganze Spiel hindurch.

Halo Reach möchte ich da auch noch als aktuelleres Beispiel anführen.
Die Story handelt mal nicht vom Sieg in einer Schlacht sondern von einem katastrophalen Fehlschlag, alles geht vor die Hunde, Flüchtlinge überall, Häuser brechen zusammen, Soldaten kämpfen in irgendwelchen Wolkenkratzerruinen einen aussichtslosen Kampf.
Das Ende ist dann auch angenehm konsequent,
Spoiler
Show
der Protagonist stirbt
Halo Reach ist sicher kein Anti Kriegsspiel, dafür fehlt hier die Kritik am Militärstaat und der Militarisierung der Gesellschaft.
Aber es enthält Motive eines Anti-Kriegsspieles und das hat mir sehr gefallen.

Ein Ansatz wäre auch vielleicht mal damit anzufangen zu zeigen was passiert wenn einer deiner Kumpanen was abbekommt.
In den meisten Spielen wird das mit nem blöden Oneliner ala "Ich werde dich rächen., Diese verdammten Krauts, blablabla" abgefertigt und weiter gehts.
Wie wäre es wenn man seinen angeschossenen Kollegen zum nächsten Lazarett schleppen muss, man dabei mal nicht rumballern kann und der Kollege schreit, heult und die Gegend vollblutet.
Dann gibts ne Not Op unter erbärmlichen hygienischen Umständen bei dem man als Spieler assistieren muss. Man könnte vom Sani ausgefordert werden ihm verschiedene Instrumente zu reichen aus ner Tasche mit zich verschiedenen Instrumenten, im Hintergrund der angeschossene Kollege, der Spieler sieht wie seinem Protagonisten die Hände zittern und man ist mit der Situation überfordert weil man garnicht weiß was der Sani jetzt haben will, dieser beschreibt das Instrument und der Spieler sucht dieses aus der Tasche.
Im Hintergrund Hektik, Sterbende und Chaos.
Als Kontrast könnte man dem Spieler TV Bilder zeigen die vollmundig einen sauberen, erfolgreich verlaufenden Krieg propagieren.
PanzerGrenadiere hat geschrieben:nur das tabubrüche und reale,zeitgemäße konflikte die einzige richtung sind in die sich shooter noch entwickeln können, da alles andere doch schon seit ewigkeiten ausgelutscht ist. da kann man den normalen shooter genauso gut abschaffen und wirklich ein call of mmos auf den markt werfen.
und wer schon die realen kriege nicht hinterfragt, der wird erstrecht nicht bei einem spiel damit anfangen, wobei man sicher sein kann, dass das noch größeres geschreih nach sich zieht. mal ehrlich, es ist nicht aufgabe des spiel dem spieler eine meinung zu bilden.
Was ist mit den physischen und psychischen Folgen des Krieges? Was ist mit Deserteuren auf allen Seiten? Was ist mit den hoch dekorierten Krüppeln? Was ist mit den Bomberpiloten, die mal ein ganzes Dorf einäschern? Was ist mit den Veteranen, die nach dem Krieg ohne Psychopharmaka nicht mehr leben können? Was ist mit dem Bundeswehrsoldaten, der nach seinem ersten Gefecht kotzen muss? Was ist mit dem zwölfjährigen Afghanen, der von den Taliban entführt und an die Front geschickt wird?
sollte man wirklich mal machen und in der zeit freue ich mich schon mal auf das anti-jörg bashing. der spieler muss sich zu diesen sachen seine eigene meinung bilden. das spiel kann diese sachen nur nachbilden und genau dafür werden cod und moh doch verteufelt.
liegt wahrscheinlich an mir, aber dieser kommentar macht keinen sinn. entweder man hört auf spiele über tabubrüche zu definieren oder man weiter bis man tatsächlich bei einer realistischen darstellung des krieges ankommt. das denken muss dann schon jeder selber übernehmen, alles andere wäre einfach nur eine kehrtwende von amerika= gut zu amerika=schlecht.
Das dieser Kommentar für jemanden der in Name, Avatar und Signatur Waffen und Militär abfeiert keinen Sinn macht ist mir schon klar, was anderes habe ich nicht erwartet.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

@ provo die Ansätze eines Antikriegspiels hat man auch in den ersten beiden Soldier of Fortune teilen gemerkt und auch bei Deus Ex merkte man dem Protagonisten eher eine Kriegsmüdigkeit an, noch dazu wird er von einer Seite auf die andere geworfen. Was die Spiele dazu machen was sie heute noch sind, in allen Spielen wird gezeigt wie zerbrechlich das Leben zwischen all den Patronenkugeln doch ist, in SoF und SoF2 verliert der Hauptdarsteller den Partner und fast noch seinen ältesten und treusten Freund aus der Buchhandlung und wofür damit irgend so ein reicher Schnösel noch reicher wird, indem er Biologische waffen entwickeln lässt um die Welt zu terrorisieren. Das ist das perfekte Drehbuch in beiden ersten Soldaten von Fortuna Spiele gewesen und hätte die Sinnlosigkeit der Waffengewalt nicht eindrücklicher darstellen können.
Es geht einem schon in die Magengegend, wenn man den Gegner die Bäuche aufschiesst das die gedärme raushängen, man kann im Deckmantel der Befriedung aber auch schönwetter patriotismus ala Medal of Honor und Call of Duty bauen, so kann man den Krieg schön "unblutig" causalisieren, der grösste nachteil meiner Meinung den die Zensierung gebracht hat.
Nur in den seltensten Cutscenen darf man komplett verdeutlichen wie brutal alles sein kann. Und Spiele verkommen zu Cutfilmabfolgen, kurios bspw wie Leon sein Messer in dem Endfight mit Krauser einzusetzen weiss aber auf dem Weg dorthin nicht 1 Gegner leise mit dem Messer von hinten erlegen konnte, geschweige denn das Messer als Waffe, weil man sowas auch nicht einbaut, alleine die Option in Resident Evil vorsichtig und bedacht vorzugehen ist max auf höchsten Schwierigkeitsgrad dank akutem Munitionsmangel empfehlenswert, den zocken nur 5 % aller Resi Zocker also brauch man den nicht. Und so wie Kajetan das schon sehr eindrücklich beschrieben hat und was auch der Kommentar von Jörg bezüglich der SchweineSimulatoren verdeutlichte, die Leute die Geld und Aufträge für Entwicklungen bereitstellen haben von der Gamesbranche keinen Schimmer, sie orientieren sich ausnahmslos an eingefleischten Systemen ob von Moddern oder MajorEntwicklern, sie sehen ihren Gewinn und sagen sich das können wir auch. Und das ist auch der Grund warum es zu so einem Call of Iran kommen würde, weil der Konsument geblendet von falschen Patriotismus alles kauft was ihn für 6h als Godsoldier durch die Gegnermassen ballern lässt.
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Deadringer
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Beitrag von Deadringer »

Grade bei Kriegsshootern gibt es eine hohe Redundanz. Deswegen fänd ich es mehr als gut, wenn man etwas entwickeln würde, was sich auch wirklich Anti-Kriegshooter bezeichnen lässt und mehr auf menschliche/psychische Aspekte konzentriert. Ich denke jeder, der schonmal Platoon o.ä. gesehen hat, kann da nachhaltig von profitieren. Taktik und Gameplay schön und gut, aber wenn man Spiele wie MW2 spielt, dann ist das wie beim Handy aufladen. Kein Memoryeffekt.
Matico
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Beitrag von Matico »

für mich sind spiele nicht das medium für das beschriebene. ich möchte beim spielen keinen klos im hals haben, geschweige denn ein schlechtes gewissen. dafür ist das medium film und buch nun wirklich besser geeignet.

allerdings glaube ich auch nicht, dass sich meine meinung durch (kriegs-)spiele grossartig beeinflussen lässt.

ich möchte weder ein antikriegsspiel noch ein "rettet die umwelt" rpg.

ich habe nun wirklich genug sorgen und lese davon, lasst spiele spass bleiben :)
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Matico hat geschrieben:für mich sind spiele nicht das medium für das beschriebene. ich möchte beim spielen keinen klos im hals haben, geschweige denn ein schlechtes gewissen. dafür ist das medium film und buch nun wirklich besser geeignet.
Das Argument fällt hier ja auch öfter. Es gibt aber auch eine sehr große Gruppe die beim lesen oder fernsehen keinen Kloß im Hals haben wollen. Ist immer eine Frage wie man an die Sache herangeht. Wenn ich eben mal entspannen will, gucke ich auch nicht "Im Westen nichts Neues" (oder lese es).
Wenn ich dagegen tiefgründig unterhalten werden will, vielleicht schon. Der Faktor Games=Fun ist in meinen Augen genauso dehnbar wie bei allen anderen Medien.
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tschief
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Beitrag von tschief »

Aber wir sind uns doch alle einig, ein Anti-Kriegsspiel kann nur mit krassen Szenen und Storywendungen richtig funktionieren.. Das was Provo vorgeschlagen hat, ist EIN guter Vorschlag, der aber das Ganze noch nicht tragen könnte.. Da muss noch viel mehr dahinter sein, eben auch Folterszenen u.Ä. denn DAS passiert im Krieg.. Und ihr seht ja, was es für ein Geschrei wegen dem Flughafenlevel in COD gegeben hat (zugegeben es war unnötig). Dennoch, ein Spiel voll mit solchen Szenen? Ich weiss nicht, das würde hohe Wellen werfen, und zwar nicht positive.. Politiker und Vereinspräsidenten sehen solche Dinge nicht gerne, auch wenn das Spiel auf etwas "Gutes" abzielt, die Interessiert es nicht, was das Spiel am Schluss auslösen kann, sondern dass man in diesem Spiel foltert/gefoltert wird u.s.w.

@Wulgaru:
Klar hast du Recht, und es verneint auch niemand dass der Faktor dehnbar ist.. Aber Games sind eigentlich per Definition schon Spass (im Gegensatz zu Filmen und Büchern).. Mann kann und darf natürlich schon mal ein superkritisches Spiel entwerfen, dass dann eben NICHT Spass macht, aber ob sich das gut verkauft? Ausserdem, wie gesagt, spielen die Politiker auch noch mit, und "Killergames" bzw "Kriegsspiele" haben dank Ihnen schon einen genug schlechten Ruf ;)
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Cuberde
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Beitrag von Cuberde »

Jörg Luibl hat geschrieben:wie in Rambo wird Amerika glorifiziert
Dazu wollt ich noch was bemerken, aber wie es scheint...
Sabrehawk hat geschrieben:Rambo 1 war auf jeden Fall ein film der die amerikanische Gesellschaft post vietnam nicht glorifiziert hat...amerika und seine Doppelmoral kriegt ganz böse das fett weg.
...wurde das schon gemacht.

Ein Anti-Kriegsspiel müsste etwas haben, was den heutigen Shootern fehlt.
Nämlich wenige Tode. Oder zumindest müsste es der Spieler nicht nur mit gesichtslosen Gegnern vom Fließband zu tun haben.

@tschief:
Bücher und Filme sind genauso "Spass" bzw. Unterhaltung wie Spiele. Auch wenn in diesen Medien öfters mal brisantere Themen besser umgesetzt werden, will man letzendlich doch auch nur kurzweilig von diesen unterhalten werden. Wenn sie einem zum nachdenken bewegen, ist das ein angenehmer Nebeneffekt.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

tschief hat geschrieben: @Wulgaru:
Klar hast du Recht, und es verneint auch niemand dass der Faktor dehnbar ist.. Aber Games sind eigentlich per Definition schon Spass (im Gegensatz zu Filmen und Büchern)
Das ist eben das was ich meine...halte ich eben für ziemliche Wortklauberei. Wenn ich keinen Spaß daran hätte einen Film zu gucken oder Freude am lesen, dann würde ich es nicht machen. Daher lesen doch viele Leute gar nicht erst, weil sie es als zu anstrengend empfinden.
Und genauso verhält es sich auch mit ernsten Thematiken bei Film und Buch. Wenn ich nicht grundsätzlich irgendeinen Wert daraus ziehen würde, würde ich das auch nicht gucken oder lesen. Man ist ja kein Masochist.

Das mit der Zielgruppe ist natürlich ein Argument, aber die wird sich auch nicht bilden können, wen man es gar nicht erst versucht. :wink:
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

@tschief dann erklär mir mal wie krank es/man ist wenn man mit in Spielen wie SAW oder SAW2 spass sucht.
Minando
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Beitrag von Minando »

...und ich dachte immer wer sich einen Shooter kauft will schiessen und nicht denken.
Vielleicht wird es mal einen nachdenklichen Rollenspiel- Shooter- Ableger geben, oder einen interaktiven Film, aber reine Shooter spielt man doch eher wegen der Herausforderung, die geht man von der sportlichen Seite an und nicht von der grüblerischen.
Vielleicht wirds also mal ein Antikriegsspiel mit Peng geben, aber soviel scheint mir sicher, es wird sich NICHT aus Shootern entwickelt haben...und die meisten Shooterfans werden die Finger davon lassen.
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Prypjat
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Re: Call of Iran oder das Anti-Kriegsspiel?

Beitrag von Prypjat »

_Wodka_ hat geschrieben:Ich finde auch, dass es endlich mal Anti-Kriegsspiele geben sollte. Nicht immer dieses Gut gegen Böse rumgeballer. :?
Es gab doch schon Ansätze dazu. Nur leider wurden sie verkannt.

Nehmen wir zum Beispiel CoD MW. Das Spiel war von vorne bis hinten darauf ausgelegt dem Spieler klar zu machen, dass der Krieg ein Dreckiges Geschäft ist, in dem es keine Gewinner geben kann.
Angefangen vom Intro, in dem man ins Auto geworfen wird, den Kolben der AK in die Fresse bekommt, über die Stadtrundfahrt in der man Zivilisten sieht, die an die Wand gestellt werden, bis zur eigenen Hinrichtung.
Im eigentlichen Spiel wird man ständig mit den Gräueln des Krieges konfrontiert. Und am Ende sieht man seine Kollegen drauf gehen.
Wenn das keine Ermahnende Botschaft der Entwickler ist, dann weiß ich auch nicht, was man darunter verstehen soll.

Selbst der oft Diskutierte Flughafenlevel im zweiten Teil hat einen Moralischen Hintergrund. Sollte man wirklich Hunderte Menschen Opfern, um der Schlange den Kopf abzuschlagen? Soll man überhaupt mit schießen? Ist dieser Level nötig gewesen? Nein! Regen wir uns über Moralische Hintergründe auf? Ja!

Es war ein Terroristischer Anschlag, um einen Sündenbock für einen Krieg zwischen Russland und Amerika zu haben. Der Level hat gezeigt, dass Menschen zu allem Fähig sind. Ein jeder von uns ist zu Schandtaten fähig, die er jetzt einfach abstreiten würde. Wer von Euch hat im Flughafenlevel mit geschossen?
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Zulustar
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Re: Call of Iran oder das Anti-Kriegsspiel?

Beitrag von Zulustar »

Prypjat hat geschrieben:
_Wodka_ hat geschrieben:Ich finde auch, dass es endlich mal Anti-Kriegsspiele geben sollte. Nicht immer dieses Gut gegen Böse rumgeballer. :?
Es gab doch schon Ansätze dazu. Nur leider wurden sie verkannt.

Nehmen wir zum Beispiel CoD MW. Das Spiel war von vorne bis hinten darauf ausgelegt dem Spieler klar zu machen, dass der Krieg ein Dreckiges Geschäft ist, in dem es keine Gewinner geben kann.
Angefangen vom Intro, in dem man ins Auto geworfen wird, den Kolben der AK in die Fresse bekommt, über die Stadtrundfahrt in der man Zivilisten sieht, die an die Wand gestellt werden, bis zur eigenen Hinrichtung.
Im eigentlichen Spiel wird man ständig mit den Gräueln des Krieges konfrontiert. Und am Ende sieht man seine Kollegen drauf gehen.
Wenn das keine Ermahnende Botschaft der Entwickler ist, dann weiß ich auch nicht, was man darunter verstehen soll.

Selbst der oft Diskutierte Flughafenlevel im zweiten Teil hat einen Moralischen Hintergrund. Sollte man wirklich Hunderte Menschen Opfern, um der Schlange den Kopf abzuschlagen? Soll man überhaupt mit schießen? Ist dieser Level nötig gewesen? Nein! Regen wir uns über Moralische Hintergründe auf? Ja!

Es war ein Terroristischer Anschlag, um einen Sündenbock für einen Krieg zwischen Russland und Amerika zu haben. Der Level hat gezeigt, dass Menschen zu allem Fähig sind. Ein jeder von uns ist zu Schandtaten fähig, die er jetzt einfach abstreiten würde. Wer von Euch hat im Flughafenlevel mit geschossen?
hast du dich deshalb hier registriert um deine CoD Loyalität zum besten zu geben? nen kleiner Denkanschlag, in einem Shooter mit Hirn, hätte man als Protagonist zwar die Aufgabe bekommen den Flughafenlevel zu machen, hätte dann aber durch irgend einen Zufall, oder eine Cutscene oder irgend einen Furz, den Spiess umdrehen müssen. Am Ende noch Beweise einsammeln um auf anderem Grund an die Drahtzieher ranzukommen. Man zwingt den Spieler förmlich bei MW2 zur Flughafenscene, denn man will ja wissen was passiert in dieser 5 min Story. In CoD ballert man sich aber durch Zivilisten und polizisten, was kaum nen unterschied macht, beide sind nem Terrorist nicht gewachsen. Und wofür das? Dafür dass du am Ende als kaputter Patriot gekillt wirst lol. Die ganze mögliche Handlungsfreiheit wird in CoD komplett auf rechte Maustaste und linke maustaste beschränkt, was ein Armutszeugnis für die Spielewelt ist und was im übrigen der Grund ist warum Jörgs Kommentar ins Schwarze trifft, denn diese behinderten Entwickler entwickeln nur armselige patriotismus storys, als wenn heutzutage noch irgendwer Krieg für nichts führen würde. Und genau das fehlt, der eigentliche Grund ist kein Ressourcen gewinn, bei CoD und MoH gehts entweder darum seinen Arsch bis zum schluss zu retten oder irgend nen Oberbimbo mit lautem Getöse in die Ewigen zu schicken. Es geht nie nie und nochmal nie darum den Menschen die dort leben endlich den Frieden zu bringen der ihnen zusteht ... Denn als Ammi schert man sich nen Dreck um irgendwelche Zivilisten, es geht um das Missionsziel wenn dabei ein paar zivi's sterben scheiss drauf hauptsache kein ammi.