Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

JesusOfCool hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:dann nenn mir mal irgendwelche szenarien oder gameplayelemente, die es noch nicht gab. das genre ist ausgelutsche und das schon seit ewigkeiten.
es hat noch keinen erfolgreichen fantasy-shooter gegeben :ugly:
fantasy? so mit zwerge und elfen? will ich das spielen? :ugly:
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:dann nenn mir mal irgendwelche szenarien oder gameplayelemente, die es noch nicht gab. das genre ist ausgelutsche und das schon seit ewigkeiten.
es hat noch keinen erfolgreichen fantasy-shooter gegeben :ugly:
fantasy? so mit zwerge und elfen? will ich das spielen? :ugly:
Yeah, Arcanum aus der Ego-Perspektive.
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tschief
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Beitrag von tschief »

Kajetan hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben: Wir reden von Videospielen und nicht von Kriegssimulationen.
Und was unterscheidet Videospiele von Büchern und Filmen, wo solche Thematiken selbstverständlich behandelt werden?
Ein Buch ist ein Selbstläufer, ein Film ebenso.. Ein Spiel nicht (SOLLTE) es nicht sein.. Ein Spiel lebt davon, dass es gespielt wird, und es wird nicht einfach von sich aus "laufen".. und wenn doch, dann wäre es totlangweilig..

Ein Film kann davon handeln (The Road) wie eine ewig lange Reise begangen wird, mit kleineren Zwischenfällen, aber grösstenteils nur Bilder und ein paar kurze Dialoge.. Und er kann total begeistern (trotzdem).. Schaut euch mal die Kritik von Jörg zu MOH an, die ersten Minuten in denen man "auf Schienen" fährt, und nichts unternehmen kann, nur zuschauen, DIE sind langweilig! Ein Film IST einem Spiel keinesfalls ähnlich, genausowenig ein Buch, das von der Fantasie eines jeden Menschen lebt (die immer total unterschiedlich ist, und so jeden anders begeistern kann).. Das Spiel liefert aber alles, das Aussehen der Protagonisten, die Stimmen, die Umgebung...

Ein reiner Shooter kann kein Anti-Kriegsspiel sein, sonst hat er seinen Sinn (nämlich das Töten von Menschen) verfehlt, und ist alles andere als ein Shooter.. ganz einfach!
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R_eQuiEm
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Beitrag von R_eQuiEm »

Howdie hat geschrieben:@Spark: Ich glaube wenn es den MoH-Machern mehr um die Qualität als um den Gewinn gegangen wäre, hätten sie sich wohl etwas mehr überlegt als die paar Ideen. ;)


@Jörg: Ich glaube wir sehen Shooter etwas anders. Ich halte Militärshooter wie COD oder MoH nicht für evolutionsfähig. Da kann man einfach nur die Story mit Sequenzen erzählen . Die sind aber eigentlich nichts weiter als Gegnerwellenbrecher.

Daher sehe ich hier auch keinen Unterschied ob man jetzt Folterszenen, Atomtode oder Terroristenmassaker inszeniert. Und genau diese Genre soll ja so funktionieren. Da gibt es nichts dran zu rütteln.

Die Forderung nach vielschichtigen intelligenten Kriegsspielen sehe ich bei Rollenspielen oder Hybriden wie Deus Ex oder eben auch Schleichspielen. Ich sage ja nicht dass die Forderung falsch ist. Ich sage nur, dass ausgerechnet Shooter dafür in meinen Augen nicht taugen
. Denn da kommt es nicht auf die Story an. Wie sagte es Carpenter so schön: Wozu braucht ein Spiel wie COD eine Story? Pornos funktionieren doch auch. ;)

Ich denke du verstehst jetzt vielleicht etwas besser, was ich meine.
ich glaube das man das endlich hervorheben sollte! Darum hab ich in meinem ersten Post generell über Videospiele und nicht explizit über Shooter geredet! Dramaturgische Elemente können bei Spielen gedeihen. Ich persönlich habe bei der Metal Gear Saga mitgefühlt! Anti-Kriegselemente findest du nebenbei auch genug in dieser Reihe. Ob mann nun emotional angesprochen wird oder nicht hängt schätze ich jedoch mehr vom Spieler als vom Spiel ab. Wie das Beispiel von pyoro zu ME schön aufzeigt. Nur weil es ihn nüsse berührt hat, spricht das nicht für alle. Das es jedoch solche Ansätze gibt ist lobenswert und in meinen Augen eine gute Sache. Aber um nicht vom Thema abzuweichen: Die Aussage das derartige Emotionen im First-Person-Shooter nicht funktionieren sind einfach berechtigt. Das Genre, verbunden mit seinem Gameplay, lässt da einfach nicht sehr viel Raum! Das Ziel eines Shooters ist letzten Endes (achtung Wortwitz) zu schießen, und das die meiste Zeit. Bringt man dann Emotionen ins Spiel kann das ganze stark nach Hinten losgehen. Ich will damit nicht sagen das man eine klügere Story, oder eine schlauere Charakterentwicklung falsch ist, ganz im Gegenteil. Jedoch darf man beim Vergleich zwischen Buch, Film und Spiel ein Kriterium nie ausser Acht lassen: Beim Buch und beim Film ist man Zuseher, beim Spiel bist du die aktive Kraft!
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

RosaElfe hat geschrieben: Du verallgemeinerst natülich überhaupt nicht. Und unser Markt hier ist in der Gesamtheit viel intellektueller und reifer...*IronieAus*
Wie sich "unser" Markt zusammensetzt, war nicht das Thema. Dass "wir ja soviel schlauer sind als die blöden Amis", hat auch niemand gesagt. Ich habe daher keine Ahnung, auf was sich Dein Kommentar beziehen soll.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

crackajack hat geschrieben:Bioshock ist doch ein stinknormaler Shooter? Etwas anspruchsvoller, meiner Ansicht nach nicht völlig, vor allem nicht in der zweiten Hälfte, aber doch erfolgreicher ging der Titel mit seiner Spielwelt und seiner Geschichte schon um wie der durchschnittliche Kriegsshooter mit seinem Kriegsthema.
Wahrscheinlich darf man den Spielspass nicht unter Anspruch begraben um finanziell reüssieren zu können, aber es geht sicherlich, man müsste nur wollen.
Allerdings ist Bioshock für mich auch nur ein sehr atmosphärischer Shooter, aber eben auch nicht mehr. Wüsste jetzt nicht (abgesehen vom geniale Artdesign) Bioshock von anderen Shootern abhebt.
Game&Watch
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Beitrag von Game&Watch »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:dann nenn mir mal irgendwelche szenarien oder gameplayelemente, die es noch nicht gab. das genre ist ausgelutsche und das schon seit ewigkeiten.
es hat noch keinen erfolgreichen fantasy-shooter gegeben :ugly:
fantasy? so mit zwerge und elfen? will ich das spielen? :ugly:

Ich will auch nen Fantasy Shooter :ugly:

Am besten ein Mix aus Herr der Ringe, Final Fantasy und Call of Duty :twisted: :twisted: :twisted:

Dann mit ner taktischen Nuke Orks, Elben und Chocobos wegpwnen und die Fantasywelt für das Russische Militär erobern :cheer: :cheer: :cheer:

PFLICHTKAUF!!!!!!!111111
johndoe533741
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Beitrag von johndoe533741 »

Ich möchte eigentlich nur mal 2 Cent einwerfen.

1. Cent

Ich fand der Grundtenor von Brothers in Arms: Hells Highway war schon anti-krieg. Jedoch durch den Mangel an visueller Darstellung, dank der BPJM, ist viel von der Stimmung verloren gegangen.


2. Cent

Ich muss allerdings auch ehrlich gestehen das oben gennantes Spiel bei mir eine Ausnahme war. Wenn ich etwas mit Moralsystem etc. spielen möchte, dann doch lieber ein Rollenspiel oder dergleichen.
In einem Shooter hat es FÜR MICH keinen Sinn. Shooter sind für mich wie ein Film wie "Shoot 'em up". Ich möchte unterhalten werden und nicht unbedingt jede Aktion hinterfragen müssen.

Und den Schrecken des Krieges kann man, imho, nicht zeigen und den will ich auch gar nicht sehen, zumindest nicht wenn ich einen Controller (oder Maus und Tastatur) in der Hand habe.


Realität schön und gut, aber wie schon diverse Redner vor mir gesagt haben:

Pixel sollten Pixel bleiben!

Denn ansonsten ist genau das passiert was WIR immer dementieren.


Edit*

Ach verdammt, beim letzten Satz war ich kurz durcheinander. :lol:
Zuletzt geändert von johndoe533741 am 14.10.2010 15:43, insgesamt 2-mal geändert.
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tschief
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Beitrag von tschief »

mr archer hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben: es hat noch keinen erfolgreichen fantasy-shooter gegeben :ugly:
fantasy? so mit zwerge und elfen? will ich das spielen? :ugly:
Yeah, Arcanum aus der Ego-Perspektive.
Fantasy-Ego-Shooter? Dark Messiah of Might and Magic ist so was.. Irgendwie.. Ein bisschen :lol:

Ein richtiger Shooter mit Elfen und Zwergen ist ansonsten eigentlich fast nicht möglich oder wäre ein gewaltiger Stilbruch... Oder wie stellt ihr euch das vor, Elfen mit Bazookas und Zwergen die mit Handgranaten um sich schmeissen? :lol: Ev. im Universum von Starcraft/Warhammer.. Sonst kann ich mir da rein gar nichts vorstellen.. Wobei die beiden schon eher wieder SciFi sind :D
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Ihr müsst mal den trailer zu Catherine (eurogamer.de)anschauen.....da sieht man was man wie in einem Game so reinpacken kann.....das es da um Sex geht ist zweitrangig.....nur für die die keine Vorstellungskraft haben, obwohl es könnte sie überfordern....hutchimuschi....zing..zen

Verdammt ich komme gar nicht mehr zum Hasenbock jagen.... 8O
Zuletzt geändert von bruchstein am 14.10.2010 15:46, insgesamt 2-mal geändert.
Kyanon
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Beitrag von Kyanon »

@ RosaElfe:
ja manche neigen dazu sich klüger zu halten als andere...
das rauspicken des Wortes "Rasse" musste auch sein nicht wahr? ;)

du versuchst am Thema vorbei andere zu untermauern und sowas finde ich erbärmlich
auch wenn ich deine anderen Posts klasse finde,

deswegen dazu von mir kein Kommentar mehr

@ BloddyJoe:
du willst einfach nichts in diese Richtung spielen. Basta
Was mich genervt hatte war dein total unnützer Kommentar, dass Entertainment nicht möglich sei, wie kurz zuvor besprochen.

@ Bedlam:

kann dir auch nur in allem zustimmen


@ TOPIC:

in meinen Augen bleibt es letztendlich an den Usern hängen, selbst wenn so ein Spiel rauskommen würde.
Es gibt Leute und die über den Tellerrand hinausschauen und welche die das nicht tun.
und ich erdreiste mich sogar zu sagen, die Mehrheit tut das nicht.
jetzt könnt ihr mein Post trollen ^^
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Redd1990
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Beitrag von Redd1990 »

tschief hat geschrieben:Ein reiner Shooter kann kein Anti-Kriegsspiel sein, sonst hat er seinen Sinn (nämlich das Töten von Menschen) verfehlt, und ist alles andere als ein Shooter.. ganz einfach!
Hallo?
Seit wann ist der einzige Sinn eines Shooters Menschen zu töten?
Aber genau das meine ich. Ein Shooter kann mehr als nur das sein. Aber viele wollen davon gar nichts wissen. "Ich töte lieber soviele Menschen wie möglich" ^^

Abgesehen davon gibt es Shooter wo man keine Menschen erschiesst.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

dinex9r hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben: Die "Es sind nur Pixel"-Mentalität ist doch das einzige, was Militärshooter überhaupt möglich macht.
Das und nichts anderes.
Wer anderes behauptet fährt auf der gleichen Schiene wie die Leute, die Killerspiele verbieten wollen. Die wollen das nämlich aus genau dem Grund verboten haben. In einem Spiel tötet man keine Menschen, man fühlt sich nicht schlecht dabei wenn man jemanden in seine Einzelteile zerlegt und man hat auch kein schlechtes Gewissen wenn man es getan hat. Warum nicht? Weil man vielleicht abgestumpft ist durch die ganze Spielerei? Sicher nicht! Es sind eben nur Pixel.
Würd ich so nicht sagen. Es ist bei so vielen Sachen so unterschiedlich, wie wir Menschen gewisse Dinge wahrnehmen. Wenn ich einen Ego-Shooter spiele ist mir natürlich klar, dass da nur Pixel rumlaufen - sonst würd ich sowas nicht spielen. Das heißt aber nicht, das ich völlig gedankenlos an die Sache herangeh. Ich versuche mich immer so weit wie möglich, mich in das Spiel hineinzuversetzen - vor allem, wenn man die Wahl hat, frage ich mich fast immer : "Was würde ich tun, wenn ich jetzt in dieser Situation wäre?". Ich hab bei MW2 tatsächlich eine Salve auf die Zivilisten gefeuert um mich selbst zu prüfen, ob ich das vertragen kann, mit dem Ergebnis : ich konnte es nicht. Ich hab mich danach sehr unwohl gefühlt und davon abgelassen, nur noch um die Polizisten gekümmert.

(Schade nur, dass der Rest vom Spiel so 0815 war).
ging ja auch nicht darum auf zivilisten zu schießen. und was du dir vorstellst und was dir das spiel zeigt sind immer 2 unterschiedliche dinge. manche können ja in büchern mehr sehen als in filmen oder spielen, einfach weil sie sich das vorstellen. vielleicht solltest du einfach keine spiele mehr in so nem setting spielen. gibt ja auch einige abseits davon ^^


@fantasy-shooter: legends of might and magic ist einer. der ist aber auch übel gefloppt.
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firattas
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Beitrag von firattas »

gab es da nicht schonmal sowas
wie hiess das nochmal

shellshock nam oder so??

wurde es damals nicht niedergemacht weil es so eklig und widerwärtig war?
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UberSoldat
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Re: ...

Beitrag von UberSoldat »

Genau das, was ich schon immer sagte. Ich frage mich echt, ob und wie sehr solche Spiele subventioniert werden. Wobei sich das "ob" mittlerweile wohl zumindest für die Studios in den USA erübrigt haben dürfte.
Was ich in dem Zugsammenhang immer gern zitiere:
Jede Propaganda hat daher „volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt -Adolf Hitler
Seit Jahren macht man Kriegspolitik mit den immer gleichen innovationslosen Krieg-ist-awesome-shootern.
Die meisten von ihnen habe ich zumindest angespielt, dennoch beunruhigt mich der zunehmende Propagandagehalt in diesen Spielen sehr.
Minando hat geschrieben:Das erste Antikriegsspiel...Moooment mal...es gibt auch ERWACHSENE Shooterfans ?!
Jau leider. Die Massen werden immer anspruchsloser.
[/quote]