Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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Howdie
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Beitrag von Howdie »

Bedlam hat geschrieben:Aber es gibt schon genug Beispiele im Medium Videospiele, die es schaffen den Spieler zu Berühren wenn es um den Verlust etc geht. Nur im Shootergenre hats noch keiner versucht.
Ich habe ja auch geschrieben warum ich das für nicht sinnvoll halte. Scheinbar sehen das alle Produzenten von Shootern genauso. Und ich rede jetzt von Shootern und eben nicht Taktikshootern oder Gefechts-Simulationen. Bevor mir gleich wieder der Hirn-Aus-Hammer auf die Rübe gehauen wird. Was übrigens nicht passiert wäre, wenn du nicht nur den einen Satz von mir gelesen hättest. Wobei der für sich genommen wirklich so klingt.^^
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

M_Coaster hat geschrieben:Howdie nichts für ungut, du schreibt qualitativ gute Posts, aber nur weil Du es Dir nicht vortsellen kannst, heißt das noch lange nicht, das es nicht möglich ist. Du wirst dann halt nicht derjenige sein der das entwickelt, das macht dann ein anderer - es gab eine Zeit da konnten sich die Leute auch nicht vorstellen das die Erde rund ist.

Ich denke ein Fallout 3, mit diesem Moral System, würde auch als reiner Eo-Shooter im Kriegssetting funktionieren, der den Krieg halt einfach mal anders darstellt - wieso soll das nicht fuktionieren?!
klar KANN man so etwas machen. aber wenn man so ein spiel macht und es keiner kauft hat auch niemand was davon.
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

sANg hat geschrieben:
Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Aber was ich nicht will ist irgendein interaktives Drama durchleben.
Dafür ist die Spieleplattform niemals gedacht worden.
Bücher und Filme sind auch zu Unterhaltung mutiert, aber in erster Linie waren diese zur Meinungsäußerung und zur Auslebung der Fantasie gedacht oder auch für künstlerische Darstellungen usw.

So warum muss dies auch noch in Videospielen untergebracht werden?
Wenn ich dramatik sehen will dann schaue ich mir z.b. Platoon an und lasse mich von dem Grauen usw fesseln, wenn ich intelektuelle Unterhaltung haben möchte dann schnappe ich mir ein Buch und lese dies, wenn ich Spaß haben möchte dann spiele ich ein Videospiel(natürlich gibt es auch spaßige Filme und Bücher, dennoch wurden die Spieleplattformen eigentlich nur dafür ausgelegt).
Tut mir Leid, aber ich finde es gelinde gesagt äußerst vermessen von sich zu behaupten, man wüsste "für was die Spieleplattform" gedacht war/ist und wohin sie sich entwickeln sollte. Das ist DEINE Meinung, die du hier jedoch als unumstößlichen Fakt darstellst und sowas hat in einer ernsthaften Diskussion (in dieser Form) keinen Platz.
Wenn du das so siehst muss ich dich das selbstredend akzeptieren und respektieren, aber bitte mach du das umgekehrt auch, bzgl. meiner Meinung, auch wenn ich das anders sehe als du.
Und wenn ich an die allerersten Filme zurückdenke, als das Medium noch in seinen Kinderschuhen steckte, glaube ich kaum, dass es damals zur tiefgründigen Meinungsäußerung diente.
Du glaubst doch nicht im ernst, dass sich damals jemand hingesetzt hat und z.b. pacman entwickelt hat nur um dann im Hinterkopf zu haben: "man damit kann ich später super dramatische Szenen erstellen" Ich bitte dich :lol:
2Face
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Beitrag von 2Face »

Howdie hat geschrieben: Nein, eben nicht. Wenn du in einem Film ein KZ, eine Vergewaltigung oder einen Kriegsverbrecher siehst fühlst du dich schlecht. Wenn du siehst wie in Platoon Menschen hingerichtet werden ist das schon eine harte Nummer. Wenn man dann den Flughafen-Level dagegen stellt ist das ein Witz. Da es keinerlei Emotionen weckt. Es sind Pixel.
Das liegt daran das MW2 ,in meinen Augen Schrott, ist.
Besonders das Flughafen Level ist ja nix weiter als Effekthascherei.
Obwohl es viele Potenzial hatte.

Du vergisst eines :
Es ist nicht allein die Darstellung der Gewalt sondern auch noch z.B. der Sound( Musik,Nebengeräusche.Soundeffekte usw.) oder eben die Moral.
Und hierbei hat das Level versagt.

Man hätte dieses Level mehr und mehr Dramatik geben können .Eben mit z.B. immer mehr stumpfen Klängen oder dem Einsetzten von panischen innerlichen Selbstgesprächen des Hauptcharakters + vielleicht dazu dann noch durch skripte versehene dramatische Szenen von getöteten Zivilisten ( z.B. einer toten Frau mit anschliesender kurzer Überblenung eines Bildes der Ehefrau des Undercovertypen.So hätte man auch gut zeigen können wie sehr der Scheiss den Soldaten mit nimmt.Und eben bei der PR hätte eine solche Darstellung auch nicht wirklich mehr geschadet .


Und was die Moral angeht.Die Figur die man spielt war doch Undercover also hätte man doch einfach sich auch entscheiden können die Bösen zu töten ,imerhin geht es ja hier um den Beginn des 3 Weltkriegs .Aber dann hätten sich die Entwickler ja mehr Arbeit gemacht und es hätte der "story" vielleicht auch nur etwas mehr Tiefe gegeben.
Das bezieht sich jetzt aber nur auf gesagtem Level .


Mir würden auf Anhieb ein paar Sachen einfallen die genau , die von mir besagten Elemente aufweisen würden (Atmo,Tragig usw.), und das Spiel wäre immer noch ein Shooter.

Und bitte fang jetzt bloss nicht mit " dann Programier es doch einfach selbst" getrolle.

Das soll keine Beleidigung sein nur habe ich einfach keinen bock auf das ganze Foren rumgetrolle . :x
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Redd1990
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Beitrag von Redd1990 »

Vor zig Jahren war es auch undenkbar, dass man sich mit Menschen unterhalten kann die 10.000km entfernt sind. Jetzt tun alle so, als ob ein anspruchsvolleres Kriegspielt mit mehr Tiefe in der Story das schlicht weg unmöglichste auf der Welt wäre. Das Problem ist nicht, dass es nicht geht. Das Problem ist, dass sich keiner bisher daürber Gedanken gemacht hat oder machen musste, weil sich stumpfsinnige Spiele nach wie vor gut verkaufen.

Und als Beispiel das Spiele mit viel Drama und Story Spaß machen können zeigt Heavy Rain. Da wird vom Hauptcharakter ein Kind entführt und sein anderes stirbt beim Unfall. Trotzdem macht das Spiel mordfun -.-
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

@ mosh bist ne coole Socke .... :D
wenn sie nur die storie das Gamplay und die Spiellänge etwas aufpeppen würden, wäre schon viel geholfen
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mosh_
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Beitrag von mosh_ »

@Bedlam

Gut, ist mal kein falscher Ansatz. Aber wieviele solcher Szenen soll ein Spiel haben? Irgendwann zieht dieser Effekt nichtmehr und dem Spieler davor wirds egal sein. BiA:HH hatte allerdings die ein oder andere Stelle die nicht ganz ohne war, meine ich mich zu erinnern.

Unglücklich formuliert. Es gibt einfach Medien die besser geeignet sind zum nachdenken anzuregen.
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tschief
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Beitrag von tschief »

Ohmann, ich sehs schon kommen.. Ein Medal of Honor Verriss...
sANg
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Beitrag von sANg »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:
sANg hat geschrieben:
Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Aber was ich nicht will ist irgendein interaktives Drama durchleben.
Dafür ist die Spieleplattform niemals gedacht worden.
Bücher und Filme sind auch zu Unterhaltung mutiert, aber in erster Linie waren diese zur Meinungsäußerung und zur Auslebung der Fantasie gedacht oder auch für künstlerische Darstellungen usw.

So warum muss dies auch noch in Videospielen untergebracht werden?
Wenn ich dramatik sehen will dann schaue ich mir z.b. Platoon an und lasse mich von dem Grauen usw fesseln, wenn ich intelektuelle Unterhaltung haben möchte dann schnappe ich mir ein Buch und lese dies, wenn ich Spaß haben möchte dann spiele ich ein Videospiel(natürlich gibt es auch spaßige Filme und Bücher, dennoch wurden die Spieleplattformen eigentlich nur dafür ausgelegt).
Tut mir Leid, aber ich finde es gelinde gesagt äußerst vermessen von sich zu behaupten, man wüsste "für was die Spieleplattform" gedacht war/ist und wohin sie sich entwickeln sollte. Das ist DEINE Meinung, die du hier jedoch als unumstößlichen Fakt darstellst und sowas hat in einer ernsthaften Diskussion (in dieser Form) keinen Platz.
Wenn du das so siehst muss ich dich das selbstredend akzeptieren und respektieren, aber bitte mach du das umgekehrt auch, bzgl. meiner Meinung, auch wenn ich das anders sehe als du.
Und wenn ich an die allerersten Filme zurückdenke, als das Medium noch in seinen Kinderschuhen steckte, glaube ich kaum, dass es damals zur tiefgründigen Meinungsäußerung diente.
Du glaubst doch nicht im ernst, dass sich damals jemand hingesetzt hat und z.b. pacman entwickelt hat nur um dann im Hinterkopf zu haben: "man damit kann ich später super dramatische Szenen erstellen" Ich bitte dich :lol:
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sich damals jemand 15-minütige schwarz-weiß Stummfilme mit flotter Klaviermusik gedreht hat und im Hinterkopf hatte: "Man, später drehen sie mal Apokalypse Now!"
Ich bitte dich ;)
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Bedlam
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Beitrag von Bedlam »

Howdie hat geschrieben:
Bedlam hat geschrieben:Aber es gibt schon genug Beispiele im Medium Videospiele, die es schaffen den Spieler zu Berühren wenn es um den Verlust etc geht. Nur im Shootergenre hats noch keiner versucht.
Ich habe ja auch geschrieben warum ich das für nicht sinnvoll halte. Scheinbar sehen das alle Produzenten von Shootern genauso. Und ich rede jetzt von Shootern und eben nicht Taktikshootern oder Gefechts-Simulationen. Bevor mir gleich wieder der Hirn-Aus-Hammer auf die Rübe gehauen wird. Was übrigens nicht passiert wäre, wenn du nicht nur den einen Satz von mir gelesen hättest. Wobei der für sich genommen wirklich so klingt.^^
Hirnlose Micheal-Bay Actionorgien ziehen auch regelmäßig mehr Zuschauer in die Kinos als tiefgründigere Filme. Nur weil die Masse ihr Hirn ausschalten möchte heißt das nicht, dass es keine Alternativen geben darf.

Und wie gesagt: Der Ballerspaß muss auch nicht zwangweise dabei auf der Strecke bleiben. Bei Full Metal Jacket gabs trotz all dem Schrecken auch ordentlich Geballer, oder? Von vornherein zu sagen: "entweder oder", "Anspruch macht keinen Spaß" ist einfach nur ignorant und kurzsichtig.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

Redd1990 hat geschrieben:Vor zig Jahren war es auch undenkbar, dass man sich mit Menschen unterhalten kann die 10.000km entfernt sind. Jetzt tun alle so, als ob ein anspruchsvolleres Kriegspielt mit mehr Tiefe in der Story das schlicht weg unmöglichste auf der Welt wäre. Das Problem ist nicht, dass es nicht geht. Das Problem ist, dass sich keiner bisher daürber Gedanken gemacht hat oder machen musste, weil sich stumpfsinnige Spiele nach wie vor gut verkaufen.

Und als Beispiel das Spiele mit viel Drama und Story Spaß machen können zeigt Heavy Rain. Da wird vom Hauptcharakter ein Kind entführt und sein anderes stirbt beim Unfall. Trotzdem macht das Spiel mordfun -.-
musste der spoiler jetzt sein? ich mein, ich hab zwar keine PS3, aber vielleicht hätt ichs doch noch irgendwann spielen wollen.

und technologische entwicklung mit der entwicklung von spielspaß zu vergleichen macht irgendwie genau 0 sinn.
2Face
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Beitrag von 2Face »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Du glaubst doch nicht im ernst, dass sich damals jemand hingesetzt hat und z.b. pacman entwickelt hat nur um dann im Hinterkopf zu haben: "man damit kann ich später super dramatische Szenen erstellen" Ich bitte dich :lol:
Nein narürlich nicht .Aber der Sinn hinter Pacman war ein anderer.
Ich habe mal gelesen , keine Ahnung mehr wo, das Pacman die Japanischen Kinder ermutigen sollte sich richtig zuernähren.
Oder so ähnlich.
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Bedlam
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Beitrag von Bedlam »

tschief hat geschrieben:Ohmann, ich sehs schon kommen.. Ein Medal of Honor Verriss...
Wenn man sich die bisherigen ernüchternden Wertungen so anguckt ist MoH auch als hirnloses Actionspiel nicht auf dem Level von CoD.
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

nur das tabubrüche und reale,zeitgemäße konflikte die einzige richtung sind in die sich shooter noch entwickeln können, da alles andere doch schon seit ewigkeiten ausgelutscht ist. da kann man den normalen shooter genauso gut abschaffen und wirklich ein call of mmos auf den markt werfen.
und wer schon die realen kriege nicht hinterfragt, der wird erstrecht nicht bei einem spiel damit anfangen, wobei man sicher sein kann, dass das noch größeres geschreih nach sich zieht. mal ehrlich, es ist nicht aufgabe des spiel dem spieler eine meinung zu bilden.
Was ist mit den physischen und psychischen Folgen des Krieges? Was ist mit Deserteuren auf allen Seiten? Was ist mit den hoch dekorierten Krüppeln? Was ist mit den Bomberpiloten, die mal ein ganzes Dorf einäschern? Was ist mit den Veteranen, die nach dem Krieg ohne Psychopharmaka nicht mehr leben können? Was ist mit dem Bundeswehrsoldaten, der nach seinem ersten Gefecht kotzen muss? Was ist mit dem zwölfjährigen Afghanen, der von den Taliban entführt und an die Front geschickt wird?
sollte man wirklich mal machen und in der zeit freue ich mich schon mal auf das anti-jörg bashing. der spieler muss sich zu diesen sachen seine eigene meinung bilden. das spiel kann diese sachen nur nachbilden und genau dafür werden cod und moh doch verteufelt.
liegt wahrscheinlich an mir, aber dieser kommentar macht keinen sinn. entweder man hört auf spiele über tabubrüche zu definieren oder man weiter bis man tatsächlich bei einer realistischen darstellung des krieges ankommt. das denken muss dann schon jeder selber übernehmen, alles andere wäre einfach nur eine kehrtwende von amerika= gut zu amerika=schlecht.
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

Dazu kann ich nichts sagen, aber für was anderes als den Zeitvertreib sind denn sonst Videospiele entwickelt worden?
Außerdem habe ich es nicht als unumstößlichen Fakt dargestellt, sondern sollte es viel mehr eine logische Schlussfolgerung sein und wenn das anders rübergekommen ist dann tut es mir leid.
Und die Meinungen anderer akzeptiere ich auch, oder habe ich hier den Kommentar von irgendjemanden zerrissen und niedergeschrieben?
Ich glaube nicht ;).